Metal-CD-Review: THUNDERCROSS / RHAPSODY: Land Of Immortals (Demo, 1994)

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Alben-Titel: Land Of Immortals (Demo)
Künstler / Band: Thundercross / Rhapsody (mehr)
Veröffentlichungsdatum: 1994
Land: Italien
Stil / Genre: Symphonic Power Metal
Label:
Keins / Independent

Alben-Lineup:

Andrea Furlan – Bass
Daniele Carbonera – Drums
Luca Turilli – Guitars
Alex Staropoli – Keyboards
Cristiano Adacher – Vocals

Track-Liste:

1. Invernal Fury (04:33)
2. Warrior of Ice (04:04)
3. Land of Immortals (05:23)
4. Holy Wind (03:32)

Warum nicht einfach mal noch einen Schritt zurückgehen…

Eigentlich war die ETERNAL GLORY-Demo (Link) von RHAPSODY das älteste noch verfügbare und hier rezensierte Werk der Italiener und Genre-Größen des symphonischen Power Metals, die heutzutage unter dem Namen RHAPSODY OF FIRE unterwegs sind. Der wahrlich allerletzte Schritt ist nun die Behandlung der etwa 1 Jahr älteren LAND OF IMMORTALS-Demo, die bereits 1994 und unter dem ersten Bandnamen THUNDERCROSS veröffentlicht wurde. Auch hier gilt: besitzt man diese ebenfalls nur in der guten alten Kassettenform veröffentlichte Demo im Original, kann man sich nur glücklich schätzen – viel rarer geht es eigentlich nicht mehr. Und noch etwas gilt für diese Demo, vielleicht noch etwas mehr als in Bezug auf das ein Jahr jüngere ETERNAL GLORY – man sollte wahrlich nicht zu viel erwarten, wenn es um die Tonqualität und den entstehenden Höreindruck im Gesamten geht.

Denn: mit dem späteren Bombast-Faktor der Band hat das hier Dargebotene nur wenig zu tun. Nicht, weil sich das Material nicht dafür eignete (die Nummern wurden später schließlich alle bearbeitet und auf das Debütalbum übernommen) – sondern schlicht, da die Aufnahmebedingungen noch weit entfernt von einer wie auch immer gearteten Professionalität waren und es sehr, sehr schwerfällt überhaupt irgendetwas aus diesem regelrechten Sound-Brei herauszuhören. Das ist beileibe keine wirklich ernst gemeinte Kritik, denn wie sich zeigte haben diese und auch die spätere Demo beide ihren Zweck erfüllt – nur lohnt es sich nur äußerst bedingt, dieses Material in seiner Sammlung zu haben. Erst Recht nicht, wenn man bereits die wesentlich bessere Demo ETERNAL GLORY besitzt; in welcher Form auch immer – diese beinhaltet schließlich dieselben Nummern wie das vorliegende Release, und noch einige mehr. Während es in Bezug auf die Strukturierung der Titel kaum nennenswerte Unterschiede gibt, bleibt es vor allem an der Klangqualität die den (doch überraschend markanten) Unterschied macht.

Im Gegensatz zur ETERNAL GLORY-Demo muss man das allererste von THUNDERCROSS respektive RHAPSODY OF FIRE veröffentlichte Werk also nicht unbedingt besitzen. Die einzige Ausnahme wäre wohl allein dieser Grund – schließlich ist die Sammlung erst mit dieser ersten handfesten, sicher irgendwo legendären Demo wirklich komplett. Wer allerdings die Wahl hat oder sich entscheiden muss, sollte sich vielmehr die spätere Demo sichern – die wesentlich aussagekräftiger ist. Auch wenn schon in diesen vier Titeln das Potential der Band durchschimmert – irgendwo inmitten des doch recht dumpfen Sound-Gemischs – entfaltet jenes Material noch die größte Wirkung, wenn man es (in Kasettenform) im Regal stehen hat. Und es dort stehen lässt… denn alles andere ist bekanntlich längst Geschichte.

Absolute Anspieltipps: /


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„Die Demo, die den ersten Grundstein legte. Rückblickend betrachtet handelt es sich aber um ein zu vernachlässigendes Release, dass sich rein Klang-technisch nur schwerlich verkosten lässt; erst Recht in Anbetracht der späteren Alternativen.“

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