Produkt-Review | Testbericht: „Black Devil Cherry Flavour“

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Produkt-Bezeichnung: Black Devil Cherry Flavour Zigaretten
Hersteller / Vertrieb: Heupink & Bloemen Tabak BV
Hersteller-Webseite: http://www.heupink-bloemen.com
Produktart: Aromatische Filterzigaretten
Inhalt / Dosierung: 1 Schachtel mit 19 Zigaretten

“ It is about meeting the demands of adult consumers who do choose to smoke, and about differentiating our brands from those of our competitors.“ (Quelle heupink-bloemen.com, Link)

Vorwort: Raucher finden auf dem deutschen Markt so einige Zigarettenmarken und -Sorten. Was aber, wenn man es nicht bei den ’normalen‘ Geschmacksrichtungen belassen und etwas neues ausprobieren möchte ? Hier fällt die Auswahl schon deutlich dünner aus, was vor allem zweierlei Gründe hat: viele, die solch vergleichsweise extravaganten Zigaretten rauchen, rauchen diese nicht unbedingt regelmäßig (was einen geringeren Umsatz für die Tabakkonzerne bedeutet); und auch die Diskussionen um eine möglicherweise noch erhöhte Schädlichkeit (durch Aromen und allerlei Zusatzstoffe) sind in aller Munde. Versucht man es dennoch, und hält im Zigarettenregal nach etwas spezielleren Sorten Ausschau; so kommt man an einer Variante wohl kaum vorbei: den BLACK DEVIL-Zigaretten. Diese haben nicht nur einen markanten Markennamen, sondern locken zudem mit besonders interessant erscheinedenn Geschmacksrichtungen. Eine davon ist die heute vorgestellte BLACK DEVIL Zigarette mit CHERRY- beziehungsweise Kirscharoma.

Design / Optik: Analog zur Sonderstellung der BLACK DEVIL-Zigaretten und dem etwas anderen Geschmacksversprechen heben sich die BLACK DEVIL-CHERRY’s auch optisch von den Sorten der Konkurrenz ab. Die Verpackung ist in einem schlichten, aber edlen und auffallenden Schwaz gehalten – ebenso, und das ist der Clou; wie die Zigaretten selbst. Schließlich kommt hier ein schwarzes Zigarettenpapier zum Einsatz, welches auch um den Filter gewickelt ist. Das kann man mögen, oder auch nicht: schließlich wird so die Sonderstellung der Zigaretten noch einmal hervorgehoben, man sieht dass man etwas ‚besonderes‘ raucht – andererseits erinnert der Glimmstengel so verstärkt an eine dunkle Zigarillo. Etwas unschön ist dagegen die rot abgesetzte Schrift auf dem Filter – hier steht ein etwas zu verspielter Charme im Vordergrund, vielmehr hätte man auf einen edlen Eindruck setzen müssen.

Aroma / Geschmack: Ob man sich nun eine BLACK DEVIL CHERRY unangezündet unter die Nase hält, in einen Raum kommt in dem eine solche geraucht wird oder man selbst zugreift – man merkt sofort, dass etwas dezent anders ist. Der Hauptanteil der Aromen ist zwar im Filter enthalten, doch auch die Zigarette beziehungsweise der Tabak selbst riecht nach… nun ja; vielem – nur nicht nach dem typischen Tabakgeruch (welcher besonders gut bei Zigaretten ohne Zusatz- und Parfümierungsstoffe zum Tragen kommt). Das Aroma und auch der Geschmack sind dann besonders nach dem Anzünden auffällig süßlich, das Ganze hinterlässt auch noch lange nach dem Rauchgenuss einen intensiven Nachgeschmack. Die Frage ist nur, was für einen – denn von einem Kirscharoma kann man (je nach Facón) wohl nur schwerlich sprechen. Vielmehr erinnert der Geschmack, der besonders gut zum Tragen kommt wenn man durch die Nase ausatmet; an einen Hauch von Vanille. Allerdings auch keine luftig-leichte Vanille, eher eine schwere und süffige – was kein Nachteil sein muss, es sei nur erwähnt. Auch scheinen die Zigaretten von ihrer Stärke her absolut den Werten zu entsprechen – es handelt sich um ein recht starkes Raucherlebnis. Durch den dicht gestopften Tabak und das vergleichsweise langsame Abrennverhalten wird dieser Eindruck noch zusätzlich betont. Die Werte:

