Metal-CD-Review: POWERWOLF – Lupus Dei (2007)

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Alben-Titel: Lupus Dei
Künstler / Band: Powerwolf (mehr)
Veröffentlichungsdatum: 07. Mai 2007
Land: Deutschland
Stil / Genre: Power Metal
Label: Metal Blade Records

Alben-Lineup:

Attila Dorn – Vocals
Matthew Greywolf – Guitars
Charles Greywolf – Bass, Guitars
Falk Maria Schlegel – Organ
Stéfane Funèbre – Drums

Track-Liste:

1. Lupus Daemonis (Intro) (01:17)
2. We Take It from the Living (04:04)
3. Prayer in the Dark (04:20)
4. Saturday Satan (05:18)
5. In Blood We Trust (03:03)
6. Behind the Leathermask (04:35)
7. Vampires Don’t Die (03:09)
8. When the Moon Shines Red (04:25)
9. Mother Mary Is a Bird of Prey (03:16)
10. Tiger of Sabrod (03:53)
11. Lupus Dei (06:08)

Eindeutig auf dem Weg nach oben.

Während das POWERWOLF-Debütalbum RETURN IN BLOODRED (Review) noch ein ungewöhnlich lockeres, beschwingt-rockiges und immerhin ansatzweise aus der Genre-Masse herausragendes war; ist der wahre Grundstein für das spätere Werk der Wölfe vornehmlich auf LUPUS DEI zu suchen und zu finden. Der Grund dafür könnte schlichter nicht ausfallen: es scheint, als hätten POWREWOLF vehement weiter an den schon auf dem Debütalbum gebotenen Ansätzen gefeilt, sie gewissermaßen perfektioniert – und so einen höchst eigenständigen, frischen Genre-Sound kreiert. Einen, dem man die markante Gegenüberstellung von eher düster-diabolischen Elementen auf der einen; sowie einem launigen Hymnen-FAktor auf der anderen Seite erstmals deutlich anhört. Doch nicht nur das eigentliche  musikalsiche und lyrische Konzept scheint hier vollends aufzugehen – auch in Bezug auf die Darbietungen der einzelnen Mitglieder hatte sich einiges getan. So agiert hier speziell Leadsänger Attila Dorn weitaus kräftiger, variabler und einladender als zuvor respektive auf RETURN IN BLOODRED – wofür ein Titel wie WHEN THE MOON SHINES RED eindrucksvoll Pate steht.

Auch der Sound der Gitarren ist schroffer und markanter geworden, analog zu einem allgemein energetischeren Eindruck. Als besonderes Schmankerl stellen sich dann die neuen Raffinessen hinsichtlich der Keyboard-Unterstüzung und der Chor-Elemente heraus: Nummern wie das mächtige IN BLOOD WE TRUST, das epische BEHIND THE LEATHERMASK oder das extrem flotte VAMPIRES DONT DIE sind schlicht ein musikalischer Hochgenuss. Spätetens im Rausschmeißer und titeltrack LUPUS DEI zieht Attila Dorn noch einmal alle Register, und überzeugt mit einer ganz und gar hypnotischen Performance. Diese eingängige, gar verschwörerische Gesamtwirkung sorgt dafür dass viele der Titel direkt ins Ohr gehen – wobei es sich POWERWOLF aber auch nicht zu einfach machen und immer wieder für die nötige Abwechslung sorgen. Einige Nummern erinnern noch dezent an das Vorgängeralbum, wirken aber weitaus prägnanter isnzeniert und stellen sich gerade deshalb als sinnige Weiterentwicklung dar. Dass das tempo im allgemeinen wesentlich flotter und mitreißender erscheint, ist dann ebenfalls nur gutzuheißen – dank der guten Produktion entfaltenen aber so gut wie alle Nummern ihr volles Potential.

Absolute Anspieltipps: IN BLOOD WE TRUST, BEHIND THE LEATHERMASK, WHEN THE MOON SHINES RED, LUPUS DEI


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„Ein Meilenstein der Metal-Geschichte.“

2 Gedanken zu “Metal-CD-Review: POWERWOLF – Lupus Dei (2007)

  1. Oh…endlich mal eins der wenigen von den zig Alben die du rezensierst (wo ich teilweise die Bands gar nicht kenne lol), das mir -noch schemenhaft in Erinnerung- recht gut gefallen hat. Allein die Covergestaltung ist geil. Ich mag ja diese teilweise überfrachtete kitschige Gestaltung der meisten (Power) Metal Alben nicht, wo man das Gefühlt hat, da hat sich jemand ausgiebig mit Photoshop ausgetobt und sich mächtig verausgabt. Es ist nicht jede Gestaltung per se schlecht, aber manchmal ist weniger mehr. Ich glaube das Cover könnte sogar der Grund gewesen sein, warum ich mir das Album überhaupt angehört hatte. \m/

    Gefällt 1 Person

    1. Yepp, das Cover ist wohl eines der schlichten und klassischen… auch wenn ich der Meinung bin, dass es mich an irgendein anderes erinnert; Stichwort betender Wolf… komme aber gerade nicht drauf.^^

      Aber man sieht: es müssen nicht immer Drachen oder der überschwängliche Fantasy-Bombast sein… obwohl, bombastisch ist das Album ja durchaus. Deshalb gab’s auch eine verdiente Höchstwertung – und weil alle nachfolgenden Alben der Band auf diesem hier aufbauen, und sei es nur gefühlt.

      Gefällt 1 Person

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