Metal-CD-Review: DELIRION – Tainted Songs (EP, 2016)

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Alben-Titel: Tainted Songs (EP)
Künstler / Band: Delirion (mehr)
Veröffentlichungsdatum: 18. Februar 2016
Land: Spanien
Stil / Genre: Power Metal
Label: Keins / Independent

Alben-Lineup:

Sergio Sáez – Guitars
Ana De Miguel – Keyboards
Christopher Ripoll – Vocals
Germán Carbonell – Drums
Rafa Carmona – Bass

Track-Liste:

1. Take Me Away 2.0 (04:10)
2. Forever (04:38)
3. Silent Symphony 2.0 (05:00)
4. Dark Chest of Wonders (04:25)
5. Lotus (04:50)
6. Tainted Soul (04:46)

Ein kleines Appetit-Häppchen muss vorerst genügen.

Auch wenn die aus Spanien stammenden Power Metaller von DELIRION nach ihrem nun schon einige Jahre zurückliegenden letzten Album LOTUS (Review) langsam aber sicher ein weiteres Studioalbum hätten veröffentlichen können, steht der Jahresbeginn 2016 erst einmal im Zeichen einer neuen EP. Die horcht auf den Namen TAINTED SONGS, kommt in einer recht schlichten Aufmachung daher – und beinhaltet 6 neue Titel aus der DELIRION-Musikschmiede. Wobei das eigentlich nicht ganz richtig ist, schließlich könnten einem diverse Titel der EP bereits verdächtig bekannt vorkommen; und sei es nur vom Namen her. Und tatsächlich: während es sich bei TAKE ME AWAY und SILENT SYMPHONY um Neuaufnahmen zweier guter, erstmals auf dem Debütalbum SILENT SYMPHONY (Review) untergebrachten Titel handelt, ist LOTUS eine Akustik-Version des gleichnamigen Titeltracks aus dem Jahre 2010. FOREVER und DARK CHEST OF WONDERS fungieren dann als Cover-Versionen zweier bekannte Stücke von KAMELOT und NIGHTWISH – und nur der Rausschmeißer TAINTED SOUL präsentiert sich als gänzlich neue Nummer.

So kann die EP am ehesten als Appetizer für noch kommendes gesehen werden – und dem Hörer eine ungefähre Vorstellung davon geben, was sich während der letzten Jahre im Hause DELIRION getan hat. Interessanterweise klingen dabei gerade die beiden Neuaufnahmen TAKE ME AWAY und SILENT SYMPHONY nicht schlecht – wohl auch, da sie Produktions-technisch deutlich ausgewogener daherkommen als die etwas ungeschliffenen Originale. Doch nicht nur das, auch die Hervorhebung der symphonischen Komponente sowie das nunmehr etwas schroffere Gitarrenspiel kann überzeugen. Und da die schon damals hervorragenden Refrains quasi eins zu eins übernommen wurden, steht auch sonst alles auf grün. Die größte Überraschung ist dann wohl aber das Cover zu FOREVER, welches DELIRION ausgezeichnet gelungen ist – wobei speziell Leadsänger Christopher Ripoll einen Riesensprung gemacht zu haben scheint. Auch für das NIGHTWISH-Cover sieht es gut aus, ebenso wie für den einzig wirklich neuen Titel TAINTED SOUL. Auch, da DELIRION es nach wie vor verstehen; symphonische und melodische Elemente auf ihre ganz eigene Art und Weise zu verknüpfen. Es bleibt zu hoffen, dass die Band schnell wieder ein Label findet – und eines Tages mit ihrem dritten Album um die Ecke kommt.

Absolute Anspieltipps: TAKE ME AWAY 2.0, FOREVER, SILENT SYMPHONY 2.0, TAINTED SOUL


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„Macht definitiv wieder Lust auf mehr.“

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