TV-Kritik / Serien-Review: THE WALKING DEAD (Staffel 4)

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Originaltitel: The Walking Dead Season 4
Relation: Fortsetzung der dritten Staffel
Typ: TV-Serie
Umfang / Laufzeit: 16 Folgen (je ca. 45 Minuten)
Land: USA
Produktion: Circle of Confusion, Valhalla Motion Pictures
Idee: Frank Darabont, Robert Kirkman (Comic), Tony Moore (Comic)
Genre: Drama / Horror / Endzeit
Tags: The Walking Dead | Rick Grimes | Gefängnis | Zombies | Kampf

Staffel 4 | Episodenliste (Deutsche & Englische Titel)

Episode 1 | Kein Tag ohne Unglück (30 Days Without An Accident)
Episode 2 | Tod, überall Tod (Infected)
Episode 3 | Quarantäne (Isolation)
Episode 4 | Im Zweifel (Indifference)
Episode 5 | Die Krankheit zum Tode (Internment)
Episode 6 | Lebendköder (Live Bait)
Episode 7 | Handicap (Dead Weight)
Episode 8 | Kein Zurück (Too Far Gone)
Episode 9 | Für Dich (After)
Episode 10 | Neben dem Gleis (Inmates)
Episode 11 | Besetzt (Claimed)
Episode 12 | Alkohol (Still)
Episode 13 | Allein (Alone)
Episode 14 | Schonung (The Grove)
Episode 15 | Vereint (Us)
Episode 16 | Terminus (A)

Die vierte Staffel der seit 2010 auch in Serienform verfügbaren Zombie-Hatz.

Vorwort: Nach dem wahrlich wenig ruhmreichen Ende der dritten Staffel des populären Zombie-Franchise (hier nachzulesen) geht es nun also weiter. Die nunmehr vierte Staffel der Comicbuch-Umsetzung THE WALKING DEAD umfasst wie auch schon die vorherige 16 Episoden, die – inklusive der obligatorischen Halbzeit-Pause – vom 18. Oktober 2013 bis zum 31. März 2014 im deutschen Pay-TV ausgestrahlt wurden. Weitere Wiederholungen werden vermutlich folgen, wie auch eine spätere Veröffentlichung auf DVD und Blu-Ray sowie die Ausstrahlung im Free-TV. Wer die bisherigen 3 Staffeln bereits komplett gesehen hat wird – sofern noch nicht geschehen – auch dieses Mal wieder einschalten; keine Frage. Doch ob sich die Macher dieses Mal wieder näher an der Vorlage orientierten oder der Serie zumindest einen neuen Aufschwung verpassen konnten; kurzum: ob es sich wirklich lohnt – das soll im Folgenden ergründet werden.

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Inhalt: Die Gruppe der Überlebenden um Sheriff Rick Grimes (Andrew Lincoln) hält sich noch immer innerhalb der vorerst sicheren Mauern des Gefängnisses auf. Nach dem Konflikt mit der vom Governor (David Morrissey) geführten Gemeinde Woodbury jedoch haben sich zahlreiche Neuankömmlinge eingefunden – die sich mehr oder weniger gut in die Gemeinschaft integrieren. Der Governor selbst bleibt dagegen verschwunden, wobei niemand daran glaubt dass er eines Tages nicht doch zurückkehren und auf Rache sinnen würde. Bis es soweit ist, haben die Menschen im Gefängnis allerdings mit ganz anderen, sich aus dem Alltag ergebenden Problemen zu kämpfen. Durch die gestiegene Anzahl der untergebrachten Personen steigen sowohl der Nahrungs- als auch Trinkwasserbedarf, Krankheiten drohen auszubrechen und sich durch die räumliche Nähe schnell zu übertragen. Auch die Beisser, die sich nach wie vor an die Zäune des Gefängnisses pressen; bereiten Rick und seinen Freunden Sorgen – doch versucht man größtenteils, unnötigen Konflikten aus dem Weg zu gehen. Man beginnt damit, auch die jüngsten Mitglieder der Gemeinschaft im Überlebenskampf zu schulen, und das Gefängnis als sicheres Refugium weiter auszubauen.

