Die Kuriosesten Metal-Bandnamen: Power Metal Special (80+ Bands)

Willkommen ! Analog zum kürzlichen Posting der kuriosesten Metal-Bandnamen (siehe hier) soll nun – und ganz speziell – auch das Subgenre des Power Metals seine Aufmerksamkeit bekommen. Sicher, im Gegensatz zu so mancher Goregrind-Combo sollten die Namen hier (und das meist verständlicherweise) etwas weniger aggressiv, verstörend oder provozierend daherkommen. Ein paar interessante Kandidaten sollten hoffentlich dennoch auftauchen… ach ja: damit das Ganze etwas greifbarer wird, wurden nur Bands berücksichtigt die mindestens ein Album oder eine EP herausgebracht haben und auch heute noch aktiv sind. Viel Spaß…

A Little Magic (Japan)

  • Diese japanische Power Metal-Band konnte offenbar noch keine größeren Erfolge für sich verbuchen. Dabei ist eine kleine Priese Magie doch weitaus angenehmer als eine overdose… es sei denn natürlich, man spielt bei einer Band wie TWILIGHT FORCE.

Another Destiny Project (Italien)

  • Eine Band, die an einem Destiny Project arbeitet muss doch einfach wichtig sein, und im besten Fall auch so klingen. Der kleine und in diesem Fall eher unpassende Namens-Zusatz aber lässt die Sache schon wieder reichlich anders aussehen.

AufHeben (Japan)

  • Ja, deutsche Begriffe klingen manchmal cool, auch oder gerade im Ausland – wobei insbesondere die Japaner einen Narren an der hiesigen Sprachkultur gefressen haben. Die Namens-Variation AufHeben macht aber wohl eher viel Aufheben um nichts

Barking Spider (USA)

  • Die hier gemeinten Kreaturen werden nur selten gesehen… hauptsächlich, weil sie so gut wie keine Zeugen hinterlassen.

Black Yet Full of Stars (Italien)

  • Sicher, es ist paradox und klingt vor allem cool – andererseits (und ganz nüchtern betrachtet) handelt es sich aber dennoch nur um eine simple Beschreibung des Nachthimmels.

Carri-On (USA)

  • Schon Großmutter sagte es immer wieder: Aufgeben lohnt sich nicht.

Chinchilla (Deutschland)

  • Vorsicht, bissig.

Damn Shark (Mexiko)

  • Des Ozeanliebhabers letzte Worte.

Deep in Fantasia (Japan)

  • Um einen solchen Zustand zu erreichen, ist zweifelsohne Konzentration gefragt.

Eagle the White (Polen)

  • Immerhin gibt es neben dem eher typischen mächtigen Adler nun auch einen ganz und gar fürstlichen.

Ente (Mexiko)

  • Ob manche Künstler wissen, was ihr Name in anderen Sprachen bedeutet ?

Exawatt (Italien)

  • Wenn einem einfach kein passender Name für eine Band einfällt, so könnte einem das Durchforsten diverser Zahlen-, Maß- oder Leistungseinheiten doch noch die Erleuchtung bringen.

Eyezery (Frankreich)

  • Eigentlich klingt ja schon ein Band-Name wie STARGAZERY (die schlicht ein y anhängten, da der andere Name bereits besetzt war) dezent gewöhnungsbedürftig… doch es geht immer noch eine Schippe extremer. Und überhaupt: wer in diesem Fall eher an ein Augenprodukt denkt, hat im übrigen nicht ganz unrecht. Immerhin gibt es den Namen auch in einer japanischen Manga- und TV-Reihe (KAMEN RIDER), worauf sich die Band im besten Fall bezieht.

Fake Healer (Italien)

  • Hier handelt es sich um ein Label oder auch eine Auszeichnung, die man so manchem (oder eher den meisten) der sogenannten Wunderheiler definitiv verpassen sollte.

Hansel y Grettel (Spanien)

  • Wie würden Hänsel und Gretel klingen, hätten sie jemals Musik gemacht ? Da die Band nur aus vier männlichen Mitgliedern besteht, wird man es wohl nie erfahren.

Hourglass Sands of Eternity (Griechenland)

  • Und wieder zeigt sich, dass weniger Begriffe manchmal einfach mehr sind.

I Am I (Großbritannien)

  • Es wäre auch schlimm wenn nicht.

Last Drakma (Brasilien)

  • Hier stellt sich nur eine Frage: wer oder was ist ein Drakma ?

Light of Candle (Schweden)

  • Wie romantisch.

