PC-Spieletest / Game-Review: ASSASSIN’S CREED UNITY (2014)

Originaltitel: Assassin’s Creed Unity
Veröffentlichungsdatum: 11. November 2014 (PC)
Entwickler: Ubisoft Sofia
Publisher: Ubisoft
USK: Ab 16 freigegeben
Genre: Action-Adventure
Tags: Assassinen, Templer, Paris, Historie, Nacherleben

Wenn die Bruderschaft zur echten Gemeinschaft wird.

Inhalt: Im belebten Paris des 18. Jahrhunderts erlebt der junge Arno Victor Dorian des Öfteren sein blaues Wunder. Nicht nur, dass er seinen leiblichen Vater im zarten Alter von 10 Jahren verlor; und das unter höchst mysteriösen Umständen – auch sein Stiefvater François De La Serre wird einige Jahre später brutal ermordet. Diesmal bleibt es allerdings nicht bei einem bloßen Verlust – denn Arno selbst wird für den Tod von De La Serre verantwortlich gemacht, und kurzerhand in die Bastille gesteckt. Hier beginnt er einige seltsame Entdeckungen zu machen – wie etwa ominöse Schriftzeichen an den Wänden, die außer ihm niemand sehen kann – und lernt den ebenfalls eingesperrten Pierre Bellec kennen. Der stellt sich als Mitglied der Assassinen heraus, sieht ein entsprechendes Potential in Arno – und beschließt, gemeinsam mit ihm zu türmen. Bald darauf lernt Arno die hochrangigen Vorsitzenden des hiesigen Ordens kennen – und setzt forthin alles daran, den Mord an seinem Stiefvater aufzuklären. Das Problem: auch die Templer spielen eine nicht unwesentliche Rolle in diesem schwer zu durchschauenden Machtkampf, der inmitten der Französischen Revolution stattfindet.

Alle Jahre wieder kommt ein neues ASSASSIN’S CREED… und manchmal sind es derer sogar zwei. Schließlich ist das vorliegende ASSASSIN’S CREED UNITY quasi als Parallel-Release zu ASSASSIN’S CREED ROGUE (siehe Review) erschienen – dem letzten Spiel der sogenannten alten Generation, bei der man noch für die X-Box-360 sowie die Playstation 3 mitentwickelte. Die nunmehr etablierte neue Generation hingegen wird mit Blick auf die Next-Gen-Konsolen wohl auch ein völlig neues Kapitel für das ASSASSIN’S CREED-Franchise bedeuten – in welcher Hinsicht und mit welchen möglichen Vor- und Nachteilen wird sich noch zeigen. Fakt ist indes, dass die ohnehin schon fragwürdige Release-Politik des Publishers Ubisoft von Maßnahmen wie diesen eher weniger profitiert – schließlich befürchteten Spieler des Franchise schon länger eine Art Ausverkauf, vor allem wenn es um die doch recht ansehnliche Release-Frequenz von immer neuen ASSASSIN’S CREED-Teilen (und auch Ablegern) geht. Es ist also kein Wunder, dass nicht jedem die Freude ins Gesicht geschrieben steht wenn jetzt schon zwei vollwertige Spiele innerhalb eines Jahres erscheinen.

Die Ruhe kommt vor dem Sturm

Immerhin: auf den ersten Blick macht ASSASSIN’S CREED UNITY eine durchaus gute Figur. Auch, oder gerade im Vergleich mit dem doch einige Aspekte der Vergangenheit wiederholenden ROGUE – wobei es keine allzu große Überraschung ist, dass sich der recht frische Eindruck vor allem im Hinblick auf die optische Gestaltung des Spiels äußert. Sicher, die ASSASSIN’S CREED-Spiele waren schon immer echte Hingucker – vor allem wenn es um die nicht nur netten, sondern über weite Strecken beeindruckend detailgetreuen Nachbildungen von Städten und diversen historischen Gebäuden ging (und geht). Mit dem aufwendig inszenierten Paris des 18.ten Jahrhunderts setzt UNITY diesem Prinzip so gesehen noch die Krone auf – und präsentiert sich mit einer schier atemberaubenden Engine, die den Spieler noch mehr in das Geschehen hineinzieht und immer wieder für markante Aha-Momente sorgt. Als Beispiel seien hier etwa die für die Reihe neuen Menschenmassen respektive Ansammlungen genannt, die dezent darauf hinweisen dass sich hinter den Kulissen der Spielwelt noch etwas mehr abspielen muss, als man mit dem bloßen Auge erkennen kann. Ja, UNITY spielt zur Zeit der Französischen Revolution – und kann diesen Eindruck auch recht gut transportieren. Dass man abermals einen recht frei agierenden ASSASSINEN verkörpert, der (zumindest theoretisch) in den Verlauf der Geschichte eingreifen kann; macht die Sache umso spannender. In diesem Zusammenhang ebenfalls positiv hervorzuheben ist die insgesamt als gelungen zu betrachtende Story inklusive einiger recht prägnanter Charaktere (wie etwa Marquis De Sarde oder Napoleon Bonaparte) – wobei der Schalk des Hauptprotagonisten Arno Dorian nicht jedermann gefallen wird, aber immerhin für etwas Auflockerung sorgt. Zumindest in Bezug auf die Verpackung, und bei anderen Spiele gerne mal problematisch ausfallenden Aspekten (wie etwa das Sound-Design) ist Ubisoft also schon wieder ein kleiner Geniestreich gelungen. Doch selbstverständlich ist das noch längst nicht alles. Schließlich ist man gerade als langjähriger Fan der Reige geneigt, einen Blick auf möglichst alle Aspekte des Spiels zu werfen – und gegebenenfalls auch die Vorgänger zwecks eines Vergleichs zu Rate zu ziehen. Gerade hier liegt dann leider auch die Crux von ASSASSIN’S CREED UNITY begraben. Doch beginnen wir mit…

