Filmkritik: „Predator – Upgrade“ (2018)

Filmtyp: Spielfilm
Basierend Auf: Charakteren von Jim Thomas
Regie: Shane Black
Mit: Boyd Holbrook, Trevante Rhodes, Olivia Munn u.a.
Land: USA
Laufzeit: ca. 107 Minuten
FSK: ab 16 freigegeben (Empfehlung: ab 18)
Genre: Action (90 %), Sci-Fi (10 %)
Tags: Weltraum | Schlacht | Kreaturen | Jagd | Mission | Mutation

Von großen und kleinen Kriegern.

Inhalt: Inmitten einer weiteren Mission als Scharfschütze sieht sich der Elitesoldat Quinn McKenna (Boyd Holbrook) plötzlich mit einer merkwürdigen Erscheinung konfrontiert: ein seltsames, sich offenbar gerade im Absturz befindendes Objekt rast über seinen Kopf hinweg und schlägt ganz in der Nähe ein. Bei näherer Betrachtung dann bestätigt sich das unfassbare: es handelt sich um ein Raumschiff, aus dem eine augenscheinlich sehr aggressive Kreatur entschlüpft ist. Glücklicherweise kann er diese schnell auf die Knie zwingen, und die Gefahr zunächst abwenden. Um sicherzustellen, dass ihm später geglaubt werden würde nimmt er einen Teil der Ausrüstung an sich und schickt zusätzlich ein größeres Paket an seine Heimat – wo es ausgerechnet sein Sohn Rory (Jacob Tremblay) in Empfang nimmt und auch gleich akribisch untersucht. Derweil wird das tot geglaubte Wesen in ein Labor verfrachtet, wo man sich vor allem über eines einig ist: es handelt sich um einen sogenannten PREDATOR – hochgezüchtete Super-Wesen mit erstaunlichen Fähigkeiten, die von fernen Planeten stammen und immer auf der Suche nach einer neuen Jagd-Herausforderung sind. Offensichtlich aber ist der gefangene PREDATOR doch noch nicht ganz tot – und seine Gerätschaften, ganz egal wo sie sich auch befinden; eng miteinander vernetzt… und gut auf seine Häscher zu sprechen scheint er nun ganz und gar nicht mehr zu sein.

Kritik: Sie geht also weiter – die Geschichte um den ebenso sagenumwobenen wie blutrünstigen PREDATOR, der im Jahre 1987 erstmals im Rahmen eines vollwertigen (und mittlerweile legendären) Spielfilms das Licht der Welt erblickte. Von einem wirklichen Nachfolger im Sinne der knisternd-spannenden Atmosphäre des Originals, der quasi-Neuauflage PREDATORS aus dem Jahre 2010 (siehe Rezension) sowie teilweise noch vom 1997 nachgeschobenen zweiten Teil sollte man hier allerdings eher nicht ausgehen. Und das nicht nur, da zu viele Jahre zwischen den Veröffentlichungen vergangen wären oder kein Arnold Schwarzenegger weit und breit zu sehen ist. Nein, vielmehr ist der Grund in den Entscheidungen der Verantwortlichen zu suchen; die die namensgebenden PREDATOR-Elemente ganz offensichtlich nur als Aufhänger für ein vergleichsweise buntes und hektisches Hollywood-Spektakel nutzen.

Eines, das letztendlich deutlich mehr von einem reinen Actioner denn einem Sci-Fi-Film hat – und einstweilen explizit Gefahr läuft, überladen zu wirken. Eben darauf; das heißt auf einen in jeder Hinsicht turbulenten, mit einer großen Prise eines (nicht immer aufgehenden) Humors versehenen und mit gleich mehreren Parallelen zum STARSHIP TROOPERS-Universum garnierten Blockbuster sollte man sich auch einstellen; will man in den Genuss von PREDATOR – UPGRADE kommen. Den zu erleben ist im übrigen durchaus möglich – will man sich nur gut unterhalten und mit immer neuen ideenreichen Einschüben (die trotz der FSK-Freigabe ab 16 auch mal in Form von heftigen Splatter-Elementen daherkommen) bombardiert wissen. Immerhin, und auch wenn man keine tiefer gehenden Fragen zum Inhalt und speziell das Gebaren der stellenweise an TROPIC THUNDER erinnernden, dezent ver-rückten Charaktere-Riege stellen sollte; ist PREDATOR – UPGRADE noch weit davon entfernt, ein müder Abklatsch wie die aus zwei grundsätzlich guten Franchises zusammengestellten ALIENS VS. PREDATOR-Filme zu sein.

Anders gesagt: der neueste PREDATOR-Ableger mag nicht mehr viel vom ursprünglichen Flair der Reihe haben, plötzlich mit unerwarteten Side-Stories wie der des an Asperger erkrankten Sohns des Hauptcharakters (hier recht sympathisch gespielt von Jacob Tremblay) aufwarten und im Ausgleich dazu eine turbulente Action-Szene nach der anderen abfeuern – doch als reines Popcorn-Kino ohne größere Materialschlachten a’la Michael Bay macht er schlicht einen Heidenspaß. In diesem Zusammenhang sei es den Machern vielleicht auch verziehen, dass ausgerechnet die Nahansichten des computeranimierten PREDATORS eher schlecht als recht aussehen – und man auch in Bezug auf den Soundtrack und das Schauspiel von vielem sprechen kann, nur nicht von großer (oder eher: nennenswert ernstzunehmender) Kunst. Wen das nicht stört, der sollte durchaus mal einen Blick auf diesen Science Fiction-Film, pardon: Actioner werfen – und darauf hoffen, dass nicht zu viele weitere Nachfolger erscheinen und sich alsbald ein Übermüdungseffekt der Marke MARVEL einstellt.

