Spieletest: ASSASSIN’S CREED REVELATIONS (2011, PC)

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Originaltitel: Assassin’s Creed Revelations
Entwickler:
Ubisoft Montreal
Publisher:
Ubisoft
Land: Kanada
USK: Ab 16
Genre: Action-Adventure
Tags: Templer | Assassinen | Konstantinopel | Attentate | Masyaf | Orden

Der letzte Teil der Ezio-Trilogie.

Inhalt: Nachdem der meisterliche Assassine Ezio Auditore seinen Rachedurst an den Mördern seiner Familie erfolgreich hat stillen können (siehe ASSASSIN’S CREED BROTHERHOOD, Review), ist er in Würde gealtert. Die einige Jahre währende Zeit des Friedens wird jedoch von den wieder aufkeimenden Ambitionen der Templer unterbrochen – sie haben von fünf mysteriösen Schlüsseln erfahren, die dem Besitzer den Zugang zu einer uralten Bibliothek unterhalb der Assassinen-Burg in Masyaf gewähren sollen. So reist Ezio nach Konstantinopel, jene Stadt in der die Schlüssel angeblich versteckt gehalten werden – um sie möglichst vor den Templern zu finden und es somit zu verhindern, dass diese erneut zu einer Gefahr für die in Freiheit lebenden Menschen werden. Währenddessen scheint Desmond, der Nachfahre von Ezio Auditore; der sich nach wie vor im Animus befindet – mit schwerwiegenden Problemen zu kämpfen. Sein Verstand droht ob der aktuellen Ereignisse zu zerbrechen und auf immer und ewig im Animus zu verschwinden – Lucy und die Mitglieder der ihn betreuenden Gruppe versuchen, seinen physischen und psychischen Zustand stabil zu halten, auf dass er eines Tages von selbst aus dem traumartigen Zustand des Nacherlebens der Erinnerungen seiner Vorfahren erwacht.

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Nach ASSASSIN’S CREED BROTHERHOOD folgt mit ASSASSIN’S CREED REVELATIONS bereits der zweite Ableger des nunmehr legendären ASSASSIN’S CREED 2 (Review) aus dem Jahre 2010. REVELATIONS wird die Geschichte des gewitzten Assassinen Ezio Auditore somit nicht nur zu einer Trilogie machen – sondern auch zu einem Abschluss bringen; bevor es dann irgendwann einmal mit dem offiziellen dritten Teil der Reihe weitergehen wird. Bei aller Freude für das erfolgreiche Franchise und die hochqualitativen Vorgänger jedoch scheint REVELATIONS das bisher geringste Potential aufzuweisen. Nicht nur, dass der neueste Ableger gerade einmal ein halbes Jahr nach BROTHERHOOD erscheint und den Gedanken an eine Art schnellen Ausverkauf wach werden lässt – auch inhaltlich entsteht gerade in den ersten Spielminuten das Gefühl, als hätte es REVELATIONS gar nicht erst geben dürfen. Denn nicht nur der eigentliche Hauptcharakter Desmond Miles hat nach den tragischen Ereignissen aus BROTHERHOOD ernsthafte Probleme, indem er in den Irrwelten des Animus feststeckt und droht seinen Verstand zu verlieren – auch sein Alter Ego Ezio Auditore ist merklich gealtert, und weiß die zahlreichen Klettereinlagen des Spielers nur noch mit einem angestrengten Stöhnen zu würdigen. Die ersten Minuten stellen somit eine echte Herausforderung dar – an den Spieler, der sich zu Recht etwas verloren fühlt zwischen den (nicht wirklich aufgeklärten) Ereignissen aus BROTHERHOOD und der Zeit danach.