„Vor der neuen Staffel, bei der erstmals Scott Gimple als Showrunner fungiert, stellen sich Fragen wie: Wie geht es nach dem Tod einiger Schlüsselfiguren am Ende der dritten Staffel in der Gruppe weiter? Wie entwickelt sich der Konflikt zwischen der Gruppe um Rick (Andrew Lincoln) und der Gruppe des Governors (David Morrissey)?“ (Quelle foxchannel.de)

Kritik: Wenn man bereits alle bisherigen Staffeln von THE WALKING DEAD verfolgt hat, war in Bezug auf die vierte zumindest eines klar abzusehen – dass sie einen eher schwierigen, oder zumindest behäbigen Start haben würde. Warum, liegt auf der Hand. Denn auch wenn man sich noch nie mit einer notorischen Strenge an die Comic-Vorlagen gehalten hat, hat sich die groß angelegte – aber nicht durchgängig spannende – Gefängnis-Arc doch merklich in die Länge gezogen. Und das mehr als es ihr zuträglich gewesen wäre, selbst wenn man dabei nur die inhaltlich fragwürdige dritte Staffel betrachtet. Jener Fakt führt sogleich zum ersten unübersehbaren Problem der vierten Staffel – die letztendlich genau da weitermacht, wo die dritte eigentlich hätte enden sollen.

Das heißt, dass dem Zuschauer – zumindest in der ersten Staffelhälfte – weitere der dramaturgisch nur schwerlich zündenden Geschichten aus dem Gefängnis nahegebracht werden. Vielleicht wäre das noch gar nicht so schlimm, gäben sie tatsächlich ausreichend Erzählstoff her – um zumindest auf der inhaltlich-emotionalen Ebene zu fesseln. Doch wo die dritte Staffel bereits merklich kränkelte, scheint die vierte diesbezüglich schon längst über dem Verfallsdatum zu sein. Jenes Wortspiel beschreibt schließlich recht genau, was genau sich in Sachen Handlung und Charakterentwicklung während der ersten 8 Episoden abspielt. Neue Charaktere kommen hinzu, nur um wenig später aus verschiedenen Gründen dahingerafft zu werden; der Fokus rückt erneut weg von der Zombie-Apokalypse hin zu ganz alltäglichen Problematiken der Überlebenden.

So groß die Faszination für das Franchise auch sein mag, so hoffnungsvoll man der Entwicklung der Serie auch entgegensieht – was dem Zuschauer hier präsentiert wird, bewegt sich fernab einer intelligenten, geschweige denn inspirierenden Serienkunst. Bis auf einige ganz grundsätzliche Situationen, die entsprechend der Szenerie ein klaustrophobisches Gefühl auslösen; bleiben so gut wie alle Emotionen auf der Strecke – ein Stillstand, mit dem sowohl die Zuschauer als auch die Charaktere überfordert zu sein scheinen. Wie sonst ließen sich die große übertragene Langeweile auf der einen, und die immer fragwürdiger erscheinenden Handlungen der Charaktere auf der anderen Seite erklären ?

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Dabei scheinen sich insbesondere die Drehbuchautoren immer mehr zu verhaspeln, respektive keinen großen Wert mehr auf eine stimmige Fortführung des Franchise zu legen. Vieles von dem, was zu Beginn der vierten Staffel passiert; wirkt entweder an den Haaren herbeigezogen, wird unglaubwürdig inszeniert oder ergibt – außer in Bezug auf die erzwungene Kontinuität der Geschichte – schlicht keinen Sinn. Dies bezieht sich allerdings nicht nur auf die großen, einschneidenden Ereignisse der Serie (von denen es ohnehin nur wenige gibt) – sondern vor allem auch auf den charakterbildenden Mikrokosmos. Wahrlich, wer auch immer einige der in Staffel 4 präsentierten Dialoge geschrieben hat, wäre überall gut aufgehoben – nur nicht in der Produktion einer Zombie-Endzeitserie. Selten hat man eine derart leblose, stupide und unglaubwürdige Form der Kommunikation erlebt – hier von einem gewollten Stilmittel (im Sinne einer Ausnahme-Situation) auszugehen, wäre mehr als lächerlich. Hinzu kommt eine alles umfassende Ideenarmut, die sich in vielerlei Hinsicht bemerkbar macht. Es sind die wenig abwechslungsreichen Schauplätze, die fehlenden Interaktionen mit der Umwelt, der schnöde Zombie-Alltag – der einem das Gefühl gibt, dass es gut ist kein Teil dieses fiktionalen Szenarios zu sein. Nicht aufgrund der vermeintlichen (Lebens-)Gefahr, sondern vielmehr in Bezug auf den unerträglichen Stillstand aller beteiligten Charaktere.

