Metal-CD-Review: SABATON – Metalizer (2007)

sabaton-metalizer_500

Alben-Titel: Metalizer
Künstler / Band: Sabaton (mehr)
Veröffentlichungsdatum: 16. März 2007
Land: Schweden
Stil / Genre: Power Metal
Label: Black Lodge Records

Alben-Lineup:

Bróden – Vocals, Keyboards
Sundström – Bass
Montelius – Guitars
Sundén – Guitars
Mullback – Drums

Track-Liste:

Disc 1
1. Hellrider (03:42)
2. Thundergods (03:48)
3. Metalizer (04:07)
4. Shadows (03:29)
5. Burn Your Crosses (05:09)
6. 7734 (03:42)
7. Endless Nights (04:52)
8. Hail to the King (03:39)
9. Thunderstorm (03:09)
10. Speeder (03:46)
11. Masters of the World (04:02)

Disc 2
1. Introduction (00:56)
2. Hellrider (03:49)
3. Endless Nights (04:50)
4. Metalizer (04:26)
5. Burn Your Crosses (05:23)
6. The Hammer Has Fallen (05:50)
7. Hail to the King (04:09)
8. Shadows (03:33)
9. Thunderstorm (03:10)
10. Masters of the World (04:01)
11. Guten Nacht (01:53)
12. Birds of War (04:53)

Von langen Wegen und erfüllten Träumen.

Im Genre des Power Metal ist so gut wie immer was los. Entsprechend heiß ging oder geht es auch in so mancher Genre-Diskografie zu – wie auch bei den Schweden von SABATON, denen man zumindest zu Beginn ihrer Karriere gewisse Startschwierigkeiten unterstellen konnte. So entstand auch die relative Verwirrung um die Reihenfolge ihrer Studioalben – von denen heute das durchaus bemerkenswerte PRIMO VICTORIA (siehe Review) aus dem Jahre 2005 als Debütwerk fungiert. Eigentlich hätte man aber schon die frühere, aus zwei alten Demos zusammengestellte Compilation FIST FOR FIGHT (siehe Review) als eben solches veröffentlichen können – was letztendlich auch geschah, allerdings erst im Jahre 2007 und damit einige Jahre später als geplant. Man sollte also ganz genau schauen, wo man in die SABATON-Diskografie einsteigt – wobei das vorliegende METALIZER gleich zwei diesbezügliche Möglichkeiten anbietet. Entweder, man hört das ursprüngliche Material in einer neuen, etwas aufpolierten Version aus dem Jahre 2007 und erhält überdies einige interessante Bonustracks – oder man greift auf die originale, auf der zweiten CD enthaltenen Urfassung aus den Anfangszeiten der Band zurück. Wobei auch die noch einen interessanten Bonustrack namens BIRDS OF WAR bereithält.

In Anbetracht der ungewöhnlichen Historie des Albums – oder eher der Alben – stellt sich im Falle von METALIZER eine unter Umständen gewichtige Frage. Wurden die Nummern durch die Neuaufnahmen aufgewertet, oder sollte man doch eher mit den alten Originalfassungen Vorlieb nehmen ? Sicher wird das diesbezügliche Urteil je nach persönlichen Vorlieben anders ausfallen. Fest steht aber, und das ist keine Selbstverständlichkeit; dass SABATON der ursprünglichen Intention ihrer Lieder gefühlt treu geblieben sind. Demnach haben sie insgesamt betrachtet kaum Veränderungen vorgenommen, nur die Aufnahme- und Produktionsqualität wurde verständlicherweise an aktuellere Standards angepasst. Und noch einmal: hier wird es wahrlich sehr stark vom persönlichen Geschmack abhängen, wohin die Wahl eher tendieren wird. Beim Opener HELLRIDER beispielsweise zeigt sich, dass die Neufassung zahlreiche Vorteile mit sich bringt – beim vergleichsweise bedächtigen und hymnischen MASTERS OF THE WORLD dagegen entfaltet die Urfassung einen leicht angenehmeren und zeitloseren Eindruck.

Immerhin kann mit METALIZER nun auch das alte, wenn man so will erste offizielle Material von SABATON als eigenständiges Album und damit ein vollwertiger Teil der Diskografie betrachtet werden. Auf eine nachvollziehbare Bewertung zu kommen, ist dagegen nicht ganz so leicht. So kann ein Großteil des Materials nun einmal nicht als gänzlich neu bezeichnet werden, wodurch zumindest einige den eventuell gewünschten Überraschungseffekt vermissen könnten. Auch gilt es anzumerken, dass die Neufassungen nicht nur Vorteile mit sich bringen. Letztendlich – und glücklicherweise – ist das aber nur ein Tropfen auf dem heißen Stein, denn SABATON haben mit dieser Veröffentlichung grundsätzlich alles richtig gemacht. Nicht zuletzt durch die guten bis herausragenden Bonustracks – und die Inkludierung des Originalmaterials, was einen direkten Vergleich und das unkomplizierte Herauspicken der jeweils vom Hörer favorisierten Version ermöglicht.

Absolute Anspieltipps: HELLRIDER, THUNDERGODS, BURN YOUR CROSSES, BIRDS OF WAR


75button

„Der Weg zu einem vollwertigen Album war lang, doch es hat sich gelohnt.“

Über Kommentare Freut Sich Jeder.

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.