Filmkritik: „Die Tribute Von Panem 2 – Catching Fire“ (2013)

Originaltitel: The Hunger Games – Catching Fire
Filmtyp: Spielfilm
Basierend Auf: Buchvorlage
Regie: Francis Lawrence
Mit: Jennifer Lawrence, Josh Hutcherson, Liam Hemsworth u.a.
Land: USA
Laufzeit: ca. 146 Minuten
FSK: ab 12 freigegeben
Genre: Action, Drama, Science Fiction
Tags: Zukunft | Regime | Militär | Gewalt | Totalitär | Dezimierung

Eine Rebellion wird zum Lauffeuer.

Inhalt: Auch wenn es die 17-jährige Katniss Everdeen (Jenniger Lawrence) und ihr Freund Peeta (Josh Hutcherson) geschafft haben die letzte Ausgabe der sogenannten Hungerspiele zu überleben, kehrt noch lange keine Ruhe in das Leben der jungen Helden. Und das vornehmlich, da die hiesige Regierung unter dem diktatorischen Präsidenten Snow (Donald Sutherland) den Sieg der beiden für ihre ganz eigenen Zwecke nutzen will – und nicht aufhört, die Bevölkerung zu drangsalieren. Da Katniss dabei langsam aber sicher zu Art Galionsfigur für eine aufkeimende Rebellion avanciert, planen die Verantwortlichen eine besondere Jubiläumsausgabe der Hungerspiele – in der nicht nur Katniss und Peter erneut antreten müssen, sondern auch die bisherigen Gewinner aller vergangenen Spiele. Ob dieser Plan und die menschenverachtenden Machtdemonstrationen des Regimes allerdings ausreichen um den vermeintlichen Frieden wiederherzustellen, ist eine ganz andere Frage…

Kritik: Nein, und das wissen offenbar auch die Verantwortlichen: einen Blumentopf (geschweige denn einen nennenswerten Filmpreis) kann oder sollte auch der sich auf die gleichnamige Fantasy-Buchtrilogie von Suzanne Collins beziehende zweite Teil der TRIBUTE VON PANEM-Reihe nicht gewinnen. Schuld daran ist allerdings weniger die zugrundeliegende Grundidee an sich – oder aber die sich aus der Verfilmung ergebende Nähe zu weitaus anspruchsvolleren Genre-Filmen wie etwa BATTLE ROYALE – sondern vielmehr die Art und Weise, wie und vor allem auch mit welchen Schwerpunkten das Ganze umgesetzt wurde. Fest steht: auch die im zweiten PANEM-Teil anberaumte Mixtur der Darstellung eines in dieser Form mindestens unglaubwürdig (oder ersatzweise auch unfreiwillig komisch) erscheinenden totalitären Regimes und der trotz allem postulierten Ernsthaftigkeit respektive Zeigerfingermoral geht nicht wirklich auf – woran auch die Titel-gebenden, dabei aber nicht minder hanebüchen erscheinenden Hungerspiele als potentiell streitbares Kernelement nicht viel ändern. Die nach wie vor fragliche Zielgruppe (die in Bezug auf die Hauptdarstellerin sowie die inkludierte Love-Story auch ganz explizit ein jüngeres weibliches Publikum ansprechen soll) macht es ebenfalls nicht gerade besser – nur noch prätentiöser; zumindest in Bezug auf den tiefen Griff in die Trickkiste jener Elemente, die so schon in (zu) vielen Hollywood-Spektakeln verwendet wurden. Neben einer handvoll guter Setdesigns und Effekte sowie gerade noch passablen Leistungen der beteiligten Darsteller im Teenager-Alter bleibt so nicht viel übrig für und an CATCHING FIRE – der dennoch oder gerade deshalb seine Zuschauer finden wird.

Bilder / Promofotos / Screenshots: © StudioCanal Deutschland

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„Überzeichnet, aber nicht satirisch. Gewaltsam, aber nicht verstörend. Spannend, aber nicht packend. Emotional, aber nicht wirklich gefühlvoll. CATCHING FIRE orientiert sich klar am Mainstream, und bugsiert sich nicht zuletzt dadurch auf einen bestenfalls mittelmäßigen Posten.“

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