Der Spielwelt von ASSASSIN’S CREED UNITY

Fans der Reihe werden wissen, dass man bei Ubisoft seit jeher bemüht ist, eine möglichst authentisch wirkende Spielwelt zu inszenieren. Ebenfalls, und teilweise eben auch leidig bekannt ist; dass es diesbezüglich nicht reicht enorm schmuckvolle Städte zu präsentieren – sondern man dem Spieler auch einiges an die Hand geben muss, etwa was die tatsächlichen Möglichkeiten betrifft. UNITY fällt hierbei mit einem so nicht unbedingt erwarteten, aber sicher dennoch ärgerlichen Problem auf: es gibt schlicht etwas zu viel zu tun in der hiesigen Spielwelt. Zu viel – aber eben doch verdächtig wenig gehaltvolles oder Dinge, die die ständigen Umwege in irgendeiner Weise rechtfertigen würden. So offenbart nicht nur ein Blick auf die völlig überladene Karte, dass in Paris so einiges auf den Spieler wartet – der sich auf dem Weg zur nächsten Hauptmission (der Name kommt nicht von ungefähr) oftmals nicht entscheiden kann, ob er nun tatsächlich alle aufploppenden Events abklappern soll oder nicht. Merkwürdig ist, dass dieses simple Sammeln von diversen Dingen (wie etwa Schatztruhen, Kokarden, Geheimnisse) in den früheren Teilen noch weitaus mehr Spaß gemacht hat – und nicht zuletzt den Ehrgeiz auf dem Weg zu einer möglichst vollständigen Synchronisation (die berühmten 100%) weckte, nun aber tatsächlich nur noch wie eine freche Maßnahme zur künstlichen Spielzeit-Streckung wirkt. Zumal, und auch das ist leider nichts neues; die zu erwartenden Belohnung wieder einmal kaum den Aufwand rechtfertigen. Warum man sich bei Ubisoft keine Gedanken darüber macht, was sich die Spieler tatsächlich als Belohnung für derlei vergleichsweise zeitintensive Suchen vorstellen könnten; bleibt jedenfalls ein Rätsel.

Ebenfalls nicht neu, im Hinblick auf die nunmehr vor Leben überquellenden Straßen von Paris aber durchaus bezeichnend ist die schlicht nicht vorhandene Vielfalt in der Bevölkerung. So gibt es erneut keine Kinder-NPC’s (ASSASSIN’S CREED 3 machte hier die Ausnahme), und nicht selten hat man das Gefühl man würde immer wieder den gleichen Klonen begegnen. In gewisser Weise passend dazu fällt auch die künstliche Intelligenz der NPC’S und Gegner aus – die abermals ihren Zweck erfüllt, aber eben auch nicht mehr. Und überhaupt: was ist aus den einst revolutionären Fortbewegungs-Features der Reihe geworden ? Wo man früher noch zu Pferd unterwegs war (und mal eine Kutsche steuern dürfte, mal mit einer Flugmaschine abhob, mal eine Kriegsmaschine bediente) oder eben ein eigenes Schiff steuerte ist plötzlich nichts mehr vorhanden. Ja, nicht einmal mehr Seilbahnen oder ähnliches gibt es – bis auf die Möglichkeit, sich mit Lastenaufzügen auf Dächer zu bugsieren, ist UNITY nichts mehr geblieben was den Fußmarsch- und Kletteralltag ein wenig auflockern würde. Immerhin, und fairerweise sei hier der neue Schleich-Modus genannt – oder eher der fast neue, schließlich konnte man sich bereits in BLACK FLAG ordentlich an Gegner heranpirschen oder ganze Areale unbemerkt passieren. Hier entfaltet UNITY tatsächlich einige kleine, neue Eindrücke – die allerdings gleich wieder vom ebenfalls neuen, dabei eher schlechten als rechten Deckungssystem konterkariert werden. Selbiges lässt sich schließlich nur äußert mühselig bedienen – mal kommt man einfach nicht mehr aus der Deckung hervor, mal stolpert man direkt vor die Füße des Gegners. Was einen schnell zu einem weiteren Aspekt des Spiels leiten könnte, nämlich der…