Lovebites (Japan)

  • Dass die Liebe auch mal fest zubeißen kann, wussten schon Def Leppard.

Lughnasadh la Force (Argentinien)

  • Pardon, wie bitte ?

Majestic Righteousness (Japan)

  • Man darf beeindruckt sein.

Mazafakt (USA)

  • Das würde ich mal genau so zurückgeben.

Messiaxx (USA)

  • Wenn’s mal nicht passt, nimm doch einfach ein x dazu.

Metal Detector (Italien)

  • Entweder ein höchst genialer, oder aber doch nur ein reichlich plumper Name für eine Power Metal-Band.

Metal Tribute to Tolkien (Mexiko)

  • Irgendwie verfliegt die Spannung, wenn man schon genau weiß worauf man sich einlässt.

Metalbastard (Japan)

  • Irgendwie sind wir das doch alle.

Metalhorn (Kroatien)

  • Klingt sicher wuchtiger als ein stinknormales Alphorn.

Metatrone (Italien)

  • Wehe dem, der hier an verquere Erzengel respektive deren vermeintliche Botschafter denkt…

Mistica Power (Argentinien)

  • Das klingt irgendwie falsch.

Mistielegy (Japan)

  • Und das auch, zweifelsohne.

Motto Perpetuo (Spanien)

  • Wenn überhaupt gibt es nur ein Moto Perpetuo, aber mit einem Doppel-T klingt das Ganze einfach wuchtiger.

Mystic-Force (USA)

  • Eine der besten, gleich nach der Magic-Force und der Mighty-Force.

Naked Spy (Japan)

  • Ein reichlich blöder Name für eine offenbar recht ernsthaft agierende Power Metal-Combo.

Neptunian Horizon (USA)

  • Irgendetwas mit Horizon zieht einfach immer… aber diese Kombination gab es so auch noch nie.

Ninja Magic (Schweden)

  • Man weiß nicht erst seit gestern, dass Ninjas einiges draufhaben.

No Flame Candle (Griechenland)

  • Ganz klar, ich würde mein Geld zurückverlangen.

Nu Deja-Vu (Indonesien)

  • Solange das Nu nur im Bandnamen bleibt und keinen Einzug in die Musik findet…

Octaviagrace (Japan)

  • Die singen sicher einige Octavias höher.

Of the Cold (Schweden)

  • Man versuche nur einmal, eine Band wie diese zu googeln…

Operadyse (Frankreich)

  • In Anbetracht der von dieser Band offerierten Qualität hat sie eigentlich nichts in dieser Aufstellung zu suchen – aber der Name ist leider wirklich nicht das gelbe vom Ei.

Operatika Element (USA)

  • Da hätte die Band gleich beim alten Namen (ohne das Element) bleiben können… oder eher sollen.

Orden Ogan (Deutschland)

  • Natürlich darf auch eine vergleichsweise bekannte und erfolgreiche deutsche Combo nicht fehlen – deren Name trotz der dahinterstehenden Bedeutung noch immer gewöhnungsbedürftig ist.

Orphan Gypsy (Schweden)

  • Ein (fast) perfektes Beispiel dafür, dass es auch ein verwaister Zigeunerjunge zu etwas bringen kann.

Overlord SR (USA)

  • Es ist oft ungünstig, lediglich Initialen in einem Bandnamen zu verwenden. Es ergeben sich einfach zu viele (unfreiwillige) Spekulationen…

Powercake (USA)

  • Wer hier nascht, bringt es sicher zum Superhelden.

Queen Trooper (Japan)

  • Offenbar fehlt hier eine Kleinigkeit in Form eines apostrophierten s – aber immerhin ist eine Verwechselungsgefahr beinahe ausgeschlossen.

Rage of Romance (Griechenland)

  • Eine Stimmung kann noch so romantisch sein, es schwingt auch immer etwas Zorn mit.

Rebeligion (Brasilien)

  • Im Sinne einer möglichst kreativen Kombination scheinen sich manche Begriffe einfach nicht zu eignen. Oder doch ?

Revenge.69 (Japan)

  • Schwer zu sagen, ob hier nur eine Jahreszahl oder doch etwas gänzlich anderes gemeint ist…

Rich Fortuna (USA)

  • Klingt eher nach einer Glücksspielvariation denn nach einer Power Metal-Band.

Rising the Beyond (Japan)

  • Was bringen korrekte Schreibweisen, wenn etwas einfach gut klingt ?

Roman so Words (Japan)

  • Die Japaner sind doch immer wieder für eine Überraschung gut.

