Metal-CD-Review: ANCESTRAL – The Ancient Curse (2007)

Alben-Titel: The Ancient Curse
Künstler / Band: Ancestral (mehr)
Veröffentlichungsdatum: September 2007
Land: Italien
Stil / Genre: Power / Speed Metal
Label: Underground Symphony

Alben-Lineup:

Massimiliano Mendolia – Drums
Alessandro Olivo – Guitars
Giovanni Battista Ferantello – Guitars
Domiziano Mendolia – Bass
Mirko Olivo – Vocals

Track-Liste:

1. Free Born (05:24)
2. Lord of Terror (06:33)
3. The Ancient Curse (04:41)
4. Sanctuary of the Kings (05:11)
5. Achille’s Fury (in Hector’s Death) (05:29)
6. Time Has Gone By (04:13)
7. Jalwink’s Fall (05:19)
8. The Walls of Troy (06:48)
9. Eleanore Rigby (The Beatles cover) (03:24)

Entdecke die Kraft der (Ur-)Ahnen.

THE ANCIENT CURSE ist das Debütalbum der italienischen Power Metal-Formation ANCESTRAL – und eines, welches zum Zeitpunkt der Veröffentlichung im Spätsommer 2007 eigentlich längst überfällig gewesen ist. Schließlich wurde die Band in einer Zeit gegründet, in der der italienischen Power Metal gerade zu einem großen Vormarsch ansetzte. Dass dennoch ganze 8 Jahre vergehen sollten, bis die Italiener endlich zu einem ersten Rundumschlag über das Label Underground Symphony ausholen konnten; ist ungewöhnlich – und verhinderte eventuell, dass ANCESTRAL mit auf den Zug der sich um die Jahrtausendwende herum erfolgreich etablierten Genre-Bands aus Italien aufspringen konnten. Nichts desto trotz handelt es sich bei THE ANCIENT CURSE um eine lohnenswerte und so gesehen zeitlose Entdeckung. Eine, die auch heute noch reichlich Spaß macht – und dabei vor allem einen markanten Vorteil hat. Denn, und das galt nicht nur im Jahr 2007: das Album hat eindeutig das Potential, dem geneigten Genre-Konsumenten ordentlich Feuer unter dem Hintern zu machen.

Anders gesagt: ANCESTRAL waren trotz der relativen Verspätung noch immer jung und wild, und übertrugen etwaige damit zusammenhängende Attribute auch auf ihr Debütalbum THE ANCIENT CURSE. Die insgesamt 9 enthaltenen Titel (oder 8; zieht man das einerseits witzige, andererseits auch recht gewöhnungsbedürftige Cover zu ELEANORE RIGBY ab) kennen – wenn es um das anberaumte Tempo, den allgemeinen Druck der Instrumente oder den kräftigen Leadgesang von Mirko Olivo geht – folglich kaum ein Halten. Auch der sicher nicht perfekte, letztendlich aber perfekt zur Gesamtstimmung passende Eindruck der Abmischungs- und Produktionsfaktoren sorgt hierbei für das gewisse oder eher wilde Etwas. Andererseits, und das wird man schon im wuchtigen Opener FREE BORN bemerken; waren und sind ANCESTRAL aber beileibe keine beliebige Garagenband – THE ANCIENT CURSE hat trotz seiner unkomplizierten Vorgehensweise und der unmittelbar-antreibenden Wirkung durchaus Hand und Fuß.

Einem heillosen Durcheinander wird man auf diesem Album also keineswegs begegnen – eher einer ungestümen und dennoch ausreichend strukturierten (Ur-)Kraft, die es einem dank ihrer mitreißenden Wirkung schwer macht still sitzenzubleiben. Zusätzliche Pluspunkte gibt es für den bereits erwähnten Leadgesang, den kompletten Wegfall eines sonst üblichen Keyboards, die höchst solide Gitarrenarbeit, den ausnahmsweise mal deutlich hörbaren und gut in Szene gesetzten Bass – sowie die Tatsache, dass so gut wie kein italienischen Genre-Album aus dem betreffenden Zeitraum mit THE ANCIENT CURSE vergleichbar ist. Fans einer weniger hymnischen und verspielten, dafür aber umso knackigeren und gradlinigeren Gangart des Power Metal können und sollten hier bedenkenlos zuschlagen.

Absolute Anspieltipps: THE ANCIENT CURSE, SANCTUARY OF THE KINGS, ACHILLES FURY


„Furios, kraftvoll und intensiv – ein echtes Power Metal-Kleinod.“

Aufgrund der hohen Wertung hat sich dieses Album einen Platz in der ewigen Metal-Bestenliste erkämpft.

Advertisements

Die Kommentarfunktion wird noch zu selten genutzt... ändere dies !

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s