Mechanik und Spielbarkeit von ASSASSIN’S CREED UNITY

Insbesondere Freunde der guten alten PC-Steuerung sollte es bekannt vorkommen, dass sich ein ASSASSIN’S CREED einstweilen nicht ganz optimal bedienen lässt. Vielleicht gehört dieser Umstand auch einfach zur Reihe dazu – die Spielern schon seit dem ersten Teil zahlreiche unfreiwillige Stürze, Festhäng-Erlebnisse und vieles mehr bescherte. Immerhin: bisher war man geneigt, darüber hinwegzusehen – denn irgendwie klappte es am Ende doch, auch wenn man kein Gamepad zur Hand hatte. Nun aber, und ausgerechnet mit ASSASSIN’S CREED UNITY wird dieser Umstand völlig ad absurdum geführt – wobei es erst gar keine Rolle spielt, ob man nun ein Gamepad hat oder gar auf einer der Konsolen spielt. Noch nie, nein wirklich noch nie zuvor hat sich die Spielfigur derart oft irgendwo verkantet oder verrannt; noch nie zuvor kam man so schlecht in eigentlich weit offen stehende Fenster oder Türen hinein, noch nie zuvor ist man überall gelandet – nur nicht da, wo man eigentlich hin wollte. Sicher spielt die mehr schlecht als rechte PC-Portierung von UNITY (das ist ebenfalls ein heikles Thema) eine nicht unerhebliche Rolle, doch auch davon abgesehen ist die Bedienbarkeit des Spiels eine schiere Katastrophe. Die so gesehen neuen Bewegungs-Features erledigen da alles übrige – etwa, wenn Arno von Dach zu Dach springt (was sich eher wie ein plötzliches Schweben anfühlt) oder an einem Turm hochklettert, man will nicht sagen wild hochspringt. Sicher, ähnliches war auch schon in den vorherigen Teilen zu sehen – doch da die Originalität und der Spaßfaktor dieses Mal über weite Strecken abhanden gekommen sind, gibt es so gesehen auch keine Entschuldigung mehr. In diesem Zusammenhang ebenfalls interessant sind auch kleinere Dinge – wie etwa, dass man von Gegnern fallengelassene Waffen nun nicht mehr aufheben sowie keine normalen Diebstähle bei Passanten mehr durchführen kann. Und wer gedacht hat, dass die bisherigen Inszenierungen der Gegenwarts-Abschnitte etwas lieblos waren; hat wohl noch nicht die von und aus ASSASSIN’S CREED UNITY gesehen – was dem Spieler hier geboten wird, ist einfach nur noch dreist. Da wünscht man sich doch ganz schnell die guten alten Desmond-Zeiten wieder her.

Die absolut dreisten Neuerungen

Und was, ja was wäre ein ASSASSIN’S CREED ohne wirkliche Neuerungen ? Tatsächlich mussten die Verantwortlichen diesbezüglich schon immer einen spannenden Spagat wagen. Ein Spagat zwischen den alten (und oftmals guten) Elementen, und eben auch Dingen, die das Erscheinen eines neuen Teils (und damit auch den entsprechenden Kaufpreis) rechtfertigen. Natürlich muss dabei nicht immer ein Riesensprung gemacht werden, wie etwa in Bezug auf die in ASSASSIN’S CREED 3 erstmals eingeführten maritimen Missionen – es konnten auch kleinere Dinge sein. Wie etwa das nette ASSASSINEN-System aus BROTHERHOOD, der Kletterhaken und die Mini-Tower-Defense-Spiele aus REVELATIONS oder die ebenfalls mit Teil 3 eingeführte Möglichkeit zur (Tier-)Jagd. Was man sich in Bezug auf UNITY erdacht hat, ist indes mehr als eine bodenlose Frechheit: jene Neuerungen oder eher neuen Features die wirklich nennenswert sind, beziehen sich entweder auf den Online-Teil des Spiels (wie etwa die Möglichkeit Missionen im Team zu spielen, Hacks einzusetzen oder diverse Listen zu betrachten) – oder aber das völlig abstruse Ingame Kauf- und Währungssystem. So gibt es etwa gewisse Kisten, die man nur öffnen kann wenn man sich eine entsprechende App auf das Handy lädt – ein absolutes Unding und ein Atmosphäreverlust, der seinesgleichen sucht. Noch heftiger wird es nur, wenn es darum geht echtes Geld auszugeben – mehr echtes Geld, als man durch den Kauf ohnehin schon in den Titel gesteckt hat. Wer dabei denkt, dass es sich nur um simple Gimmicks wie das (frühere) Freischalten von Waffen oder Umhängen geht, der irrt – auch echte Vorteile (wie diverse Karten) lassen sich erkaufen. Dass diese „Zeitspar“-Optionen eigentlich im Spiel integriert sein sollten (wie es erstmals bei ASSASSIN’S CREED 2 und mit den in Läden erwerbbaren Schatzkarten der Fall war), versteht sich eigentlich von selbst. Nicht jedoch beim heutigen Ubisoft, wie es scheint – die unvorsichtigen oder schlicht faulen Spielern noch mehr Geld aus der Tasche ziehen wollen.