Inhaltsstoff: 1 Zigarette enthält im Durchschnitt:
Teer 10mg
Nikotin 0,8mg
Kohlenmonoxid 10mg

Preis / Leistung: Die BLACK DEVIL CHERRY-Zigaretten bewegen sich im gewöhnlichen Preissegment; das heißt sie sind für den gleichen Preis zu haben wie alle anderen gängigen Marken. Dezente, zukünftige Preissteigerungen wird man wohl auch bei dieser Marke in Kauf nehmen müssen – doch werden die BLACK DEVIL’s wohl niemals deutlich mehr kosten als andere, nicht ganz so aromatisch aufgeladene Zigaretten.

Fazit: Da die BLACK DEVIL CHERRY-Zigaretten nicht mehr kosten als andere Zigaretten ohne zusätzliche Aromen, kann man durchaus mal einen Blick riskieren. Sofern man auf der Suche nach einem etwas anderen Raucherlebnis ist, versteht sich – im besten Falle einem, welches besonders intensiv auf der einen, aber doch wieder etwas diffus auf der anderen Seite ist. Schließlich kommt in diesem Fall nicht wirklich um Tragen, dass es sich um eine Zigarette mit Kirsch-Aroma handelt. Auch ist es nur schwerlich vorstellbar, eine (eher starke, intensive und blumig-duftende) Zigarette wie diese regelmäßig und häufig zu rauchen – die ’normale‘ Zigarette kann sie einfach nicht ersetzen. Andererseits soll sie das vermutlich auch gar nicht. Als besonderes Schmankerl für Zwischendurch oder besondere Anlässe sind die BLACK DEVIL CHERRY’s daher sicher geeignet – auch wenn die persönliche Geschmacksfrage eine große Rolle spielen wird. Gingen die Geruchs- und Geschmacksaromen noch deutlicher in Richtung Kirsche, wäre die Zigarette nicht ganz so stark – und wäre nicht zuletzt das Design noch etwas edler – hätte man durchaus eine höhere Wertung anberaumen können. So reicht es nur für den leicht gehobenen Durchschnitt, aber auch der ist bekanntlich nicht zu verachten.


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Produkt-Review | Testbericht: „Dunhill Blue“

In der Tat handelt es sich bei den Dunhill-Zigaretten um ein vergleichsweise exquisites Produkt aus dem Hause British American Tobacco. Dies erkennt man bereits an der Schachtel selbst, und insbesondere an den aufgeführten Werten. Denn als kleiner Anhaltspunkt in Bezug auf die Qualität sollte man die Nikotin-Werte mit den anderen vergleichen – je näher alle drei beieinander liegen, umso besser.

Die Werte der Zigarette:

Nikotin: 0,7 mg
Kondensat / Teer: 7 mg
Kohlenmonoxid: 7 mg

Design / Optik: Es gibt derzeit wohl keine edlere, optisch ansprechender Verpackung als die der Dunhill-Zigaretten. Und das ganz unabhängig von der Sorte – in diesem Fall die der Blue-Variante. Absolut einzigartig und dementsprechend patentiert: nicht nur die Schachtel selbst ist wiederverschließbar (das sollten dann doch alle sein), sondern auch der Innenteil mit der Aroma-Versiglung. Das sorgt für einen zusätzlich edlen Eindruck und eine gewisse „Wertigkeit“ der Zigaretten. Und auch die sehen ein wenig anders aus als gewöhnlich: der Dunhill-Schriftzug befindet sich auf dem Filter, auf dem Zigarettenteil findet sich dagegen ein markantes rotes Viereck. Die Schachtel selbst weiss sich durch das schlicht-elegante Desing von der Konkurrenz abzuheben: die klaren, leicht glänzenden Blautöne der leicht abgerundeten Schachtel wirken ansprechenden, die zusätzliche „Riffelung“ auf der Vorderseite leicht verspielt und interessant. Der Schriftzug findet sich hauptsächlich auf dem oberen Schachtelteil und wirkt natürlich recht pompös. Als „Ausgleich“ dazu hat man unten einen kleinen, edlen Schriftzug gewählt der ein wenig nach einer Unterschrift aussieht.

