Random (& Possibly Epic) Power Metal Youtube-Finds: FEARLESS – Tale With No End (2014)

Offenbar ist das Debütalbum der Band nie erschienen… aber immerhin gibt der hiesige Frontmann Daniel Vasconcelos dennoch sein Talent zum besten, beispielsweise auf seinem Youtube-Kanal (mit vielen gut gemachten Cover-Songs) – oder aber in Bezug auf seine Tätigkeit bei den markant erstarkten ORION’S REIGN.

Metal-CD-Review: ESTATE – Fantasia (2014)

Alben-Titel: Fantasia
Künstler / Band: Estate (mehr)
Veröffentlichungsdatum: 01. Dezember 2014
Land: Russland
Stil / Genre: Symphonic Power Metal
Label: Mighty Music

Alben-Lineup:

Vadim Lalayan – Bass
Nikolay „Nicke Pix-R“ Pikhurov – Drums
Alexey Seleznev – Guitars
Dmitriy „Mauzer“ Efimov – Vocals, Keyboards

Track-Liste:

1. Intro (01:06)
2. Hero (03:54)
3. Tarantella (05:49)
4. Silent Dream (04:26)
5. World Without You (04:55)
6. You Are Not Alone (05:55)
7. Absolutely True! (04:39)
8. Holy Land (Fantasia) (03:49)
9. The War (05:11)
10. The Night of Asura (04:52)
11. I’d Rather Die (05:58)

Wer hier nicht zur Panflöte greift und tanzt, ist selber Schuld.

Nein, und auch wenn man als geneigter Freund des Power Metal versucht möglichst alles zu kennen – allzu schlimm ist es nicht, wenn man bis dato noch nichts von ESTATE gehört hat. Schließlich existiert die aus Russland stammende Combo erst seit 2012 und befindet sich so gesehen gerade erst in der Mache – wobei ihr 2014 erschienenes (und, man muss es leider sagen: etwas fantasielos betiteltes) Debütalbum FANTASIA an den meisten vorbeigegangen sein sollte. Andererseits, und zum Trotz der im hiesigen Genre nicht selten vorkommenden übertrieben Artworks gilt: wer die Chance hatte auch nur einen verstohlenen Blick auf das Cover von FANTASIA zu werfen, wird kaum umhingekommen sein das Album auch tatsächlich zu hören. Ganz so wild (oder eher: feucht-fröhlich) wie es der die Panflöte spielende Dämon vermuten lässt, geht es auf FANTASIA allerdings nicht zu. Mit Ausnahme des quasi-Titeltracks HOLY LAND eventuell – der am ehesten einen Soundtrack zu jenen Bildern spendiert, die sonst nur in so manch verquerer Power Metal-Fantasie entstehen. Im Großen und Ganzen klingen ESTATE aber eher wie die Kollegen von FIRELAND aus Chile – wobei insbesondere die korrespondierenden Leadsänger Dmitriy „Mauzer“ Efimov und Rafael Castillo eine frappierende Ähnlichkeit an den Tag legen.

Davon abgesehen, und trotz des zunächst reichlich bekannten und kitschigen Eindrucks sollte man ESTATE respektive ihr Debütalbum FANTASIA nicht vorschnell verurteilen – und ihm zumindest eine Chance geben. Denn auch wenn das was die Russen hier machen alles andere als neu ist, offenbart es doch eine gewisse Frische und Spritzigkeit – und das nicht zuletzt, da ESTATE nicht davor zurückschrecken viele verschiedene Einflüsse innerhalb der hier präsentierten 11 Titel geltend zu machen. Und dabei gar nicht mal schlecht abzuschneiden, wie man es schon dem stampfenden Opener HERO anhört – der wie nicht wenige Titel des Albums auf eine nicht alltägliche Mischung symphonischer und elektronischer Keyboard-Elemente setzt. Wenn wie im folgenden TARANTELLA auch noch allerlei zum Schunkeln anregende Rhythmen sowie eine aus dem Nichts auftauchende Piratenstimmung hinzukommen, ist sie natürlich wieder da, die Kitschgefahr – aber auch hier machen ESTATE grundsätzlich vieles richtig. Das gilt im übrigen auch die für ein Debütalbum einer bis dato unbekannten Band recht überzeugende Abmischungs- und Produktionsarbeit sowie die Handhabung der Instrumente – während der weitestgehend akzentfreie Leadgesang von Dmitriy „Mauzer“ Efimov ebenfalls nicht zu verachten ist.

