Metal-CD-Review: FALCONER – Among Beggars And Thieves (2008)

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Alben-Titel: Among Beggars And Thieves
Künstler / Band: Falconer (mehr)
Veröffentlichungsdatum: 02. September 2008
Land: Schweden
Stil / Genre: Power Metal w/ Folk
Label: Metal Blade Records

Alben-Lineup:

Mathias Blad – Vocals
Stefan Weinerhall – Guitars, Keyboards
Jimmy Hedlund – Guitars (lead)
Magnus Linhardt – Bass
Karsten Larsson – Drums

Track-Liste:

1. Field of Sorrow (05:35)
2. Man of the Hour (03:56)
3. A Beggar Hero (02:08)
4. Vargaskall (04:19)
5. Carnival of Disgust (04:04)
6. Mountain Men (04:39)
7. Viddernas man (03:43)
8. Pale Light of Silver Moon (04:05)
9. Boiling Led (04:58)
10. Skula, skorpa, skalk 0(3:51)
11. Dreams and Pyres (07:48)

Schnell das bereits erledigte untermauern.

Bis zum Jahre 2008 war die Bandgeschichte von FALCONER bereits eine durchaus bewegte. Erst lieferten sie mit ihrem Debütalbum (Review) und dessen Nachfolger CHAPTERS FROM A VALE FORLORN (Review) noch absolut erstklassiges, frisches und vergleichsweise anspruchsvoll-intensives Power Metal-Material mit Folk-Elementen ab – woraufhin sich Mathias Blad plötzlich entschloss, nur noch sporadisch als Sänger aufzutreten. Die Folge waren ein eher unausgegorenes THE SCEPTRE OF DECEPTION (Review) sowie ein gänzlich neue Wege einschlagendes GRIME VS. GRANDEUR (Review). Doch erst die mit NORTHWIND (Review) an den Tag gelegten Ambitionen sollten dazu führen, dass die Band wieder als das fungieren sollte was eigentlich geplant war – der spontanen Rückkehr von Mathias Blad sei Dank. Das mittlerweile sechste Studioalbum der Schweden hätte demnach das Potential – oder aber die wichtige Funktion – die Rückkehr der Band zu ihrer alten Stärken noch einmal zu zelebrieren und zu untermauern. Ob ihnen das gelingt wird man sich indes nur fragen, bis man das Album einmal vollständig hat durchlaufen lassen. AMONG BEGGARS AND THIEVES macht wie schon NORTHWIND vieles richtig; und kann daher auch ohne Probleme als eines der besseren FALCONER-Alben bezeichnet werden.

Manchmal sind es eben die kleinen Entscheidungen, die den Unterschied ausmachen – wie in Bezug darauf, dass die Ballade A BEGGAR HERO nur 2 Minuten veranschlagt und somit als funktionierender Atmosphäreschub bezeichnet werden kann. Oder, dass mit VARGASKALL, VIDDERNAS MAN und SKULPA SKORPA SKALK gleich drei Nummern enthalten sind, die FALCONER in ihrer Landessprache eingesungen haben. Das sorgt für Abwechslung und neue frische Eindrücke – analog zu einem Gesamteindruck, der wie bei allen besseren FALCONER-Alben als enorm fesselnd und hypnotisch bezeichnet werden kann. Bis auf zwei oder drei schon eher zu vernachlässigende oder zumindest nicht ganz so spektakuläre Ausnahmen lohnt sich so ein jeder Titel des Albums. Selbst der Rausschmeißer DREAMS AND PYRES weiß vollends zu überzeugen. Trotz der Gast- und Backgroundgesänge, die bei FALCONER bisher eher wenig reißen konnten – sich nun aber perfekt in die durchaus epische Klangkulisse einfügen. AMONG BEGGARS AND THIEVES bietet alles, was der geneigte FALCONER-Fans schon immer an der Band zu schätzen wusste: eine gekonnte Symbiose aus Elementen des Power- und Folk-Metal, einen hervorragenden Leadgesang, handwerklich perfekte Instrumentalparts, eine solide Produktion – sowie darüber hinaus eine vergleichsweise bemerkenswerte Emotionalität und Ernsthaftigkeit, die vorrangig aus dem Gefühl entsteht hier höchst bedeutsamen Geschichten zu lauschen.

Absolute Anspieltipps: FIELD OF SORROW, MOUNTAIN MEN, PALE LIGHT OF SILVER MOON, DREAMS AND PYRES


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„Die Erfolgsgeschichte geht weiter.“

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