Geschmack / Aroma: Dunhill ist eines der Brands, welche ohne Zusatzstoffe auskommen und dementsprechend als „natürlicher“ bezeichnet werden können (beispielsweise auch bei der Marlboro Blend 29-Variante der Fall). Und das von Haus aus ! Das riecht und schmeckt man dementsprechend sofort: es gibt keine Spur von Parfümierungsstoffen und Co, man schmeckt nur den Tabak selbst. Das ist natürlich vorteilhaft, doch für eine offiziell „mildere“ Variante kommen die Dunhill Blue’s doch recht proper, das heisst vergleichsweise stark daher.

Preis / Leistung: Zweifelsohne ist Dunhill eine der teureren Zigarettenmarken auf dem deutschen Markt. Aktuell (Juli 2011) ist eine Schachtel mit 19 Zigaretten für immerhin 5.00 (runde) Euro zu haben – dafür erhält man allerdings auch eine bis dato einzigartige, absolut hochwertig wirkende Verpackung und ein gewisses gehobenes Rauchgefühl.

Fazit: Nobel geht die Welt zugrunde – Dunhill-Zigaretten stehen wie keine andere Marke für Qualität und Erhabenheit. Das (grundsätzliche !) Weglassen der Zusatzstoffe ist positiv hervorzuheben, lediglich der etwas zu starke Geschmack für eine Blue-Variante weiss den durch-und-durch positiven Gesamteindruck ein wenig abzuschwächen.


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Produkt-Review | Testbericht: „Winston Blue American Cigarettes“

Hmmm… günstig, aber edel !

Überblick: Winston – eine Marke, die man zwar nicht überall findet, aber wenn; dann zu einem relativ günstigen Preis von derzeit (Juli 2011) 4,30 Euro pro Schachtel und 19 Zigaretten. Dieses Zigarettenbrand gehört zum internationalen Tabakkonzern JTI, die unter anderem auch die Kultmarke Camel in ihrem Sortiment haben. Bei der Blue-Variante handelt es sich um die leichtere, die immerhin satte 0,4 mg weniger Nikotingehalt aufweist als die Red-Standardvariante.

Die Werte :

Nikotin: 0,5 mg
Kondensat / Teer: 7 mg
Kohlenmonoxid: 7 mg

Design / Optik: So lange gibt es das neue Design noch nicht – doch dass es insgesamt durchaus als gelungen betrachtet werden muss, das stellt man nicht erst im direkten Vergleich zu anderen der etwas günstigeren Zigarettenmarken fest. Einzigartig ist beispielsweise das „runde“ Design, welches offenbar den Eindruck des runden Geschmacks untermalen soll: die Packungsränder sind leicht abgerundet, und überhaupt wirkt die Schachtel im Gesamten sehr „weich“ und dabei gleichzeitig schlicht und edel. Interessant und ansprechend ist auch der Aufdruck über dem Filterteil – dieser ist sozusagen noch einmal ein extra abgetrennter Bereich, der wesentlich „mehr“ hermacht als beispielsweise bei Marlboro.

Geschmack / Aroma: Günstig und gut – diese Attributierung treffen auch die Winston-Zigaretten ebenso zu wie beispielsweise bei noch deutlich bekannteren L&M-Zigaretten. Das Aroma ist angenehm mild, der Rauchgenuss spiegelt den frisch-leichten Charakter der Zigarette wieder.

Preis / Leistung: Hier gibt es nichts zu bemängeln – im Gegenteil. Die Winston-Zigaretten kommen sogar noch ein Stück weit günstiger daher als die der Marke L&M (obwohl die schon im Niedgrigpreis-Bereich anzusiedeln sind).

Fazit: Man wird in Deutschland kaum eine andere Marke finden, die ähnlich günstig ist und dabei eine solch hohe Qualität besitzt – die sich von der Aufmachung bis zu den Zigaretten selbst zieht. Demnach muss für die Winston-Blue Zigaretten eine Empfehlung ausgesprochen werden – und eine entsprechende Gesamtnote.



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Produkt-Review | Testbericht: „Marlboro Gold Original“

So lange war der Design-Wechsel noch gar nicht her…

Achtung: die Produktreviews Zigaretten betreffend sollen nicht zum Rauchen / Weiterrauchen animieren, sondern lediglich als unabhängiges, unterhaltsames Informationsmaterial bezüglich des jeweiligen Produktes dienen.