Dennoch, und bei aller Liebe zur Vielfalt ist das Album längst nicht perfekt. Zum einen natürlich, da es wie eine recht bunt zusammengewürfelte und in sich nicht wirklich stimmig anfühlende Werkschau handelt – und zum anderen, da einzelne Titel wie WORLD WITHOUT YOU im Rahmen der auch mal etwas balladeskeren Seite des Power Metal schlicht ein absolutes No-Go darstellen. Das gilt im übrigen auch für die in ABSOLUTELY TRUE inszenierte Anwandlung der Band, die hier eher wie eine abgehalfterte Comedy-Combo klingt – und das nicht nur, da das Ganze nur noch schwerlich mit dem Oberbegriff des Power Metal vereinbar ist. Während ähnliche (aber nicht ganz so schwer zu verkraftende) Experimente wie in YOU ARE NOT ALONE ebenfalls nicht wirklich aufgehen und vor allem den Leadsänger vor hörbare Herausforderungen stellen, sieht es mit den deutlich bodenständigeren Titeln vom Schlage eines SILENT DREAM, THE WAR, NIGHT OF ASURA oder I’D RATHER DIE schon wesentlich besser aus. Unter der niemals gänzlich außer Acht zu lassenden Voraussetzung, dass man eine gewisse Vorliebe für nicht nur seitens des Keyboards entstehende Spielereien mitbringt, versteht sich. Man darf in jedem Fall gespannt sein, was die Band in Zukunft noch in Petto haben wird…

Absolute Anspieltipps: HERO, TARANTELLA, HOLY LAND, THE WAR


„Ein nicht vollständig ausgereiftes und stellenweise krude erscheinendes, zumindest in handwerklicher Hinsicht aber allemal überzeugendes Debütalbum mit einem hohen Spaßfaktor.“

Metal-CD-Review: AXENSTAR – Where Dreams Are Forgotten (2014)

Alben-Titel: Where Dreams Are Forgotten
Künstler / Band: Axenstar (mehr)
Veröffentlichungsdatum: 28. November 2014
Land: Schweden
Stil / Genre: Power Metal
Label: Inner Wound Recordings

Alben-Lineup:

Adam Lindberg – Drums
Joakim Jonsson – Guitars
Jens Klovegård – Guitars
Magnus Winterwild – Vocals, Bass, Keyboards

Track-Liste:

1. Fear (04:22)
2. Inside the Maze (04:30)
3. My Sacrifice (04:04)
4. Curse of the Tyrant (04:26)
5. The Return (03:32)
6. Demise (04:10)
7. Annihilation (05:10)
8. Greed (04:25)
9. The Reaper (04:44)
10. This False Imagery (04:49)
11. Sweet Farewell (06:03)

Wer wird denn gleich in Vergessenheit geraten…

Nein, innerhalb der Karriere von AXENSTAR lief nicht immer alles rund. Zumindest dem Anschein nach – und wenn man bedenkt, dass die Schweden durchaus eine etwas schwächere Phase hatten. Schließlich ließen gerade Alben wie THE FINAL REQUIEM (siehe Review) sowie die darauf angehängte Pause von 5 Jahren nicht unbedingt auf allzu gutes hoffen – bis, ja bis sich AXENSTAR doch noch zurückmeldeten. Das war 2011 und geschah in Form des vergleichsweise bärenstarken AFTERMATH (Review) – das so gesehen auch den Weg für das vorliegende und bis heute aktuellste Studioalbum WHERE DREAMS ARE FORGOTTEN ebnete. Wie schon zuvor gilt beim Genuss des insgesamt 11 Titel enthaltenen Werkes vornehmlich eines: die Veränderungen halten sich in Grenzen, doch wo es welche gibt fallen sie zumeist positiv aus. Anders gesagt: AXENSTAR sind auf ihrem WHERE DREAMS ARE FORGOTTEN noch immer eindeutig als AXENSTAR zu erkennen, und haben bis auf einen insgesamt etwas düsterer anmutenden Sound wenig an ihrem musikalischen Grundkonstrukt geschraubt – und doch ist das sechste Studioalbum der Jungs weit davon entfernt, dem Hörer eine ähnliche Eintönigkeit aufzuerlegen wie einst THE INQUISITION (Review) oder vielleicht auch THE FINAL REQUIEM.

