Metal-CD-Review: MAGIC KINGDOM – Savage Requiem (2015)

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Alben-Titel: Savage Requiem
Künstler / Band: Magic Kingdom (mehr)
Veröffentlichungsdatum: 20. März 2015
Land: Belgien
Stil / Genre: Power Metal
Label: AFM Records

Alben-Lineup:

Vasiliy Molchanov – Bass
Dushan Petrossi – Guitars
Michael Brush – Drums
Christian Palin – Vocals

Track-Liste:

1. In Umbra Mea (01:08)
2. Guardian Angels (07:08)
3. Rivals Forever (05:16)
4. Full Moon Sacrifice (06:30)
5. Ship of Ghosts (04:43)
6. Savage Requiem (06:35)
7. Four Demon Kings of Shadowlands (07:03)
8. With Fire and Sword (05:52)
9. Dragon Princess (05:55)
10. Battlefield Magic (06:26)
11. Dragon Princess (acoustic) (06:13)

Huch, wo kommen die denn her…

Wer hat sie noch auf dem Schirm, jene 1998 gegründete belgische Power Metal-Formation mit dem Namen MAGIC KINGDOM ? Jene Band, die einen nicht ganz so geglückten Einstand mit dem Debüt THE ARRIVAL feierte, sich mit METALLIC TRAGEDY und speziell SYMPHNONY OF WAR aber durchaus zu einer bemerkenswerten Combo mauserte ? Vermutlich nicht mehr ganz so viele – sodass das neue Album SAVAGE REQUIEM für den ein oder anderen recht überraschend daherkommen könnte. Doch sind es nicht nur die mittlerweile vergangenen Jahre, die die Spannung fördern – sondern auch ein weiterer Besetzungswechsel. Vermutlich muss man diesbezüglich schon im voraus sagen leider – schließlich schien die Band mit Leadsänger Olaf Hayer den perfekten Frontmann gefunden zu haben. Für ihn springt nun Christian Palin ein, den man zuletzt auf EPICRENEL’s nicht ganz so gelungenem Debüt THE CRYSTAL THRONE (Review) zuhören durfte. Doch bleibt es nicht bei dieser einen Veränderung, wobei es mühselig wäre alle Mitglieder aufzuzählen die nun ausgeschieden oder neu hinzugekommen sind. Hält man es entsprechend einfach, so kann man feststellen dass lediglich Dushan Petrossi (Gitarren) und Vasiliy Molchanov (Bass) zu den konstanten Mitgliedern gehören.

Und die sorgen auch im Falle von SAVAGE REQUIEM dafür, dass das Album zweifelsfrei als Werk von MAGIC KINGDOM zu erkennen ist. Wer die ersten Klänge von RIVALS FOREVER hört; wird sofort 10 oder 11 Jahre in die Vergangenheit – und damit zur Atmosphäre von METALLIC TRAGEDY zurück befördert. Der einzige Unterschied ist wohl, dass die Band einen wahren Quantensprung gemacht hat wenn es um die gesamte handwerkliche Inszenierung und die Wirkungskraft im allgemeinen geht. MAGIC KINGDOM klingen heute wesentlich griffiger, sicherer; und auf ihre Stärken fokussiert als zu ihren Anfangszeiten. Tatsächlich scheint der neue Sänger auch recht gut zum Repertoire der Band zu passen. Wo Olaf Hayer der richtige für die eher symphonische Seite der Band war, ist Christian Palin nun die erste Wahl für die kraftvoll-schwermetallische. Gesang und Instrumentalkulissen harmonieren hier einfach perfekt; wobei anzumerken ist dass sich Christian Palin in Bezug auf seine bisherigen Darbietungen ebenfalls erheblich weiterentwickelt hat.