Überblick: Wer kennt sie nicht, die mitunter bekannteste Zigarettenmarke in Deutschland (und nicht nur da)… Marlboro. Der dahinterstehende Konzern Philip Morris ist ebenfalls einer der größten weltweit, gerade die Marlboro-Werbungen sind jedermann noch im Hinterkopf (einsamer Cowboy in wilder Prärie), und die Qualität stimmt – so ist es kein Wunder, dass Marlboro-Zigaretten in aller Munde (im wahrsten Sinne des Wortes) sind.

Die Werte der Gold-Edition lauten wie folgt:

Kondensat/Teer: 6 mg
Nikotin: 0,5 mg
Kohlenmonoxid: 7 mg

Design / Optik: Wie man oben beigefügten Artikelbild entnehmen kann, gab es vor gar nicht allzu langer Zeit eine Designänderung der Light-Variante. Immerhin barg dieses Vorgehen ein gewisses Risiko (Stichwort Gewohnheit, Wiedererkennungswert) – doch findige Werbeleute haben einen Großteil des altbewährten Designs beibehalten und das Ganze nur dezent aufgemöbelt / modernisiert. So ist das Philip Morris-Logo komplett weggefallen – dafür wirkt der Schriftzug noch omnipräsenter, und die neuen Begriffs-Zusätze „Gold“ und „Original“ wirken sehr schick platziert. Das „Marlboro-Dach“ bleibt ebenfalls bestehen, jedoch deutet man es farblich nur noch an – den Rest kann man indes erfühlen, da der Packung eine besondere Oberflächenstruktur zugrundeliegt. Insgesamt weiss das neue Design absolut zu überzeugen – es wirkt weder überladen noch zu schlicht; es wurde die goldene Mitte (wie passend) gefunden wie es scheint.

Geschmack / Aroma: Sicher, auch in den regulären Marlboro-Zigaretten finden sich wie in unzähligen anderen allerlei Zusatzstoffe. Doch irgendwie scheint es, als hätte man bei Marlboro eine besondere Konstellation etabliert: so riecht die Zigarette vor dem Anzünden sehr speziell, gar ein wenig süßlich – erst im Nachgang schimmert der markante Tabak-Eigengeruch durch. In jedem Fall riecht und schmeckt die Zigarette angenehm – wie es sich für eine Light / Gold-Variante gehört, kommt sie nicht zu stark daher.

Preis / Leistung: Vor kurzem gab es eine leichte Erhöhung der Zigarettenpreise in Deutschland – so kostet eine Schachtel mit 19 Zigaretten nun 4.90 Euro (Juni 2011). Damit zählen Marlboro-Zigaretten zu dem regulären Preissegment und abermals in der goldenen Mitte – einige Marken gibt es günstiger, einige wenige aber auch teurer zu haben.

Fazit: Standard, und gut – Marlboro ist eine recht… unspektakuläre Marke, was aber keinesfalls in qualitativen Abstrichen mündet. Im Gegenteil, nicht umsonst hat sich die Zigarette einen Platz in der Tasche unzähliger Raucher etabliert. Hier gibt es das pure Raucherlebnis ohne viel Schnickschnack und mit einem unverfälschten Geschmack – insgesamt absolut empfehlenswert.


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Produkt-Review | Testbericht: „Excellent Sweetie Aromatic Cigarettes“

Erdbeere in Rauch auf Eis – auch mal was neues…

Achtung: die Produktreviews Zigaretten betreffend sollen nicht zum Rauchen / Weiterrauchen animieren, sondern lediglich als unabhängiges, unterhaltsames Informationsmaterial bezüglich des jeweiligen Produktes dienen.

Überblick: Von einer deutschen Tabak-Manufaktur, genauer gesagt einer die ihren Firmen Sitz in Berlin hat, kommen hauptsächlich Artikel für den internationalen Pfeifentabak-Markt. Doch Planta stellt auch eine interessante Zigarettenmarke her, die auf den Namen Sweetie hört. So schließt sich auch der Kreis zum Pfeifentabak-Markt: hier finden sich des öfteren Tabaksorten, die mit gewissen zusätzlichen Aromen angereichert sind. Im Zigarettenhandel findet man solche Sorten jedoch eher selten – wenn man einmal von den schon eher üblichen Mentolgeschmäckern absieht. Wer aber wirklich mal etwas „ganz besonderes“ ausprobieren möchte, für den könnten die Sweetie-Zigaretten durchaus einen Versuch wert sein. In einer Schachtel befinden sich 20 Zigaretten, die für derzeit (Juni 2011) 5.00 Euro zu haben ist. Jedoch nicht überall – in ausgewählten Tabak-Läden aber sollte man auf diese Sorte stoßen können. Werfen wir einen Blick auf die Werte der Zigarette:

