Metal-CD-Review: GALDERIA – The Starlord (EP, 2008)

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Alben-Titel: The Starlord (EP)
Künstler / Band: Galderia (mehr)
Veröffentlichungsdatum: 2008
Land: Frankreich
Stil / Genre: Power Metal
Label: Keins / Independent

Alben-Lineup:

J.C. – Drums
Tom – Guitars
Seb – Vocals
Verdo – Bass

Track-Liste:

1. Revelation (01:10)
2. Back on Earth (03:41)
3. Chaos Killer (04:39)
4. Any Part of the Universe (00:52)
5. Gods of Light (03:42)

Auf, auf zu neuen Horizonten.

Wenngleich das erste Studio-Album der aus Frankreich stammenden Power Metaller von GALDERIA erst 2012 veröffentlicht wurde (THE UNIVERSALITY – Review), hatte die Band schon viel früher begonnen einer eher seltenen Spielart des übergeordneten Genres zu frönen. In der Tat finden sich bereits auf der 2008’er EP THE STARLORD die ersten Ergüsse dessen, was GALDERIA als sogenannten Cosmic Power Metal interpretieren. Was genau das bedeuten könnte, erfährt man beispielsweise auf dem hervorragenden LUCA TURILLI-Album PROPHET OF THE LAST ECLIPSE (Review) – mit dem Unterschied, dass GALDERIA schon immer etwas; man nenne es feucht-fröhlicher an die Sache herangingen. So ist auch THE STARLORD gespickt von schnellen Grund-Instrumentierungen, einem großzügigen Keyboardeinsatz und beschwingten Mitsing-Refrains – wobei gespickt eventuell der falsche Ausdruck ist, schließlich beinhaltet die EP gerade einmal 3 vollwertige Titel sowie ein gutes Intro (REVELATION) und ein eher nichtssagendes Interlude (ANY PART OF THE UNIVERSE). Doch Titel wie der Opener BACK ON EARTH beschreiben schon recht gut, wofür GALDERIA auf ihrer ersten EP standen und auch heute noch stehen: einen extrem flotten, eingängigen und schlicht Laune-machenden Power Metal einer dezent sphärisch angehauchten europäischen Spielart.

Mit CHAOS KILLER lässt sich sogar einer der eher ungewöhnlichen Titel der Band entdecken – das vergleichsweise schroffe Riffing, ein etwas düsterer Eindruck, einige Growls und die teils HALFORDEsken Screams von Leadsänger Seb zeigen auf, dass GALDERIA durchaus in der Lage sind sich auch mal etwas härter zu inszenieren. Was dann noch bleibt, ist eigentlich nur noch GODS OF LIGHT – und das ist eine jener simpler aber höchst effektiver Hymnen, für die GALDERIA später auf RISE, LEGIONS OF FREE MEN (Review) zu einem echten Geheimtipp avancieren sollten. Der einzige Unterschied: auf dieser frühen EP klingt das Material noch etwas ungeschliffener und vor allem schlechter abgemischt. Bei BACK ON EARTH beispielsweise hat man das Gefühl, als wäre der Gesang deutlich zu weit in den Hintergrund gerückt. Dennoch: für eine Erst-Veröffentlichung, die dafür noch in kompletter Eigenregie verwirklicht wurde; klingt das Ganze allemal ordentlich. Für Fans von GALDERIA ist diese frühe EP ein absolutes Muss – wobei man auch gar nicht allzu lange nach ihr suchen muss, schließlich wird sie von der Band selbst kostenlos zum Download angeboten.

Absolute Anspieltipps: BACK ON EARTH, CHAOS KILLER, GODS OF LIGHT

70button

„Ein durch und durch sympathisches, leider etwas kurzes Release.“

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