Metal-CD-Review: STRATOVARIUS – Infinite (2000)

stratovarius-infinite_500

Alben-Titel: Infinite
Künstler / Band: Stratovarius (mehr)
Veröffentlichungsdatum: 28. Februar 2000
Land: Finnland
Stil / Genre: Power Metal
Label: Nuclear Blast Records

Alben-Lineup:

Jens Johansson – Keyboards
Jari Kainulainen – Bass
Timo Kotipelto – Vocals
Jörg Michael – Drums
Timo Tolkki – Guitars, Vocals

Track-Liste:

1. Hunting High and Low (04:08)
2. Millennium (04:10)
3. Mother Gaia (08:18)
4. Phoenix (06:13)
5. Glory of the World (04:53)
6. A Million Light Years Away (05:20)
7. Freedom (05:03)
8. Infinity (09:22)
9. Celestial Dream (02:30)

Noch schnell einen nachgelegt.

Wie, ja wie hätten STRATOVARIUS das bisher erreichte pünktlich zum Beginn des neuen Millenniums noch krönen können ? In der Tat war vor allem der direkte Vorgänger DESTINY (Review) ein ganzheitlicher Genuss auf mehreren Ebenen – sodass es sich nicht anbot, das nachfolgende Projekt INFINITE auf die leichte Schulter zu nehmen. Glücklicherweise ist es den Finnischen Power Metallern aber gelungen, die nunmehr gestiegenen Erwartungen zu erfüllen: auch das gute zwei Jahre jüngere INFINITE ist ein rundum gelungenes Genre-Album geworden. Eines, dass verständlicherweise nicht mehr mit ähnlichen Überraschungseffekten daherkommt wie einige der Vorgänger – dafür aber vor allem in Bezug auf die, man nenne sie Evolution der Perfektion eine gute Figur macht. Denn: sowohl handwerklich, als auch hinsichtlich des Songwritings und der schieren Effektivität der auf INFINITE vertretenen Nummern gibt es absolut nichts zu mäkeln. Im Gegenteil: bereits dem Opener HUNTING HIGH AND LOW hört man den später zu Recht etablierten Kultstatus direkt an, MILLENIUM ist zweifelsohne eine der besseren Uptempo-Nummern der Band – und MOTHER GAIA überzeugt als eine der getrageneren, aber dennoch nicht minder spektakulären STRATOVARIUS-Epen.

Wenn, ja wenn da nicht doch noch einige Längen sowie ein dezent befremdlicher Mittelteil in der über 8-minütigen Kompositionen anzutreffen wären. Der weitere Alben-Verlauf bietet wie schon die Vorgänger eine möglichst große Bandbreite an frontal angreifenden Genre-Hymnen (PHOENIX, GLORY OF THE WORLD) und auch mal explizit balladesk ausstaffierten Nummern (A MILLION LIGHT YEARS AWAY, CELESTIAL DREAM) an. In gewisser Weise hervorstechend aber sind dann in jedem Fall das markante FREEDOM mit seinen unverkennbaren Keyboard-Elementen, sowie ein weiteres kleines Epos namens INFINITY. Eines, dass endlich auch die nötige Abwechslung, schmackige Chor-Elemente und eine Riesenportion Unterhaltung offeriert – besser hätte man das Album nicht abschließen können. Als kleinen Bonus gibt es noch das nicht unbedingt alltägliche CELESTIAL DRAM obendrauf – schlussendlich haben sich STRATOVARIUS wieder einmal selbst übertroffen. Neben dem wegweisenden DREAMSPACE (Review) und dem genialen DESTINY (Review) gehört folglich auch INFINTE zu den STRATOVARIUS-Alben bis zum Jahr 2000, die man in jedem Fall besitzen sollte.

Absolute Anspieltipps: HUNTIN HIGH AND LOW, FREEDOM, INFINITY


95button

„Die Krönung. Definitiv in der TOP-3 der STRATOVARIUS-Diskografie.“

Über Kommentare Freut Sich Jeder.

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.