Die (Vielleicht) MIESESTEN Power Metal-ARTWORKS 2017 (1/4)

Analog zu den – leider noch nicht ganz so zahlreichen – besten Power Metal-Albencovern des noch jungen Jahres 2017 (siehe Link) soll es im folgenden auch eine kleine Aufstellung der nicht ganz so guten Kreationen geben. Weitere Teile folgen beizeiten…

Die (Wahrscheinlich) EPISCHSTEN Power Metal-ARTWORKS 2017 (1/4)

Sicher, allzu weit vorangeschritten ist das Power Metal-Jahr 2017 noch nicht – und doch gibt es schon jetzt einige Bands, die neben bestenfalls guten Genre-Alben auch das ein oder andere stimmige Artwork präsentieren. Eine kleine Gallerie der vielleicht besten, mindestens aber hübschesten Cover gibt es im folgenden. Weitere Teile folgen beizeiten…

Als Gegenentwurf gibt es natürlich auch eine Gallerie der nicht ganz so guten Artworks… wer sich traut, klickt diesbezüglich hier.

Das BESTE Power Metal-Album Des Jahres 2016 !

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Sicher kann man es nicht in jeder Hinsicht sagen, aber zumindest wenn es um das Genre des Power Metal geht scheint eines klar: es war ein verdammt gutes Jahr. Ob frische Newcomer, konsequente Genre-Enthusiasten oder die ganz alten Hasen; im Großen und Ganzen gab es einiges zu entdecken. Wobei man wohl nie so ganz ein absolut vollständiges Bild erhalten wird. Denn wer weiß schon, wie viele Genre-Alben tatsächlich veröffentlicht wurden – und welche man eventuell übersehen hat. Einige der vielleicht wichtigsten wurden aber auf diesem Blog rezensiert und ausführlich respektive intensiv gehört, sodass an dieser Stelle versucht werden soll ein Urteil über das potentiell beste Album des Jahres zu fällen. Doch schauen wir zunächst, wer sich überhaupt in der näheren Qualifikation befindet. Im folgenden findet sich eine kurze Auflistung jener hochkarätigen Alben, die eine Wertung von 8.0 von 10 oder mehr eingefahren haben:

ASTRALION – Outlaw
AVANTASIA – Ghostlights
DERDIAN – Revolution Era
DREAMTALE – Seventhian
FREEDOM CALL – Master Of Light
IRON SAVIOR – Titancraft
MOB RULES – Tales From Beyond
TITANIUM – Atomic Number 22
TWILIGHT FORCE – Heroes Of Mighty Magic
VEONITY – Into The Void
WINGS OF DESTINY – Kings Of Terror
WISDOM – Rise Of The Wise
WONDERONCE – Freedom Odyssey

Dann gibt es da natürlich auch noch so etwas wie eine Kehrseite. Und damit sind nicht unbedingt die soliden, aber dennoch etwas enttäuschenden Releases großer und allseits bekannter Bands wie etwa HAMMERFALL (BUILT TO LAST), RHAPSODY OF FIRE (INTO THE LEGEND), SABATON (THE LAST STAND) oder THEOCRACY (GHOST SHIP) gemeint. Nein, an dieser Stelle sollen nur die absoluten Enttäuschungen festgehalten werden. Diese lesen sich wie folgt, leider…

ENDLESS – The Truth, The Chaos, The Insanity
GHOSTHILL – I.C.E
HOPES OF FREEDOM – Burning Skyfall
SONATA ARCTICA – The Ninth Hour
WINTERSTORM – Cube Of Infinity

Wer aber sollte sich nun die Genre-Krone 2016 aufsetzen dürfen ? Sicher gehen die Geschmäcker auseinander, und nicht jeder wird damit einverstanden sein; aber: das Rennen haben TWILIGHT FORCE gemacht. Warum genau, ist vielleicht gar nicht so leicht zusagen – dafür aber umso besser zu hören, taucht man einmal in die opulenten Welten von HEROES OF MIGHTY MAGIC ein. Zwar hat das Album nicht die volle Wertung erhalten, da man kleinere Unstimmigkeiten im Sound und in der Produktion ausmachen kann, ausmachen könnte – doch letztendlich ist das Album eben doch eine Offenbarung. Speziell natürlich für alle jene, die das Genre lieben – mit all seinen Stärken, aber eventuell auch Schwächen. Doch ob man sich nun an diversen Klischees sowie einem dezent übertriebenen Pomp und Pathos stört oder nicht – TWILIGHT FORCE haben auf ihrem Zweitwerk schlicht alles ins positive verkehrt. Anders gesagt: s viel Spaß hat ein Album lange nicht mehr gemacht.

