Produkt-Review | Rezension | Testbericht: „Maya Mate Granatapfel“

Produkt-Bezeichnung: Maya Mate Granat
Hersteller / Vertrieb: RHODIUS Mineralquellen und Getränke 
GmbH & Co. KG, D-56659 Burgbrohl
Hersteller-Webseite: http://www.mayamate.de
Produktart: Koffeinhaltiges Erfrischungsgetränk mit Mate-Extrakt und Granatapfel-Geschmack
Inhalt / Dosierung: 1 Dose à 0,33 Liter
Inhaltsstoffe: Wasser, Zucker, Granatapfelsaft aus Granatapfelsaftkonzentrat, Zitronensaft aus Zitronensaftkonzentrat, Kohlensäure, Mate-Extrakt (0, 24%), natürliches Aroma, schwarzes Karottensaftkonzentrat, Säuerungsmittel Natriumphosphate, Koffein

„Maya Mate vereint südamerikanische Lebensfreude mit dem Zauber der Mayas zu einem einzigartig belebenden Mate-Genuss.“(www.mayamate.de)

Vorwort: Nachdem sich bereits die in einer auffälligen gelben Dose daherkommende Standard-Variante der MAYA MATE (siehe Testbericht) auf dem Markt etabliert hat, folgte kürzlich eine weitere Geschmacksvariante des von einer traditionellen südamerikanischen Trinkkultur inspirierten Getränks: die MAYA MATE GRANAT.

Ersteindruck: Mit der MAYA MATE GRANAT versucht sich der Hersteller RHODIUS Mineralquellen und Getränke GmbH erstmals an einer besonderen Geschmacks-Kombination, die allerdings auch schon von anderen Herstellern wie etwa CLUB MATE vorgelegt wurde – und somit nicht gänzlich neu ist. Anders gesagt: der markante und bereits von der gelben Variante bekannte, typische Mate-Geschmack soll in diesem Fall mit einer gleichermaßen herben wie prickelnden Fruchtnote versehen werden – für die ein Granatapfelsaft aus Granatapfelsaftkonzentrat auserkoren wurde. Grundsätzlich scheint dabei nichts gegen eine solche Erweiterung der Produktpalette von MAYA MATE zu sprechen.

Design / Verpackung / Handhabung: Wie schon die Standard-Variante kommt auch die MAYA MATE GRANAT in einer höchst auffälligen Verpackung respektive einem einzigartigen Design daher – wobei am eigentlichen Logo nichts verändert wurde. Lediglich die Grundfarbe tendiert nun in Richtung eines kräftigen Rot-Tons, was eine durchaus sinnig Ergänzung zur ebenfalls sehr auffälligen gelben Dose darstellt. Fest steht, dass beide Dosen ordentlich was hermachen und es der Hersteller explizit darauf anlegt aufzufallen – was ihm auch tadellos gelingt.

Aroma / Geschmack: Nach dem Öffnen versprüht die MAYA MATE GRANAT einen frisch-fruchtigen Duft, der vornehmlich an ein Bouquet aus roten Waldbeeren erinnert. Die eigentliche Überraschung folgt jedoch sogleich, dass heißt mit den ersten Schlücken: die MAYA MATE GRANAT schmeckt trotz des deutlich lieblicheren Dufts nicht wesentlich süßer als die Standard-Variante. Vielmehr scheint die Mischung recht ausgewogen: die Eindrücke der herberen Noten des Mate-Zusatzes werden geschickt von einer leicht karamelligen, aber niemals zu aufdringlichen Süße des Zuckerzusatzes und des Granatapfel-Extraktes konterkariert. Das Produkt entfaltet so schnell einen gewissen Charme, der glücklicherweise weit weg von den Eindrücken der mit Zucker regelrecht zugeschütteten typischen Erfrischungsgetränken anzusiedeln ist. Der vergleichsweise hohe Koffeingehalt sorgt überdies für eine entsprechend anregende Wirkung, was das Gesamtpaket abrundet. Gleichzeitig wird richtigerweise darauf hingewiesen, dass dieses Getränk eher nicht von jugendlichen oder schwangeren Frauen konsumiert werden sollte. Die Nährwert-Tabelle:

