Metal-CD-Review: DAMNATION ANGELS – Shadow Symphony (EP, 2003)

Alben-Titel: Shadow Symphony (EP)
Künstler / Band: Damnation Angels (mehr)
Veröffentlichungsdatum: 5. September 2009
Land: Großbritannien / England
Stil / Genre: Power Metal
Label: Keins / Independent

Alben-Lineup:

Lewis Starfire – Vocals
Will Graney – Guitars, Orchestration
Dawn Trigg – Keyboards
Gabriel Scott – Bass
John Graney – Drums

Track-Liste:

1. Bringer of Light (05:25)
2. The Black Cancer (05:56)
3. Someone Else (05:54)
4. I Hope (06:01)
5. Against All Odds (04:42)
6. Bringer of Light (05:24)

Die ersten Schritte sind die schwierigsten – aber meist auch die interessanteren.

Es war einmal in einer Zeit… als die DAMNATION ANGELS noch ohne den ab 2010 zugezogenen Leadsänger PELLEK ausgekommen sind, oder vielleicht auch eher auskommen mussten. Aus eben jener Zeit stammt die vorliegende EP SHADOW SYMPHONY als eines der ersten auch heute noch greifbaren Band-Releases – welches mit insgesamt 6 Titeln und einer eigentlich recht üppigen Spielzeit von knapp 33 Minuten aufwartet. Gerade bei einem retrospektiven Blick wie diesem muss man der Band eines in jedem Fall lassen: sie hat sich mehr als ordentlich gemausert. Denn, und trotz der bereits hier hör- und spürbaren Ambitionen klingt das auf SHADOW SYMPHONY dargebotene Material noch nicht ganz nach der später auf dem 2012 erschienenen Debütalbum BRINGER OF LIGHT (siehe Review) offenbarten Größe und vor allem auch Stilsicherheit der Band.

Dennoch konnten schon hier einige Momente nachhaltig überzeugen – wie etwa das variantenreiche I HOPE, dass die Festigung einer eigenen Identität der DAMNATION ANGELS schon damals entsprechend vorantrieb. Nicht ganz so gut schnitten und schneiden in eben diesem Zusammenhang der düster-symphonisch angehauchte Opener BRINGER OF LIGHT mit seinen teils offensichtlichen NIGHTWISH-Parallelen, sowie auch die recht langatmige Ballade SOMEONE ELSE ab – womit man die 3 später auf das Debütalbum übernommen Nummern abgehandelt hätte. Was bleibt, sind 3 EP-excklusive Titel mit einem entsprechenden Seltenheitswert – die insgesamt betrachtet aber ebenfalls einen leicht zwiespältigen Eindruck hinterlassen.

BLACK CANCER etwa scheint nicht wirklich aus dem musikalischen wie atmosphärischen Vollen zu schöpfen, und erinnert dezent an das parallele Schaffen von KAMELOT – während die Instrumental-Version zu BRINGER OF LIGHT ebenfalls nur als ebenso kleine wie nette Dreingabe betrachtet werde kann. Mit dem eigentlichen EP-Rausschmeißer AGAINST ALL ODDS aber kann die EP noch einmal ordentlich Punkte einheimsen – sodass sie vor allem für eingeschworene Fans der DAMNATION ANGELS interessant sein sollte, die wirklich alles verfügbare Material (und damit auch das der Pre-PELLEK-Ära) ihr eigen nennen wollen. Alle anderen können dagegen gleich und getrost zum Debütalbum greifen.

Absolute Anspieltipps: I HOPE, AGAINST ALL ODDS


„Eine alles andere als schlechte EP, die aus heutiger Sicht und in Anbetracht des erst auf dem Debütalbum perfektionierten Sounds aber nur für explizite Fans der Band interessant sein sollte.“

Über Kommentare Freut Sich Jeder.

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.