Metal-CD-Review: MAGMA DRAGON – Path To The Citadel: The Saga Of Jaina And Arthas (EP, 2016)

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Alben-Titel: Path Of The Citadel… (EP)
Künstler / Band: Magma Dragon (mehr)
Veröffentlichungsdatum: 01. Mai 2016
Land: USA
Stil / Genre: Symphonic Power Metal
Label: Keins / Independent

Alben-Lineup:

Kara Phillips – Vocals
Fabian Beets – Drums
Zakk – Bass
Mercy Skye – Keys, Vocals
Dan Clark – Guitars, Vocals, Keys

Track-Liste:

1. Power Eternal (06:02)
2. Battle for Stratholme (05:44)
3. Rebirth (06:32)
4. Lament of the Fallen (05:46)

Auch Lava bleibt nicht immer heiß.

Es gibt ein neues Lebenszeichen der US-Amerikanischen Symphonic Power Metaller von MAGMA DRAGON – jener hierzulande noch eher unbekannten Combo, die zuletzt mit ihrer Demo-Compilation FULL ATTACK ACTION (Review) aus dem Jahre 2014 aufgefallen war. Zunächst allerdings nur in rein digitaler Form – die neue EP mit dem etwas sperrigen Titel PATH TO THE CITADEL: THE SAGA OF JAINA AND ARTHAS steht seit dem 01. Mai 2016 auf der Bandcamp-Seite der Band (Link) zum Download bereit. Im Gegensatz zur vorherigen Compilation handelt es sich dieses Mal um 4 gänzlich neue Tracks, die sich im Bereich eines deutlich härter gestrickten Symphonic Power Metal daheim fühlen. So legt bereits der Opener POWER ETERNAL ein vergleichsweise schweres Riffing und ein gleichermaßen kraftvolles wie variables Drumming vor – wobei sich die symphonischen Elemente eher im Hintergrund halten.

Doch auch wenn grundsätzlich vieles für die talentierte Combo spricht, ist der Ersteindruck der EP dennoch recht durchwachsen. Und das liegt zu nicht unerheblichen Teilen am Leadgesang von Kara Phillips. Schließlich klingt die ein wenig wie die aus mancherlei Sicht ohnehin schon umstrittene KERION-Frontfrau Flora Spinelli – nur noch ein klein wenig kraft- und ausdrucksloser. Vielleicht hätte man dem Ganzen ein wenig auf die Sprünge helfen können, hätte man ähnlich wie beim älteren Material der Band auf mehr Unterstützung seitens der anderen Mitglieder gesetzt – doch männliche Gesänge gibt es dieses Mal nicht. Und auch markante Instrumental- oder Soliparts, welche die Atmosphäre der EP sicher noch hätten verdichten können; bleiben weitestgehend aus – oder klingen wie zum Ende von BATTLE FOR STRATHOLME zutiefst gewöhnungsbedürftig. So erscheint die ohnehin recht kurze EP noch knapper – und sicher auch unspektakulärer.

Es bleibt demnach bei einem recht gespaltenen Ergebnis: sicher haben MAGMA DRAGON einiges in Petto, doch mit der vorliegenden EP können sie diese nicht unbedingt sinnig präsentieren. Ein Titel wie REBIRTH steht wohl stellvertretend für diese Feststellung: hier geben sich grundsätzlich starke (wie etwa die verschwörerischen Chorelemente oder die symphonische Klang-Kulisse) und noch viel zu schwache Elemente (der Leadgesang) die Klinke in die Hand. Man darf demnach erst recht gespannt sein, was die Zukunft bringt…

Absolute Anspieltipps: REBIRTH


40button

„Im Ansatz in Ordnung, im Endergebnis leider kaum überzeugend.“

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