Daten 100ml enthalten
Brennwert 88Kj / 21Kcal
Fett < 0.5 g
davon gesättigte Fettsäuren < 0.1 g
Kohlenhydrate 4.8 g
davon Zucker 4.8 g
Eiweiß < 0.5 g
Salz < 0.5 g

Preis / Leistung: Eine Dose der MAYA MATE ist im Handel für aktuell etwa 79,- Cent zu erhalten, wobei man zusätzlich 25,- Cent Pfand entrichten muss – was durchaus vergleichsweise happig ist. Zumindest, wenn man den Preis mit dem anderer Mate-Erzeugnisse vergleicht, die entweder gleich viel oder bedeutend weniger kosten – dafür aber zumeist 0.5 Liter Inhalt haben.

Fazit: Letztendlich kann die MAYA MATE GRANAT überzeugen – der Geschmack, oder eher das Zusammenspiel von Geschmäckern ist zweifelsohne als interessant zu beschreiben. Und: so gesehen bildet eine Geschmacksvariante wie diese die perfekte Schnittstelle zwischen eher klassischen Mate-Erzeugnissen und fruchtig-spritzigen Erfrischungsgetränken – und das ohne dabei auf etwaige künstliche Zusatzstoffe oder einen erhöhten Zuckergehalt zu setzen. Einen kleinen Einwand gibt es dann aber doch, denn: ob es nun tatsächlich die MAYA MATE GRANAT ist die in Sachen Mate+Granatapfel die Nase vorn hat, oder doch eher die schon wesentlich früher mit einer entsprechenden Variante auf dem Markt vertretene Konkurrenz – das bleibt wohl pure Geschmackssache.


„Design und Vermarktung sind unschlagbar, und auch der Geschmack überzeugt – eine empfehlenswerte Alternative.“

Produkt-Review | Rezension | Testbericht: „Maya Mate“

Produkt-Bezeichnung: Maya Mate
Hersteller / Vertrieb: RHODIUS Mineralquellen und Getränke 
GmbH & Co. KG, D-56659 Burgbrohl
Hersteller-Webseite: http://www.mayamate.de
Produktart: Koffeinhaltiges Erfrischungsgetränk mit Mate-Extrakt
Inhalt / Dosierung: 1 Dose à 0,33 Liter
Inhaltsstoffe: Wasser, Zucker, Kohlensäure, Mate-Extrakt, Säuerungsmittel (Citronensäure), natürliches Matearoma, Antioxidationsmittel (Ascorbinsäure), Koffein, Farbstoff E 150c

„Maya Mate vereint südamerikanische Lebensfreude mit dem Zauber der Mayas zu einem einzigartig belebenden Mate-Genuss.“(www.mayamate.de)

Vorwort: Es gibt mehrere Gründe dafür, warum sich sogenannte Mate-Erfrischungsgetränke einer immer größeren Beliebtheit erfreuen. Eine große Rolle spielt beispielsweise, dass man bei Getränken mit Mate-Extrakt von einem alles andere als alltäglichen Trink-Genuss ausgehen kann. Insbesondere natürlich dann, wenn man die sonst übliche Bandbreite an hierzulande erhältlichen Erfrischungsgetränken zu Rate zieht – die weitestgehend alle auf einen möglichst zuckersüßen Geschmack ausgelegt sind. Desweiteren spielt auch die geschickte Vermarktung von Produkten wie MAYA MATE eine nicht unwichtige Rolle – beim Verbraucher wird die Lust geweckt, ein eher besonderes und gerne mal als abenteuerlich postuliertes Getränk zu entdecken. Und: auch wenn sich das nach einer recht typischen Werbe-Phrase anhört, ist in diesem Fall tatsächlich etwas wahres dran. Hierzu genügt ein Blick auf die Herkunft und Tradition der Mate-Kultur, die eng mit dem südamerikanischen Kontinent verbunden ist – und die das eher exotische Flair der hierzulande noch weitestgehend unbekannten Pflanze unterstreicht.

