Metal-CD-Review: HOPES OF FREEDOM – Hopes Of Freedom (2012)

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Alben-Titel: Hopes Of Freedom
Künstler / Band: Hopes Of Freedom (mehr)
Veröffentlichungsdatum: 01. Dezember 2012
Land: Frankreich
Stil / Genre: Power Metal
Label: Keins / Independent

Alben-Lineup:

Lucas Lambert – Vocals, Guitars
Loris Brix – Bass, Vocals (backing)
Clément L’Heryenat – Drums
Thibault Hennart – Guitars, Vocals (choir)

Track-Liste:

1. …and the Manuscript Unfolds (02:26)
2. Your Life in My Hands (05:22)
3. Through the Winds and the Rain (06:34)
4. Ride in the Sky (06:54)
5. The Fight (07:33)
6. Masters of the World (05:31)
7. Run Away (05:44)
8. Death Should We Falter (08:05)
9. The Call (05:52)
10. Hopes of Freedom (11:29)

Eine neue Hoffnung für die Power Metal-Welt ?

Aus Frankreich und mit der Ankündigung einer ansprechenden Symbiose aus Elementen des Folk- und Power Metal kommt die 4-köpfige, frisch durchstartende Genre-Combo HOPES OF FREEDOM daher. Auch wenn die Band bereits Ende 2007 gegründet wurde, dauerte es noch ein ganzes Weilchen bis ihr Debütalbum erscheinen sollte – aber gut Ding will eben Weile haben. Und tatsächlich: das mit 10 Titeln bestückte, schlicht HOPES OF FREEDOM betitelte Erstwerk der Franzosen macht gleich von Beginn an einen guten Eindruck. Irgendwo zwischen Bands wie FALCONER, VEXILLUM, SUNRISE und einem eher unbekannten, dafür aber auffallend ähnlich klingenden Genrevertreter wie INSTANZIA inszeniert sich die Band überraschend stilsicher – und zeigt schnell klare Stärken in den Bereichen des an den Tag gelegten Handwerks, des Songwritings und der rundum gelungenen Präsentation. Besonders in Anbetracht des Silberlinges als Independent-Produktion scheint hier von vorne bis hinten alles stimmig – selbst die schön druckvolle, differenzierte Produktion lässt keine Wünsche offen.

Dabei sollte man sich nicht vom überaus ansehnlichen, aber doch in gewisser Weise vorbelasteten Artwork täuschen lassen – HOPES OF FREEDOM haben weniger mit Drachen am Hut als eventuell vermutet. Im Gegensatz zu vielen anderen Combos setzt die Band schließlich eher auf akustische Klangpassagen denn auf pompöse symphonische Spielereien, sodass auch kein Keyboard-Posten im Lineup vorgesehen ist. Das scheint auch gar nicht nötig, sorgen speziell die schmackigen Gitarren, das variable Schlagzeug und die arrangierten Chöre für das gewisse Etwas. Selbige können in Titeln wie THE FIGHT gar für ein lang vergessen geglaubtes Gänsehaut-Gefühl sorgen, was nur begrüßenswert ist. Trotz allen Lobes – ein oder zwei Abstriche muss man dann aber doch machen. Etwas schade ist beispielsweise, dass die Gitarren zwar gut gehandhabt werden – aber in einigen Momenten (speziell den Soli und einigen eigentlich markanten Rhythmus-Passagen) noch zu wenig prägnant und ungünstig abgemischt klingen. Eben so, als wollte man ihren Sound absichtlich unterdrücken.

Daran sollte man unbedingt noch arbeiten – wie sicher auch am Leadgesang von Lucas Lambert. Gerade der ist wie dafür gemacht, die Geister zu scheiden – zumal er leichte Probleme mit seiner Aussprache zu haben scheint und es sich einstweilen so anhört, als wären zusätzliche Effekte über seine Stimme gelegt. Sollten HOPES OF FREEDOM diese Schwächen in Bezug auf ein potentielles nächstes Album ausbügeln, so stünde einem unvergleichlichen Höhenflug wohl nichts mehr im Wege. Das ändert indes kaum etwas daran, dass schon das Debütalbum stark und überzeugend ausgefallen ist. Eine über weite Strecken frische Atmosphäre, eine angenehm hymnische Wirkung und das Wechselspiel aus andächtigen und markant-kräftigen Momenten (RUN AWAY) machen Laune – und das Album zu einer Empfehlung.

Absolute Anspieltipps: THROUGH THE WINDS AND THE RAIN, THE FIGHT, THE CALL


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„Eine echte Überraschung.“

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