So macht schon der richtigerweise als Videosingle ausgekoppelte Opener FEAR eine erstaunlich gute Figur – und auch in den folgenden Titeln ist zu bemerken, dass AXENSTAR alles daran setzen eine möglichst große Bandbreite an Eindrücken zu vermitteln. Dass das so gut gelingt, liegt vor allem auch an der schier perfekten Produktion und dem hervorragenden; von der Band bereits gewöhnten Handwerk: die Gitarren sind omnipräsent und werkeln ebenso schroff wie melodiös, das Drumming ist wuchtig, der Bass angenehm und die gesangliche Darbietung von Magnus Winterwild nach wie vor unverkennbar – während man sich am Keyboard eher zurückhält. Davon profitieren insbesondere kraftvoll-stampfende Nummern wie MY SACRIFICE, DEMISE oder ANNHILATION – während es lediglich Titel wie das atmosphärisch aufgemachte CURSE OF THE TYRANT, das ruhige THE RETURN oder das relativ zahme THE REAPER sind, denen vielleicht doch noch das gewisse Etwas fehlt. Und das auch oder gerade weil sich Magnus Winterwild zwar absolut stilsicher, aber eben auch vergleichsweise limitiert und wenig flexibel inszeniert. Immerhin: gegen Ende von DEMISE oder in GREED tönt er dann doch mal etwas tiefer und rauer als sonst. An der insgesamt etwas eingefahren klingenden und wirkenden Leadgesangs-Struktur ändert aber auch das nicht viel – wobei es die Tatsache, dass andere und vielleicht auch ganz ähnlich klingende Power Metal-Combos wesentlich überzeugender Leadsänger an den Start bringen; nicht viel besser macht.

Eben das führt auch zum mitunter einzigen aktuellen Problem von AXENSTAR: zwar ist das Handwerk der Schweden über so gut wie alle Zweifel erhaben, und die Präsentation eines Albums wie nun auch WHERE DREAMS ARE FORGOTTEN lässt grundsätzlich nur wenig Spielraum für Kritik – und dennoch lässt sich der Gedanke, dass wenn man ein AXENSTAR-Album gehört hat alle kennt; nicht gänzlich von der Hand weisen. Sicher handelt es sich hierbei um eine überspitzte Formulierung, die vor allem dann nicht zutrifft wenn man etwas tiefer geht – doch sollten AXENSTAR planen auch in Zukunft noch neues Material zu kreieren, müssen sie sich früher oder später etwas wirklich neues einfallen lassen. WHERE DREAMS ARE FORGOTTEN vermag es so vor allem einen hervorragenden Auftakt anzubieten – aber leider auch einen etwas schwächeren respektive leicht repetitiven Mittel- und Endteil. Fans der Combo werden ohnehin zuschlagen, wofür es noch immer genügend Gründe gibt – für alle anderen empfiehlt sich aber vielleicht doch ein intensiverer Blick auf den besseren Vorgänger AFTERMATH.