Ersteindruck: Mit der MAYA MATE aus dem Hause RHODIUS MINERALQUELLEN gibt es seit einigen Jahren ein Produkt, welches der Mate-Konkurrenz von anderen Herstellern die Stirn bieten möchte. Und gleichzeitig eines, dass diesbezügliche auch einige stichhaltige Argumente anzuführen hat. So wird die im Vergleich zu Hersteller-Galionsfiguren wie CLUB MATE kaum vorhandene Erfahrung des Anbieters geschickt durch ein umso frischeres und vielleicht auch frecheres Auftreten konterkariert. Mit der jüngsten Werbekampagne beispielsweise, für die man niemand geringeren als den sogenannten König der Elektrolore ALEXANDER MARCUS verpflichtete; hat man einen echten Glücksgriff gelandet – nicht nur das beworbene Produkt wirkt hier sympathisch, sondern auch der dahinterstehende Verwaltungsapparat. Das mitunter größte Alleinstellungsmerkmale der MAYA MATE aber bleibt die Darreichungsform in der praktischen 0.33 Liter-Dose, die so bei keinem anderen ähnlich bekannten Mate-Hersteller in Deutschland verwendet wird.

Design / Verpackung / Handhabung: Die MAYA-MATE zeichnet sich nicht nur dadurch aus, dass sie als eine der wenigen Mate-Erzeugnisse aus der Dose kommt – sondern auch durch ihr auffälliges Design. Das eigentliche Produkt-Logo ist dabei recht bunt gehalten, und fungiert im Gegensatz zum weiter unten platzierten Schriftzug als wohl größtes Wiedererkennungsmerkmal. Insgesamt macht das Design der Dose einen höchst positiven Eindruck: das kräftige Gelb als Grundton macht sie allgemein attraktiv, das Logo ist schillernd – aber eben auch nicht zu abgedreht. Hinten auf der Dose finden sich alle nötigen Angaben in einer übersichtlichen Anordnung. Lediglich der oben auf der Rückseite angegebene Spruch, oder eher Werbetext muss mit gemischten Gefühlen betrachtet werden. Wirklich glaubwürdig, innovativ oder allgemein rund klingt das Ganze jedenfalls nicht – eher etwas aufgesetzt.

Aroma / Geschmack: Die MAYA MATE hat eigentlich kaum Eigengeruch, sodass dem geneigten Mate-Konsumenten schon einmal kein Schwall an merkwürdigen oder gar künstlich anmutenden Aromen entgegenkommt. Erst beim genaueren Riechen kann man hier ein Getränk erahnen, dass mit einem leicht kräuterigen; dabei aber stets sanften Geruchsaroma um die Gunst des Verbrauchers buhlt. Den eigentlichen Geschmack der MAYA MATE beschreibt dann ein interessantes Zusammenspiel aus herben, dezent an Grüntee erinnernde Noten und einer nicht zu aufdringlichen Süße. Markant ist, dass sich der Geschmack nicht als großes Ganzes, sondern eher als in verschiedene Stufen gegliedertes Geschmackserlebnis offenbart. So  kennzeichnet sich der erst Schluck als noch recht neutrale, durch den soliden Kohlensäuregehalt aber recht spritzige Angelegenheit – bevor sich langsam aber sicher der volle Mate-Geschmack breit macht und auch noch einige Sekunden nachwirkt. Die Nährwert-Tabelle:

Daten 100ml enthalten
Brennwert 89Kj / 21Kcal
Fett < 0.5 g
davon gesättigte Fettsäuren < 0.1 g
Kohlenhydrate 5.1 g
davon Zucker 5.0 g
Eiweiß < 0.5 g
Salz < 0.5 g

Preis / Leistung: Eine Dose der MAYA MATE ist im Handel für aktuell etwa 79,- Cent zu erhalten, wobei man zusätzlich 25,- Cent Pfand entrichten muss – was durchaus vergleichsweise happig ist. Zumindest, wenn man den Preis mit dem anderer Mate-Erzeugnisse vergleicht, die entweder gleich viel oder bedeutend weniger kosten – dafür aber zumeist 0.5 Liter Inhalt haben.

Fazit: Bei der MAYA MATE handelt es sich eindeutig um eines der besseren zur Zeit auf dem deutschen Markt erhältlichen Erfrischungsgetränke mit Mate-Extrakt. Dass das leicht verrückte Design sowie die diesbezüglich sicherlich passend ausfallenden Werbekampagnen nicht jedermann zusagen werden und der Preis nicht unbedingt als günstig einzustufen ist, wirkt sich nur marginal aus – denn am wichtigsten ist und bleibt der Geschmack. Und der lässt in diesem Falle wirklich keine, oder zumindest kaum Wünsche offen.