Das ist schön zu hören – ebenso wie all das, was sich Dushan Petrossi in all den Jahren in Bezug auf seine Tricks und Kniffe mit seinem Lieblingsinstrument erdacht hat. SAVAGE REQUIEM strotzt nur so vor gelungenen, unverbraucht klingenden Riffs; vor angenehmen schroffen Ecken und Kanten, vor grandiosen und im wahrsten Sinne des Wortes furiosen Soli. Ebenfalls hervorragend gelöst wurde die Gewichtung der einzelnen Titel: einige zünden direkt und unvermittelt (wie das hymnische SHIP OF GHOSTS, welches interessanterweise eine Passage von BEETHOVEN’s ODE AN DIE FREUDE enthält), andere muss man erst für sich entdecken – da sie zu einer wahren und auch vielschichtigen Entdeckungsreise einladen – wie beispielsweise im Titeltrack SAVAGE REQUIEM. Hie und da mit von der Partie sind allerlei gut arrangierte Chöre, sowie ausstaffierende Keyboard-Elemente, die zumeist ihren Zweck erfüllen und bis auf wenige Ausnahms-Momente nicht allzu vordergründig präsentiert werden.

Und so reiht sich hier durchaus ein Highlight an das nächste; wobei selbst das Intro IN UMBRA MEA für ein erstes Aufhorchen sorgt. Was dann mit GUARDIAN ANGELS und RIVALS FOREVER folgt; ist vor allem energetische und explizit Riff-orientierte Metal-Kost – bevor es mit FULL MOON SACRIFICE etwas stampfender, und leider auch etwas überraschungsarmer zugeht. Das macht aber nichts – denn es folgen alsbald das bereits erwähnte SHIP OF GHOSTS oder wahre Mammut-Titel wie FOUR DEMON KINGS OF SHADOWLAND oder WITH FIRE AND SWORD. In einigen Momenten erinnern MAGIC KINGDOM dabei irgendwie dezent an WUTHERING HEIGHTS – was hier aber durchaus als positive Parallele zu verstehen ist. Ein weiteres Highlight ist dann der Titel DRAGON PRINCESS – oder eher beide Versionen desselben Titels. Während die reguläre Fassung als schmackiger Stampfer mit dezent balladesken Zügen daherkommt; findet sich die zweite, rein akustische Fassung am Ende des Albums. Selbst mit dieser potentiell kitschigen Variante gibt man sich dann keine Blöße – hier findet sich eine der wenigen und damit umso wertvolleren Power-Balladen, die wirklich unter die Haut gehen und eine durch und durch ehrliche Wirkung fernab von gängigen Klischees etablieren.

Kurzum: wer hätte gedacht, dass MAGIC KINGDOM und Christian Palin eine derart gute Kombination ergeben; und dass nach einer vergleichsweise hochkarätigen Vorlage wie der von Olaf Hayer ? So schade es auch ist, dass eben der nicht mehr mit an Bord ist, MAGIC KINGDOM haben sich gemausert und die knapp 5-jährige Pause intensiv genutzt. Anders gesagt: ob man dem Album nun explizit entgegen gefiebert hat oder nicht, das Warten hat sich gelohnt. Und zwar in einem solchen Maße, dass es leicht überraschend ist – und es anderen Genre-Bands schwer machen wird, im Jahr 2015 überhaupt noch etwas qualitativ vergleichbares vorzulegen.

Absolute Anspieltipps: RIVALS FOREVER, SHIP OF GHOSTS, FOR DEMON KINGS ON SHADOWLAND, WITH FIRE AND SWORD


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„Ein überraschender und höchst solider Nachfolger.“

Metal-CD-Review: MAGIC KINGDOM – Symphony Of War (2010)

Land: Belgien – Genre: Symphonic Power Metal

CD1 – Symphony Of War

01. Symphony Of War 5:28
02. We Rise 5:37
03. Million Sinners World 6:05
04. Evil Magician 8:13
05. In The Name Of Heathen Gods 3:46
06. Monte Cristo 3:51
07. I’m A Lionheart 5:05
08. Unholy Abyss 4:15

CD2 – The Holy Pentalogy

09. Through The Sea Of Ice / Quest For The Holy Light
10. Before The Apocalypse / War Of The Black Angels
11. At The Gates Of The Last Mystic Dragon Land
12. Resurrection Of The Wizard / With The Gods Of Egrypt On Our Side
13. Tournament In Hell

