Metal-CD-Review: GALDERIA – Puissance Et Unite (Demo, 2009)

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Alben-Titel: Puissance Et Unite (Demo)
Künstler / Band: Galderia (mehr)
Veröffentlichungsdatum: Januar 2009
Land: Frankreich
Stil / Genre: Power Metal
Label: Keins / Independent

Alben-Lineup:

J.C. – Drums
Tom – Guitars
Seb – Vocals
Verdo – Bass

Track-Liste:

1. Future Brain (05:21)
2. Coupo Santo (02:14)
3. Wake Up the World (06:10)
4. Dream On (05:00)
5. Soulmate (04:03)
6. Jayce (03:02)
7. Land of Dreams (03:32)
8. Total Eclipse of the Heart (05:06)
9. L’amour est universel (01:56)

Warum nicht mal was neues probieren.

Nachdem die aus Frankreich stammenden Power Metaller von GALDERIA auf ihrer Debüt-Ep THE STARLORD (2008, Review) erstmals aufgezeigt hatten, dass in ihnen möglicherweise eine neue Genre-Hoffnung schlummert – sollte es schon 2009 an der Zeit sein für neues Material. Die diesbezüglich veröffentlichte Demo hört auf den eher ungewöhnlichen Namen PUISSANCE ET UNITE, und beinhaltet wie es der Titel schon impliziert eine bunte Ansammlung von französischen und englischsprachigen Nummern. Nummern, die recht ungeschliffenen erscheinen und am ehesten als experimentelle Werkschau anzusehen sind – und die Band im Gegensatz zur rundum gelungenen Erst-EP auch von einer nicht ganz so angenehmen Seite zeigt. Der Grund dafür lässt sich auch relativ schnell finden: Bereits der OPENER FUTURE BRAIN lässt eine jegliche Kraft und Ausdrucksstärke vermissen, und dass Projekt GALDERIA in einem eher unvorteilhaften Licht erstrahlen. Schließlich sollte es doch gerade die Kombination von eher weichen Elementen (Leadgesang, Keyboardeinsatz, Textinhalte) und gerne auch mal etwas kräftigeren (flottes Tempo, satte Instrumentalparts) sein, welche die Band auszeichnet.

Diese markante Fusion aber bleibt auf PUISSANCE ET UNITE weitestgehend aus – vielmehr wird des öfteren balladesken Stimmungen (DREAM ON, SOULMATE, LAND OF DREAMS) Raum gegeben. Grundsätzlich könnte man sogar sagen, dass der Anteil des eigentlich angepeilten Genres (das heißt, dem Power Metal) erschreckend geschrumpft ist und sich GALDERIA hier viel zu zahm, ja wenn nicht gar unsicher und mit einem gewissen Hang zur sicher nicht gewünschten Radio-Tauglichkeit präsentieren. Ein Titel wie WAKE UP THE WORLD ist trotz seiner extremen Eingängigkeit also mit Vorsicht zu genießen – von den stark elektronischen Einflüssen gar nicht erst zu sprechen. Leicht problematisch wird es auch mit den nicht-englischsprachigen Nummern, die im besten Fall etwas befremdlich tönen – und im schlimmsten unfreiwillig komisch (L AMOUR EST UNIVERSEL). Immerhin: JAYCE ET LES CONQUERANTS DE LA LUMIERE schneidet diesbezüglich noch recht gut ab, wäre da nur nicht der wenig überzeugende Refrain. Fest steht: so wie sich GALDERIA hier inszenierten, hätten sie schlicht keinen Blumentopf gewinnen können. Umso schöner ist daher, dass sie speziell für die spätere EP RISE, LEGIONS OF FREE MEN (Review) noch einmal in sich gegangen sind und doch noch ein echtes Genre-Highlight veröffentlicht haben. Diese Demo aber ist wohl nur beinharten Fans zu empfehlen.

Absolute Anspieltipps: /

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„Eine eher befremdliche Demo mit einem geringen Metal-Anteil.“

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