„Ein schmackhaftes und rundum empfehlenswertes Mate-Erzeugnis.“

Produkt-Review | Rezension | Testbericht: „Teekanne Kräutergarten Minze & Süßholz“

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Produkt-Bezeichnung: Teekanne Kräutergarten Minze & Süßholz
Hersteller / Vertrieb: TEEKANNE GmbH & Co. KG
Hersteller-Webseite: http://www.teekanne-shop.de/
Produktart: Tee im Aufgussbeutel
Inhalt / Dosierung: 1 Packung mit 20 Beuteln á 1,75 Gramm
Inhaltsstoffe: Pfefferminze (60 %), Süßholz (40 %)

„Genießen Sie mit jeder Tasse den einzigartigen Geschmack aromatischer Minze abgerundet mit natürlichem Süßholz.“ (Quelle teekanne-shop.de, Link)

Vorwort: Das große Tee-Sortiment des seit 1882 bestehenden Unternehmens Teekanne; welches nicht nur eines der ältesten Unternehmen dieser Art sondern auch aktueller Marktführer ist, bietet den Konsumenten seit kurzem eine neue vielversprechende Unterkategorie der Kräuter-Tees an: die sogenannten KRÄUTERGARTEN-Tees. Diese könnte man in etwa als Bindeglied zwischen den natürlichen, reinen Kräutertees und den HARMONIE-Mischsorten bezeichnen, die meist mehrere Inhaltsstoffe beinhalten. Denn: die Kräutergarten-Tees haben grundsätzlich zwei Hauptbestandteile, und setzten einerseits auf die jeweilige Einzelwirkung, aber auch auf eine möglichst harmonische Gesamtkomposition. Aktuell finden sich zwei Sorten in diesem Sortiment: der Salbei & Limette-Tee sowie der Minze & Süßholztee, der auch Gegenstand dieses Erfahrungsberichts ist.

Ersteindruck & Verpackung: Man kann den diversen TEEKANNE-Kampagnen und Werbespots (und vor allem denen mit der hauptsächlichen Werbefigur Steffi Graf) gegenüberstehen wie man will – die verantwortlichen Marketingexperten wissen einfach, wie sie ihre Tees bestmöglich in Szene setzen. Das spiegelt sich auch im gradlinigen Verpackungsdesign wider – welches im Falle des Minze & Süßholzstees mit einem hohen Wiedererkennungswert versehen ist. Schließlich kommt es nicht allzu oft vor, dass ein Tee in einer beinahe komplett weißen Verpackung angeboten wird – was die Neugierde weckt und mit gewissen positiven Assoziationen (Stichwort Klarheit, Reinheit) zu verbinden ist. Ein weiterer Clou ist natürlich das altbewährte TEEKANNE-Logo, welches schnörkellos und gut lesbar platziert wurde. Besonders nett ist, dass eine Art rote Schleife (siehe oben links auf dem Bild) einmal komplett um die Verpackung herumgeht – und wo der Knoten dieser regelrechten Geschenke-Verpackung sein könnte, befindet sich ein weiteres Logo mit dem Schriftzug und dem Hinweis auf die langjährige Tradition des Unternehmens. Doch sieht die Verpackung nicht nur gut aus – sie erfüllt auch ihre Funktion; schließlich ist sie problemlos wiederverschließbar und enthält alle wichtigen Informationen zum Tee und zum Unternehmen. Man sollte also meinen, dass hier einfach alles stimmt – was tatsächlich auch der Fall ist, bis auf eventuell eine kleine Ausnahme. Denn: besieht man die Verpackung einmal genauer, so ist festzustellen dass hinter der Produktbezeichnung Minze & Süßholz ein weiterer, längerer Schriftzug verborgen ist. Genauer gesagt handelt es sich um einen schmackhaften Werbetext – der jedoch nur wenig Sinn macht. Schließlich ist er so gut wie überhaupt nicht zu lesen – und dient offenbar hauptsächlich dazu, die Bildkomposition etwas fülliger wirken zu lassen. Doch dafür hätte man auch ein paar Verzierungseffekte oder andere Schnörkel verwenden können; und keinen Text der ohnehin nicht zu lesen und sogar durch andere Symbole überlagert wird.