Aber auch die Umgewöhnung von der einstigen Höhenflug-Atmosphäre des zweiten Teils oder auch BROTHERHOOD hin zu einer düsteren, desolaten Spielatmosphäre wird dabei einiges vom Spieler abverlangen – der Gedanke, dass man mit REVELATIONS wohl keinen schlechteren Start hätte hinlegen können, manifestiert sich durch und durch. Nach einiger Zeit wird dann aber klar: es handelt sich um knallhartes Kalkül. Die Entwickler; die neben allen offensichtlichen Stärken auch schon immer ein gewisses Händchen für eine inhaltliche Dramaturgie hatten, sahen all das genau so vor. Hierbei handelt es sich um einen gewagten Schachzug, soviel ist sicher – denn auch wenn diese Maßnahmen (in Bezug auf das Spielgeschehen und die Hintergrundgeschichte) Sinn ergeben, so fühlt sich REVELATIONS zunächst nicht wirklich so an wie ein typisches ASSASSIN’S CREED. Glücklicherweise verschwindet dieser Eindruck aber völlig, wenn man zum ersten Male den neuen, für das Spiel auserkorenen Handlungsort betritt: Konstantinopel. Auch wenn das Setting nicht mehr so überraschend und imposant daherkommt wie einst die verschiedenen Gegenden in ASSASSIN’S CREED 2 oder das antike Rom aus BROTHERHOOD, so stellt sich schnell eine äußerst heimelige Atmosphäre ein. Nach wie vor, und trotz der mittlerweile etwas angestaubten Engine beeindrucken die markante Weitsicht, die mächtigen Gebäude und die abwechslungsreichen Stadtabschnitte, in denen an jeder Ecke etwas kreucht und fleucht. ASSASSIN’S CREED ist zurück – und zwar in einer ganz ähnlichen Pracht wie die der Vorgänger.

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Mehr noch; REVELATIONS weiss insofern zu begeistern, als dass er das bereits im ersten Teil enthaltene orientalische Flair erneut aufgreift – dieses Mal aber um ein vielfaches stimmiger inszeniert. Es macht schlicht einen Heidenspaß, jenes geschichtsträchtige Konstantinopel zu erkunden – und dabei nicht nur den Hauptmissionen, sondern auch den zahlreichen Nebenbeschäftigungen zu frönen. Erstere werden wie schon in den Vorgängern grandios in Szene gesetzt und sorgen für einen eleganten Spielfluss; letztere dagegen erlauben es dem Spieler die Stadt relativ frei und unabhängig zu erkunden – etwaige zunächst noch gesperrte Abschnitte einmal außen vor. Dabei wissen vor allem – und nach wie vor – die rasanten Klettereinlagen zu überzeugen, sowie die Möglichkeiten zahlreiche Achievements zu erfüllen; und sei es für sich selbst und das Gefühl, das Spiel möglichst komplett durchzuspielen. Gut dabei ist, dass das fortgeschrittene Alter von Ezio dabei kaum eine Rolle spielt – bis auf das einstweilen etwas gewöhnungsbedürftige Stöhnen gibt es keine Unterschiede zu den (jugendlichen) Spaziergängen über allerlei Dächer, Türme oder dünne Verbindungsbrücken. Schließlich hätte man es auch übertreiben, und dem Spieler nicht mehr alle Fähigkeiten zugestehen können – ein allzu übertriebener Anflug von Realismus in einem ohnehin dezent überzeichneten Spiel, auf den man glücklicherweise verzichtet hat. Andererseits: in einigen späteren Szenen, in denen man in bester INCEPTION-Manier Erinnerungen innerhalb von Erinnerungen nachspielt (nämlich die von Ezio’s Vorfahren Altair), wird das Alter doch noch eine gewisse Rolle spielen, die sich auch auf das Spielerleben auswirkt. Glücklicherweise aber nur recht kurz…

Eigentlich sollte ASSASSINS CREED REVELATIONS also eine ganz ähnliche Wertung erhalten wie sein Vorgänger – nicht jedoch dieselbe; da etwaige Überraschungs- und Innovationsfaktoren verständlicherweise weiterhin abnehmen, je mehr Titel einer Reihe produziert werden. Doch glücklicher- oder eher interessanterweise gibt es dann doch noch eine Reihe an Neuerungen, die speziell auf das neueste ASSASSIN’S CREED zugeschnitten sind und das Spiel somit zu dem machen, was es ist. Über jene in das Spiel integrierten Ideen zu sprechen ohne sich dabei einer allzu harschen Kritik hinzugeben fällt jedoch nicht leicht – da längst nicht alles so gut durchdacht wurde, wie es zunächst den Anschein hat. Eine der großen Neuerungen ist eine Art Tower-Defense Minispiel, welches aktiviert wird wenn man um die Vorherrschaft eines Stützpunktes (vergleichbar mit den Borgia-Festen aus BROTHERHOOD) kämpft. Was an sich nach einer interessanten Idee klingt, entpuppt sich in der letztendlichen Umsetzung aber als relativer Fehlschlag – und das nicht nur, weil sich jenes Spielelement grundsätzlich fremd anfühlt in der sonst stimmigen Welt von ASSASSINS CREED. Auch rein mechanisch ergeben sich zahlreiche Probleme, wie etwa der Fakt dass man als Beobachter in einer Position ausharrt und die Kamera und Steuerung dabei wenig flexibel agieren. So geht schnell mal die Übersicht verloren – was von etwaigen fehlenden Anzeigen (wie viele Männer wurden bereits platziert, wie lange halten sie noch durch, wann kann die Kanone wieder schießen) unterstützt wird.