Bilder / Promofotos / Screenshots: Twentieth Century Fox

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„Weniger PREDATOR, mehr Spaß – ein gewöhnungsbedürftiges, dafür aber umso kurzweiligeres Unterhaltungspaket.“

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Metal-CD-Review: FIONN LEGACY – Knights Of The Sky And Wind (2018)

Alben-Titel: Knights Of The Sky And Wind
Künstler / Band: Fionn Legacy (mehr)
Veröffentlichungsdatum: 25. November 2018
Land: Mexiko
Stil / Genre: Symphonic Power Metal
Label: Keins / Independent

Alben-Lineup:

J.P Mask – Composer, Lyrics
Rodrigo Espinosa – Lead Vocals
Vitor Veiga – Guest Vocals
Lean van Ranna – Guest Vocals

Track-Liste:

1. Star Tales (01:07)
2. Knights of the Sky and Wind (04:49)
3. Valley of the Lyzards (04:05)
4. Spirit of Dryads (05:54)
5. The Traitor (05:26)
6. The Last Battlecry (07:23)
7. The Fall of a Hero (04:03)

Hier sind sie, die mexikanischen Nachwuchs-Ritter.

In der Tat, und ohne etwas über die qualitativen Merkmale des zu behandelnden Liedguts vorwegzunehmen: eigentlich hat man von einem Release wie KNIGHTS OF THE SKY AND WIND nur träumen dürfen. Immerhin scheint die Band schon vor längerer Zeit gegründet worden sein, ohne dass es jemals zu einem wirklich handfesten Lebenszeichen kam. So lag es eigentlich nur an einer einzigen auf Youtube veröffentlichten Single (VALLEY OF THE LIZARDS, siehe Link) lag, dass man überhaupt etwas von der potentiell hochkarätigen Power Metal-Combo aus Mexiko mitbekommen hat. Nun aber scheint das Projekt des hiesigen Band-Masterminds J.P. MASK langsam aber sicher Gestalt anzunehmen – und zwar in Form des ersten offiziellen Albums KNIGHTS OF THE SKY AND WIND. Leicht überraschend ist, dass es lediglich 7 Titel bei einer knappen Gesamtspielzeit von gut 32 Minuten enthält – oder eher 6, zumindest wenn man das ebenso kurze wie grundsätzlich zu vernachlässigende instrumentale Intro STAR TALES ausklammert. Natürlich erhöht das den Druck, und das in einem nicht ganz unerheblichen Maße – schließlich hat die Band so nicht viel Zeit, den Hörer von sich und dem hoffentlich vorhandenen Können zu überzeugen.

Bevor es soweit ist kommt es allerdings zu einer weiteren, sich nicht zwangsläufig positiv auswirkenden Besonderheit: es sind insgesamt 3 Sänger vertreten. Immerhin, Rodrigo Espinosa gehört der Stammbesetzung der Band an – doch Vitor Veiga (unter anderem bekannt als ex-Sänger von AQUARIA) und Lean van Ranna sind lediglich als Gastsänger geladen. Dies im Zusammenspiel mit der Tatsache, dass offenbar auch an der Instrumentenfront einige sogenannte Session-Musiker verpflichtet wurden; lässt die aktuellen FIONN LEGACY eher nicht wie eine vollwertige Band wirken – sondern wie ein zwar fleischgewordenes, aber eben noch nicht vollständig ausgereiftes Konzept. Das trifft im übrigen auch auf das letztendlich feilgebotene musikalische Material zu – das ebenfalls einen dezent unfertigen Eindruck hinterlässt. Sicher, grundsätzlich gehen die 6 Titel allesamt als solide Power Metal-Nummern durch – die dazu noch einen angenehmen Hang zum symphonischen haben und wie im Opener und Titeltrack KNIGHTS OF THE SKY AND WIND mit dem nötigen Nachdruck versehen wurden. Ja, FIONN LEGACY haben sogar extra einen eigenen kleinen Chor gegründet – der vor allem in den Refrains, hie und da aber auch in den Strophen zu hören ist.

Das klingt alles recht gut und ist es auch – aber eben (noch) nicht mehr. Sollten FIONN LEGACY wirklich in der Power Metal-Szene mithalten wollen, und das auch auf internationaler Ebene inklusive aller sich daraus ergebenden Vergleichsmöglichkeiten; werden sie noch an der ein oder anderen Schraube drehen müssen. Es beginnt damit, dass die sich auf den allgemeinen Sound des Albums auswirkenden Ergebnisse aus der Warte der Aufnahme, Abmischung und Produktion längst nicht perfekt sind (auch wenn man das von einer Independent-Produktion nicht unbedingt erwarten kann), zieht sich über den nicht gerade herausragenden und manchmal sogar explizit schief klingenden Leadsänger Rodrigo Espinosa – und mündet in der Tatsache, dass auch in Bezug auf die Instrumente noch einiges gehen könnte. Das gilt vor allem für das etwas zu dröhnend klingende, sonst aber eigentlich recht unspektakuläre SPIRIT OF DRYADS mit dem Gastauftritt von Vitor Veiga – und andererseits auch für das im direkten Vergleich absolut überladene THE TRAITOR; bei dem die Symbiose aus dem relativ grellen Gesang, dem laut scheppernden Schlagzeug und den so gesehen schwer zu verdauenden Elementen seitens des Keyboards (und des Chores) einfach nicht aufgeht.