Die Beutel: Die Teebeutel des Minze & Süßholzstees werden alle separat verpackt, was die Haltbarkeit erheblich verbessert. Das schicke Design der Hauptpackung wurde sogar mit auf die kleinen Einzelverpackungen übernommen, was nett anzusehen ist. Ebenfalls lobenswert ist die Tatsache, dass auf den Beutelverpackungen selbst auch noch einmal Zubereitungshinweise angegeben sind. Die Länge der Beutel-Bänder fällt angenehm großzügig aus, und es werden keine Zusatzmaterialien für die Befestigung verwendet.

Aroma vor und während der Zubereitung: Beschnuppert man die Teebeutel vor der Zubereitung, so ist ein starkes, angenehmes und erfrischendes Minz-Aroma zu vernehmen. Dieses steht auch klar im Vordergrund – während man dahinter außerdem eine dezente, zunächst noch nicht wirklich zu definierende Süße wahrnehmen kann. Ist der Tee dann einmal fertig zubereitet, verhält es sich ganz ähnlich; wobei der Gesamteindruck schon etwas milder ausfällt. Streng riecht das Ganze jedenfalls nicht – sondern eher nach einem inspirierenden, der Nase schmeichelnden Kräuter-Gemisch.

Geschmack: Nimmt man die ersten Schlücke dieses schon einmal sehr ansprechend duftenden Tees, so stellt sich alsbald eine Erleichterung ein. Schließlich stellt sich heraus, dass der Minze & Süßholztee auch uneingeschränkt hält, was er verspricht. Er schmeckt markant nach Pfefferminze, lässt aber auch eine gewisse Süße nicht vermissen. Die wird vornehmlich aus den mit 40 Prozent bezifferten Süßholz-Anteilen generiert, die den alleinstehend eher herben Geschmack der Pfefferminze etwas mildern. So entsteht eine annehme Mischung, die weder zu streng noch zu süß schmeckt. Vor allem aber hat man das Gefühl, hier wirklich ein handfestes Produkt zu konsumieren – im Gegensatz zu vielen anderen gängigen Kräutertees, bei denen man nicht selten das Gefühl hat als komme die ein oder andere Zutat (trotz hoher Anteile) zu kurz. Ein weiterer Vorteil, der aus der offensichtlich gelungenen Mischung resultiert: ein Nachsüßen erübrigt sich vollständig, die natürliche Süße der Süßholzwurzel wurde auf den Punkt dosiert und macht den Tee auch jenen schmackhaft, die möglicherweise nicht ganz so viel mit einer alleinstehenden Pfefferminze anfangen können – aber auch keinen Zucker zusetzen wollen.

Die Nährwert-Tabelle:

Daten: >1 Portion (100 ml) enthält:
Brennwert kJ/kcal 8/2
Fett <0,1g
davon gesättigte Fettsäuren <0,1g
Kohlenhydrate 0,3g
davon Zucker 0,2g
Eiweiß 0,2g
Salz 0,01g

Preis / Leistung: Der TEEKANNE Minze & Süßholz-Tee bewegt sich mit einer Preisempfehlung von etwa 2,29 Euro pro Packung im gemäßigten Mittelfeld. Zumindest allgemein – im TEEKANNE-internen Sortiment zählt er eher zu den höherpreisigen. Das erscheint in Anbetracht der offerierten Qualität aber auch durchaus gerechtfertigt – es gibt wohl keinen vergleichbaren und auch noch günstigeren Tee, der diesbezüglich mit dieser Sorte mithalten kann.

Fazit: Der Minze & Süßholztee kann als echter Glücksgriff bezeichnet werden – sowohl in Bezug auf das Konzept der neuen Kräutergarten-Tees, als auch die Konsumenten selbst. Die können sich hier über einen inspirierenden, angenehm reichhaltig schmeckenden Tee mit zwei Hauptzutaten freuen – die sowohl die Lust nach frisch anmutenden Kräutern als auch einer natürlichen Süße problemlos zu stillen wissen.