Info: Nach einer Zeit langen und bangen Wartens auf ein neues Werk der Symphonic Power-Metaller von Magic Kingdom war es im Oktober 2010 endlich soweit: Symphony Of War erblickte das Licht der Welt. Und es scheint, als hätte die Zeit des kreativen Schaffens etwas gebracht – die neue Scheibe von Band-Mastermind Dushan Petrossi (unter anderem auch Iron Mask) schickt sich an, sich spielerisch ganz nach oben in die Alltime-Lieblingslisten von Genrefans zu bugsieren. Ob das auch klappt ? Doch wenn ein so erfahrenes und eingespieltes Team an einem Album werkelt, sollte dies kein allzu großes Problem sein. Und: endlich bekommen auch Fans von Olaf Heyer (Luca Turilli, Dyonisus) etwas neues auf die Lauscher. Und das sogar auf satten 2 CD’s – wobei die erste ein komplett eigenständiges Album beinhaltet, und die zweite eine früher begonnene Geschichte weitererzählt.

Kriitk / Songreviews: Und tatsächlich… bereits der Opener und gleichzeitig-Titeltrack des Albums, Symphony Of War, prescht ordentlich voran, und bietet zugleich eine deutlich positive Überraschung in Anbetracht des in letzter Zeit relativ ausgenudelten Genres. Denn: Magic Kingdom spielen noch immer einen merklich traditonelle(re)n (im Vergleich zu anderen Bands) Symphonic Power Metal, so dass man automatisch denken muss… it’s a classic – andererseits aber bringen sie auch genügend neue, erfrischende Aspekte mit. Die Produktionsqualität ist enorm, und sorgt für einen ordentlich druckvollen Sound und allerlei Atmosphäre. Und, endlich darf auch mal wieder Olaf Heyer ans Werk, um die Hörer mit seinem wunderbar klaren, hellen Organ zu fesseln. Seine Leistung, gepaart mit einem Teil der Lyrics und der „symphonischen“ Instrumentalisierung lässt einen doch glatt an wohlige alte Prophet Of The Last Eclipse-Zeiten (als absolutes Bombast-Ausnahmewerk) denken. Bereits im Opener wird alles feilgeboten, was Genre-Fans seit jeher schätzen – eine saubere Songstruktur, ein eingängiger (aber keinesfalls kitschiger) Refrain, ein flottes Tempo, wuchtige Soli-Passagen und wunderbarer Gesang. Langeweile klingt anders – durch den Einsatz von allerlei Samples (teilweise Kriegs-orientiert, siehe Albentitel) und ständige Tempowechsel entsteht ein gleichzeitig aufregender, wie dennoch in sich geschlossener Gesamteindruck. Eine echte Granate, und das als Opener, was mag da noch folgen (10/10)… ? Nun, es ist das ebenso flotte We Rise, wieder ein Song der sich als waschechte Power Metal-Brett herausstellt. Nicht nur, dass der Refrain und die Strophen abermals eingängig und zu 100% verständlich dargeboten werden, in diesem (einzelnen !) Song findet man soviel Abwechslung wie bei anderen Bands auf einem kompletten Album. Tempowechsel, wahnwitzige Soli-Passagen, stimmungsvolle und unvergleichliche Chorabschnitte… ein Klangerlebnis der besonderen Art. Als besonderes I-Tüpfelchen gibt es ein paar kratzige Screams im Refrain (eher hintergründig), auch mal eine nette und hier keinesfalls störende Idee (10/10).

