Filmkritik: „Kill Switch“ (2017)

Filmtyp: Spielfilm (TV-Produktion)
Regie: Tim Smit
Mit: Dan Stevens, Bérénice Marlohe, Charity Wakefield u.a.
Land: Niederlande, Deutschland, USA
Laufzeit: ca. 95 Minuten
FSK: ab 12 freigegeben
Genre: Science Fiction
Tags: Metaphysik | String-Theorie | Energie-Türme | Ressourcen | Zukunft

Pass lieber auf, dass Du nicht den falschen Schalter erwischst.

Inhalt: In der nahen Zukunft scheint der Energiekonzern ALTERPLEX eine bahnbrechende Entdeckung gemacht zu haben. So versprechen die Verantwortlichen, alle Energieprobleme der Erde auf einen Schlag lösen zu können – und das gänzlich ohne potentielle Nebenwirkungen. Die Tatsache, dass die Forscher beabsichtigen dafür eine Art Paralleluniversum anzuzapfen; erscheint jedoch reichlich gewagt – und ruft auch einige Kritiker auf den Plan. Als nach der Inbetriebnahme der Anlage tatsächlich einige Dinge gehörig schief laufen, soll der Physiker und Pilot Will Porter (Dan Stevens) dafür sorgen; dass die Vorrichtung wieder funktioniert – sodass er selbst in das Paralleluniversum geschickt wird, um dort einen speziellen Würfel mit neuen Programmcodes anzubringen. Zumindest glaubt er das. Doch ob der Konzern die seltsame Anlage wirklich reparieren kann oder vielleicht doch einen ganz anderen Plan verfolgt, bleibt zunächst offen…

Kritik: Wie bei Filmen mit metaphysischen Inhalten üblich, ist KILL SWITCH nicht frei von diversen Logik-Problemen – und auch die Figuren bleiben eher blass. Die annehmbare Grundidee, die überraschend effektive optische Gestaltungsarbeit inklusive einiger glücklicherweise nicht zu hektischer First-Person-Ansichten sowie die vergleichsweise dichte Atmosphäre machen den Film jedoch zu einem kleinen Sci-Fi-Geheimtipp – und das nicht nur für Gaming-Fans, die sich einstweilen an die CRYSIS-Spielereihe erinnert fühlen könnten.

Bilder / Promofotos / Screenshots: © Universum Film

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„KILL SWITCH mag der letzte Schliff fehlen – doch gerade in Anbetracht seines Daseins als eher unscheinbare Produktion hat er einen positiven Überraschungseffekt.“

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