Somit kann man die erste Staffel-Hälfte, die tatsächlich relativ eindeutig mit der Halbzeitpause endet; grundsätzlich komplett ausblenden. Umso interessanter wird es dann, nachdem das hoffnungsvoll erwartete, finale Aufeinandertreffen von Rick und dem Governor abgehandelt ist – und die zweite Staffelhälfte beginnt. Dann ist er kurzzeitig wieder da – jener Hauch von Abenteuer, der vor allem auch die erste Staffel auszeichnete. Die Protagonisten befinden sich nicht mehr in einem räumlich begrenzten Areal, sondern erkunden gezwungenermaßen die Umgebung – und greifen dabei auch mal auf rohe Gewalt zurück, um ein weiteres Vorankommen zu ermöglichen. Analog zur räumlichen Befreiung erfolgt dann auch ein unerwarteter Befreiungsschlag für die festgefahrenen Charakterporträts – was durch die Ambition, einzelne Episoden nur bestimmten Charakteren oder Charakter-Gruppen zu widmen, unterstützt wird. Endlich ist man wieder näher an den Charakteren und ihren Sorgen, endlich entstehen brauchbare Identifikationsfiguren – und zumindest teilweise interessante bis spannende Ausgangssituationen, die sich einmal mehr mit dem eigentlichen Kern der Reihe – dass heißt, nicht dem Abschotten von der Außenwelt; sondern dem Überlebenskampf in der Außenwelt – befassen.

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Doch gehen die Macher auch diesen Weg nicht konsequent. Besonders einzelne Charaktere kommen, selbst wenn sie als eigentliche Hauptfiguren fungieren, verdächtig kurz. Potentielle Highlights, wie etwa der Charakter von Carl Grimes; befinden sich weiterhin in einer gefühlten Stase. Nicht nur, dass jener Charakter nach dem anfänglichen Aufbegehren (Carl widersetzt sich seinem Vater, erschießt einen unbewaffneten) immer mehr an Bedeutung verliert; es sind ausgerechnet wieder die dazugehörigen, äußerst kruden Dialoge die den geneigten Zuschauer an der Kompetenz der Verantwortlichen zweifeln lassen werden. Wie, ja wie kann man ein offensichtliches darstellerisches Talent nur derart missachten ? Dass man diesbezüglich noch die Kurve kriegt, ist eher nicht zu befürchten – allerhöchstes wird Carl als älterer Teenager / Erwachsener eine übergeordnete Rolle spielen. Schön und gut – doch hätte man sich im gegebenen Fall schon viel eher mit seinem Charakter befassen müssen. Die Möglichkeiten, die sich aus dem interessanten jugendlichen Alter – irgendwo angesiedelt zwischen einer kindlichen Unschuld und dem Werdegang eines selbstbestimmten jungen Mannes – ergeben hätten, wurden in jedem Fall verschenkt. Die mitunter einzige Ausnahme markiert eine der stärkeren Folgen der zweiten Staffelhälfte, in der Carl nicht nur Opfer eines beinahe durchgeführten Gewaltverbrechens wird – sondern auch Rick als Vater- und Beschützerfigur nachvollziehbar agiert; womit der Bruch zu seinem ehemalig-auferlegten Farmer-Dasein im Gefängnis vollzogen wird. Von solchen einfachen aber wirksamen Momenten hätte es mehr gebraucht – solchen, die eine gewisse emotionale Kraft haben und die auch nachhaltig in Erinnerung bleiben.