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Produkt-Review | Rezension | Testbericht: „Milford Cola-Kick Tee“

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Produkt-Bezeichnung: Milford Cola-Kick Tee
Hersteller / Vertrieb: Ostfriesische Tee Gesellschaft Laurens Spethmann GmbH & Co. KG
Hersteller-Webseite: http://www.milford.de
Produktart: Tee im Aufgussbeutel
Inhalt / Dosierung: 1 Packung mit 28 Beuteln á 2 Gramm
Inhaltsstoffe: Hibiskus, Schwarzer Tee (30%), Aroma (Cola), süße Brombeerblätter, Zichorienwurzeln, Zimt, Süßholzwurzeln, Gewürznelken, Kolanuss, Vanilleschoten

„Der coole Frische-Kick.“ (Quelle Milford.de, Link)

Vorwort: Einigen dürfte es bereits aufgefallen sein – MILFORD holt mit einem ausführlichen Produkt-Update aus zum großen, bestenfalls konkurrenzfähigen Schlag. Neben einigen Veränderungen von Rezepturen, einem neuen Verpackungsdesign und neuen Marketing-Strategien fallen dabei auch die gänzlich neuen Sorten auf, wie der Waldmeister-Tee (Review) oder auch der heute vorgestellte Cola-Kick-Tee. Dieser soll mit seiner modernen, zeitgemäßen Gestaltung und dem Frische-Versprechen vor allem jüngere Käuferschichten ansprechen – und nicht zuletzt Freunde des kultigen Brause selbst. Aber kann der Tee auch nachhaltig überzeugen, oder handelt es sich schlicht um eine wenig gehaltvolle Marketing-Maßnahme ?

Ersteindruck: Wie schon beim Waldmeister-Tee könnte man als Konsument leicht überrascht sein, eine Sorte wie diese in den gut sortierten Regalen der üblichen Supermarktketten anzutreffen. Cola kennt man eigentlich nur als super-süßes Kaltgetränk – an dessen Fans sich der Tee wohl auch hauptsächlich richtet. Schließlich verspricht er eine ähnlich anregende Wirkung durch Schwarztee-Komponente, und das typische Cola-Aroma mit den Vorzügen eines Früchtetees zu verbinden.

Aroma / Geschmack: Der MILFORD Cola-Kick Tee entwickelt bereits bei der Zubereitung einen interessanten, wenn man so will konkurrenzlosen Duft; der nur schwer zu beschreiben ist. Klar ist nur, dass er vergleichsweise angenehm und wenig penetrant daherkommt – und Lust darauf macht, den Tee auch geschmacklich zu erleben. Bei den ersten Schlücken wird dann zunächst eines deutlich: der Cola-Kick-Tee besteht aus weit mehr als nur Kolanüssen und dem namensgebenden, gering dosierten Cola-Aroma. Tatsächlich ist es so, dass ausgerechnet jene Cola-Komponenten in der Gesamtkomposition eher untergehen – eventuell, da sie im Vordergrund einen zu künstlichen Gesamteindruck erweckt hätten. Besonders dominierend fällt dagegen der Hibiskus-Anteil (der dem Tee auch seine rötliche Farbe verleiht) auf, der von einer markanten Süße aus der Kombination von süßen Brombeerblättern und Zimt begleitet wird. Im Nachgang jedoch stellt sich ein deutlich bittereres Aroma ein; der Schwarztee-Anteil (30 Prozent) kommt zum Tragen. Zweifelsohne handelt es sich um eine interessante Kombination die gleichermaßen erfrischt wie belebt; doch es bleibt mindestens ein Wermutstropfen: wie schon der Milford Waldmeister-Tee schmeckt auch die Cola-Kick-Variante nicht wirklich vollmundig. Jene Elemente, die dem Ganzen einen zusätzlichen Kick, oder zumindest eine solide Basis gegeben hätten (vor allem Süßholzwurzel und Vanille) fallen kaum ins Gewicht.

