Metal-CD-Review: HORIZONS EDGE – Horizons Edge (2014)

Alben-Titel: Horizons Edge
Künstler / Band: Horizons Edge (mehr)
Veröffentlichungsdatum: 2014
Land: Australien
Stil / Genre: Power Metal
Label: Keins / Independent

Alben-Lineup:

Eddy Grosso – Guitars
Campbell Hill – Keyboards
Kat Sproule – Vocals
Noel McConnell – Bass
Andy Sharp – Drums
Dom Todorov – Guitars

Track-Liste:

1. World to Come (06:38)
2. Learning to Fly (05:26)
3. Serpent (05:54)
4. Strength Within (06:26)
5. Horizons Edge (06:30)
6. Undying Lands (05:04)
7. King Will Rise (07:27)
8. Quest for Vengeance (05:21)

Aller Anfang ist schwer – will aber gemacht sein.

Der ein oder andere Beobachter des Power Metal-Jahres 2015 könnte oder sollte sie durchaus auf dem Schirm gehabt haben: die australischen Power Metaller von HORIZONS EDGE, die auf ihrem Album HEAVENLY REALMS (siehe Review) ein überraschend gut funktionierendes und angenehm melodisches Genre-Fest zelebrierten. Doch wenngleich man annehmen könnte, dass es sich hierbei um das Debütalbum der engagierten Musiker um die markant agierende Frontfrau Kat Sproule gehandelt haben müsste; liegt dezent falsch. Denn: das eigentliche Debütalbum der Band ist knapp ein Jahr älter, und fristet ein eher stiefmütterliches Dasein. Dabei ist das nicht die einzige Überraschung, denn: das hier gemeinte und wie die Band selbst betitelte HORIZONS EDGE hatte und hat nur verdächtig wenig mit dem erst auf HEAVENLY REALMS perfektionierten Sound der Band gemein. Immerhin; es handelt sich hier um ein reines Independent-Release und so gesehen auch die erste ungeschliffene Werkschau der Band, welches HORIZONS EDGE erst die Möglichkeit gab weiter aufzusteigen – und doch hätte man schon hier von einer stärkeren Leistungen ausgehen können oder müssen, gerade in der retrospektiven Betrachtung.

Schließlich klingt das hier präsentierte Material nicht nur recht ungeschliffen, wozu auch die dezent garagenartige Produktionsqualität zu passen scheint. Auch die Darbietung von Kat Sproule lässt hier eher zu wünschen übrig, und will vor allem nicht wirklich mit den schroffen Instrumentalparts harmonieren. Und überhaupt: seien es die nicht gerade aussagekräftigen Inhalte, die teils frappierenden Ähnlichkeiten (in Bezug auf die Gesangsstrukturen und die Grund-Instrumentierungen innerhalb der einzelnen Nummern) oder das Gefühl, dass an der ein oder anderen Stelle einfach etwas fehlt oder warum-auch-immer nicht im Hinblick auf einen stimmigeren Gesamteindruck ausgeführt wurde – all das lässt einfach keinen Zweifel daran, dass der Sound von HORIZONS EDGE noch stark ausbaufähig war. Anders gesagt: wirklich überzeugend klang die Band hier nicht, eher wie ein nicht einmal ansatzweise geschliffener Rohdiamant. Umso erstaunlicher ist, welchen Quantensprung die Australier innerhalb einer kurzen Zeit von gerade einmal einem Jahr hingelegt haben – hin zu einer eigenen Identität, zu einem weitaus treffender in Szene gesetzten Sound; und zu einem Album wie HEAVENLY REALMS.

Absolute Anspieltipps: UNDYING LANDS, QUEST FOR VENGEANCE


„Vergleichsweise schwach und am ehesten für Die-Hard-Fans geeignet – alle anderen greifen lieber gleich zum späteren HEAVENLY REALMS.“

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