Doch im Hinblick auf die verbleibenden Charaktere sieht es diesbezüglich nicht wirklich gut aus, zumal der Erzählfokus ein reichlich diffuser ist. Den markanten Hauptcharakter, die markante Leitfigur gibt es nicht mehr – was verständlicherweise auch die daraus resultierende Gruppendynamik zerstört. So liegt der Fokus mal auf jener Figur, mal auf jener kleinen Splittergruppe – sicher noch kein allzu prägnanten Negativ-Argument, würde man dieser Erzählweise auch konsequent folgen und sich die daraus ergebenen Vorteile zunutze machen. Doch dann das: geradezu urplötzlich stehen dann doch wieder Person X oder Y im absoluten Vordergrund, sodass andere gleich über mehrere Episoden gar nicht mehr auf der Bildfläche erscheinen. Das ist merkwürdig, und zeigt nicht gerade von einem großen Masterplan hinter der Produktion – den man aber eigentlich haben sollte, liegen die entsprechenden Comic-Vorlagen schon lange vor. Durch eine Herangehensweise wie diese aber verpuffen selbst emotional hochkarätige Abschnitte, wie etwa die in Episode 14 behandelte Geschichte von Carol, Lizzie, Mika, Judith und Tyreese. Was man als durchaus intensives, verstörendes Kammerspiel hätte inszenieren können, zeugt in der finalen Ausführung nicht gerade von Geschick und Fingerspitzengefühl. Überhaupt schien es den Machern nicht allzu wichtig gewesen zu sein wie und warum es zu etwaigen Ausschreitungen kommen konnte – sondern nur, wie das letztendliche Ergebnis aussehen würde.

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Am ehesten scheint es, als wollte man innerhalb des WALKING DEAD-TV-Kosmos vieles ausprobieren – und sich zumindest teilweise auch auf die Wünsche der Fans einstellen. So interessant dieses Konzept anmutet, es lässt eines vermissen: einen künstlerischen Anspruch. THE WALKING DEAD wird immer mehr zu einer Serie der Beliebigkeiten und Experimente; die von einer entsprechend bunten Riege von Regisseuren und Drehbuchautoren verwirklicht werden. Handelt es sich überhaupt noch um eine Zombie- oder Endzeitserie, oder vielleicht schon eine merkwürdige Abart einer Seifenoper ? Einer solchen, die allem Anschein nach eine ist – dies aber einfach nicht wahrhaben will und gerade deshalb immer wieder völlig unvermittelt recht brutale Splatter-Szenen einstreut ? Selbst diese können nicht darüber hinwegtäuschen, dass das; was dort zu großen Teilen auf der Leinwand geschieht, absolut belanglos ist oder zumindest so wirkt. Auch sind sie überaus rar gesät und kaum noch nervlich aufrüttelnd – selbst etwaige Zombie-Klassiker aus den 80er Jahren gingen hier mutiger, vor allem aber auch stilvoller ans Werk.