Die Nährwert-Tabelle ist entsprechend eines handelsüblichen Tees ohne außergewöhnliche Zusatzstoffe entsprechend als geringfügig bedeutend einzustufen, doch aufgrund der gesteigerten Süße finden sich auch leicht erhöhte Kalorienangaben:

Daten: 1 Portion (200 ml) enthält:
Brennwert kJ/kcal 20/5
Fett 0
davon gesättigte Fettsäuren 0
Kohlenhydrate 1,2
davon Zucker
0,4g
Eiweiß 0
Salz 0

Preis / Leistung: Die MILFORD-Tees gehören allgemein zu den (vergleichsweise) günstigen Teemarken, die so gut wie überall erhältlich sind. Allerdings sollte man beachten, dass in diesem Falle auch den Markennamen mitbezahlt – wie bei so vielen bekannteren, etablierten Brands. Ob das immer gerechtfertigt ist, steht in den Sternen – in diesem Fall aber erscheint das Preis-Leistungs-Verhältnis grundsätzlich fair. Tee-Puristen könnte lediglich stören, dass die Teebeutel nicht einzeln verpackt sind, sondern in der großen Packung (mit 28 Beuteln) leicht durcheinanderkommen können. Auch lässt sich die Packung eher schlecht als recht wiederverschließen.

Fazit: Zumindest ein Versprechen hält der Cola-Kick-Tee – er wirkt belebend, und durch seinen Schwarztee-Gehalt anregend. So markant wie es die Produktbezeichnung vermuten lässt, schmeckt er aber beileibe nicht – vielmehr handelt es sich um einen vergleichsweise typische Teemischung aus Schwarz- und Früchtetee (vor allem Hibiskus). Diese lebt vom interessanten Spiel aus einer angenehmen Süße und einem herben Nachgeschmack, sodass die Sorte vor allem experimentierfreudigen Teekonsumenten empfohlen werden kann. Ob er sich als Dauerbrenner eignet, wird sich zeigen… die Chancen stehen aber eher schlecht.


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Produkt-Review | Rezension | Testbericht: „Milford Waldmeister Tee“

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Bild von http://www.milford.de, Direktlink
Produkt-Bezeichnung: Milford Waldmeister Tee
Hersteller / Vertrieb: Ostfriesische Tee Gesellschaft Laurens Spethmann GmbH & Co. KG
Hersteller-Webseite: http://www.milford.de
Produktart: Tee im Aufgussbeutel
Inhalt / Dosierung: 1 Packung mit 28 Beuteln á 2 Gramm
Inhaltsstoffe: Rooibos, Fenchel, Krauseminze, Äpfel, grüner Rooibos, Aroma (Waldmeister), süße Brombeerblätter, Zimt, Zitronengras, Säuerungsmittel: Citronensäure, Steviablätter, Waldmeisterkraut

„Sommer für die Zunge“ (Quelle Milford.de, Link)

Vorwort: Die Teemarke MILFORD dürfte vielen Tee-Genießern ein Begriff sein. Sind die verschiedenen Sorten bisher vor allem durch ihre teils großen Beutelpackungen aufgefallen, setzt die Ostfriesische Tee Gesellschaft Laurens Spethmann GmbH & Co. KG (der Name hinter der Marke MILFORD) in diesem Jahr auf ein neues Konzept. Nicht nur, dass einige Tees bezüglich ihrer Rezeptur verfeinert wurden, auch optisch und markentingtechnisch gibt man sich nun vermehrt modern. Man wagt einen Schritt nach vorne, nicht zuletzt um wettbewerbsfähig zu bleiben – ein mutiger, aber doch durch und durch nachvollziehbarer Schritt für eine Traditionsmarke.

Ersteindruck: Grundsätzlich punktet der Waldmeister-Tee schon, bevor er sich überhaupt geschmacklich messen muss. Denn wie viele Tees mit einer ähnlichen Geschmacksvariation wird man in den gut sortierten Regalen der üblichen Supermarktketten schon vorfinden ? Exakt. Nicht einmal größere aryuvedische Teehersteller wie YOGI TEE verfügen über eine vergleichbare Sorte – sodass man zweifelsohne von einer Art Marktlücke auf dem Teemarkt sprechen muss. Aber: ist dem wirklich so, oder gibt es vielleicht einen Grund weshalb sich andere Hersteller noch nicht an eine Waldmeister-Variante gewagt haben ? Schließlich verrät bereits die Zutatenliste dass es wohl doch nicht so einfach ist, einen Waldmeister-Tee herzustellen der auch nach Waldmeister schmeckt. Dafür sorgt in diesem Falle offenbar nur das Waldmeister-Aroma – hauptsächlich aber eine ganze Menge anderer Zutaten, die in vielen gängigen Teesorten stecken.