Sacred Aeolia (Japan)

  • Gemeint ist etwas anderes… wobei es dennoch niemandem vorgehalten wird, wenn er plötzlich Lust auf eine leckere Knoblauch-Creme bekommt.

Sailing to Nowhere (Italien)

  • Aber auch nur, wenn man sonst nicht besseres vorhat.

Saluth o/o/o/ (Polen)

  • Sieht komisch aus – und ist es vermutlich auch.

Sang-Freud (Kanada)

  • Eine interessante, aber auch etwas merkwürdig anmutende Variation des englischen Begriffs sangfroid (Gelassenheit).

Scanning Antarctica (USA)

  • Spannend wäre es nur zu erfahren, ob es was gebracht hat.

Severed Hand (USA)

  • Einmal abgetrennt ward sie nie wieder gesehen.

Shadowy Infection (Japan)

  • Es mag schleichende Infektionen geben, aber schattenhafte ?

Shiver of Frontier (Japan)

  • Die Japaner und ihr perfektes Englisch.

Shredding the Envelope (USA)

  • Solange es nicht auch den Inhalt betrifft, ist alles in Ordnung.

Silent Eye (Südkorea)

  • Stille Augen sind noch die schönsten.

Skintilla (Australien)

  • Moment, hatten wir die nicht schon ? Ach nein, das waren CHINCHILLA.

Solido Metal (Argentinien)

  • Wer hier mehr als einen soliden Power Metal erwartet, wird vermutlich enttäuscht.

Sonata Antartika (Griechenland)

  • Ein berühmt-berüchtigtes Beispiel für eine wahlweise geniale oder einfach nur dreiste Namens-Referenz.

Start from the End (USA)

  • Immerhin ist man so schneller am Ziel.

Steelballs (Argentinien)

  • Der Terminator hat welche.

Storm of Wind (Deutschland)

  • Die Japaner wieder… Moment, die Band stammt aus Deutschland ? Na dann…

Sword Coast (Russland)

  • Vorsicht beim Betreten des Strandes, es könnten Schwerter herumliegen.

Taist of Iron (USA)

  • Also wer hier nicht auf den Geschmack kommt…

The Gatling Fire Power (Italien)

  • So muss es sein, immer brav alle Geschütze auffahren.

The Spruce Moose (Kanada)

  • Kann man das essen ?

Tornado Grenade (Japan)

  • Die USA arbeiten sicher schon daran.

Twenty-Six Other-Worlds (Malta)

  • Warum mussten es genau 26 sein ?

Two Eagles Request (Schweden)

  • Was könnten die bloß wollen ?

Undhifeat (Japan)

  • Bisher… nur wie lange wird das auch so weitergehen ?

Vermillion-D Alice Syndrome (Japan)

  • Ich würde lieber gleich zum Arzt gehen.

Viking Galaxy (GB)

  • Was ? Wo genau ist die, und wieso hat mir keiner etwas gesagt ?

Void Seeker (Italien)

  • Ob man nun in der Leere sucht oder die Leere sucht, das Ergebnis ist zumeist das gleiche.

WarnerBeast (USA)

  • Ein eigentlich trefefnder Name für die fast gleichnamigen Filmstudios.

Wolfang (Venezuela)

  • Wolfgang, bist du das ?

Woman the Efrei (Argentinien)

  • Schwer zu sagen, was das bedeuten könnte.

Xilphide (Argentinien)

  • Klingt wie ein Weltraum-Scroller für den damligen C64 oder Amiga.

Zeal Camera (Japan)

  • Ob die Bandmitglieder wussten, dass ihr Name später mal der eines Produktes (HD-Kamerabrillen der Firma Zeal Optics) werden würde ?

Φnality Blast (Japan)

  • Klar, mindestens ein versauter Begriff musste auch noch mit rein…

Schlussendlich: überraschenderweise ist die Arbeit doch intensiver und die Liste entsprechend länger geworden als gedacht. Wer trotzdem noch entsprechende Vorschläge hat, meint das eine Band fehlt (oder vielleicht auch von der Liste gestrichen werden solle); darf sie natürlich gerne äußern.