In Bezug auf die hervorstechenden positiven Aspekte der vierten Staffel gelangt man – wie schon bei der dritten – relativ schnell zum THE WALKING DEAD-Standardrepertoire. Vor allem die Arbeit der Maskenbildner weiß nach wie vor zu überzeugen, doch auch die Kostüme werden stets stimmig in Szene gesetzt. Kleinere, authentisch wirkende Elemente (wie Schmutz, Blutflecken oder schlicht reichlich Schweiss) sowie die Kameraführung führen oft zu stimmigen Gesamtkompositionen – vornehmlich in optischer Hinsicht, inhaltlich findet man nur selten das passende Pendant. Allerdings hat sich dann doch noch ein fragwürdiges Element in den technisch-dramaturgischen Part eingeschlichen. Ein Element, welches weitaus schwerer wiegt als die optische Gleichförmigkeit oder die wenig aufwendigen Szenenaufbauten. In der Tat ist die Rede vom Soundtrack, der im großen und Ganzen weiterhin einige wenig aufdringliche, dezente Klangkulissen vorsieht – doch zusätzlich zu den bekannten Klängen nun auch eine Reihe von Popmusik-Stücken eintreut. Das ist aus mehreren Gründen unerträglich, vor allem aber da dem Zuschauer so eine der letzten Aufgaben abgenommen wird – sich emotional in so manch vorherrschende Situation einzufinden. Sobald ein lautstarke Popnummer, am besten noch mit leidig vorgetragenem Gesangspart ertönt, ist dies kaum noch möglich. Entweder man wird in eine entsprechende Richtung gedrängt – oder man sperrt sich völlig gegen jenes künstliche Element – beides geht nicht gut aus. Dass sich manche Arten von TV-Serien, oder vielleicht sogar ganze Genres beißen sich mit derlei künstlerischen Ideen – das zeigte nicht erst die bessere Weltraum-Soap-Opera STARGATE UNIVERSE.

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Fazit: Eigentlich gibt es nur drei Gründe, sich auch die nunmehr vierte Staffel von THE WALKING DEAD anzusehen. Für Fans der ersten Stunde wäre hier schlicht das nur natürliche Verlangen zu nennen, die Serie bis zu einem möglichen Finale hin weiter zu verfolgen – ganz unabhängig davon, welche inhaltlichen oder qualitativen Offenbarung das Franchise noch bereithalten würde. Für alle anderen, vielleicht nicht ganz so eingespannten Interessenten sind es der Gründe immerhin noch zwei. Zum einen wäre da das halbwegs furiose Halbzeit-Finale, welches man im besten Fall bereits an das Ende der dritten Staffel gepackt hätte; und zum anderen vereinzelte, aber wirklich nachhaltige Charakter-Momente aus der zweiten Staffelhälfte. Davon abgesehen gibt es auch dieses Mal verdammt wenig zu holen – während die grundsätzlich, spätestens mit der dritten Staffel etablierten Schwächen weiter exponentiell zunehmen. Im großen beziehen sich diese vor allem auf das eigentliche Voranschreiten der Handlung – welches so gut wie überhaupt nicht stattfindet. Im kleinen dagegen, das heißt den zwischenmenschlichen Interaktionen, dem Einführen neuer oder dem Ableben alter Charaktere und den zahlreichen Dialogen gelingt den Machern ebenfalls kein großer Wurf. Zahlreiche Elemente wiederholen sich ständig (Beispiel: Charaktere verschwinden, auf dass sie gesucht und gefunden werden müssen), die wenigen verbleibenden Überlebenden scheinen sich mehr und mehr mit den tumben Zombie-Horden gleichzuschalten – was beim Zuschauer desöfteren dazu führt, dass er die Hände über dem Kopf zusammenschlägt. THE WALKING DEAD hat sich – bis auf die Ausnahme der hie und da stattfindenden Kämpfe – endgültig vom Survial- und Abenteuergenre distanziert, und sucht sein Heil nun im großen (Charakter-)Drama. Ein Drama mit Charakteren, die zu bemerkenswerten Teilen unsympathisch inszeniert werden, die kaum nennenswerte Gedankengänge z haben scheinen und sich auch sonst wenig zu sagen haben. Wahrlich, unerträglicher als in dieser Form lässt sich eine Geschichte nicht strecken – doch da sich die Serie weiterhin gut an den Mann bringen lässt, wird man wohl auch in den noch kommenden Staffeln nichts überhasten und den Zuschauer möglichst lange hinhalten. Doch wie heisst es so schön: man sollte die Hoffnung niemals aufgeben. Sollte die fünfte Staffel überraschenderweise doch alles anders (und vor allem besser) machen, so fungiert diese Rezension zumindest als Mahnmal und als Vergleichsmöglichkeit.

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„Wahrscheinlich wäre es interessanter, 16 Episoden lang das Leben eines Beissers zu porträtieren. Mit dem richtigen Drehbuchautor, versteht sich.“

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