Metal-CD-Review: DÜNEDAIN – La Luz De Mi Oscuridad (2007)

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Alben-Titel: La Luz De Mi Oscuridad
Künstler / Band: Dünedain (mehr)
Veröffentlichungsdatum: Dezember 2007
Land: Spanien
Stil / Genre: Power Metal
Label: Akeloo

Alben-Lineup:

Tony Delgado – Guitars (lead), Vocals
Jacin – Bass, Vocals
Maldito – Drums
Mariano Sánchez – Guitars (rhythm)

Track-Liste:

1. Por los siglos de los siglos (04:52)
2. Caídos (03:48)
3. La luz de mi oscuridad (05:10)
4. Perdidos en el paraíso (06:47)
5. Por ti seré (03:29)
6. Hermano (03:23)
7. Lección de vida (04:18)
8. Nuevo amanecer (05:35)
9. Poder vs poder (03:51)
10. Alas de fuego (05:06)
11. Padre sol (04:32)

Aus alt mach neu.

Gute 3 Jahre nach ihrem überraschenden Debütalbum (siehe Review) war es für die Spanischen Power Metaller von DÜENDAIN erneut an der Zeit, ihre Position als hoffnungsvolle Genre-Newcomer zu unterminieren. Dass sie talentiert sind, das bewiesen sie schon zuvor – aber bei einer Alben-Veröffentlichung spielen manchmal auch noch ganz andere Dinge ein Rolle. So könnte man LA LUZ DE MI OSCURIDAD nicht nur als offizielles Zweitwerk der Band, sondern eventuell auch als erweiterte Neu-Veröffentlichung des Debütalbums bezeichnen. Und das hat leider nicht nur Vorteile. Immerhin: es war der Band absolut zu gönnen, dass sie endlich ein Label gefunden hatte und ihre Musik nun auch etwas breiter vermarkten konnte. Das ändert jedoch nichts daran, dass 5 der auf LA LUZ DE MI OSCRUDAD enthaltenen Nummern bereits auf dem Vorgänger enthalten waren. Sicher in etwas ungeschliffeneren, letztendlich aber doch überzeugenderen Versionen (gerade was das nunmehr verdächtig weichgespült klingende NUEVO AMANECER betrifft) – was zur Folge hat, dass man geneigt ist der doch etwas unprofessionelleren, 3 Jahre älteren Produktionsvariante den Vorzug zu geben. Zumal die neue ebenfalls nicht perfekt ist, beispielsweise indem sie insgesamt betrachtet etwas zu dumpf klingt.

So bleiben dem geneigten DÜNEDAIN-Interessenten letztendlich nur 6 neue Nummern, die es sich zu entdecken lohnt. Aber eben auch nur mehr oder weniger, denn: der allgemeine Soundeindruck von LA LUZ DE MI OSCURIDAD wirkt eher angepasst, und somit auch recht unspektakulär. Vor allem ein eher unerwarteter Aspekt fällt dann zusätzlich negativ ins Gewicht: gerade in Anbetracht der aufgepeppten Soundkulisse kann der Gesang des Leadsängers Jacin einfach nicht mehr mithalten, sodass er nicht nur im Vergleich zu den schweren Riffs tatsächlich nur wie in laues Lüftchen klingt. Dass DÜNEDAIN in ihren wirklich neuen Nummern nun auch noch vermehrt auf balladeske Strömungen (LA LUZ DE MI OSCURIDAD, POR TI SERE) kommt dann ebenfalls nicht besonders gut  respektive wirkt es viel zu harmlos, als das man damit wirklich etwas hätte reißen können. Letztendlich klingt das alles so, als ob das Album überhaupt keine Vorzüge zu bieten hätte – aber das trifft es auch nicht ganz, glücklicherweise. Zwar hätten DÜNEDAIN hier weit mehr als ein Durchschnitts-Album mit einer handvoll gelungener Titel (sie Anspieltipps) realisieren können – doch immerhin gelingt auch das noch lange nicht jedem.

Absolute Anspieltipps: CAIDOS, PERDIDO EN EL PARAISO, PODER VS PODER


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„Die eine Hälfte ist bereits bekannt und nicht unbedingt vorteilhafter präsentiert, die andere nicht durchgehend überzeugend. Sicher, schlecht klingt anders – aber hier wäre viel mehr drin gewesen.“

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