Wem das nicht reicht, der kann sich eventuell noch am neuen Fähigkeiten-System ergötzen – dass dem Spieler gewisse Rollenspiel-Elemente vorgaukelt, im Kern aber ebenfalls eine recht dreiste Mogelpackung ist. Schließlich hat man bei früheren Teilen gesehen, dass es auch ganz anders (und schlicht etwas sinniger) möglich war, an neue Möglichkeiten heranzukommen – etwa, in dem sie nach und nach automatisch freigeschaltet wurden (wie in ASSASSIN’S CREED 1), schlicht von anderen Figuren gezeigt bekam (wie in ASSASSIN’S CREED 2), in Form eines Gegenstands erhielt (wie in REVELATIONS) oder nach besonderen Fortschritten zugestanden bekam (wie die Voranpresch-Option des Schiffes bei BLACK FLAG, nach dem Besiegen der vier legendären Schiffe). Immerhin, ein paar taktische Entscheidungen entstehen so – beispielsweise muss man auf das Öffnen einiger Truhen verzichten, wenn die Schlossknacker-Option noch nicht entsprechend aufgelevelt wurde. Als eine der wenigen Neuerungen, die zumindest ansatzweise positiv hervorstechen; sind dann wohl nur die neuen Rift-Missionen zu nennen. Zwar machen sie im Kern – und wenn man einmal über die bisher vorgestellte Funktionsweise des Animus-Systems nachdenkt – nur wenig Sinn, doch immerhin sorgen sie für ein wenig Abwechslung. Manchmal sind sie sogar höchst interessant – wie etwa in Bezug auf einen Abschnitt, der urplötzlich in einem Weltkriegs-Szenario angesiedelt ist – und bei dem es gilt, den von Suchscheinwerfern und Feindflugzeugen umschwärmten Eiffelturm zu erklimmen. Das macht dann endlich mal wirklich Spaß – ganz im Gegensatz zu den anderen der sogenannten Features, die man bei Ubisoft hoffentlich alsbald wieder aus dem Repertoire streicht. Um eine weitere Übersicht über möglichst viele Positiv- und Negativaspekte von ASSASSIN’S CREED UNITY zu erhalten, empfiehlt sich ein Blick auf die folgende Tabelle:

Handlung und Präsentation
  • Spannende Hauptgeschichte, sympathischer Hauptcharakter
  • Teilweise Bezug zu den alten ASSASSIN’S CREED-Teilen
  • Markante Nebenfiguren
  • Story insgesamt eher austauschbar
  • Story viel zu sprunghaft und konfus erzählt
  • Gegenwarts-Abschnitte sind an Lieblosigkeit nicht zu überbieten

6.5/10

Grafik und Design
  • Schier atemberaubend gestaltetes Paris
  • Hübsche Charakterdesigns
  • Viele Details (im kleinen), große Weitsicht
  • Markante Gebäude
  • Hohes Aufkommen von Passanten
  • Fehlerhafte bzw. „aufploppende“ Texturen
  • Insgesamt doch eher wenig optische Abwechslung (nur ein Areal)
  • Unschönes, eher Konsolen-orientiertes Inventar

8.0/10

Sound
  • Gut vertonte Figuren
  • Lebendige Umgebungsgeräusche
  • Passender Soundtrack
  • Dezent verbesserungswürdige Waffengeräusche

9.0/10

Spielwelt, Umfang und Atmosphäre
  • Authentisch wirkendes, lebendiges Paris
  • Riesige Hauptkarte, überall gibt es viel zu sehen
  • Abseits der Hauptmissionen viele weitere Beschäftigungsmöglichkeiten
  • Cafe Theatre als Rückzugspunkt und „Gallerie“
  • Viele Gebäude sind auch zu betreten
  • Eher aufgesetzt wirkende Rollenspiel-Elemente
  • Mäßige Gegner-KI und Passentenreaktionen
  • Kaum forderndes Dauerklick-Kampfsystem
  • Teils merkwürdige Zusatz-Missionsziele zur vollständigen Synchronisation
  • Keine Möglichkeit mehr, Waffen von Gegnern aufzuheben
  • Keine Möglichkeit mehr, reguläre Diebstähle durchzuführen
  • Keine Möglichkeit mehr, mit bloßen Händen zu kämpfen
  • Zu wenig nennenswerte bzw. wirklich spaßige Interaktionsmöglichkeiten
  • Zu viele, teils nervige Online-Inhalte
  • Zu viel Ablenkung durch Nebenmissionen und allerlei sammelbares
  • Glyphen-Rätsel und Mordfälle machen keinen Spaß
  • Belohnungen für Sammel-Aktionen sind ein Witz