Schlussendlich: für eine erste offizielle Werkschau eignet sich KNIGHTS OF THE SKY AND WIND durchaus, doch zu einem Dauerbrenner oder Geheimtipp kann es aufgrund der eben genannten Aspekte nicht avancieren. Freunde eines eher klassischen Power Metals der frühen 2000er Jahre sollten ruhig mal einen Blick riskieren, und wer weiß – vielleicht schaffen es FIONN LEGACY ja auf einem potentiellen zweiten Album, vollends zu überzeugen. Da dürften es dann auch gerne noch mehr Titel vom Schlage eines dezent an THY MAJESTY erinnernden THE LAST BATTLECRY sein – mit dem nötigen, noch nachzuholenden Feinschliff versteht sich.

Absolute Anspieltipps: KNIGHTS OF THE SKY AND WIND, VALLEY OF THE LIZARDS, THE LAST BATTLECRY


„Auch wenn der Held des Cover-Artworks bereits abgehoben ist – da ist noch ordentlich Luft nach oben.“

Metal-CD-Review: RUNELORD – The Battle For Greatness (2018)

Alben-Titel: The Battle For Greatness
Künstler / Band: Runelord (mehr)
Veröffentlichungsdatum: 04. Dezember 2018
Land: Schweden
Stil / Genre: Heavy / Power Metal
Label: Keins / Independent

Alben-Lineup:

Ced – All instruments
Georgy Peichev – Vocals

Track-Liste:

1. Worthy Valhalla (03:45)
2. Temple of Vitalism (05:42)
3. Nidhuggs Curse (04:41)
4. Heimdall the Wizard (04:23)
5. Salvation Aggression (04:57)
6. Cunning Man (03:26)
7. Lightning-sword Bearer (03:56)
8. Frampärk Champions (03:21)
9. Age of Necromancy (05:09)
10. Deathrune (05:53)

Kampfansagen wie diese werden einfach niemals alt.

Nanu, was ist denn da los ? Gerade einmal 8 Monate, nachdem die schwedischen Power Metaller von RUNELORD ihr erstes offizielles – und dabei keinesfalls zu verachtendes – Studioalbum A MESSAGE FROM THE PAST veröffentlicht haben (siehe Review); folgt mit dem heute zu Rezensionszwecken vorliegenden THE BATTLE FOR GREATNESS auch schon der zweite Langspieler aus der hiesigen Metal-Schmiede. Einer Schmiede, die eigentlich nur aus zwei Mitgliedern besteht – die trotz der noch frischen Bandgründung von RUNELORD alles andere als Newcomer sind. Der ebenso markant agierende wie stimmkräftige Leadsänger Georgy Peichev etwa ist sonst in eher härteren Gefilden unterwegs, und singt schon seit einigen Jahren in den Thrash-Metal-Combos MOSH-PIT JUSTICE und THE OUTER LIMITS – und der bei RUNELORD überraschenderweise für alle Instrumente verantwortliche Ced (eigentlich: Cederick Forsberg) ist ein wahres Multitalent, wenn es um die Mitwirkung bei diversen anderen Combos geht. Dies gepaart mit der Tatsache, dass RUNELORD eine eher retrospektiv orientierte Combo mit einem Hang für die frühen Jahre des Heavy Metal sind; sollte eigentlich einen entsprechend angenehmen Musikgenuss garantieren.

„We are true to gods of religion, always fought for heathendom, knowing wisdom – carving runes.“

Und genau das ist – glücklicherweise – auch der Fall. Bekanntlich war schon das Debütalbum alles andere als von schlechten Eltern, und auch auf THE BATTLE FOR GREATNESS legen die beiden hauptverantwortlichen Musiker ordentlich los. Interessanterweise scheint es dabei kaum eine Rolle zu spielen dass zwischen den beiden Alben erst wenige Monate liegen: RUNELORD haben offenbar ausreichend Ideen in Petto, um sich nicht vorschnell zu wiederholen. So erwartet den Hörer auch dieses Mal ein klassisch angehauchter, eher gradliniger und explizit auf den Sound der Gitarren und die Stimme des Leadsängers Georgy Peichev ausgelegter Metal der guten alten Schule – was unter anderem auch den Wegfall eines Keyboards sowie eine deutlichere Präsenz des Bass beinhaltet. Im Zusammenspiel mit der ordentlichen Produktion entsteht so schnell das Gefühl einer, man nenne es urtümlichen Schroffheit – und durchaus auch Ehrlichkeit. Anders gesagt: das, was RUNELORD hier unter anderem auf dem Cover-Artwork versprechen, wird auch im musikalischen Sinne eingehalten. Und das ohne, dass man allzu vorhersehbare Elemente erwarten müsste; wovor andere Combos mit einem entsprechenden Fantasy-Bezug bekanntlich eher selten Halt machen. Sicherlich, auch RUNELORD haben einiges für das Genre absolut typisches im Gepäck; vor allem was die Textinhalte betrifft – aber in diesem Fall fällt dies dank einer entsprechend gut konstruierten Verpackung nicht allzu sehr auf.