Absolute Anspieltipps: FEAR, INSIDE THE MAZE, MY SACRIFICE, GREED


„Ein weiteres nicht unbedingt herausragendes, aber dich grundsolides AXENSTAR-Album.“

Metal-CD-Review: ETERKNIGHT – Ragnarök (EP, 2014)

Alben-Titel: Ragnarök (EP)
Künstler / Band: Eterknight (mehr)
Veröffentlichungsdatum: 12. September 2014
Land: Mexiko
Stil / Genre: Symphonic Death / Folk / Power Metal
Label: Keins / Independent

Alben-Lineup:

Jovany López – Keyboards
Geiler May – Bass, Vocals, Orchestrations
Jomâr Vázquez – Guitars
Samuel González – Guitars

Track-Liste:

1. Intro (00:33)
2. Kingdom Ashes (04:57)
3. Ride for Victory (04:35)
4. Our Legion (04:50)
5. Fimbulvetr (00:31)
6. Ragnarök (04:39)
7. Hero in a Dream (Ensiferum cover) (03:46)

Ja ist denn schon wieder Götterdämmerung ?

Bands, die man einfach nicht in eine einzelne Genre-Schublade stecken kann oder sollte; gibt es immer wieder – und das nicht erst seit den Anfangstagen von WINTERSUN, die für ihre die Beschreibung ihrer Musik eine recht abenteuerliche Kombination von Stichwörtern beanspruchen. Im Sinne dieser hörbar genreübergreifend agierenden Schwermetall-Combos könnten sich nun auch aus Mexiko stammenden Recken von ETERKNIGHT einen Namen machen – die auf ihrer vorliegenden Debüt-EP RAGNARÖK ebenfalls eine recht vielseitige musikalische Darbietung anstreben. Und, die dabei vornehmlich in Richtung der bereits genannten WINTERSUN oder auch ENSIFERUM schielen – immerhin gibt es mit dem Rausschmeißer HERO IN A DREAM auch ein entsprechendes, letztendlich gar nicht mal zu verachtendes Cover.

Aber auch davon abgesehen nutzen die Mexikaner so gut wie jeden Zeitpunkt ihrer musikalischen Interpretation der RAGNARÖK-Sage, um dem Hörer eine volle Breitseite aus in der Kombination wunderbar knackig erscheinenden Metal-Elementen zu präsentieren. Wobei, und das ist das eigentlich interessante; hie und da auch Einflüsse aus dem Bereich des europäischen Power Metals durchklingen – was die mit satten 7 respektive 5 vollwertigen Titeln bestückte EP zu einer in vielerlei Hinsicht antreibenden Angelegenheit macht. Vor allem die kompositorischen Fähigkeiten der Band und die handwerklichen Leistungen der einzelnen Mitglieder machen dabei ordentlich was her – und das so sehr, dass der RAGNARÖK-EP in rein instrumentaler Hinsicht kaum etwas vorzuhalten ist. Die Gitarren klingen schön schroff und knackig, das Drumming furios – und insbesondere die des öfteren anberaumte symphonische Komponente verleiht dem Ganzen einen angenehmen Druck.

Und auch eine ordentliche Portion Atmosphäre, die Dank der allgemein harten Gegenargumente seitens des Leadgesangs auch nicht wirklich Gefahr läuft; ins kitschige abzudriften. Allerdings, und das ist eine der momentan noch auffälligsten Schwächen von ETERKNIGHT; ist es eben jener Leadgesang der auf der RAGNARÖK-EP noch etwas Luft nach oben lässt. Anders gesagt: wirklich sicher oder gar kultverdächtig klingt der hiesige Gesangs-Akrobat Geiler May (der heißt wirklich so) mit seiner Mäandern zwischen kratzigen Screams, dunklen Growls und seltenerweise auch klaren Gesangspassagen nicht. Es könnte sich demnach für ETERKNIGHT lohnen, hier nach einer noch besseren Lösung zu suchen – und das vielleicht gar nicht mal in Form eines neuen Leadsängers. Mit ein wenig mehr Training, einer vorteilhafteren Abmischung und eventuell auch einem dezenten mehr an Klargesangspassagen und unterstützenden Chören (gerade die würden hervorragend zum Gesamteindruck von ETERKNIGHT passen) dürfte die Band noch deutlich besser abschneiden als momentan – was ihr für die Zukunft auch allemal zu wünschen ist.

