Metal-CD-Review: HOPES OF FREEDOM – Burning Skyfall (2016)

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Alben-Titel: Burning Skyfall
Künstler / Band: Hopes Of Freedom (mehr)
Veröffentlichungsdatum: Januar 2016
Land: Frankreich
Stil / Genre: Power Metal
Label: Brennus Music

Alben-Lineup:

Lucas Lambert – Vocals, Guitars
Loris Brix – Bass
Clément L’Heryenat – Drums
Thibault Hennart – Guitars

Track-Liste:

1. …on a Hazy Morning (02:20)
2. Hearts in Unison (04:53)
3. Oft Go Astray (04:59)
4. In Agony (05:30)
5. Human Era (05:06)
6. Blood Addiction (04:12)
7. New Dawn (05:32)
8. My Shattering Burden (06:30)
9. Mother Firedrake (11:23)
10. Towards the Last Daybreak… (02:42)

Das Debütalbum war in Ordnung, der Nachfolger ist irgendwie… anders.

Wenn sich junge, aufstrebende Power Metal-Bands weiterentwickeln; dann ist das meist etwas schönes. Doch gibt es auch solche, die selbst über Jahre hinweg auf ein und demselben Fleck zu stehen scheinen – und wieder andere, die im Laufe ihrer Karriere (so jung sie auch sei) einen Schritt zurück machen. Eventuell könnte das nun auch HOPES OF FREEDOM passiert zu sein – jener aus Frankreich stammenden Combo, die 2012 ein respektables Debüt (Review) abgeliefert hat. Zwar hatte es durchaus seine Schwächen, doch war man geneigt über sie hinwegzusehen – anders als beim mittlerweile zweiten Studiowerk BURNING SKYFALL. Hier zeigt sich schließlich, was HOPES OF FREEDOM im Laufe der Monate und Jahre dazugelernt haben – und was nicht.

Immerhin: das Cover des Albums sieht wirklich schick aus, und macht Lust das Album zu entdecken. Die Trübung jener Freude folgt jedoch alsbald. Während das Intro noch recht stimmungsvoll klingt, gesellt sich schon mit dem Opener ein eher unerfreulicher Eindruck hinzu – wenn man es gerade heraus sagen möchte, ein geradezu dilettantischer. Zumindest vergleichsweise, und im Verhältnis – schließlich klang selbst das Debütalbum der Band wesentlich stilsicherer. Nicht nur, dass die Abmischung erneut wenig vorteilhaft daherkommt (dieses Problem hatte auch schon das Debüt), und die Metal-Elemente im Vergleich mit den Keyboard-Einlagen und Chören irgendwie seltsam leise, matschig und kraftlos klingen – das Schlagzeug und die Gitarren liefern hier bestenfalls absolutes Standard-Genrematerial ohne einen Wiedererkennungswert ab, dafür aber mit einem gewissen repetitiven Faktor.

Gut, an den Soli-Passagen haben HOPES OF FREEDOM hörbar gearbeitet; diese klingen nun recht erfrischend und bekommen einen deutlich höheren Stellenwert als noch beim Debüt. Wesentlich ärger hat es aber den Leadgesang getroffen: das, was einem hier beispielsweise in OFT GO ASTRAY, IN AGONY oder TOWRADS THE LAST DAYBREAK geboten wird; wird der ein oder andere eventuell für einen schlechten Witz halten. Sicher, dass Lucas Lambert nicht zu den stärksten Genre-Sängern gehört ist eine unveränderliche Tatsache – doch hätte man seine Darbietung für ihn vorteilhafter gestalten können. Schon auf dem Debüt hatte er stark mit diversen Problemen in der Aussprache, Betonung und auch ganz generell seiner Stimmfarbe zu kämpfen – und BURNING SKYFALL setzt dem Ganzen nun die Krone auf. Selbst die Chöre, die dem Debüt noch das gewisse Etwas gaben; wirken nun nicht mehr so eindrucksvoll – was dem Album demnach noch bleibt, ist nicht viel. Erst Recht, wenn man bedenkt dass es unzählige andere, ganz ähnlich klingende Genrebands wie beispielsweise ORDEN OGAN, BLIND GUARDIAN, ELVENKING oder WINTERSTORM gibt – die dabei aber einfach mehr können als HOPES OF FREEDOM. Die Devise lautet demnach ganz klar: einmal Nachsitzen bitte.

Absolute Anspieltipps: HUMAN ERA


35button

„Anstelle von Vebesserungen gibt es eher das Gegenteil auf die Lauscher.“

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