Bewertung | Erfahrungsbericht: Sänitätshaus Axel Ulrich In 38448 Wolfsburg

Was wurde besucht ? Sanitätshaus Axel Ulrich, Amtsstraße 1, 38448 Wolfsburg
Art des Besuchs: Persönlich nach telefonischer Absprache
Dauer des Besuchs: Etwa 15 Minuten
Grund des Besuchs: Verschreibung einer sogenannten Epi-Spange zur Behandlung einer Epicondylitis.

Dieser Erfahrungsbericht bezieht sich auf einen Besuch des Sanitätshauses Axel Ulrich, der aufgrund der Verschreibung einer Epi-Spange durch einen Orthopäden nötig wurde.

Nach dem ersten spontanen Besuch (der nicht Gegenstand dieses Berichtes ist) wurde von einer Mitarbeiterin freundlich darauf hingewiesen, dass der entsprechende Artikel momentan nicht im Hause sei und erst bestellt werden müsste. Das kann natürlich vorkommen und ist generell kein Problem – wobei auch die weitere Abwicklung recht gut klappte. So wurde von der Mitarbeiterin nach einer Telefonnummer gefragt, und der Tag des Rückrufes kam recht schnell. Der zweite, so gesehen intensivere Besuch des Sanitätshauses konnte erfolgen.

Dieses Mal aber fiel schon das Betreten des Geschäfts weitaus weniger erfreulich aus als beim letzten Mal, denn: die hiesige Mitarbeiterin (eine andere, jüngere als beim ersten Besuch) telefonierte offenbar mit einem Kunden. Und das recht ausgiebig, wie sich zeigte – wobei einige Zeit verstrich und die Mitarbeiterin offenbar Probleme hatte, ihrem Gegenüber irgendeine Information genauer zu erklären. Weitaus ärgerlicher als das war allerdings die Tatsache, dass sie sich nicht den im Geschäft stehenden Kunden widmete. Nicht einmal ein zwischengeschobenes Hallo gab es zu hören – und als sie den Hörer endlich beiseite gelegt hatte, lautete ihr erster Satz: einen Moment bitte.

Nach ein oder zwei weiteren Minuten gab es dann plötzlich doch noch das längst überfällige Guten Tag zu hören, und sie fragte nach dem Anliegen des Besuchs. Nach der entsprechenden Mitteilung ging sie dann auch los, die Suche nach dem bestellten Artikel. Wobei sich die Mitarbeiterin offensichtlich etwas schwer tat – und sogar noch einmal explizit nachfragte, ob auch wirklich ein Rückruf erfolgte. Nach einigem Herumkramen fand sie ihn dann doch, woraufhin die Spange endlich anprobiert werden konnte. Nach einem beherzten Festziehen der Mitarbeiterin (so, dass sich die Haut am Unterarm deutlich zusammenschob) ging diese hinüber zur Kasse und sagte, dass es nun auch zur Abrechnung kommen könnte. Zwar wurde noch die Gesundheitskarte der Krankenkasse benötigt, doch dann stand der Preis fest: ca. 25 Euro seien an Zuzahlung zu entrichten.

Ein vergleichsweise hoher Preis wie dieser (immerhin handelt es sich nur um eine Zuzahlung) wurde so jedoch nicht erwartet. Das bemerkte offenbar auch die Mitarbeiterin, die schnell darauf verwies dass es sich doch um ein ausgesprochen hochwertiges Produkt mit einigen Vorteilen handelte. Zusätzlich fragte sie nach, ob diese Information nicht bereits im Vorfeld bekannt war. Dies war allerdings nicht der Fall, sodass die Frage nach einer kostengünstigeren Alternative gestellt wurde. Die war dann auch verfügbar, und zwar in Form einer ganz ähnlichen Epi-Spange. Einer, die dabei aber mindestens drei Unterschiede zur vorherigen aufwies. So hatte sie…

  1. Eine etwas hübschere, nicht ganz so klobige optische Erscheinung am Unterarm
  2. Einen wesentlich besseren, angenehmeren Sitz
  3. Einen Preis von gerade einmal 5,30 Euro an Zuzahlung.

So verwunderten auch die anderen Auffälligkeiten im Sanitätshaus kaum mehr, wie etwa die Tatsache dass bereits 3 oder 4 neue Kunden warteten – und das die aufgrund der Wartezeit begutachteten Produkte alle einen recht ansehnlichen Preis hatten. Wie etwa eine Art kleiner orthopädischer Hocker aus Plastik für über 100 Euro, überteuerte kleine Plastik-Pillenboxen, eine Klebe-Lotion für die Haut (für die Befestigung von Kompressionen) für fast 20 Euro und so weiter. Übrigens: die letztendlich ausgehändigte Epi-Spange, zu der 5 Euro zugezahlt wurden; war noch mit einem anderen Preisschild versehen – mit einer Angabe von über 60 Euro. Eventuell handelt es sich hier um den Originalpreis, oder jenen den man zahlen müsste wenn man kein Rezept hat. Im Internet findet sich ein und dieselbe Spange allerdings schon für unter 30 Euro (neu, und von seriösen Händlern). Das finale, möglichst objektive Urteil liest sich wie folgt:

Erreichbarkeit: 9/10
Ambiente / Ausstattung: 4/10
Angebotsbreite: 5/10
Nachvollziehbarkeit Preisgestaltung: 1/10
Wartezeit: 7/10
Freundlichkeit: 2/10
Kompetenz: 3/10
Gesamturteil: 4/10

Ein weiterer Besuch ist geplant: nein.

Disclaimer: Der vorliegende Erfahrungsbericht gibt die Erfahrung und Meinung einer privaten Einzelperson wieder, und soll dabei weder als allgemeingültige Kritik (im schlechtesten Fall) oder als allgemeingültige Empfehlung (im besten Fall) verstanden werden. Weiterhin soll er nicht dazu dienen den betreffenden Hersteller, das betreffende Unternehmen oder die betreffende Person in irgendeiner Weise zu diffamieren.

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