Metal-CD-Review: GAUNTLET – Birthplace Of Emperor (2014)

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Alben-Titel: Birthplace Of Emperor
Künstler / Band: Gauntlet (mehr)
Veröffentlichungsdatum: 23. Juli 2014
Land: Japan
Stil / Genre: Power Metal
Label: Spiritual Beast

Alben-Lineup:

Takaki – Drums
Task – Guitars
Yasu – Guitars
Yu-ta – Vocals
Yoshio – Bass

Track-Liste:

1. The Arousal (01:32)
2. Beyond the Wall (05:53)
3. In My Life (04:30)
4. Arising for the Faith (04:16)
5. Lead Us (06:04)
6. Journey over the Decade (05:57)
7. Garden of Vengeance (05:39)
8. ‚Til the Seasons Rush Away (04:29)
9. Spread Your Wings (BoE Ver.) (05:08)
10. The Day After… (03:52)

Von potentiellen Vorbildern und jungen Wilden.

Mit GAUNTLET präsentiert sich der Welt eine weitere aus Japan stammende Power Metal-Combo. Eine, der man ihre Herkunft wie auch im Falle von großen und bekannten Genre-Vertretern a’la VERSAILLES, GALNERYUS oder JUPITER direkt ahört; was noch nichts heißen muss. Und dennoch: die neoklassischen Gitarren, die speziellen Melodiebögen, der hohe Leadgesang inklusive eines dezenten Vibrato sowie eventuell auch kleinere Fehler (oder positiv ausgedrückt: Besonderheiten) hinsichtlich der Auslegung der englischen Sprache lassen schlicht keinen Zweifel daran, dass hier vor allem eingefleischte Fans des Genres angesprochen werden. Vornehmlich solche, die gerne auch mal etwas experimentierfreudiger unterwegs sind – aber dennoch einen möglichst gradlinigen Power Metal ohne störende Experimente erleben wollen. Ein Bestreben aufregend anders zu klingen, legen die zweifelsohne talentierten Musiker von GAUNTLET somit eher nicht an den Tag – was man in diesem Fall aber durchaus gutheißen kann. Schließlich sind sie als Ausgleich mit Leib und Seele bei der Sache; was man dem Album auch anhört.

Eines steht somit auch relativ schnell fest: wenn man ohnehin des öfteren in den hiesigen musikalischen Gefilden unterwegs ist, wird man sich schnell wohlfühlen im Alben-Kosmos von BIRTHPLACE OF EMPEROR. Schließlich strotzt es nur so vor Energie und Spielfreude – und das von der ersten bis zur letzten Minute. Vor allem die Soli machen tierisch Laune, bereits der Opener BEYOND THE WALL legt diesbezüglich ordentlich vor – während Hymnen wie ARISING FOR THE FAITH natürlich runtergehen wie Öl. Vor allem gegen Ende geben GAUNTLET dann noch einmal alles – und überzeugen mit dem überraschenden, sehr wandelbaren GARDEN OF VENGEANCE oder dem schmackig-atmosphärischen TILL THE SEASONS RUSH AWAY. Dazwischen findet sich ebenfalls mehr als anständiges Material, sowie hie und da auch etwas progressivere Ansätze. Wer es gerne etwas bunter mag und über den starken, in diesem Falle aber nicht wirklich störenden Akzent des Leadsängers hinwegsehen kann – der könnte durchaus Gefallen an GAUNTLET finden. Fest steht: die alteingesessenen Genre-COmbos aus Japan müssen sich warm anziehen – GAUNTLET können schon auf ihrem Debüt in fast jeder Hinsciht mit ihnen mithalten; sie wenn nicht gar schon dezent übertrumpfen.

Absolute Anspieltipps: BEYOND THE WALL, ARISING FOR THE FAITH, GARDEN OF VENGEANCE, TILL THE SEASONS RUSH AWAY


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„Energetisch-guter Japan-Power Metal mit furiosen Soli und grandiosen Instrumentalstrecken.“

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