Metal-CD-Review: STRATOVARIUS – Elements Pt. 2 (2003)

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Alben-Titel: Elements Pt. 2
Künstler / Band: Stratovarius (mehr)
Veröffentlichungsdatum: 27. Oktober 2003
Land: Finnland
Stil / Genre: Power Metal
Label: Nuclear Blast Records

Alben-Lineup:

Jens Johansson – Keyboards
Jari Kainulainen – Bass
Timo Kotipelto – Vocals
Jörg Michael – Drums
Timo Tolkki – Guitars, Vocals

Track-Liste:

1. Alpha & Omega (06:38)
2. I Walk to My Own Song (05:03)
3. I’m Still Alive (04:50)
4. Season of Faith’s Perfection (06:09)
5. Awaken the Giant (06:37)
6. Know the Difference (05:39)
7. Luminous (04:49)
8. Dreamweaver (05:53)
9. Liberty (05:02)

Vom Fall und Aufstieg der Elemente, Teil 2.

Viele STRATOVARIUS-Fans sind sich zumindest über zwei Dinge einig: dass die Band eine verdiente Position als eine der wichtigsten Genre-Vertreter überhaupt innehat – aber auch, dass nicht alle der insgesamt 15 veröffentlichten Alben einen gleichberechtigten Kultstatus genießen können. Tatsächlich war schon der erste Teil von ELEMENTS (Review) eine herbe Enttäuschung, zumindest im Vergleich mit den hervorrangenden Vorgängern DESTINY (Review) und INFINITE (Review). Woran genau das gelegen haben mag, bleibt weitestgehend offen – wobei man weiß, dass so gut wie jede Genre-Band mindestens einmal in ihrer Karriere eine dezente Durchhänge-Phase durchmacht. So auch STRATOVARIUS; die sich für die beiden ELEMENTS-Alben glücklicherweise keine allzu fremdartigen oder verkrampft-frischen Experimente vorgenommen haben – doch zumindest gefühlt weit hinter ihren Möglichkeiten zurückblieben. Vielleicht ja auch, weil es mit der zwischenzeitlichen Kreativvität nicht ganz so weit her war ? Insbesondere ELEMENTS 1, aber teilweise auch der direkte Nachfolger klingen schließlich des öfteren so, als wären sie nicht viel mehr als ein blosses Aufarbeiten bereits vorangegangener Stimmungen und Ideen – mit dem Unterschied, dass sie deutlich schwächer präsentiert werden.

Eines gilt es dabei aber in jedem Fall festzuhalten: ELEMENTS PART 2 machte schon wieder deutlich mehr richtig als der erste Teil als eines der vielleicht schwächsten Alben der gesamten STRATOVARIUS-Diskografie. Zum einen, da die Nummern bei weitem nicht so; man nenne es einmal frech ausgelutscht klingen – und zum anderen, da die einstige Ausdruckskraft und auch erstzunehmende emotionalität der Band wieder zurückgekehrt war. So kann bereits der Opener ALPHA & OMEGA als episch angehauchte, dezent stampfende Ballade fungieren; und IM STILL ALIVE und KNOW THE DIFFERENCE als bessere der flott-melodiösen Uptempo-Brecher aus der STRATOVARIUS-Fabrik. Ganz so unantastbar wie ein DREAMSPACE, DESTINY oder INFINTE erscheint ELEMENTS PART 2 zwar nicht – doch grundsätzlich gibt es hier wenig zu mäkeln. Selbst die Balladen sind vergleichsweise angenehm ausgefallen, und klingen einstweilen bemerkenswert glaubwürdig – mit dem ungewöhnlich minimalistischen LUMINOUS als Vorreiter. Schade ist, dass AWAKEN THE GIANT dank seiner Verzerrungseffekte deutlich weniger kräftig wirkt als theoretisch möglich, und dass das Riffing schnell repetitiv wirkt – während auch DREAMWEAVER nicht unbedingt wie ein highlight klingt. Doch davon abgesehen ist das Album verdammt stark.

Absolute Anspieltipps: ALPHA & OMEGA, I WALK TO MY OWN SONG, IM STILL ALIVE, LUMINOUS


80button

„Wieder auf dem richtigen Weg.“

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