Metal-CD-Review: GLORIAM DEI – The Covenant (2015)

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Alben-Titel: The Covenant
Künstler / Band: Gloriam Dei (mehr)
Veröffentlichungsdatum: 13. November 2015
Land: Finnland
Stil / Genre: Power Metal
Label: Keins / Independent

Alben-Lineup:

Ville Karhu – Drums
Sami Asp – Guitars (lead), Vocals
Jarmo Happonen – Guitars (rhythm)
Johannes Häkämies – Keyboards

Track-Liste:

1. Bethlehem (04:34)
2. Treasures of Heaven (04:40)
3. Sins of the World (04:41)
4. Rest in You (04:22)
5. 11 000 (05:16)
6. The Covenant (03:58)
7. Blindmen (05:12)
8. Jokainen (04:55)
9. Look to the Cross (06:37)
10. John 6:51, 53-54 (01:00)
11. We Will See Again! (05:56)

Mit Gottes Segen geht das Ganze gleich leichter von der Hand.

Bands, die sich mehr oder weniger explizit mit dem Thema der Religion beschäftigen; gibt es im Genre des Power Metal gar nicht mal allzu häufig. Allein deswegen haftet ihnen oftmals etwas spezielles an – etwas, dass das Interesse der potentiellen Hörer zusätzlich wecken kann. Und sei es nur aus Gründen der Kuriosität, sowie in Bezug auf die Frage wie eine entsprechende Band den anberaumten religiösen (und zumeist christlichen) Inhalten umgehen würde. Offenbar ist es dabei vorteilhaft, wenn der Einstieg in die entsprechenden musikalischen Welten über eine möglichst qualitative Musik stattfindet – und die inhaltlichen Elemente eher als Bonus angesehen werden können. Solche, mit dem man sich beschäftigen kann – es aber nicht muss. THEOCRACY beispielsweise haben als einer der Genre-Vorreiter vorgemacht, was man trotz oder gerade aufgrund der eher speziellen Inhalte alles auf die Beine stellen kann. GLORIAM DEI bewegen sich dabei als Newcomer auf einer ganz ähnlichen Schiene – einer verdächtig ähnlichen sogar.

Ihr Debütalbum THE COVENANT könnte relativ problemlos als Kopie der bisherigen Werke der Band angesehen werden – wobei sogar die Stimme des Leadsängers Sami Asp einen ganz ähnlichen Eindruck hinterlässt wie die seines potentiellen Vorbildes Matt Smith. Aufgrund dieser vergleichsweise expliziten Parallelen kann THE COVENANT auch kaum überraschen oder eine eigene Identität etablieren. Dezent problematisch sind auch die nicht optimale Produktionsqualität, sowie die einstweilen arg künstlich klingenden Keyboard-Elemente. Die kommen mal sehr elektronisch (TREASURES OF HEAVEN), mal wie ein RHAPSODY-Klon (LOOK TO THE CROSS) daher – und stehen eindeutig zu vordergründig im Mix. Das Album klingt so über weite Strecken noch wie eine ungeschliffene Demo – kann aber immerhin mit einigen gelungenen Gitarren-Intermezzi (SIND OF THE WORLD) sowie einem allgemein ambitionierten Eindruck überzeugen. Wenn man nur nicht ständig das Gefühl hätte, eine der früheren THEOCRACY-Scheiben zu hören…

Absolute Anspieltipps: SINS OF THE WORLD, REST IN YOU


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„Im sich nicht von ungefähr anbietenden Vergleich mit den Pionieren des christlichen Power Metals noch ein laues Lüftchen. Dennoch: es könnte sich lohnen, GLORIAM DEI im Auge zu behalten.“

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