Der nächste Titel horcht auf den Namen Million Sinners World, und kommt ähnlich versiert wie die beiden vorangegangene Titel daher. Gute Unterhaltung ist definitiv geboten, nur der Refrain wirkt einstweilen etwas unmotiviert (nicht in Bezug auf den Gesang, sondern die Gesamtkomposition). Die Hintergrund-Elemente, die zumeist aus genialen symphonischen Samples und Strukturen bestehen, geraten leider ein wenig zu leise – dabei klingen doch gerade sie so genial und einzigartig ! So bleibt einem nichts anderes übrig, als sehr genau (!) hinzuhören… (8/10). Aber nun, nun heißt es wieder: anschnallen, und ab geht es auf die Reise in ein wunderbares musikalisches Land voller Mythen und Geheimnisse. Das 8-minütige Epos Evil Magician ist ein eben solches, voll-gepackt mit symphonischen Bombast-Elementen, markanten Tempowechseln, heftigen Riffs und einem wunderbaren Mitsing-Refrain. Und – es kommt ja allgemein nicht so oft vor (auf diesem Album aber durchaus !), dass Olaf Heyer zu einem etwas längeren Scream ansetzt, doch wenn gerade dies geschieht, heißt es automatisch: Gänsehaut pur – wie auch bei Minute 5 (ca), bei dem sagenhaften mehrstimmigen Singsang. Atemberaubende Soli-Passagen mit leichtem Cosmic Metal-Einschlag und eine Soundtrack-artige Instrumentalpassage gibt e noch obendrauf. Only one word matches this song, and that is… Epic ! Schade, dass ich nicht höher gehen kann als wie folgt… 10/10. Auch das folgende, allerdings nunmehr wesentlich kürzere In The Name Of Heathen Gods vermag an diesen äußerst erhabenen Eindruck anzuknüpfen… was für ein Album (bisher) ! Und wieder geht es nicht anders… 10/10.

Hüst, gibt es eigentlich auch echte Ausfälle auf diesem Werk ? Nun, Monte Cristo ist jedenfalls (und abermals) kein Titel dieser Sorte. Im Gegenteil, in Sachen Tempo wird nochmal ordentlich angezogen, und besonders die Lyrics gestalten sich als sehr angenehm und „frisch“ in Anbetracht des Genres. ein absolut „unverbraucht“ klingender Song also – auch wenn sich einige Parallelen zum Opener feststellen lassen. Doch, auch dieser Titel ist alles andere als ein qualitativer Ausfall… (10/10). I’m A Lionheart beginnt sogleich geradezu majestätisch-erhaben – und wieder spielen Magic Kingdom all ihre Stärken aus. Doch nicht nur das – hier klingen sie erstmals ein wenig wie eine Mischung aus Rhapsody Of Fire und Luca Turilli (ebenfalls mit Heyer am Mikro) – eine Art Epic Cosmic Fantasy Metal ist es demnach, der hier durch die Boxen rauscht. Was für ein Erlebnis – hier sollten (zumindest bei Genrefans) keine Wünsche offen bleiben (10/10). Es bleibt noch der Unholy Abyss, der die erste CD des Albums abschließen soll. Und wie – hier handelt es sich um den ersten explizit düsteren Track der CD. das heisst, es wird noch einmal eine große Portion Abwechslung und Atmosphäre geboten – die Instrumentalisierung fällt extrem flott (!) aus, manchmal scheint sich das Schlagzeug geradezu zu überschlagen; und wenn zu Beginn einige Screams und Growls die zusätzliche Stimmung dieses Titels untermalen sollten, ist es doch größtenteils ein sehr kräftig-klar singender Olaf Heyer. Eine kurze Passage auf Latein, sowie ein absolut gegensätzlich wirkender, geradezu heiter-fröhlicher Refrain runden den bombastischen Symphonic-Abschlusstrack sagenhaft ab (10/10).