Die Kuriosesten / Verstörendsten / Witzigsten Metal-Bandnamen

Sicher, gänzlich neu sind Liste wie diese nicht… doch nach 8 Jahren Blogschreiberei und dem damit verbundenen Kennenlernen immer neuer Metal-Bands soll es nun aber auch auf diesem Blog an der Zeit sein für eine Aufstellung möglichst kurioser (und selbstverständlich auch tatsächlich existierender) Bandnamen. Was nach wie vor auffällt, und speziell für diesen Blog gilt: im Bereich des Power Metals scheinen sich nur die wenigsten Combos wirklich kuriose Namen gegeben zu haben – die gerne mal anberaumten Übertreibungen oder Wortspiele im Sinne eines möglichst prägnanten, mächtigen oder auch mal dezent kitschig erscheinenden Namens reichen hier oft nicht aus. Blickt man dagegen hinüber in generell etwas härtere (oder wahlweise auch experimentellere) Metal-Gefilde, sieht die Sache schon ganz anders aus. Eines steht dabei in jedem Fall fest: die hier vorgestellten Bandnamen (oder die Tatsache, dass sie erwähnt werden) sagen rein gar nichts über die dahinterstehenden musikalischen Qualitäten aus. Und: in Anbetracht mancher Namen will man vielleicht auch gar nicht erst wissen, wer oder was sich genau dahinter verbirgt…

Abörted Hitler Cöck (England, Goregrind)

  • Hitler zieht immer, sollte man meinen – im Bereich des Metal sind solche Wortschöpfungen aber eher selten, glücklicherweise….

Anal Desecrating Penis Mutilation (Finnland, Death Metal / Grindcore)

  • Dieser Name steht stellvertretend für alle Künstler, die die Begriffe Pen*s, An*l, *ss, P*ssy oder ähnliches in sich tragen. Wie sehr sich manche Künstler doch auf ein einzelnes Körperteil versteifen, ist doch immer wieder verwunderlich…

Begging for Incest (Deutschland, Brutal Death Metal / Deathcore)

  • Na, wenn sie schon so lieb darum bitten… und überhaupt, wer kennt sie nicht; Lieder wie Crushed Testicals Smeared with Excrements, Bashed Beyond Recognition oder Gutted Like a Pig ?

Choked by Own Vomits (Tschechien, Death Metal / Goregrind)

  • Eine reichlich tragische Angelegenheit, auch wenn die Band sicher nicht auf diese Todesursache möglicherweise herbeiführende Gefahren hinweisen möchte.

Clitorial Ulcerous Neural Tissue (Schweden, Goregrind)

  • … oder gleich mit einigen klinischen Begriffen um sich werfen. Warum auch immer.

Hexen Holocaust (Frankreich, Black / Death Metal)

  • Ob es generell klug ist, einen Bandnamen mit dem Begriff Holocaust zu wählen; sei einmal dahingestellt. Doch da die Kombination eher ungewöhnlich ist, und die damalig zweifelsohne existente Angst vor Hexen sowie deren erbarmungslose Verfolgung gewissermaßen einem Völkermord entspricht…

Jackhammer Sphincter Removal (International, Brutal Death Metal / Goregrind)

  • Oder einzelne Titel wie Eviscerated Clitoris of Decomposed Esophagus Fucked Skank Covered with Infected Sperm. Klingt in jedem Fall schmerzhaft.

Necrofuckphilia (Kanada, Brutal Death Metal)

  • Klingt wie eine Neigung, mit der man sicher nicht glücklich wird…

Paracoccidioidomicosisproctitissarcomucosis (Mexiko, Goregrind)

  • Achtung, ansteckend.

PedoNecroIncestBeastoPhilliac (USA, Brutal Death Metal / Goregrind)

  • Ist das noch Kreativität oder schon Wahnsinn ?

Pedophile Priests (Irland, Death Metal)

  • Man munkelt bekanntlich nicht erst seit gestern, dass es sie eventuell geben könnte… die Frage ist nur, ob die Band aus eben solchen besteht – oder ob der Name eine gewisse Form der Kritik darstellen soll.

Rectal Smegma (Niederlande, Brutal Death Metal / Goregrind)

  • Waschen hilft.

Solar Flare & the Sperm Whales of Passion (USA, Experimental Death Metal)

  • Klingt irgendwie romantisch.

Vaginal Penetration of an Amelus with a Musty Carrot (Österreich, Goregrind)

  • Wenn schon, dann richtig – wobei man bei einer eher unüblichen Wortschöpfung wie dieser sicher den ein oder anderen Begriff ergoogeln muss. Eher zart besaitete sollten dies allerdings tunlichst unterlassen.

Wheelchair Wheelchair Wheelchair Wheelchair (Schottland, Grindcore / Powerviolence)

  • Blöd, blöd, blöd.