Aroma / Geschmack: Der MILFORD Waldmeister-Tee riecht schon bei der Zubereitung interessant – wenn auch nicht wirklich nach dem, was man sich allgemein unter einem Waldmeister-Aroma vorstellen würde. Dezente Noten sind zweifelsohne erkennbar, doch grundsätzlich überwiegt ein süßliches Aroma, welches entfernt an einen Bienenhonig und einen Hauch von Limette / einer citrusartigen Frische erinnert. Geschmacklich verhält es sich dann ganz ähnlich: man bekommt letztendlich weniger Waldmeister geboten, als man sich eventuell erhofft hat. Das bedeutet noch nicht automatisch, dass es sich um einen minderwertigen Tee handelt, im Gegenteil – doch könnten einige Konsumenten ob des doch etwas unbeherzten, harmlos-süffigen Geschmacks enttäuscht werden. Der resultiert letztendlich aus der üppigen Zutatenliste, die auf einen Kompromiss schließen lässt: man wollte weder einen zu exotischen, noch einen zu gewöhnlichen Tee kreieren. Das Ergebnis ist somit auch weder etwas halbes, noch etwas Ganzes: die feine, diffuse Waldmeisternote täuscht kaum darüber hinweg, dass man letztendlich doch nur einen gewöhnlichen Misch-Tee aus typischen Zutaten konsumiert. Das wäre vielleicht noch nicht so wild, könnte der Tee zumindest mit etwas Pepp punkten – doch fehlt es ihm auch dahingehend an Biss. Ein wenig Kardamom oder vielleicht sogar eine Priese Süßholzwurzel – dann hätte der Tee sicher einen nachhaltigeren Charakter an den Tag gelegt. Zumindest interessant aber erscheint der Ansatz, dem Ganzen durch Stevia eine zusätzliche Süße zu verleihen – was recht gut klappt und geschmacklich nicht stört.

Die Nährwert-Tabelle ist entsprechend eines handelsüblichen Tees ohne außergewöhnliche Zusatzstoffe entsprechend als geringfügig bedeutend einzustufen:

Daten: 1 Portion (200 ml) enthält:
Brennwert kJ/kcal 7/2
Fett 0
davon gesättigte Fettsäuren 0
Kohlenhydrate 0,4
davon Zucker <0,1g
Eiweiß 0
Salz 0

Preis / Leistung: Die MILFORD-Tees gehören allgemein zu den (vergleichsweise) günstigen Teemarken, die so gut wie überall erhältlich sind. Allerdings sollte man beachten, dass in diesem Falle auch den Markennamen mitbezahlt – wie bei so vielen bekannteren, etablierten Brands. Ob das immer gerechtfertigt ist, steht in den Sternen – in diesem Fall aber erscheint das Preis-Leistungs-Verhältnis grundsätzlich fair. Tee-Puristen könnte lediglich stören, dass die Teebeutel nicht einzeln verpackt sind, sondern in der großen Packung leicht durcheinanderkommen können.

Fazit: Der Milford Waldmeister-Tee ist kein wirklicher Waldmeister-Tee im allgemein verständlichen Sinne – sondern vielmehr ein Mischprodukt aus verschiedenen Inhaltsstoffen, dem mit einer Priese Waldmeisteraroma ein Schubser in die richtige Richtung gegeben werden sollte. Das Problem ist nur, dass er weder Freunde exotischer Geschmackserlebnisse ansprechen sollte – die bereits nach einer Packung verspüren werden, dass die vermeintlich Magie der Sorte nur allzu schnell verfliegt – noch Fans von altbewährten Sorten, die lieber zu den jeweils puren Varianten greifen werden. Somit fällt das Gesamturteil entsprechend ernüchternd aus. Marketing-technisch ist das Ganze sicher wirksam – doch das dahinterstehende Endprodukt enttäuscht letztendlich, wenn auch auf hohem Niveau.


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