Nikotin: 0,6 mg
Kondensat / Teer: 10 mg
Kohlenmonoxid: 10 mg

Design / Optik: Die Zigarettenschachtel kommt in einem schlichten Schwarz daher, wobei der weisse Schriftzug im optischen Gegensatz dazu steht. Dies wirkt einerseits recht sauber und übersichtlich, doch man kann sich nicht des Eindrucks verwehren, als könnte sich es hier auch um die Verpackung eines gänzlich… andersartigen Produktes (ebenfalls eine kleine schwarze Box mit weisser Schrift) handeln. Auch die Erdbeere, eigentlicher Blickfang der Schachtel, wirkt ein wenig lieblos in der Mitte der Schachtel platziert. Immerhin weiss man so sofort, worauf man sich beim Kauf dieser Schachtel einlässt – auf keine gewöhnliche Zigarette eben. Doch gerade aufgrund dessen hätte der Verpackung ein wenig mehr Innovationsfreude und generell eine etwas „wärmere“ Optik (nicht bloss schwarz-weiss) gut getan. Die Zigaretten selbst kommen mit einem komplett weissen Filter daher, ähnlich wie bei der Marke Davidoff.

Geschmack / Aroma: In der Tat handelt es sich hier um eine Zigarettenmarke, bei der man deutlich schmeckt, dass Aromastoffe beigefügt wurden. Es steht also nicht nur Erdbeere drauf, sie stecken auch drin (in Form von Aromen, versteht sich) – schon beim Beschnuppern der Zigarette (unangezündet) stellt man ein äusserst süßliches, blumiges Buket fest; welches sehr intensiv wirkt und den regulären Tabak-Geruch vollständig überdeckt. Ähnlich verhält es sich dann auch beim Rauchen: man selbst und andere (besonders Nichtraucher, die zufällig vorbeigehen et cetera) werden schnell bemerken, dass hier etwas besonderes in der Luft ist. Im Gegensatz zum reinen Beschnuppern gesellt sich beim Rauchen aber dann doch noch der typische Zigarettengeschmack hinzu, was die Zigarette letztendlich zu gar keinem so „leichten“ Genuss (wie manche vielleicht vermuten würden) macht. Im Gegenteil, auch die Werte sind recht hoch; abgesehen vom reinen Nikotingehalt – doch bei einer solchen Zigarette muss man eben davon ausgehen / damit leben, dass weitaus mehr Zusatzstoffe verwendet werden.

Preis / Leistung: Man zahlt einige Cents pro Schachtel drauf, doch erhält dafür eine Zigarette mehr – die Sweetie-Zigaretten bewegen sich auf einem vollkommen normalen Preisniveau. Zudem kann man beobachten, dass der Filterteil nicht so lang ist wie bei anderen Marken, und die Zigaretten auch recht dicht / kompakt gestopft wirken. Über den Tisch gezogen wird man also keinesfalls – immerhin erhält man für den Preis auch eine doch merklich „andere“ Zigarette.

Fazit: Der Erdbeer-Geschmack macht die Zigarette natürlich nicht gesünder, im Gegenteil – doch Raucher sollten sich dessen ohnehin bewusst sein. Doch wer das besondere Raucherlebnis sucht (welches nicht unbedingt jeden Tag praktiziert wird), der ist mit dieser Marke sicherlich gut beraten. Nichts für jeden Tag, aber für Zwischendurch und für die Abwechslung – warum nicht ? Schade nur, dass die Verpackung nicht einmal ansatzweise so „abenteuerlich“ gestaltet ist wie der Geschmack der Zigarette – das könnte manche abschrecken. Andererseits ist das auch wieder ein Vorteil: denn gerade Kinder müssen von derlei „süßen“ Zigaretten ferngehalten werden; erleichtern sie doch analog zu den süßlichen Bier-Mischgetränken den gefährlichen „Einstieg“ in so mancherlei Suchtverhalten.

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