Metal-CD-Review: CELESTIC – Outerspace (EP, 2009 / 2016)

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Alben-Titel: Outerspace (EP)
Künstler / Band: Celestic (mehr)
Veröffentlichungsdatum: 05. Januar 2016
Land: Frankreich
Stil / Genre: Power Metal
Label: Keins / Independent

Alben-Lineup:

Boris – Guitars, Choirs
Raphael – Guitars, Vocals
Yoann – Keyboards

Track-Liste:

1. Créateurs Célestes (01:12)
2. Maîtres Éternels (04:27)
3. Shine Victorious (04:10)
4. Outerspace (04:42)
5. Heaven Of The Damned (07:45)
6. The Fall Of The World (06:59)

Mehr Independent-Power braucht das Land ?

Nein, bei der EP OUTERSPACE handelt es sich nicht um die Rückkehr der leider Gottes von der Bildfläche verschwundenen Power Metal-Kultcombo CELESTY – sondern um das erste größere Release der Newcomer-Band CELESTIC aus Frankreich. Wobei, so ganz kann man in diesem Falle nicht von Newcomern sprechen – schließlich wurde die Band bereits 2005 gegründet. Wie es aussieht allerdings ohne, dass sie jemals richtig durchstarten oder größere Erfolge verbuchen konnte – was entweder ein sehr schlechtes Zeichen ist, oder aber darauf hinweist dass Bands wie CELESTIC bisher einfach nur Pech gehabt haben. Begutachtet man die EP, beispielsweise auf der offiziellen Bandcamp-Seite der Band; so muss man zunächst zweierlei Dinge feststellen. Zum einen klingt die EP dafür, dass die Band schon 10 Jahre auf dem Buckel hat und zuvor schon eine kleinere Demo veröffentlichte; nicht gerade optimal produziert und inszeniert. Zum anderen aber könnte man die Gewichtigkeit dieser Feststellung unter Umständen wieder dezent schmälern – denn wie sich herausstellt, wurden die Songs schon weitaus früher konzipiert und die EP schon 2009 aufgenommen. Auch gilt festzuhalten, dass der Eindruck vornehmlich für das Bandcamp-Previewmaterial gilt, welches der tatsächlichen relativ nahe kommen sollte – dezente Verbesserungen bei einem Kauf respektive HQ-Download der EP sind damit nicht ausgeschlossen.

Die insgesamt 6 enthaltenen Titel (oder 5, zieht man das Intro ab) veranschaulichen dann vor allem eines: es steckt durchaus Potential in CELESTIC. Ein Potential, welches aber noch lange nicht voll ausgeschöpft wird; sodass es zunächst nur die beiden Gitarristen Boris und Raphael sind, deren Arbeit es explizit hervorzuheben gilt. Denn: auch wenn in Bezug auf die anderen Posten sicherlich ebenfalls Talent vorhanden ist, scheint es auf der vorliegenden EP eher zu schlummern. Anders gesagt: trotz des galaktisch-guten und viel versprechenden Cover-Artworks will der Funke einfach nicht so richtig überspringen, ähnlich wie bei den früheren Releases der potentiellen Vergleichsband GALDERIA. Die hatten ihre Texte zunächst auch sowohl in ihrer Landessprache, als auch auf Englisch eingesungen – sich später aber für die rein englische Variante entschieden und mit der EP RISE, LEGIONS OF FREE MEN (Review) ein echtes Glanzstück abgeliefert. Vielleicht wird das eines Tages auch CELESTIC gelingen – doch dafür sollte die Band noch an der Präsentation der Texte, dem Leadgesang und dem noch etwas zu artifiziell klingendem Drumming arbeiten. Erst dann könnten Nummern wie das jetzt schon interessante THE FALL OF THE WORLD mit seinen düsteren Growl-Elementen so richtig zünden. Schlussendlich bleibt offen, ob CELESTIC vielleicht doch noch in die sich zweifelsohne anbietende Lücke zwischen Bands wie CELESTY, GALDERIA oder KELDIAN springen können. Man darf gespannt sein…

Absolute Anspieltipps: SHINE VICTORIOUS, THE FALL OF THE WORLD


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„Nun gilt es, das vorhandene Potential optimal auszunutzen.“

2 Gedanken zu “Metal-CD-Review: CELESTIC – Outerspace (EP, 2009 / 2016)

  1. Hello,

    Thanks for the review. Unfortunately I don’t understand German very well but you seem misinformed about the band !

    First this EP was recorded in 2009 when we were younger but the band had difficulties (studies is one of them). We decided to release it to turn a page, these are songs composed 10 years ago.

    Second, we have a full line-up that you can see here : http://celestic.fr/groupe/ or on Facebook 😉

    Third, you can not do a review if you didn’t buy an album. The streaming on band camp is not in full quality…
    You seem to talk more about the band itself than it’s music 😉

    Finally you can change the video to this one : https://youtu.be/h1LsLaYOj2c or this one : https://youtu.be/HcznbZkcLKY

    Cheers,
    Raphaël, singer and guitarist for CelestiC

    Gefällt 1 Person

    1. Thanks for the comment Raphaël, glad you stumbled upon this review so quickly.

      I just made some corrections with the additional information you provided. Now the review should be more accurate. And, I also adjusted the final rating, as well as the general tone of the review. Should be a bit more optimistic now.

      As this is actually an older record, I hope to hear more from you in the future, maybe even a full-length album… so I can reconsider and take a look at the progress 🙂

      Greetings, Oliver

      p.s. and to all readers: comments are the only way I can improve, so keep them coming.

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