4.0/10

Bedienung, Balance, Bugs
  • Geringe Ladezeiten
  • Möglichkeit Checkpoints zu laden, Missionen komplett neu zu spielen, Fortschritte jederzeit zu überprüfen
  • Äußerst hakelige Bedienbarkeit
  • Unfreiwilliges Verspringen, Festhängen, Herunterfallen
  • Treffen beim Schießen und Bomben-Werfen ist Glückssache
  • Vergleichsweise extreme Hardware-Anforderungen…
  • … wobei das Spiel selbst bei hervorragenden Systemen eher schlecht läuft
  • Dezent unübersichtliche, nach Aufdeckung hoffnungslos überladene Weltkarte
  • Weg zu 100 % ist frustreich (z.B. Synch-Punkte in Koop-Missionen oder Artefakte in Rift-Missionen)

3.0/10

Ungefähre Spielzeit in Stunden: 25+

Fazit: Ja, ASSASSIN’S CREED UNITY markiert einen Umbruch – und leitet womöglich auch eine neue Generation von Spielen ein, bei der sich etwaige Neuerungen längst nicht mehr nur auf die Gestaltungsarbeit und Grafik-Fortschritte beschränken. Dass es sich dabei um eine positive Entwicklung handelt, sei allerdings einmal dahingestellt – schließlich bietet UNITY nichts oder nur wenig, was man sich als langjähriger Fan für die nunmehr legendäre Assassinen-Spielreihe gewünscht hätte. Stattdessen setzt man den Spielern plötzlich Dinge vor, an die man nicht einmal im Traum hätte denken können: eine Handy-App benutzen, mit Echtgeld Ingame-Items kaufen, nur mit gewissen Online-Vorraussetzungen vorankommen ? Das ist ein Unding, gehört sich einfach nicht – und führt zu einem entsprechenden Wertungsverlust. Auf der Haben-Seite verbucht UNITY allerdings immer noch das gute alte Gefühl, dass man hier zweifelsohne ein ASSASSIN’S CREED spielt – mit einer zwar konfusen aber doch spannenden Story, einem guten Spielgefühl, vielen Möglichkeiten und enormen handwerklich-technischen Errungenschaften. Es bleibt zu wünschen, dass sich die Verantwortlichen alsbald wieder auf die eigentlichen Stärken der Reihe konzentrieren – und so schnell wie möglich Abstand nehmen zu den mit UNITY eingeführten Neuerungen.


„Ja, es handelt sich noch immer um ein ASSASSIN’S CREED – doch wenn das die sogenannte „neue Generation“ der Spielreihe ist bzw. wird, dann gute Nacht.“

Random (& Possibly Epic) Power Metal Youtube-Finds: FEARLESS – Tale With No End (2014)

Offenbar ist das Debütalbum der Band nie erschienen… aber immerhin gibt der hiesige Frontmann Daniel Vasconcelos dennoch sein Talent zum besten, beispielsweise auf seinem Youtube-Kanal (mit vielen gut gemachten Cover-Songs) – oder aber in Bezug auf seine Tätigkeit bei den markant erstarkten ORION’S REIGN.

Metal-CD-Review: ESTATE – Fantasia (2014)

Alben-Titel: Fantasia
Künstler / Band: Estate (mehr)
Veröffentlichungsdatum: 01. Dezember 2014
Land: Russland
Stil / Genre: Symphonic Power Metal
Label: Mighty Music

Alben-Lineup:

Vadim Lalayan – Bass
Nikolay „Nicke Pix-R“ Pikhurov – Drums
Alexey Seleznev – Guitars
Dmitriy „Mauzer“ Efimov – Vocals, Keyboards

Track-Liste:

1. Intro (01:06)
2. Hero (03:54)
3. Tarantella (05:49)
4. Silent Dream (04:26)
5. World Without You (04:55)
6. You Are Not Alone (05:55)
7. Absolutely True! (04:39)
8. Holy Land (Fantasia) (03:49)
9. The War (05:11)
10. The Night of Asura (04:52)
11. I’d Rather Die (05:58)

Wer hier nicht zur Panflöte greift und tanzt, ist selber Schuld.