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Geradezu lächerlich aber wird das Ganze spätestens dann, wenn eine Art Endgegner auftaucht – was bei grundsätzlich allen Minispielen der Fall ist. Hier werden dann riesige Rammböcke oder fahrende Festungen aufgefahren, gegen die der Spieler nicht viel machen kann – außer immer und immer wieder auf diese zu feuern; respektive auf sie feuern zu lassen. Mit Armbrüsten, Pistolen und schlecht zu handhabenden Kanonenkugeln, versteht sich. Das wirkt nicht nur wenig glaubhaft, es kann mitunter auch frustrierend werden. Der Fakt, dass das Minispiel so gesehen immer und immer wieder fällig wird (wenn man in der Spielwelt zu viel Aufmerksamkeit erregt und die bereits eroberten Türme wieder als ‚umstritten‘ gelten), macht es nicht wirklich besser. Letztendlich erschufen die Designer also ein für ASSASSIN’S CREED relativ unpassendes, zeitlich streckendes Element – welches bei den ersten Durchläufen noch für Kurzweil sorgt, sich danach aber ins Gegenteil verkehrt.

Aber dann gibt es da ja noch die neuen Bomben – beziehungsweise das Crafting und die Möglichkeiten um sie herum. Tatsächlich erscheint es erfrischend, nun auch andere Gegenstände in Truhen vorzufinden, sich an einer Art Werkbank auszuprobieren die Bomben vor allem storytechnisch perfekt oder zumindest angenehm scherzhaft integriert zu wissen – ja, auch ein Ezio kann auf seine alten Tage noch etwas dazulernen. Auch taktisch ergeben sich so neue Möglichkeiten – etwa durch gezielte akustische Ablenkung, oder Haftbomben deren Ursprung nur schwer nachzuvollziehen ist. Wenngleich es sich hierbei um eine durchaus markant erscheinende Neuerung handelt, hat sie indes keinen allzu großen Einfluss auf die Spielwelt an sich – theoretisch könnte man das Spiel auch komplett ohne die Bomben absolvieren. Wirkliche Reize, sie in entsprechenden Momenten zu Nutzen  – mit Ausnahme der Tutorial-Missionen von Piri Reis – ergeben sich nicht. Hier hätten die Entwickler beispielsweise mehr auf planbare Missionen setzen müssen, die ohne den Einsatz von Bomben wesentlich schwerer zu lösen wären.