„Throughout every land, men takes a stand, blessed by the gods of the universe
With minds of metal and nerves of steel, we ride into battle, we know what is real.“

Und gerade deshalb kann ein Album wie THE BATTLE FOR GREATNESS durchaus – und im wahrsten Sinne des Wortes – mächtig klingen. Hauptsächlich dafür verantwortlich dürfte das höchst gelungene Songwriting sein, dass einen jeden einzelnen Titel sowohl enorm stilsicher erscheinen als auch mit reichlich Abwechslung daherkommen lässt – und in den richtigen Momenten (wie etwa im beschwingten NIDHUGG’S CURSE) auch eine gewisse Hymnen-Tauglichkeit nicht vermissen lässt. Wem selbst das (noch) nicht reicht, der könnte sich eventuell am relativen Schunkel-Potential von Nummern wie HEIMDALL THE WIZARD erfreuen – das dezent an BLIND GUARDIAN erinnert, und trotz aller verspielten Elemente einer gewissen Grundhärte nicht entbehrt. Doch natürlich ist auch ein Album wie THE BATTLE FOR GREATNESS nicht gänzlich vor Schwächen gefeit. Das allein in rhythmischer Hinsicht höchst gewöhnungsbedürftige SALVATION AGGRESSION etwa macht keine wirklich gute Figur – und auch in gesanglicher Hinsicht hätte es ruhig noch etwas mehr Abwechslung (oder vielleicht auch Vielfalt) geben dürfen. Irgendwann könnte man sich was die Stimme von Georgy Peichev betrifft schließlich dezent sattgehört haben, oder anders gesagt: so markant er auch tönt, aufregende Stimm-Spagate klingen anders.

„We bring the Deathrune, total dominion, from the past, runic heavy metal forever.“

Power Metal-Konsumenten, die auf der Suche nach einem musikalisch nicht ganz so ausschweifenden und ebenso ehrlich wie bodenständig klingenden Fantasy-Album mit einem vergleichsweise unverwechselbaren Leadgesang sind; sollten aber in jedem Fall einmal genauer hinschauen – und den Recken von RUNELORD eine Chance geben.

Absolute Anspieltipps: WORTHY VALHALLA, NIDHUGG’S CURSE, HEIMDALL THE WIZARD, FRAMPARK CHAMPIONS


„Auch im überraschend schnell nachgelegten zweiten Anlauf geht das Konzept auf.“

Metal-CD-Review SPECIAL: The Discography & History Of KELDIAN (Norway, 2005-2018)

Willkommen ! An dieser Stelle sollen noch einmal alle bisherigen CD-Reviews zu den Veröffentlichungen der Power Metal-Band KELDIAN (die nicht von ungefähr auf Platz 1 der Power Metal-Bestenliste rangiert, zumindest momentan) zusammengefasst werden – und zwar erstmals komplett auf englisch. Dies soll unter anderem auch der Band selbst die Möglichkeit geben, sich bei Bedarf oder Interesse noch einmal näher mit den Texten auseinandersetzen zu können. Hierzu sei lediglich angemerkt, dass nicht unbedingt von einer perfekten Übersetzung auszugehen ist – der Blog hier ist noch immer ein Hobby-Projekt, nicht mehr und nicht weniger. Wenn Fehler gefunden werden, soll dies aber gerne mitgeteilt werden.


Welcome ! For the first time in english, this post is designated to summarize all the reviews on the official releases of the power metal band KELDIAN (which stands at the top of the overall best of power metal bands-list for a reason, at least for the moment). Among others, this should allow the band itself to take a closer look into the texts and the author’s opinion. Speaking of which, it should be noted that the text does not necessarily come as perfect translation. The blog here still is a hobby project, nothing more and nothing less. However, if errors are found, they can gladly be communicated via the comment section.

1. HEAVEN’S GATE (2007)

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Title: Heaven’s Gate
Artist: Keldian (more)
Release: 27. Februar 2007
Country: Norwegen
Genre: Power Metal
Label: Perris Records

Lineup:

Arild Aardalen – Keyboards, Vocals (additional)
Christer Andresen – Vocals, Guitars, Bass

Tracklist:

1. Crusader (03:33)
2. Heart of the Sun (03:54)
3. Requiem for the Light (03:54)
4. Heaven’s Gate (04:20)
5. Redshift (05:57)
6. Salvation (Release Me) (04:53)
7. Sundancer (04:31)
8. Prophecy (04:17)
9. Beyond the Stars (03:39)
10. Plains of Forever (08:41)

Open up the gates to a new dimension.

HEAVEN’S GATE is the first official studio album of KELDIAN – a thoroughly remarkable musical project from Norway, which had quite a few predecessors. From the ALIEN LOVE GARDENERS to PROTOS NEMESIS to KELD – it certainly took some well used creative time until both Arild Aardalen (Keyboards, Backing Vocals) and Christer Andresen (Bass, Guitars, Vocals) decided to name themselves KELDIAN and finally took off towards a new musical dimension. In 2006 they eventually released HEAVEN’S GATE via Perris Records (respectively Stay Gold in Japan) as a accumulation of their gathered impressions and experiences, putting all their abilities to the test.

