Metal-CD-Review: DREAMTALE – Refuge From Reality (Demo, 2000)

Alben-Titel: Refuge From Reality (Demo)
Künstler / Band: Dreamtale (mehr)
Veröffentlichungsdatum: 01. November 2000
Land: Finnland
Stil / Genre: Power Metal
Label: Keins / Independent

Alben-Lineup:

Petteri Rosenbom – Drums
Rami Keränen – Guitars, Vocals
Esa Orjatsalo – Guitars
Mikko Viheriälä – Keyboards
Kimmo Arramies – Bass

Track-Liste:

1. Refuge from Reality (05:05)
2. Fallen Star (03:56)
3. Heart’s Desire (07:55)
4. Where the Rainbow Ends (05:34)

Ein noch nicht ganz perfektioniertes musikalisches Refugium.

Nachdem sich die Finnen von DRAMTALE im Jahre 1999 als vielversprechende neue Power Metal-Combo aufgemacht hatten die musikalischen Bühnen dieser Welt zu erobern, sollte es nicht mehr allzu lange dauern bis sich tatsächlich ein erster markanter Erfolg einstellte. Man erinnert sich: schon die erste Demo der Band, das 1999 erschienene SHADOW OF THE FROZEN SUN (siehe Review) machte ordentlich was her, und sollte den Weg für die später perfektionierte Marschrichtung der Band ebnen. Doch bis die Finnen auf ihrem Debütalbum BEYOND REALITY (Review) erstmals zu einem vollständig überzeugenden Rundumschlag ausholen konnten, sollten noch eine handvoll weitere Jahre vergehen – und eine weitere, heute eigentlich kaum noch beachtete Demo veröffentlicht werden. Das liegt vermutlich daran, dass REFUGE FROM REALITY im Gegensatz zur Vorgänger-Demo keine exklusiven Titel beinhaltet – sondern lediglich 4 Nummern, die später auch auf BEYOND REALITY übernommen wurden. Und das weitestgehend unverändert.

Dennoch könnte sich die Demo speziell für eingefleischte Fans der Band als interessant erweisen – auch wenn diese früheren Versionen sicher nicht die für BEYOND REALITY perfektionierten ersetzen können. In diesem Fall siegt klar der Faktor der Neugier – der einen auch darüber hinwegsehen lassen könnte, dass die Produktionsqualität der Demo eher mager ausfiel und noch bei weitem nicht darstellen konnte was eigentlich in DREAMTALE schlummerte. Doch da das Debütalbum der Band schon wenig später folgte – glücklicherweise, muss man sagen – ist all das eigentlich längst Geschichte. Oder anders gesagt: DREAMTALE-Enthusiasten werden auch diese ungeschliffenen Versionen ihrer potentiellen Highlight-Nummern in ihrem Besitz haben wollen, und das zu Recht – alle anderen sollten lieber gleich auf das Debütalbum ausweichen.

Absolute Anspieltipps: REFUGE FROM REALITY, FALLEN STAR, WHERE THE RAINBOW ENDS


„Nicht so interessant wie die erste Demo der Band, aber ein notwendiger Schritt auf dem Weg zu einem Meilenstein.“

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