Absolute Anspieltipps: KINGDOM ASHES, RIDE FOR VICTORY, OUR LEGION


„Keine perfekte, aber doch eine äußerst interessante erste Werkschau.“

Metal-CD-Review: HORIZONS EDGE – Horizons Edge (2014)

Alben-Titel: Horizons Edge
Künstler / Band: Horizons Edge (mehr)
Veröffentlichungsdatum: 2014
Land: Australien
Stil / Genre: Power Metal
Label: Keins / Independent

Alben-Lineup:

Eddy Grosso – Guitars
Campbell Hill – Keyboards
Kat Sproule – Vocals
Noel McConnell – Bass
Andy Sharp – Drums
Dom Todorov – Guitars

Track-Liste:

1. World to Come (06:38)
2. Learning to Fly (05:26)
3. Serpent (05:54)
4. Strength Within (06:26)
5. Horizons Edge (06:30)
6. Undying Lands (05:04)
7. King Will Rise (07:27)
8. Quest for Vengeance (05:21)

Aller Anfang ist schwer – will aber gemacht sein.

Der ein oder andere Beobachter des Power Metal-Jahres 2015 könnte oder sollte sie durchaus auf dem Schirm gehabt haben: die australischen Power Metaller von HORIZONS EDGE, die auf ihrem Album HEAVENLY REALMS (siehe Review) ein überraschend gut funktionierendes und angenehm melodisches Genre-Fest zelebrierten. Doch wenngleich man annehmen könnte, dass es sich hierbei um das Debütalbum der engagierten Musiker um die markant agierende Frontfrau Kat Sproule gehandelt haben müsste; liegt dezent falsch. Denn: das eigentliche Debütalbum der Band ist knapp ein Jahr älter, und fristet ein eher stiefmütterliches Dasein. Dabei ist das nicht die einzige Überraschung, denn: das hier gemeinte und wie die Band selbst betitelte HORIZONS EDGE hatte und hat nur verdächtig wenig mit dem erst auf HEAVENLY REALMS perfektionierten Sound der Band gemein. Immerhin; es handelt sich hier um ein reines Independent-Release und so gesehen auch die erste ungeschliffene Werkschau der Band, welches HORIZONS EDGE erst die Möglichkeit gab weiter aufzusteigen – und doch hätte man schon hier von einer stärkeren Leistungen ausgehen können oder müssen, gerade in der retrospektiven Betrachtung.

Schließlich klingt das hier präsentierte Material nicht nur recht ungeschliffen, wozu auch die dezent garagenartige Produktionsqualität zu passen scheint. Auch die Darbietung von Kat Sproule lässt hier eher zu wünschen übrig, und will vor allem nicht wirklich mit den schroffen Instrumentalparts harmonieren. Und überhaupt: seien es die nicht gerade aussagekräftigen Inhalte, die teils frappierenden Ähnlichkeiten (in Bezug auf die Gesangsstrukturen und die Grund-Instrumentierungen innerhalb der einzelnen Nummern) oder das Gefühl, dass an der ein oder anderen Stelle einfach etwas fehlt oder warum-auch-immer nicht im Hinblick auf einen stimmigeren Gesamteindruck ausgeführt wurde – all das lässt einfach keinen Zweifel daran, dass der Sound von HORIZONS EDGE noch stark ausbaufähig war. Anders gesagt: wirklich überzeugend klang die Band hier nicht, eher wie ein nicht einmal ansatzweise geschliffener Rohdiamant. Umso erstaunlicher ist, welchen Quantensprung die Australier innerhalb einer kurzen Zeit von gerade einmal einem Jahr hingelegt haben – hin zu einer eigenen Identität, zu einem weitaus treffender in Szene gesetzten Sound; und zu einem Album wie HEAVENLY REALMS.

Absolute Anspieltipps: UNDYING LANDS, QUEST FOR VENGEANCE


„Vergleichsweise schwach und am ehesten für Die-Hard-Fans geeignet – alle anderen greifen lieber gleich zum späteren HEAVENLY REALMS.“