For that matter, KELDIAN are surely none of the power metal acts that you could call typical or generic. To the contrary, HEAVEN’S GATE is quite a good example for the accomplished effect of a band with a very unique musical identity. In other words: almost no band can be compared to KELDIAN, which is also due to the fact that their musical influences are comparatively diversified. With musical elements ranging from eighties pop and hard rock, more electronic genres and a good dose of a timeless melodic metal, KELDIAN manage to accumulate all their ingredients to a totally new, coherent whole. So to speak, it may be that some moments remind you of the greatness of bands like A-HA or ALPHAVILLE – but only until the fresh metal elements kick in and surprise you with a musical setting that has never been there before.

As a matter of fact, it especially is this new and fresh impression that makes HEAVEN’S GATE this enjoyable and by all means spectacular – even if a vast majority of the titles are not arranged with a lot of pompous elements. True power not only but also lies in silence, at least that seems to be one of KELDIAN’s credos – whereas even the calmer tracks never get boring. More likely, the silent moments also carry something very special in themselves, something that is almost beyond words. Maybe a closer look at the puristic, but certainly majestic artwork can actually justify this phenomenon, which makes KELDIAN one of the true pioneers of a genre that technically hasn’t been invented yet: a spherical power metal. The lyrical contents, which often treat cosmic themes and sensitize the listeners towards potentially higher proceedings, also carry that impression.

An impression that certainly has to be labeled positive within the overall power metal genre. Still, KELDIAN are delivering a lot of musical variety: from the straight CRUSADER to the anthemic REQUIEM FOR THE LIGHT to a totally out-of-this-world REDSHIFT – KELDIAN have a lot to offer to everyone who finds himself at least a bit fond of the genre. It is kind of striking that none of the titles seems to be overcharged with musical elements coming from the keyboards, background singing or the nicely emulated classical instruments – since KELDIAN stay focused on what they do and love. It is almost insane that they somehow managed to put together titles like the great SUNDANCER as one of the most significant numbers on the album – perfectly working as a pounding uptempo highlight with great riffing as well as a rather experimental musical piece with a sublime spherical background. Friends of a more progressive approach will however be satisfied with titles like PLAINS OF FOREVER, that also gets its due on the sci-fi aspects. In other words: with an album like HEAVEN’S GATE, it is almost impossible to become bored.

Keeping this in mind, HEAVEN’S GATE is certainly one of the debut metal albums that will leave a big impression – referring to almost every aspect. Be it the unique talent and performance of the lead singer, the lyrical contents or the general craftsmanship that is accompanying every title – KELDIAN simply manage to deliver, even in the rather calm and emotional moments whereas other bands just insert a plain ballad. KELDIAN should be rewarded for their uniqueness alone – but of course, if all the other aspects are working out well it is even better. Well, the production quality might not be perfect – but we are talking about an (already great) debut album here. What may be worse is the fact that the album feels rather short, spinning in at a total of 47 minutes – 47 minutes that make you want much more of this great material. HEAVEN’S GATE is an absolute must for any fan of the genre, and of course every music-lover in general.

Recommended titles: all


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„An absolute piece of jewelry and very close to a musical revelation.“

2. Journey Of Souls (2008)

Title: Journey Of Souls
Artist: Keldian (more)
Release: 20. Mai 2008
Country: Norwegen
Genre: Power Metal
Label: Perris Records

Lineup:

Arild Aardalen – Keyboards, Vocals (additional)
Christer Andresen – Vocals, Guitars, Bass

Tracklist:

1. The Last Frontier (03:25)
2. Lords of Polaris (05:12)
3. Reaper (03:34)
4. The Ghost of Icarus (04:11)
5. Memento Mori (09:18)
6. Vinland (05:30)
7. The Devil in Me (04:28)
8. Hyperion (04:52)
9. God of War (04:56)
10. Starchildren (04:30)
11. Dreamcatcher (03:40)

Let us just change our point of view.

Hailing from the depths of Norway, KELDIAN are delivering once again – this time with their second album JOURNEY OF SOULS. One of the great things is that KELDIAN play anything but a power metal that has been heard before – and that they instantly managed to raise far beyond any other band, at least referring to their uniqueness. The great opener THE LAST FRONTIER already is a perfect example of what is to be expected here: a great dose of melodic elements, coherent choral passages and an atmosphere that is almost beyond words. Compared to its already great predecessor, JOURNEY OF SOULS immediately seems to advance from the state of being an already nice but still rough diamond to a timelessly sparkling one – which of course includes the great metal elements and the soothing voice of lead singer Christer Andresen.

Speaking of great musical craftsmanship and complexity, LORDS OF POLARIS is one of the rather surprising titles here – coming in as an out-of-this-world anthem with very convincing background vocals and an overall atmosphere one simply can not escape. The mix of rather calm and mysterious tunes with a full power metal broadside is one of the trademarks that KELDIAN certainly perfected here. REAPER then comes in the vein of a solid midtempo pounder, bringing in another punchy refrain with lots of nicely integrated cosmic metal elements.