Nein, und auch wenn man als geneigter Freund des Power Metal versucht möglichst alles zu kennen – allzu schlimm ist es nicht, wenn man bis dato noch nichts von ESTATE gehört hat. Schließlich existiert die aus Russland stammende Combo erst seit 2012 und befindet sich so gesehen gerade erst in der Mache – wobei ihr 2014 erschienenes (und, man muss es leider sagen: etwas fantasielos betiteltes) Debütalbum FANTASIA an den meisten vorbeigegangen sein sollte. Andererseits, und zum Trotz der im hiesigen Genre nicht selten vorkommenden übertrieben Artworks gilt: wer die Chance hatte auch nur einen verstohlenen Blick auf das Cover von FANTASIA zu werfen, wird kaum umhingekommen sein das Album auch tatsächlich zu hören. Ganz so wild (oder eher: feucht-fröhlich) wie es der die Panflöte spielende Dämon vermuten lässt, geht es auf FANTASIA allerdings nicht zu. Mit Ausnahme des quasi-Titeltracks HOLY LAND eventuell – der am ehesten einen Soundtrack zu jenen Bildern spendiert, die sonst nur in so manch verquerer Power Metal-Fantasie entstehen. Im Großen und Ganzen klingen ESTATE aber eher wie die Kollegen von FIRELAND aus Chile – wobei insbesondere die korrespondierenden Leadsänger Dmitriy „Mauzer“ Efimov und Rafael Castillo eine frappierende Ähnlichkeit an den Tag legen.

Davon abgesehen, und trotz des zunächst reichlich bekannten und kitschigen Eindrucks sollte man ESTATE respektive ihr Debütalbum FANTASIA nicht vorschnell verurteilen – und ihm zumindest eine Chance geben. Denn auch wenn das was die Russen hier machen alles andere als neu ist, offenbart es doch eine gewisse Frische und Spritzigkeit – und das nicht zuletzt, da ESTATE nicht davor zurückschrecken viele verschiedene Einflüsse innerhalb der hier präsentierten 11 Titel geltend zu machen. Und dabei gar nicht mal schlecht abzuschneiden, wie man es schon dem stampfenden Opener HERO anhört – der wie nicht wenige Titel des Albums auf eine nicht alltägliche Mischung symphonischer und elektronischer Keyboard-Elemente setzt. Wenn wie im folgenden TARANTELLA auch noch allerlei zum Schunkeln anregende Rhythmen sowie eine aus dem Nichts auftauchende Piratenstimmung hinzukommen, ist sie natürlich wieder da, die Kitschgefahr – aber auch hier machen ESTATE grundsätzlich vieles richtig. Das gilt im übrigen auch die für ein Debütalbum einer bis dato unbekannten Band recht überzeugende Abmischungs- und Produktionsarbeit sowie die Handhabung der Instrumente – während der weitestgehend akzentfreie Leadgesang von Dmitriy „Mauzer“ Efimov ebenfalls nicht zu verachten ist.

Dennoch, und bei aller Liebe zur Vielfalt ist das Album längst nicht perfekt. Zum einen natürlich, da es wie eine recht bunt zusammengewürfelte und in sich nicht wirklich stimmig anfühlende Werkschau handelt – und zum anderen, da einzelne Titel wie WORLD WITHOUT YOU im Rahmen der auch mal etwas balladeskeren Seite des Power Metal schlicht ein absolutes No-Go darstellen. Das gilt im übrigen auch für die in ABSOLUTELY TRUE inszenierte Anwandlung der Band, die hier eher wie eine abgehalfterte Comedy-Combo klingt – und das nicht nur, da das Ganze nur noch schwerlich mit dem Oberbegriff des Power Metal vereinbar ist. Während ähnliche (aber nicht ganz so schwer zu verkraftende) Experimente wie in YOU ARE NOT ALONE ebenfalls nicht wirklich aufgehen und vor allem den Leadsänger vor hörbare Herausforderungen stellen, sieht es mit den deutlich bodenständigeren Titeln vom Schlage eines SILENT DREAM, THE WAR, NIGHT OF ASURA oder I’D RATHER DIE schon wesentlich besser aus. Unter der niemals gänzlich außer Acht zu lassenden Voraussetzung, dass man eine gewisse Vorliebe für nicht nur seitens des Keyboards entstehende Spielereien mitbringt, versteht sich. Man darf in jedem Fall gespannt sein, was die Band in Zukunft noch in Petto haben wird…

Absolute Anspieltipps: HERO, TARANTELLA, HOLY LAND, THE WAR


„Ein nicht vollständig ausgereiftes und stellenweise krude erscheinendes, zumindest in handwerklicher Hinsicht aber allemal überzeugendes Debütalbum mit einem hohen Spaßfaktor.“

Metal-CD-Review: AXENSTAR – Where Dreams Are Forgotten (2014)

Alben-Titel: Where Dreams Are Forgotten
Künstler / Band: Axenstar (mehr)
Veröffentlichungsdatum: 28. November 2014
Land: Schweden
Stil / Genre: Power Metal
Label: Inner Wound Recordings

