Metal-CD-Review: DÜNEDAIN – Buscando El Norte (2009)

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Alben-Titel: Buscando El Norte
Künstler / Band: Dünedain (mehr)
Veröffentlichungsdatum: 01. März 2009
Land: Spanien
Stil / Genre: Power Metal
Label: Keins / Independent

Alben-Lineup:

Tony Delgado – Guitars (lead), Vocals
Jacin – Bass, Vocals
Maldito – Drums
Mariano Sánchez – Guitars (rhythm)

Track-Liste:

1. Una razón (04:11)
2. Toda una vida (05:36)
3. El principio del fin (04:32)
4. La oportunidad (03:34)
5. Quizás (05:05)
6. Abre los ojos (09:15)

Eine (hoffentlich) abenteuerliche Reise gen Norden.

Nachdem die spanischen Power Metaller von DÜNEDAIN mit ihrem Debütalbum (Review) für Aufsehen, mit dem Nachfolger LA LUZ DE MI OSCURIDAD (Review) jedoch eher für gemischte Gefühle gesorgt hatten; war es Anfang 2009 Zeit für ein neues Projekt. Und das kam in Form eines 6 Titel enthaltenden Mini-Albums namens BUSCANDO EL NORTE daher – aus dem gegen Ende des Jahres (und mit BUSCANDO EL NORTE II, Review) doch noch ein Zweiteiler wurde. Und dazu noch ein durchaus beachtlicher, auch wenn der vorliegende erste Teil noch nicht wirklich aus dem Vollen schöpfte. Und das hat hauptsächlich zwei Gründe.

Zum einen setzten DÜNEDAIN hier noch vermehrt auf den leider nur passablen Leadgesang von Jacin, anstatt dem eigentlichen Band-Mastermind Tony Delgado mehr Raum zuzugestehen – und zum anderen fühlen sich die 6 Titel für sich betrachtet einfach nicht besonders markant oder aussagekräftig an. Immerhin, eine Ballade vermisst man eher nicht – aber dass sich DÜNEDAIN hier ganz grundsätzlich nur in einem stampfenden Midtempo bewegen und dabei kaum stilistische Ausbrüche vorsehen, kann schnell zu einer gefühlten Eintönigkeit führen.

Dennoch, dass sich DÜNEDAIN absolut treu geblieben sind (was sich auch am unveränderten Lineup bemerkbar macht), fühlt sich gut an – und überträgt sich auch auf das alles andere als unterirdische, aber eben auch nicht hervorragende Album. Sieht man vom interessant anmutenden, letztendlich aber auch etwas plump wirkenden Cover-Artwork ab; ist DÜNEDAIN dieses Mal vor allem die Präsentation der Titel gelungen: die Aufnahme, Abmischung und Produktion lassen keine Wünsche offen, die Gitarren bekommen viel Raum und glänzen vor allem in den energetischen Soli-Parts, die Refrains sind eingängig und packend – auch ohne zusätzlichen Kitsch.

Betrachtet man das Ganze als das was es ist – nämlich als Auftakt zu einem weitaus größeren, wenn man so will mächtigeren Folge-Album namens BUSCANDO EL NORTE II – dann geht der erste Teil allemal in Ordnung. Auch wenn er eher nicht das Zeug dazu hat, zu einem echten Dauerbrenner zu avancieren.

Absolute Anspieltipps: QUIZAS, EL PRINCIPIO DE FIN


60button

„Ein anständiges Album – welches umso besser funktioniert, wenn man den zweiten Teil gleich hinterherschiebt.“

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