The next highlight is indeed not a long time coming: the mighty GHOST OF ICARUS is just a congenial piece of music. Starting with a very atmospheric intro in form of an interstellar radiocommunication, the track soon casts its feathers and advances to a truly motivating uptempo crusher. No ordinary one, of course – KELDIAN are just too inventive for that, as they are delivering their lyrics with a certain emphasis. The following MEMENTO MORI then surprises with a comparably unhasty pace, just to become one of the most outstanding titles of the entire album – being anything but an ordinary ballad. There is still a lot going on in these 9 minutes, making every single moment enjoyable – especially when it comes to a very moody instrumental part that is exploding in another epic solo towards minute 7, which leads to another pure adrenaline rush.

But VINLAND also is very strong, delivering quite a lot of positive energy that just makes you want to hear more and more – which also goes for the well-staged instrumental part and the ominous voice that seems to be summoning up some mighty spirits, just before another great instrumental and solo part arrives. VINLAND is just another obligatory title that shouldn’t be missed, hailing with way more virtuosity and musical diversity than you could ask for. With THE DEVIL IN ME and HYPERION KELDIAN also serve a rather nominalistic power metal style – a style which showcases that they can impress even when they are not doing too much, even though these two titles cannot really match up with the great and outstanding start of the album. That however is just another drop in the ocean, since GOD OF WAR strikes back with a sappy dose of just heavenly power metal – also bringing in a comparably harsh refrain for the first time. The instrumental parts however take out some pace, compensating the high energy level – and the great finale with the AYREON-like voice-over fits in perfectly.

Now only STARCHILDREN and DREAMCATCHER are left, both delivering very strong refrains and an overall impression of a timelessly good album. Ultimately, and for a power metal band, KELDIAN are doing a lot of things – if not all – right, satisfying all requirements a power metal listener could imagine. Be it the overall bass lines, the guitar work, the drumming, the keyboards, the lead singing, the additional choral elements, the lyrical concept or the impressive work coming from the mixing and production departments – KELDIAN seem to not only sing about drifting in space. They are, qualitatively standing above almost any other power metal combo of these days. So to speak, it doesn’t really matter if you are a friend of an extremely good power metal in the European style, an epic cosmic metal in the vein of LUCA TURILLI, a richly decorated melodic metal with loads of influences from the eighties, or even just a basic listener with a wide choice. Maybe KELDIAN are the new messengers for power metal indeed – showing all disbelievers that the genre is not dead at all. It’s now or never…

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„It’s certainly not common, but: with a band like KELDIAN, you do not need more than 2 studio albums to enter the circle of the best power metal acts of all time.“

3. Outbound (2013)

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Title: Outbound
Artist: Keldian (mehr)
Release: 31. October 2013
Country: Norway
Genre: Symphonic Power Metal
Label: Galactic Butterfly Music

Lineup:

Christer Andresen – Bass, guitars, vocals (lead)
Arild Aardalen – Keyboards, vocals (additional)

Tracklist:

1. Burn the Sky (04:21)
2. Earthblood (05:04)
3. Never Existed (04:12)
4. Morning Light Mountain (07:06)
5. Kepler and 100 000 Stars (05:05)
6. The Silfen Paths (11:56)
7. Run For Your Life (03:22)
8. A Place Above the Air (04:16)
9. F.T.L. (06:45)

The universe seems neither benign nor hostile, merely indifferent.

Oh, this could be quite a happy day. After all, KELDIAN are once again hailing from Norway, delivering their third official studio album OUTBOUND. The actual success story of the band however began many years before the even released their debut album. After the two founding members Christer Andresen and Arild Aardalen started experimenting within several small musical projects, they started spreading their music by releasing a first demo in 2003 (BURDEN OF DREAMS). After that another demo called SALVATION FOR THE GUILTY was released – back then under the seemingly short band name KELD. It is not hard to see that this was the base for the band we now know as KELDIAN, which has officially been active since 2006. As a striking result, we got the extremely good debut album HEAVEN’S GATE (2007) and an even better successor called JOURNEY OF SOULS (2008) – two albums that certainly found their fanbase. Not only due to the fact that it seems kind of hard – if not impossible – to peg KELDIAN’s music as to only one single direction. Of course, the overall term Power Metal still seems very suitable here – but there are many other influences that lead to the uniqueness of KELDIAN, making the act almost incomparable to others.

Then, after the year 2008 KELDIAN got a little silent. Of course, while their fanbase was still growing – gathering a lot of people from growing web platforms like Facebook. After quite a while then followed a major challenge: KELDIAN announced that they are back, starting a crowdfunding project for a possible new album called OUTBOUND. Today it is no longer a secret that the campaign has been a full success – and that the new album is available as of today (the 31th of October). One important question is however remaining: was it really worthwhile, or: are KELDIAN still sounding as innovative, fresh and atmospheric as they did on their first two albums ? For that matter, it should be a fact that the bar was set kind of high – especially when it comes to the fans that followed the band on from their earlier years.