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Herzlichen Glückwunsch – und auf ein ebenso spannendes Metal-Jahr 2017.

Das Beste Power Metal-Album Des Jahres 2016: Die Kandidaten

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Auch wenn das Jahr hat noch ein paar Wochen hat und weiterhin fleißig gesammelt wird, sollen an dieser Stelle schon einmal einige der Kandidaten für den Titel des besten Power Metal-Albums des Jahres 2016 vorgestellt werden. Hierbei gilt: um sich überhaupt zu qualifizieren, muss das entsprechende Album mindestens 8.5 von 10 möglichen Wertungspunkten eingefahren haben. Übrigens: bisher hat noch kein 2016’er Album die volle Wertung erhalten, alles was nun folgt bewegt sich Rahmen von 8.5 – 9.5 Punkten. Fehlt eurer Meinung nach ein Album, welches schon regulär erschienen ist ? Dann bitte ich um einen kurzen Kommentar. Ansonsten gilt: abwarten und Tee trinken.

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Schon einmal klar mit von der Partie sind IRON SAVIOR, AVANTASIA und TWILIGHT FORCE mit jeweils 9.5 Punkten, ASTRALION mit 9.0 Punkten; sowie DERDIAN, WISDOM und WONDERONCE mit jeweils 8.5 Punkten.

Update 15.09.2016: Auch die WINGS OF DESTINY haben sich mit 8.5 Punkten qualifiziert.

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Die Besten 1-Alben-Bandwunder Aller Zeiten #3: AETHRA (Mexiko)

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„To know, it’s never too late
To realize what it takes to live free from hate
And to play in the rain like a child again…
To know, it’s never too late
To forget all her words and the painful days
To believe that one day we’ll be better men
never to late…“

Auch wenn im Rahmen des 1-Alben-Bandwunder-Specials dieses Blogs eigentlich nur jene Power Metal-Combos erwähnt werden sollen, deren einziges Album auch tatsächlich über alle Zweifel erhaben ist; könnte oder sollte man für die Mexikaner von AETHRA ruhig mal eine Ausnahme machen. Denn auch wenn das bis heute einzige Album der Band (TIME AND ETERNITY aus dem Jahre 2011, siehe Review) mit einer Bewertung von 8.0 von 10 Punkten nicht ganz den Vorgaben entspricht, wohnt der Musik von AETHRA dennoch etwas ganz besonderes inne. Etwas, das im Sinne dieses Specials in jedem Fall erwähnenswert erscheint; auch wenn dafür gleich noch einmal mit den Regeln gebrochen werden muss. Schließlich spielen die zwei – sonst ebenfalls nicht in diesem Special zu berücksichtigenden – Demos der Band eine nicht unwesentliche Rolle.

Bereits der Einstieg und das allererste Lebenszeichen der Band fiel mit TALES FROM DISTANT SKIES FROM FAR BEYOND (2003, siehe Review) enorm hochkarätig und vielversprechend aus. Der Sound der Demo mag nicht perfekt sein, und hier und da hätte man dem Ganzen noch etwas mehr Feinschliff verpassen können – doch der Grundstein war gelegt. Ein Grundstein, auf den man bald darauf etwas noch größeres aufbauen konnte. Und eben das ist glücklicherweise auch geschehen. Die zweite Demo der Band stammt aus dem Jahre 2005, trägt den eher ungewöhnlichen Titel INTOXICATING EVOLUTION – und ist nicht weniger als ein Meisterstück der Band (siehe Review). Gerade mit einer Über-Nummer wie FAR BEYOND THE DISTANT SKIES hat man offenbar aus dem Vollen geschöpft – viel besser geht es nicht.

Alles andere ist wohl (leider) Geschichte, denn es scheint als sei die Band schon länger nicht mehr aktiv. Nicht einmal die einzelnen Mitglieder scheinen noch anderswo im Genre unterwegs zu sein – was schade ist, und einen leicht wehmütig stimmt. Speziell in Anbetracht der an den Tag gelegten Leistungen. Vielleicht war TIME AND ETERNITY demnach nicht nur als Debütalbum, sondern gleichzeitig auch als Abschiedsalbum gedacht… bleibt zu sagen: danke AETHRA, danke Eduardo Gómez ‚Walo‘, Rick J. Alvarez ‚Tex‘, René Almaguer, Alan Gómez, Daniel Pastor, Alberto Rojas, Dany Saenz und Oscar Ortega Lankenau.

„Then I’ll be with you
All the way down
Through all the dark and all the bad times
I’ll stay with you
All the way down
I’ll stand by your side
Holding your hand…“