Metal-CD-Review: MESSENGER – Captains Loot (EP, 2015)

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Alben-Titel: Captain’s Loot (EP)
Künstler / Band: Messenger (mehr)
Veröffentlichungsdatum: 27. März 2015
Land: Deutschland
Stil / Genre: Heavy / Power Metal
Label: Massacre Records

Alben-Lineup:

Patrik Deckarm – Guitars (rhythm)
Frank Kettenhofen – Guitars (lead)
Markus Merl – Drums
Benny Strauß – Bass
Francis Blake – Vocals

Track-Liste:

1. Sign of the Evil Master (08:07)
2. Tod dem DJ (04:40)
3. Asylum X-T-C (05:22)
4. Kill the King (Rainbow cover) (04:33)
5. Port Royal (Running Wild cover) (04:16)
6. Black Bone Song (Zed Yago cover) (05:17)
7. Dr. Stein (Helloween cover) (04:34)
8. Don’t Talk to Strangers (Dio cover) (04:47)

Ein beherzter Griff in die Metal-Schatzkiste ?

Was, ja was sollte man als ambitionierte Genre-Band machen wenn man kein ‚echtes‘ Best-Of veröffentlichen; die Zeit bis zum nächsten Studioalbum aber irgendwie überbrücken möchte ? Die Deutschen Heavy- und Speed Metaller von MESSENGER haben sich diesbezüglich eine EP (ihre mittlerweile dritte) überlegt – die auf den vielversprechenden Namen CAPTAINT’S LOOT horcht und offenbar darauf abzielt, einige Schätze der bisherigen Band-Diskografie zu präsentieren. Immerhin, und das unterstreicht dass es sich hierbei nicht wirklich um ein Best-Of handelt; hat man dafür nicht die bekanntesten Nummern der Band auserkoren – sondern etwa das recht schmackige SIGN OF THE EVIL MASTER, das bereits auf der Digipack-Edition von SEE YOU IN HELL (Review) enthalten war.

Von dort stammt auch TOD DEM DJ, das zwar recht witzig und erfrischend zu hören ist – letztendlich aber etwas ungalant umgesetzt wurde. Etwas unverständlich erscheint daraufhin, dass man ASYLUM X-T-C inkludiert hat – welches vom MESSENGER-Debütalbum aus dem Jahre 1994 stammt und allein vom Konzept her nicht so Recht zu den anderen Titeln passen will. Das trifft schon eher auf die noch folgenden Cover-Versionen zu, die erstmals praktisch hintereinander abgearbeitet werden – und sich durchaus hören lassen. Vor allem, da MESSENGER gut mit den Instrumenten umgehen und sie vor allem in Bezug auf das Schlagzeug einen ganz eigenen, angenehm satten Sound durch die Boxen rauschen lassen. Letztendlich ist diese EP aber nur etwas für beinharte Fans der Combo, die einige der sonst nicht ganz so leicht verfügbaren Nummern auf einer Scheibe vereint wissen wollen. Allerdings könnte man sich auch darüber ärgern, dass MESSENGER hier nicht doch wenigstens ein oder zwei gänzlich neue Nummern präsentieren – vielleicht auch als Vorgeschmack auf das kommende Album. Der Mehrwert dieser EP hält sich also in überschaubaren Grenzen.

Absolute Anspieltipps: SIGN OF THE EVIL MASTER, PORT ROYAL, DR. STEIN


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„Nicht schlecht, aber: das kommende Album lohnt sich sicher mehr.“

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