Apparently, the two KELDIAN members knew this too – so they obviously worked very hard for the album we now know as OUTBOUND, and reached deep into their musical bag of tricks. Although this does not really go for the overall album artwork – which is indeed kind of simplistic this time – the opener BURN THE SKY does exactly what is promised here. With its uniquely and certainly intoxicating effect, it advances in a very pleasurable way – whether you have heard the first two KELDIAN albums or not. Yet, especially connoisseurs will soon realize that BURN THE SKY sounds as spherical, timeless, and majestic as almost all tracks from the great HEAVEN’S GATE – and as fast-paced, punchy and perfectly mixed as the tracks published on its successor JOURNEY OF SOULS. Be it the distinctive voice of Christer Andresen, the top-class (and comparatively universal) lyrics and the space-related sound elements with lots of haunting riffs and metal elements – the listener will soon be aware of the fact that the sound of KELDIAN hasn’t aged at all.

In other words, and to summon it up: the long waiting time has certainly been worthwhile. OUTBOUND has become a very diverse and varied album, that should invite any fan of the genre to extensive listening (and maybe even dreaming) sessions. Even if the overall speed has been reduced in some of the tracks, the interplay of more aggressive elements and the soothing harmonious vocals, accompanied by many other atmosphere boosts are still there – showcasing that KELDIAN are still representing a very special musical trademark. The mood can also vary greatly, even within a single track – well-rehearsed samples, longer instrumental passages or solo parts contribute to an enormously rich impression here. A good example of this peculiarity of KELDIAN may be KEPLER AND THE 100 000 STARS – basically one could have made three stand-alone numbers from the source material. A calm ballad (as in the verses), a catchy uptempo hymn (as in the chorus) – and a powerfully rocking metal pounder as in the more complex instrumental passages. Criticism at a comparatively high level however is that the reverb effects sometimes seem a bit too intrusive – and that some of the choruses could have been a bit more subdued. Such as the one of NEVER EXISTED, which sounds a bit overloaded here and there.

Still, they couldn’t have composed a better outro than the great F.T.L. – a tracks that serves another big portion of the elements that lead to KELDIAN’s greatness in the first place. The riffing is simply ingenious, as well as the offered variety delivered by the introduction and the narrative part. No doubt, this is a hymn by the book – and also one that leads to a lot of goose bumps. Overall OUTBOUND is a solid produced, varied, unmistakable; typical KELDIAN album. An album that anyone – or at least any fan of the genre – should; no: have to possess.

Recommended titles: BURN THE SKY, KEPLER AND THE 100000 STARS, F.T.L.


„Another musical milestone delivered by KELDIAN.“

4. Darkness and Light (2017)

Title: Darkness And Light
Artist: Keldian (more)
Release: 27. October 2017
Country: Norway
Genre: Power Metal
Label: Perris Records

Lineup:

Christer Andresen – Bass, Guitars, Vocals (lead)
Arild Aardalen – Keyboards, Vocals (additional)
Steingrim – Drums
Vemund Osland – Guitars (additional) (tracks 4, 7)
Helene Hande Midje – Vocals (backing) (tracks 2, 3, 5, 7, 8)

Tracklist:

1. Nightfall (04:21)
2. Blood Red Dawn (05:11)
3. The Haunting (04:27)
4. Life and Death Under Strange New Suns (05:28)
5. I’m the Last of Us (12:41)
6. Change the World (07:20)
7. Broadside! (05:19)
8. Crown of Starlight (07:27)

Stars can’t shine without darkness.

It may have been known within certain circles, but in general it’s rather surprising: the Norwegian power metal heads from KELDIAN are back, presenting their fourth official studio album DARKNESS AND LIGHT. Therefore the Norwegians did not need so much time at all, looking at the predeccessor OUTBOUND which was released about 4 years ago. Considering how much work and passion Christer Andresen and Arild Aardalen put into their beloved musical project, it should’nt be a big surprise if DARKNESS AND LIGHT would be as good as their first three albums. After all, there certainly aren’t many other bands that can present such a convincing discography, even without the help of big labels and worldwide promotion.

A discography that doesn’t convince in terms of the genreal musical craftmanship and the quality of the sound only – but also coming with lots of unique selling points which can mainly be found in the generously treated sci-fi topics. This approach also serves as one of the biggest reasons for the cult status of the band. To be honest: there simple are no others bands with a similar content and direction – at least not to such an extend, with a similar credibility or the persuasive power offered by KELDIAN. Not letting the cutting-tight atmosphere aside – an atmosphere that is perceptible on every single KELDIAN album. Now, there is only one important qustion left: how can DARKNESS AND LIGHT pass as the fourth official album with correspondingly high-profile predecessors – and how does it integrate in a generally strong power metal year 2017 ?

One can soon tell that the overall impression is kind of diversified this time – or, one could even say:  for the first time. While a predecessor like OUTBOUND did not need long to fully catch and convince the listener, DARKNESS AND LIGHT has a rather slow start – which also goes for the more basic facts that are accompanying the album. Just like the overall runtime of about 52 minutes, which is kind of short – or the rather generic cover artwork, that seems to come from a simple stock footage archive. This does not really refelct the overall greatness of a band like KELDIAN –  which maybe also goes for the lyric video they released some time before the album came out. Indeed, BLOOD RED DAWN just could not totally convince with its compperatively bland reptiloid story – and when it comes to rather uninspired moments, tracks like the rather longish THE HAUNTING have their problems too. Actually, one should assume a small to medium-sized disappointment here – but fortunately KELDIAN have some more uop their sleeves.

