Metal-CD-Review: SKYLARK – Twilights Of Sand (2012)

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Alben-Titel: Twilights Of Sand
Künstler / Band: Skylark (mehr)
Veröffentlichungsdatum: 11. Januar 2012
Land: Italien
Stil / Genre: Symphonic Power Metal
Label: Radtone Music

Alben-Lineup:

Roberto „Brodo“ Potenti – Bass, Guitars
Eddy Antonini – Keyboards
Ashley Watson – Vocals

Track-Liste:

1. The Tears of Jupiter (01:36)
2. とべ!グレンダイザー (02:33)
3. The Princess and Belzebú (06:57)
4. She (06:06)
5. Love Song (05:08)
6. Tears (03:20)
7. Lions Are the World (07:29)
8. The Wings of the Typhoon (05:04)
9. Sands of Time (03:18)
10. Mystery of the Night (05:59)
11. Road to Heaven (05:07)
12. Believe in Love (05:43)
13. Follow Your Dreams (06:03)
14. Eyes (00:49)
15. とべ!グレンダイザー (karaoke version) (02:37)
16. Faded Fantasy (03:48)
17. Follow Your Dreams (female voice version) (05:39)

Vielleicht klappt es ja dieses Mal.

TWILIGHTS OF SAND ist das achte Studioalbum der italienischen Symphonic- und Power Metaller von SKYLARK. Eines, dass mit einigen Neuerungen daherkommt – wie etwas in Bezug auf den Leadgesangsposten, der nun von Ashley Watson bekleidet wird. Immerhin, einen Vorteil hat das Ganze – schließlich kommt die neue SKYLARK-Frontfrau mit einer wesentlich angenehmeren Stimmfarbe daher als ihre Vorgänger. Nicht ganz so gut ist indes, dass auch ihre Darbietung nicht wirklich mit den Instrumentalparts zu harmonieren scheint – und sie teils starke Probleme mit höheren Gesangslagen sowie ihren eher klassischen Intermezzi zu haben scheint. Am besten klingt sie ausgerechnet in SANDS OF TIME – ausgerechnet, da es sich hier um eine vor Schmalz triefende Pop-Ballade handelt.

Die markanteren Probleme des Albums ergeben sich aber ohnehin nicht allein aufgrund der insgesamt eher zu vernachlässigenden Gesangsleistungen (die Darbietung in THE PRINCESS AND BELZEBU beispielsweise hat etwas ganz und gar bezeichnendes)  vielmehr kommen sie aus gänzlich anderen Richtungen. Vornehmlich solchen, von denen man hätte annehmen müssen dass sie längst der Vergangenheit angehören. Doch weit gefehlt: TWILIGHTS OF SAND ist in Bezug auf das Instrumentenspiel, die Arrangements und Produktion abermals eine mittelprächtige Katastrophe. Allzu lange dauert es auch gar nicht, bis das festzustellen ist: bereits der Opener TOBE! GLENDZIER (der auf japanisch eingesungen wurde) zeigt beherzt auf, wie arg es aktuell um SKYLARK bestellt ist.

Anders gesagt: so gut wie alle Titel klingen rein Sound-technisch extrem unausgefeilt, flach – und werden zudem mit arg kitschigen Zusatzelementen seitens des Keyboards ausstaffiert. Was dezent verwunderlich ist; hatte man auf DIVINE GATES PART 3 doch immerhin ansatzweise gezeigt, dass man zu mehr imstande wäre. Theoretisch natürlich, mit einer großen Portion Engagement und dem Willen sich wirklich zu verändern. TWILIGHTS OF SAND aber ist eher als Schritt zurück zu bezeichnen – sodass SKYLARK auch mit ihrem mittlerweile achten Album keinen Blumentopf gewinnen können.

Absolute Anspieltipps: /


10button

„Ein Album, welches man am besten mit Kopfhörern verköstigen sollte – Schallschutzkopfhörern. Leider…“

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