Desweiteren findet sich ein Update in Bezug auf die versteckte Klinge – die nun durch die sogenannte Hakenklinge ersetzt wird. Kurios: grundsätzlich verändert sich dadurch nicht viel. Dass, was dadurch beim Erklimmen von Türmen möglich ist, wurde bereits früher durch die Sprung-Festhaltetaktik gelöst; die einzige Möglichkeit ein neues Element in den Kampf einzubringen ist der Hakenlauf. Der eignet sich jedoch am besten zur Flucht, beziehungsweise zum schnellen Überwinden von menschlichen Hindernissen. Die einzigen Gelegenheiten, in denen die Hakenklinge wirklich Sinn macht sind somit schnell gefunden: es sind die über die Stadt gespannten Seile, an denen man nun herabrutschen kann um längere Strecken schneller zu überwinden. Von jenen drei Elementen einmal abgesehen finden sich keine weiteren Neuerungen in REVELATIONS – lediglich aus den Vorgängern übernommene Konzepte, wie etwa die Nachwuchs-Rekrutierung samt entsprechender (Menü-)Missionen aus BROTHERHOOD oder die Auftrags- und Achievementquests für einzelne Fraktionen wie etwa die Diebesgilde (ebenfalls aus BROTHERHOOD). Die Aufmachung der Stadt erinnert dagegen stark an die historisch relevanten Orte aus dem ersten ASSASSIN’S CREED – so ergibt sich auch hieraus kein besonders eigenständiger Reiz, mit Ausnahme der wenigen markanten Gebäude (wie etwa die Hagia Sophia). Bei all den Rückbesinnungen auf alte Stärken ist indes kaum verständlich, warum man ausgerechnet die Reittiere komplett gestrichen hat – ein atmosphärisches Reiten in den staubig-sandigen Strandanzügen oder zumindest den Gebieten drumherum entfällt – mit Ausnahme einiger stark gescripteter Missionen, bei denen man auch mal einen Pferdewagen steuern oder sich von einem solchen per Fallschirm (!) ziehen lassen kann oder muss.

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REVELATIONS wäre demnach ein recht durchschnittlicher, wenig spektakulärer Nachfolger – wären da nicht die inhaltlichen Komponente, die extrem spannend und stimmig inszeniert werden. Doch nicht nur das, sie werden die Herzen der Fans der Spielreihe höher schlagen lassen; bekommt man allgemein ein besseres Bild von Altair, Ezio und der immer apokalyptischer erscheinenden Situation in der jetzt-Zeit. Wie die Macher hier vorgehen, ist geradezu bezeichnend: einerseits verpacken sie die Geschichte mit einem gewissen Witz und einer angenehmen Lockerheit, die sich etwa durch ständige Seitenhiebe auf Ezio’s fortschreitendes Alter beziehen – andererseits aber bleibt sich ASSASSIN’S CREED treu und präsentiert eine wahrhaft epische Geschichte, die im vorliegenden Umfang und mit der erzielten Wirkung keine ernsthafte Konkurrenz zu befürchten hat. Eine Geschichte, deren Ausgangspunkt mehrere Jahrhunderte zurückliegt ? Eine Geschichte in der neuerliche Technologien eingesetzt werden um Ereignisse aus der Vergangenheit erlebbar zu machen ? Alte Artefakte, die so mächtig sind dass man sie eher verstecken sollte als der Menschheit (oder gar den Templern) zugänglich zu machen ? All das – und noch viel mehr – bietet REVELATIONS, das die Tradition der episch-umfassenden Erzählweise der Vorgänger konsequent aufgreift und noch einmal ordentlich drauflegt.

Denn insbesondere die Charaktere werden nun wesentlich greifbarer, emotionaler und glaubwürdiger porträtiert. Man fiebert entsprechend mit ihnen mit – sei es nun mit Desmond, dem man wünscht möglichst schnell aus den Fängen des Animus zu entkommen; sei es mit dem charmanten Ezio, sei es mit Altair – der eine überaus wichtige Rolle spielt. Aber auch die Nebencharaktere sind spannend, wie etwa Ezio’s neue weibliche Bekanntschaft oder sein quasi-Lehrmeister Yusuf. Immer wieder zur Sprache kommen werden auch gewisse politische Inhalte, sowie Porträts alter Herrscher, zu denen Ezio mitunter Kontakt hält – spannender hätte man die eine Geschichte (die von den Assassinen und allem was dazugehört) nicht mit der anderen (die von Konstantinopel und den stattfindenden Machtkämpfen) beileibe nicht inszenieren können. Weitere Highlights finden sich sowohl in einzelnen Spielabschnitten (Ezio als verkleideter Minnesänger, Erkundung von Gruften) als auch in den wie immer ausführlichen Möglichkeiten, die Welt zu erkunden. Dabei gibt es nicht nur direkt in Konstantinopel viel zu entdecken – auch gilt es, möglichst viele Animus-Fragmente einzusammeln um so für Desmond wichtige Erinnerungen freizuschalten. Eine weitere Übersicht über alle Positiv- und Negativmerkmale von ASSASSIN’S CREED REVELATIONS soll folgende, möglichst vollständige Aufstellung geben:

Inhalt / Story
  • Erfrischend einzigartiges Story-in-der-Story-Konzept durch den Animus
  • Sinnige Fortführung der Hauptgeschichte
  • Markanter Spannungsbogen
  • Sympathische, glaubhafte Charaktere, tolle Interaktionen
  • Markante Nebencharaktere
  • Spannende Bezüge auf den Handlungsort (Konstantinopel)
  • Emotionaler Abschluss der Ezio-Trilogie

9.5/10

Grafik / Design
  • Imposant und detailreich gestaltetes Konstantinopel
  • Viele historische und architektonische Highlights
  • Teils malerische Gesamtbild-Kompositionen
  • In den Städten lebhafter Eindruck durch hohes Aufkommen von nett animierten NPC’s
  • Mischung aus atemberaubender Weitsicht (im Großen) und hohen Detailgraden (im Kleinen)
  • Schicke Wasseranimationen
  • Hübsche Zwischensequenzen in Ingame-Grafik
  • Alterserscheinungen der Engine langsam spürbar

9.5/10

Sound
  • Tolle, glaubwürdige und atmosphärische Sprecher
  • Lebendige Natur- und Umgebungsgeräusche
  • Abwechslungsreiche Sprachsamples (in den Städten)
  • Abwechslungsreicher, stets passend erscheinender Soundtrack
  • Klassische Note des Soundtracks passt zu 100% zum Spiel
  • Einzelne Sprachsamples wiederholen sich irgendwann doch
  • Etwas nerviges Stöhnen des Hauptcharakters

9.0/10

Spielwelt, Umfang, Atmosphäre
  • Belebt wirkende, atmosphärisch beeindruckende Schauplätze
  • Tolle Balance-Akte und Kletterpartien
  • Meist glaubhafte Reaktionen / glaubhaftes Verhalten von NPC’s und Wachen
  • Nutzbare Boote (Gondeln) und die Möglichkeit zu schwimmen
  • Viele (meist frustfrei zu findende) sammelbare Gegenstände
  • Unterschiedliche Waffen- und Rüstungstypen
  • Interaktion mit NPC-Händlern und Questgebern
  • Spaßiges neues Bombensystem
  • Kein Moralsystem, dafür ein dem Spieler nahegelegter ‚Kodex‘
  • Keine Reittiere
  • Kämpfe nur selten fordernd
  • Einzelne Aktionen und Ereignisse im Spiel wirken unglaubwürdig
  • Zu wenig Unterscheidungen zum Vorgänger BROTHERHOOD
  • Tower-Defense-Minispiel wirkt fremd und lässt sich unkomfortabel Spielen

8.0/10

Bedienung, Komfort, Bugs
  • Automatisch gesetzte, faire Speicherpunkte
  • Hilfestellungen durch Ingame-Tipps, Tutorials, erwerbbare Schatzkarten
  • Filigranes Klettern, Gleiten, Springen
  • Vergleichsweise lange Ladezeiten
  • Vergleichsweise unschöne Menüs
  • Wegfindung der NPC’s nicht immer problemlos

8.0/10

Ungefähre Spielzeit in Stunden: 35

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Fazit: Alles in allem ist nicht nur Ezio Auditore in Würde gealtert – auch die ASSASSIN’S CREED-Reihe wurde um einen würdigen weiteren Teil ergänzt. Dass dieser das Ende der Geschichte von Ezio markiert, beschreibt dabei einen besonderen Wermutstropfen – doch gerade jene damit verbundene Emotionalität ist es, die das Spiel unter anderem auszeichnet. Während rein mechanisch vieles beim alten bleibt, sind es vor allem die Inhalte, die begeistern. Fakt ist, dass noch einmal das Maximum aus der Geschichte herausgeholt wurde und auch REVELATIONS so eine Story mit Tiefgang und einer schier epischen Gesamtwirkung transportiert. Der markante Überraschungseffekt bleibt verständlicherweise aus, gerade wenn die Titel mit einer derartigen Geschwindigkeit hintereinander veröffentlicht werden – doch bis auf diese Tatsache und die etwas ärgerlichen Tower-Defense-Minispiele kann man nichts negatives am neuesten Ableger der Reihe erkennen. Für Fans ein absolutes Muss !


90button

„Immer noch überwältigend.“

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