In other words: DARKNESS AND LIGHT manages to evolve, but only after quite some time. While tracks like NIGHTFALL, BROADSIDE and CROWN OF STARLIGHT are certainly able to catch you sooner or later, LIFE AND DEATH UNDER STRANGE NEW SUNS turns out to be the true highlight here – becoming a thrilling and musically complex work after some spins. After all, it still can be found here: the typical KELDIAN trademarks and feelings emerging from the musical compositions. Feelings that clearly go hand in hand with the idea of discovering new worlds – whether in a musical or actual sense.

For now, KELDIAN should only pay attention to the rather extensive presence of the keyboard and sections that tend to be a bit lengthy – such as in the ballad-like I’M THE LAST OF US, that delivers more tenacity than necessary. At least the overall hope for a certain musical change, maybe even in the vein of the great MEMENTO MORI, remains. CHANGE THE WORLD however tends to lean towards the opposite direction,sounding close to a musical overload – the refrains seems to be a bit too much here, and the female guest vocals could have been better. It’s quite a fun fact that the refrain somehow reminds you of CARPARK NORTH’s HUMAN, a track that isn’t metal at all. This however should be a total coincidence.

After all DARKNESS AND LIGHT has therefore not quite become the next quantum leap referring to the career of KELDIAN. Still, we are talking about a great power metal work here. The tracks are still strong enough to deliver a fresh impression. It will be exciting to see the future plans of the Norwegians, since the musical chapter of KELDIAN is certainly not closed yet. And that’s a good thing.

Recommended titles: NIGHTFALL, LIFE AND DEATH UNDER STRANGE NEW SUNS, BROADSIDE, CROWN OF STARLIGHT


„The predecessors were a tiny bit stronger, without a doubt – but DARKNESS AND LIGHT also convinces as a super-solid, typical KELDIAN album with that certain special feeling.“

Weihnachten=Geschenkezeit, Oder: Wie Generös Ist Die Wertungsvergabe Des Blogs, Speziell In Bezug Auf Power Metal-Alben ?

Herzlich willkommen ! Da sich das Jahr langsam aber sicher dem Ende neigt, ist es mal wieder an der Zeit für das ein oder andere Resümee. Heute geht es dabei um die bisher im Bereich des Power Metal abgegebenen Wertungen, oder genauer: es soll geschaut werden, wie großzügig (oder eben nicht) die allgemeinen Wertungsvergaben auf diesem Blog ausfallen. Hierzu ist die folgende Tabellen-Aufstellung zu betrachten – die die Wertungen zu den Reviews der bisherigen Studioalben (einige Singles, Demos und / oder EP’s fehlen hier, doch die sind ohnehin weniger interessant) zusammen zählt.

Wertung Anzahl
0.5 0
1.0 5
1.5 6
2.0 9
2.5 9
3.0 9
3.5 26
4.0 46
4.5 31
5.0 44
5.5 43
6.0 51
6.5 65
7.0 99
7.5 84
8.0 143
8.5 61
9.0 58
9.5 45
10 36

Was in jedem Fall festzustellen ist: im allgemeinen häufen sich die Wertungen im oberen Bereich, das heißt ab einer Wertung von 7.0 von 10 Punkten. Woran das liegt oder liegen könnte, ist schwer zu sagen – vielleicht werden auf Oliverdsw.Wordpress schlicht zu viele eher gute Alben konsumiert (und rezensiert). Und tatsächlich, so unwahrscheinlich ist das gar nicht. Schließlich macht es auch automatisch mehr Spaß, etwas zu einem Album zu schreiben was einem selbst gefällt – während viele eher unspektakulärere Releases links liegen gelassen und damit gar nicht erst behandelt werden. Vielleicht aber sollte sich das in Zukunft noch etwas ändern – immerhin geht es auch um eine gewisse Form der Glaubwürdigkeit. Denn: wenn ein Blog ausschließlich gut bewertete Alben aufführt, ist das unter Umständen schon etwas merkwürdig.

Gut, ganz so weit ist es hier noch nicht – zumal immerhin eine handvoll Alben tatsächlich auch mal schlechte bis ganz und gar unterirdische Wertungen eingefahren haben. Übrigens: dass es bisher noch kein Album mit einer Wertung von 0.5 von 10 Punkten (was in diesem Wertungssystem die schlechteste aller Wertungen wäre) gibt, ist nicht wirklich ein Zufall – bisher hat es schlicht noch kein Album geschafft, derart zu enttäuschen. Wirklich, wirklich schlechte Alben bekommen so zumeist eine Wertung von 1.0 von 10 Punkten – und alles, was sogar noch darunter liegen könnte; wird die Zukunft (hoffentlich nicht) !) offenbaren. Und: dass die 8.0 recht oft frequentiert wird, ist ebenfalls kein Wunder – liegen viele Alben schlicht exakt zwischen dem Dasein als überdurchschnittliche (Wertungen bis 8.0) und herausragende (Wertungen ab 8.5) Werke. Aber was meint ihr ? „Lohnt“ es sich, auch nicht gerade wohlwollende oder gar vernichtende Kritiken zu lesen ? Oder soll das Ganze eher in Richtung eines, man nenne es Empfehlungsblogs gehen ? Vielleicht bietet es sich (und das wie so oft) an, die goldene Mitte zu treffen… wo auch immer die liegen mag.