Die Zweite CD kommt mit 5 weiteren Titeln daher, von denen Through The Sea Of Ice den Auftakt markiert. Man merkt recht schnell, dass sich diese Sage die auf der zweiten CD Platz findet, doch von den Tracks der ersten CD unterscheidet. Und zwar merklich – von Anfang an dominieren hier sehr Soundtrack-artige töne. Dieser Eindruck wird 2bei Through The Sea Of Ice durch den mysteriösen Gesang im Hintergrund, sowie das Einsetzen einer Erzählerstimme nur noch unterstützt. Schade, dass gerade diese nicht sonderlich kräftig oder markant daherkommt – kein Verlgeich also zu Rhapsody Of Fire (beispielsweise) mit einem Christopher Lee am Mikro, für Soundtrack-Fans aber allemal interessant und ansprechend. Der Gesamteindruck fällt hier noch ein stückweit düsterer aus als bei den Titeln auf der ersten CD, als Auftakt eines neuen Abschnitts eignet sich dieser Titel perfekt (8/10). Es folgt das epische, knapp 11-minütige Before The War, welches im Midtempo-Bereich angesiedelt ist und mit dementsprechend schweren Riffs daherkommt. Erstmals werden hier auch Frauenstimmen expliziter hervorgehoben, die symphonischen Elemente sind etwas dezenter im Hintergrund gehalten; dafür rücken im weiteren Verlauf auch wieder die härteren Growl- und Screamparts in den Vordergrund. Der Gesamteindruck fällt nun noch komplexer aus, als Gegenpol dazu fungiert der doch reicht heiter wirkende, eingängige Refrain – eine interessante Mischung, ohne Zweifel. Nicht ganz so eingängig wie viele Titel auf der ersten CD, aber ein Stück innovativer, komplexer (9/10).

Bei At The Gates denkt man aufgrund der ersten Töne wohl zuerst an ein ruhiges Interlude – doch dann das: die Gitarren fangen an zu schrammen, und dann wird gegrowlt und dämonisch gelacht, was das Zeug hält. Spätestens jetzt wird auch die musikalische Dimension dieser zweiten CD offenbar: man könnte bei den 5 Titeln im Grunde von einem einzigen, überlangen sprechen – der in verschiedene Abschnitte gegliedert wurde. Irgend woher kennt man das doch… richtig, wieder eine Parallele zu Rhapsody Of Fire. Nur, dass Magic Kingdom deutlich düsterer und „heavier“ daherkommen (8/10). Mit Resurrection Of The wizard folgt dann doch noch das erste rein instrumentelle Stück, aber… was für eins ! Selten konnte ein vermeintlich „simples Musikstück“ eine so dichte Atmosphäre erzeugen wie hier. Später kommt noch ein sanfter Frauengesang hinzu, und auch die Growler dürfen wieder ran – a masterpiece (10/10). Der Finaltrack hört auf den Namen Tournament In Hell, und ist abermals wie sehr vielschichtig aufgebaut. Mal ein erhabener Soundtrack, mal ein alleinstehender Metal-Titel… ganz, ganz großes Kino (10/10).

Fazit: Was für eine Scheibe ! Es ist wahrlich sagenhaft, was die Belgier von Magic Kingdom hier abliefern. Auf zwei CD’s wird ein episches Symphonic Metal Schlachtfest vom allerfeinsten abgehalten, welches seinesgleichen sucht. Ähnlich kraftvoll-bombastisch-erhaben ging es bisher auf nicht gerade vielen Alben zu – dies ist der eindrucksvollen Gesamtkomposition und der satten Produktionsqualität zu verdanken. Und auch Altmeister Olaf Heyer tut seinen Teil dazu bei – denn gerade seine wunderbar klare, aber dennoch enorm druckvolle und erhabene Gesangsstimme sorgt für den ein oder anderen Gänsehaut-Moment. Und davon gibt es wahrliche einige auf den beiden CD’s ! Abschließend bleibt nur noch festzustellen, dass gerade die erste CD einige Ohrwurm-Hymnen beinhaltet, und von einer enormen Spielfreude zeugt – die zweite eher wie ein großes Soundtrack-Metal-Epos aufgebaut ist, in dem die härteren Elemente (Growls) häufiger zum Einsatz kommen. Doch beide CD’s unterscheiden sich in Sachen Qualität und Innovation nicht voneinander – beide sind zeitlose Meisterwerke. Für Fans des Genres ist dieses Album ein absolutes Muss, und an alle anderen und potentiell interessierten: diese Scheibe hier wäre doch eine gute Gelegenheit, mal in das Genre hineinzulauschen ? Denn etwas besseres wird man aus dem Jahre 2010 nicht finden.