Die (Vielleicht) MIESESTEN Power Metal-ARTWORKS 2017 (1/4)

Analog zu den – leider noch nicht ganz so zahlreichen – besten Power Metal-Albencovern des noch jungen Jahres 2017 (siehe Link) soll es im folgenden auch eine kleine Aufstellung der nicht ganz so guten Kreationen geben. Weitere Teile folgen beizeiten…

Die (Wahrscheinlich) EPISCHSTEN Power Metal-ARTWORKS 2017 (1/4)

Sicher, allzu weit vorangeschritten ist das Power Metal-Jahr 2017 noch nicht – und doch gibt es schon jetzt einige Bands, die neben bestenfalls guten Genre-Alben auch das ein oder andere stimmige Artwork präsentieren. Eine kleine Gallerie der vielleicht besten, mindestens aber hübschesten Cover gibt es im folgenden. Weitere Teile folgen beizeiten…

Als Gegenentwurf gibt es natürlich auch eine Gallerie der nicht ganz so guten Artworks… wer sich traut, klickt diesbezüglich hier.

Das BESTE Power Metal-Album Des Jahres 2016 !

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Sicher kann man es nicht in jeder Hinsicht sagen, aber zumindest wenn es um das Genre des Power Metal geht scheint eines klar: es war ein verdammt gutes Jahr. Ob frische Newcomer, konsequente Genre-Enthusiasten oder die ganz alten Hasen; im Großen und Ganzen gab es einiges zu entdecken. Wobei man wohl nie so ganz ein absolut vollständiges Bild erhalten wird. Denn wer weiß schon, wie viele Genre-Alben tatsächlich veröffentlicht wurden – und welche man eventuell übersehen hat. Einige der vielleicht wichtigsten wurden aber auf diesem Blog rezensiert und ausführlich respektive intensiv gehört, sodass an dieser Stelle versucht werden soll ein Urteil über das potentiell beste Album des Jahres zu fällen. Doch schauen wir zunächst, wer sich überhaupt in der näheren Qualifikation befindet. Im folgenden findet sich eine kurze Auflistung jener hochkarätigen Alben, die eine Wertung von 8.0 von 10 oder mehr eingefahren haben:

ASTRALION – Outlaw
AVANTASIA – Ghostlights
DERDIAN – Revolution Era
DREAMTALE – Seventhian
FREEDOM CALL – Master Of Light
IRON SAVIOR – Titancraft
MOB RULES – Tales From Beyond
TITANIUM – Atomic Number 22
TWILIGHT FORCE – Heroes Of Mighty Magic
VEONITY – Into The Void
WINGS OF DESTINY – Kings Of Terror
WISDOM – Rise Of The Wise
WONDERONCE – Freedom Odyssey

Dann gibt es da natürlich auch noch so etwas wie eine Kehrseite. Und damit sind nicht unbedingt die soliden, aber dennoch etwas enttäuschenden Releases großer und allseits bekannter Bands wie etwa HAMMERFALL (BUILT TO LAST), RHAPSODY OF FIRE (INTO THE LEGEND), SABATON (THE LAST STAND) oder THEOCRACY (GHOST SHIP) gemeint. Nein, an dieser Stelle sollen nur die absoluten Enttäuschungen festgehalten werden. Diese lesen sich wie folgt, leider…

ENDLESS – The Truth, The Chaos, The Insanity
GHOSTHILL – I.C.E
HOPES OF FREEDOM – Burning Skyfall
SONATA ARCTICA – The Ninth Hour
WINTERSTORM – Cube Of Infinity

Wer aber sollte sich nun die Genre-Krone 2016 aufsetzen dürfen ? Sicher gehen die Geschmäcker auseinander, und nicht jeder wird damit einverstanden sein; aber: das Rennen haben TWILIGHT FORCE gemacht. Warum genau, ist vielleicht gar nicht so leicht zusagen – dafür aber umso besser zu hören, taucht man einmal in die opulenten Welten von HEROES OF MIGHTY MAGIC ein. Zwar hat das Album nicht die volle Wertung erhalten, da man kleinere Unstimmigkeiten im Sound und in der Produktion ausmachen kann, ausmachen könnte – doch letztendlich ist das Album eben doch eine Offenbarung. Speziell natürlich für alle jene, die das Genre lieben – mit all seinen Stärken, aber eventuell auch Schwächen. Doch ob man sich nun an diversen Klischees sowie einem dezent übertriebenen Pomp und Pathos stört oder nicht – TWILIGHT FORCE haben auf ihrem Zweitwerk schlicht alles ins positive verkehrt. Anders gesagt: so viel Spaß hat ein Album lange nicht mehr gemacht.

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Herzlichen Glückwunsch – und auf ein ebenso spannendes Metal-Jahr 2017.