Metal-CD-Review: SKYWINGS – Sky Legacy (EP, 2015)

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Alben-Titel: Sky Legacy (EP)
Künstler / Band: Skywings (mehr)
Veröffentlichungsdatum: 18. November 2015
Land: Japan
Stil / Genre: Power Metal
Label: Studio Medras

Alben-Lineup:

Senoh – Bass
Yuki – Drums
I-La – Guitars, Vocals
Takashi – Keyboards

Track-Liste:

1. Love Song (06:16)
2. Universe (05:14)
3. Life Crown (05:48)
4. Rosalia (04:49)
5. Into the Explosion (07:07)
6. Gloria (06:21)

Aus Alt mach Neu.

Es ist ordentlich was los im Hause SKYWINGS. Erst kürzlich hatten sich die japanischen Power Metaller mit dem Ausstieg des Leadsängers Takuya arrangieren müssen, woraufhin der angestammte SKYWINGS-Gitarrist I-LA überraschenderweise selbst das Gesangszepter in die Hand nahm. Und das auch noch recht erfolgreich, wie man es auch auf dem ersten Werk der Band in der neuen, nunmehr etwas schmaleren Besetzung hat hören können – dem durchaus empfehlenswerten VICE VERSA (siehe Review). Doch auch zwischendurch ist die Band immer wieder für eine Überraschung gut – zumeist mit der ein oder anderen Single, nun aber auch endlich wieder einer etwas umfangreicheren EP. Die hört auf den vielversprechenden Namen SKY LEGACY, beinhaltet immerhin 6 Titel – und kommt dabei auf eine Gesamtspielzeit von etwa 35 Minuten.

Schon der Titel der EP lässt den geneigten Genre-Fan indes vermuten, dass SKYWINGS hier nicht nur neues Material abliefern, eher im Gegenteil – grob gesagt könnte man das Ganze als Neuauflage der ersten EP respektive Demo FIRST CONTACT aus dem Jahre 2006 (siehe Review) betrachten. Die Titel UNIVERSE, LIFE CROWN und INTO THE EXPLOSION waren schließlich schon auf eben dieser enthalten, während ROSALIA ebenfalls schon als Single (2010) veröffentlicht wurde. Allerdings gilt es festzuhalten, dass die Aufnahme- und Produktionsqualität für die SKY LEGACY-Zusammenstellung wesentlich verbessert wurde – und natürlich, dass sich nun I-LA anstelle von Takuya für den Leadgesang verantwortlich zeichnet. Das gibt den bereits bekannten Titeln dann doch noch einmal eine gewisse Portion Frische – und macht die EP auch für jene interessant, die bereits alles oder zumindest vieles von SKYWINGS kennen.

Kleinere Probleme gibt es allerdings dennoch. Wie etwa den simplen aber bestechenden Fakt, dass es sich bei diesen 4 Titeln nicht unbedingt um das beste handelt, was die Band bis heute veröffentlicht hat – ob nun in den originalen oder den angepassten Versionen. Gerade die wurden dann doch etwas zu sehr vom allgegenwärtigen Keyboard zugekleistert, sodass Power Metal-Puristen so ihre Schwierigkeiten bekommen könnten. Auch, und das ist sicher nicht zu verhehlen; da Leadsänger I-LA wahrlich keine Hemmungen hat in einem heftigen akzentuierten (und einstweilen kaum verständlichen) Englisch zu singen. Hier muss ein jeder für sich selbst entscheiden, ob er sich damit noch im Rahmen bewegt. Immerhin, sympathisch ist das Ganze – wie nicht zuletzt die beiden wirklich neuen Nummern der EP, LOVE SONG und GLORIA. Gerade in GLORIA (hierzu gibt es auch ein entsprechendes Musikvideo, siehe unten) haben die SKWINGS noch einmal alles aufgefahren, wobei sich das Ergebnis allemal hören lässt. Man könnte sogar sagen, dass die Band hier so gut klingt wie niemals zuvor – was SKYWINGS-Fans mit Hoffnung in die Zukunft schauen lassen sollte.

Absolute Anspieltipps: LOVE SONG, GLORIA


60button

„Nicht herausragend, zur Vervollständigung der Sammlung aber unabdinglich.“

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