Alben-Lineup:

Adam Lindberg – Drums
Joakim Jonsson – Guitars
Jens Klovegård – Guitars
Magnus Winterwild – Vocals, Bass, Keyboards

Track-Liste:

1. Fear (04:22)
2. Inside the Maze (04:30)
3. My Sacrifice (04:04)
4. Curse of the Tyrant (04:26)
5. The Return (03:32)
6. Demise (04:10)
7. Annihilation (05:10)
8. Greed (04:25)
9. The Reaper (04:44)
10. This False Imagery (04:49)
11. Sweet Farewell (06:03)

Wer wird denn gleich in Vergessenheit geraten…

Nein, innerhalb der Karriere von AXENSTAR lief nicht immer alles rund. Zumindest dem Anschein nach – und wenn man bedenkt, dass die Schweden durchaus eine etwas schwächere Phase hatten. Schließlich ließen gerade Alben wie THE FINAL REQUIEM (siehe Review) sowie die darauf angehängte Pause von 5 Jahren nicht unbedingt auf allzu gutes hoffen – bis, ja bis sich AXENSTAR doch noch zurückmeldeten. Das war 2011 und geschah in Form des vergleichsweise bärenstarken AFTERMATH (Review) – das so gesehen auch den Weg für das vorliegende und bis heute aktuellste Studioalbum WHERE DREAMS ARE FORGOTTEN ebnete. Wie schon zuvor gilt beim Genuss des insgesamt 11 Titel enthaltenen Werkes vornehmlich eines: die Veränderungen halten sich in Grenzen, doch wo es welche gibt fallen sie zumeist positiv aus. Anders gesagt: AXENSTAR sind auf ihrem WHERE DREAMS ARE FORGOTTEN noch immer eindeutig als AXENSTAR zu erkennen, und haben bis auf einen insgesamt etwas düsterer anmutenden Sound wenig an ihrem musikalischen Grundkonstrukt geschraubt – und doch ist das sechste Studioalbum der Jungs weit davon entfernt, dem Hörer eine ähnliche Eintönigkeit aufzuerlegen wie einst THE INQUISITION (Review) oder vielleicht auch THE FINAL REQUIEM.

So macht schon der richtigerweise als Videosingle ausgekoppelte Opener FEAR eine erstaunlich gute Figur – und auch in den folgenden Titeln ist zu bemerken, dass AXENSTAR alles daran setzen eine möglichst große Bandbreite an Eindrücken zu vermitteln. Dass das so gut gelingt, liegt vor allem auch an der schier perfekten Produktion und dem hervorragenden; von der Band bereits gewöhnten Handwerk: die Gitarren sind omnipräsent und werkeln ebenso schroff wie melodiös, das Drumming ist wuchtig, der Bass angenehm und die gesangliche Darbietung von Magnus Winterwild nach wie vor unverkennbar – während man sich am Keyboard eher zurückhält. Davon profitieren insbesondere kraftvoll-stampfende Nummern wie MY SACRIFICE, DEMISE oder ANNHILATION – während es lediglich Titel wie das atmosphärisch aufgemachte CURSE OF THE TYRANT, das ruhige THE RETURN oder das relativ zahme THE REAPER sind, denen vielleicht doch noch das gewisse Etwas fehlt. Und das auch oder gerade weil sich Magnus Winterwild zwar absolut stilsicher, aber eben auch vergleichsweise limitiert und wenig flexibel inszeniert. Immerhin: gegen Ende von DEMISE oder in GREED tönt er dann doch mal etwas tiefer und rauer als sonst. An der insgesamt etwas eingefahren klingenden und wirkenden Leadgesangs-Struktur ändert aber auch das nicht viel – wobei es die Tatsache, dass andere und vielleicht auch ganz ähnlich klingende Power Metal-Combos wesentlich überzeugender Leadsänger an den Start bringen; nicht viel besser macht.

Eben das führt auch zum mitunter einzigen aktuellen Problem von AXENSTAR: zwar ist das Handwerk der Schweden über so gut wie alle Zweifel erhaben, und die Präsentation eines Albums wie nun auch WHERE DREAMS ARE FORGOTTEN lässt grundsätzlich nur wenig Spielraum für Kritik – und dennoch lässt sich der Gedanke, dass wenn man ein AXENSTAR-Album gehört hat alle kennt; nicht gänzlich von der Hand weisen. Sicher handelt es sich hierbei um eine überspitzte Formulierung, die vor allem dann nicht zutrifft wenn man etwas tiefer geht – doch sollten AXENSTAR planen auch in Zukunft noch neues Material zu kreieren, müssen sie sich früher oder später etwas wirklich neues einfallen lassen. WHERE DREAMS ARE FORGOTTEN vermag es so vor allem einen hervorragenden Auftakt anzubieten – aber leider auch einen etwas schwächeren respektive leicht repetitiven Mittel- und Endteil. Fans der Combo werden ohnehin zuschlagen, wofür es noch immer genügend Gründe gibt – für alle anderen empfiehlt sich aber vielleicht doch ein intensiverer Blick auf den besseren Vorgänger AFTERMATH.

