Metal-CD-Review: IRON SAVIOR – Rise Of The Hero (2014)

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Alben-Titel: Rise Of The Hero
Künstler / Band: Iron Savior (mehr)
Veröffentlichungsdatum: 28. Februar 2014
Land: Deutschland
Stil / Genre: Power Metal
Label: AFM Records

Alben-Lineup:

Piet Sielck – Vocals, Guitars
Jan-Sören Eckert – Bass
Thomas Nack – Drums
Joachim „Piesel“ Küstner – Guitars

Track-Liste:

1. Ascendence (01:28)
2. Last Hero (05:00)
3. Revenge of the Bride (04:35)
4. From Far Beyond Time (05:17)
5. Burning Heart (04:39)
6. Thunder from the Mountains (05:08)
7. Iron Warrior (04:41)
8. Dragon King (05:43)
9. Dance with Somebody (Mando Diao cover) (03:55)
10. Firestorm (04:58)
11. The Demon (05:02)
12. Fistraiser (04:40)

Sicher ist da noch Platz für eine Portion IRON SAVIOR.

Die Diskografie der Power Metaller von IRON SAVIOR ist nicht nur beachtlich, da die Band eine große Anzahl von Studioalben innerhalb eines überschaubaren Zeitraumes veröffentlicht hat – sondern vor allem, da sich die Hamburger extrem standfesten zeigen wenn es um ihren seit jeher an den Tag gelegten Stil geht. Ob der Nachteil, dass größere Überraschungen so eher nicht mehr zu erwarten sind – oder aber der Vorteil in Bezug auf die unglaubliche Kontinuität der Band überwiegen, muss ein jeder für sich selbst ausmachen. Fakt ist nur, dass auch RISE OF THE HERO ein typisches IRON SAVIOR-Album geworden ist – eines, das einerseits direkt an die Vorgänger anschließt, andererseits aber auch wesentlich früher hätte erscheinen können. Zeitlos ist die Musik von IRON SAVIOR somit in jedem Fall – und auch im Blick auf das schon früh exzellente Handwerk der Band hat sich glücklicherweise nichts zum schlechten gewendet. Leadsänger und Sound-Mastermind Piet Sielck röhrt so kräftig und einzigartig wie eh und je, die gleichermaßen rauen wie melodischen Instrumentierungen inklusive des expliziten Fokus auf das Riffing sind wie immer angenehm, die besungenen Inhalte tragen zur vergleichsweise potenten Hymnen-Tauglichkeit der einzelnen Nummern bei.

Somit ist auch im neuen alles beim alten – oder anders gesagt, IRON SAVIOR präsentieren zwar neue Titel – aber doch solche, die man auch genau so von ihnen erwartet hätte. Und auch hinsichtlich der offerierten Qualität ergibt sich ein altbekanntes, entsprechend geteiltes Bild – wobei das Pendel noch immer relativ eindeutig über den Genre-Durchschnitt ausschlägt. So ist IRON SAVIOR vor allem der gesamte Alben-Auftakt vorzüglich gelungen. Nummern wie LAST HERO, REVENGE OF THE BRIDE oder FAR FROM BEYOND TIME nimmt man schlicht ohne zu nörgeln mit – auch wenn wirkliche Aha-Effekte ausbleiben. Im Mittelteil dann folgen allerdings doch noch einige deutlich schwächere Momente, die interessanterweise auch mit den in diesen Fällen eher knappen und klischeehaften Titelbezeichnungen selbst korrespondieren: seien es IRON WARRIOR, DRAGON KING oder FIRESTORM – wirklich hängen bleibt hier nichts. Und das Cover zu DANCE WITH SOMEBODY hätte man sich allemal sparen können – oder vielleicht auch sollen. Das zwischen balladesken Elementen und wahren Kraftexplosionen wechselnde THE DEMON fügt sich dann trotz deutlicher BLIND GUARDIAN-Parallelen gut in das Album ein, sorgt für eine willkommene Abwechslung – und FISTRAISER geht locker als stampfende IRON SAVIOR-Hymne ohne Tiefgang, aber mit einer Extraportion Spaß durch. Im Ergebnis erhält man so ein Album welches man nicht wirklich empfehlen kann, erst recht in Anbetracht der vielen besseren IRON SAVIOR-Alben – aber auch eines, dass man nicht gänzlich unter den Tisch kehren sollte.

Absolute Anspieltipps: LAST HERO, REVENGE OF THE BRIDE, FROM FAR BEYOND TIME, THUNDER FROM THE MOUNTAINS


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„Der Auftakt ist stark bis solide, der Mittelteil eher langatmig.“

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