Absolute Anspieltipps: FEAR, INSIDE THE MAZE, MY SACRIFICE, GREED


„Ein weiteres nicht unbedingt herausragendes, aber dich grundsolides AXENSTAR-Album.“

Metal-CD-Review: ETERKNIGHT – Ragnarök (EP, 2014)

Alben-Titel: Ragnarök (EP)
Künstler / Band: Eterknight (mehr)
Veröffentlichungsdatum: 12. September 2014
Land: Mexiko
Stil / Genre: Symphonic Death / Folk / Power Metal
Label: Keins / Independent

Alben-Lineup:

Jovany López – Keyboards
Geiler May – Bass, Vocals, Orchestrations
Jomâr Vázquez – Guitars
Samuel González – Guitars

Track-Liste:

1. Intro (00:33)
2. Kingdom Ashes (04:57)
3. Ride for Victory (04:35)
4. Our Legion (04:50)
5. Fimbulvetr (00:31)
6. Ragnarök (04:39)
7. Hero in a Dream (Ensiferum cover) (03:46)

Ja ist denn schon wieder Götterdämmerung ?

Bands, die man einfach nicht in eine einzelne Genre-Schublade stecken kann oder sollte; gibt es immer wieder – und das nicht erst seit den Anfangstagen von WINTERSUN, die für ihre die Beschreibung ihrer Musik eine recht abenteuerliche Kombination von Stichwörtern beanspruchen. Im Sinne dieser hörbar genreübergreifend agierenden Schwermetall-Combos könnten sich nun auch aus Mexiko stammenden Recken von ETERKNIGHT einen Namen machen – die auf ihrer vorliegenden Debüt-EP RAGNARÖK ebenfalls eine recht vielseitige musikalische Darbietung anstreben. Und, die dabei vornehmlich in Richtung der bereits genannten WINTERSUN oder auch ENSIFERUM schielen – immerhin gibt es mit dem Rausschmeißer HERO IN A DREAM auch ein entsprechendes, letztendlich gar nicht mal zu verachtendes Cover.

Aber auch davon abgesehen nutzen die Mexikaner so gut wie jeden Zeitpunkt ihrer musikalischen Interpretation der RAGNARÖK-Sage, um dem Hörer eine volle Breitseite aus in der Kombination wunderbar knackig erscheinenden Metal-Elementen zu präsentieren. Wobei, und das ist das eigentlich interessante; hie und da auch Einflüsse aus dem Bereich des europäischen Power Metals durchklingen – was die mit satten 7 respektive 5 vollwertigen Titeln bestückte EP zu einer in vielerlei Hinsicht antreibenden Angelegenheit macht. Vor allem die kompositorischen Fähigkeiten der Band und die handwerklichen Leistungen der einzelnen Mitglieder machen dabei ordentlich was her – und das so sehr, dass der RAGNARÖK-EP in rein instrumentaler Hinsicht kaum etwas vorzuhalten ist. Die Gitarren klingen schön schroff und knackig, das Drumming furios – und insbesondere die des öfteren anberaumte symphonische Komponente verleiht dem Ganzen einen angenehmen Druck.

Und auch eine ordentliche Portion Atmosphäre, die Dank der allgemein harten Gegenargumente seitens des Leadgesangs auch nicht wirklich Gefahr läuft; ins kitschige abzudriften. Allerdings, und das ist eine der momentan noch auffälligsten Schwächen von ETERKNIGHT; ist es eben jener Leadgesang der auf der RAGNARÖK-EP noch etwas Luft nach oben lässt. Anders gesagt: wirklich sicher oder gar kultverdächtig klingt der hiesige Gesangs-Akrobat Geiler May (der heißt wirklich so) mit seiner Mäandern zwischen kratzigen Screams, dunklen Growls und seltenerweise auch klaren Gesangspassagen nicht. Es könnte sich demnach für ETERKNIGHT lohnen, hier nach einer noch besseren Lösung zu suchen – und das vielleicht gar nicht mal in Form eines neuen Leadsängers. Mit ein wenig mehr Training, einer vorteilhafteren Abmischung und eventuell auch einem dezenten mehr an Klargesangspassagen und unterstützenden Chören (gerade die würden hervorragend zum Gesamteindruck von ETERKNIGHT passen) dürfte die Band noch deutlich besser abschneiden als momentan – was ihr für die Zukunft auch allemal zu wünschen ist.

Absolute Anspieltipps: KINGDOM ASHES, RIDE FOR VICTORY, OUR LEGION


„Keine perfekte, aber doch eine äußerst interessante erste Werkschau.“