Spieletest: ASSASSIN’S CREED 2 (2010, PC)

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Originaltitel: Assassin’s Creed 2
Entwickler: Ubisoft Montreal
Publisher: Ubisoft
Land: Kanada
USK: Ab 16
Genre: Action-Adventure
Tags: Assassins Creed | Templer | Assassinen | Venedig | Attentate

Was ist besser, das Original oder das Sequel ?

Inhalt: Nachdem Desmond Miles über mehrere Tage in einem Abstergo-Firmenkomplex festgehalten wurde um mithilfe einer neuerlichen Technologie Erinnerungen seiner Vorfahren zu durchleben, schafft er es mit der Mitarbeiterin Lucy aus dem Gebäude zu fliehen. Doch noch sind seine Zeiten im sogenannten Animus nicht vorbei – Lucy gibt sich als Angehörige einer Widerstandsgruppe zu erkennen die ebenfalls Forschungen betreibt, welche mit der Assassinen-Vergangenheit von Desmond Miles zu tun haben. Da er nun aber endlich weiß was alles auf dem Spiel stehen könnte, begibt er sich mehr oder weniger freiwillig auf die Spurensuche in der Vergangenheit. Und so schlüpft er in die Rolle von Ezio Auditore, einem weiteren Vorfahren mit einer ganz ähnlichen Vergangenheit wie der von Altair. Der stellt sich in der Blütezeit von Städten wie Florenz oder Venedig vor allem eine Frage: wird er die Ehre seiner Familie im Wirrwarr der Intrigen und Machtspielchen wiederherstellen können ?

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ASSASSIN’S CREED 2 ist eines jener Sequels, mit denen man rechnen musste. Und das nicht nur, da das Ende des ersten ASSASSIN’S CREED (Review) vergleichsweise offen gehalten wurde und die Spieler auf etwaige inhaltliche Enthüllungen pochten. Nein, insbesondere die Einzigartigkeit und der kommerzielle Erfolg des 2008 begonnenen Franchise machte ein Fortführen der Reihe unabdingbar, wollte man sich auch weiterhin einen besonderen Status in der Spieleszene waren. Dabei gerieten Ubisoft Montreal gleich zweierlei Aspekte zum Vorteil: zum einen war es leicht möglich, den nicht gänzlich fehler- und frustfreien ersten Teil um Längen zu übertreffen; und zum anderen konnte man relativ konkurrenzlos an die Sache herangehen – war in der Zwischenzeit noch kein vergleichbarer Titel mit einer ähnlichen Tragweite erschienen. So ist es nicht weiter verwunderlich dass ASSASSIN’S CREED eine gründliche Renovierung verpasst bekam, und die bisher erst dezent angerissene Geschichte entsprechend weitergesponnen wird. Allerdings nicht die von Altair, dem (vermeintlichen) Hauptcharakter des ersten ASSASSIN’S CREED-Teils – sondern die von Desmond, einem eigentlich unbefangenen Nachfahren einer längst vergessenen Assassinen-Blutlinie.  Im Gegensatz zum ersten Teil wird er nun allerdings nicht mehr gezwungen, den Animus (jene Technologie, die das Nacherleben der Erinnerungen erst möglich macht) zu benutzen – vielmehr wird er zum Teil einer Art Widerstandsgruppe und begibt sich größtenteils freiwillig auf die spannende Spurensuche in der Vergangenheit.

Das machte bereits im Vorgänger Spaß – vor allem, da eine bis dato einzigartige, enorm geschichtsträchtige Atmosphäre etabliert werden konnte. Doch mit ASSASSIN’S CREED 2 gehen die Macher noch einen Schritt weiter; nicht zuletzt indem sie die von vielen Fans geäußerten Wünsche offenbar stark in den Entwicklungsprozess mit einbezogen haben. Der erste markante Unterschied, der sich somit bemerkbar macht ist das Handling der Missionen. Wo zuvor die immer gleichen Attentats-Stationen regelrecht stupide durchlaufen wurden und lediglich das historisch relevante Setting samt atemberaubender Architektur für Stimmung sorgte, entsteht in ASSASSIN’S CREED 2 nun tatsächlich eine eigene kleine Welt. Eine Welt, in der man sich wohlfühlt – eben weil es nun weitaus mehr zu entdecken und zu erleben gibt als sich stark ähnelnde Handlungsabläufe mit kargen Charakterporträts. So ist nicht nur die Hintergrundgeschichte (vereinfacht: alles, was außerhalb des Animus geschieht) um einiges ausführlicher und spannender inszeniert worden; auch die eigentliche Spielwelt lebt von etlichen Zugewinnen in Bezug auf die spielerischen Möglichkeiten, die markante Atmosphäre und nicht zuletzt den optischen Schauwerten.

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Es beginnt bereits mit dem überaus gelungenen Auftakt, der im Gegensatz zum Vorgänger alles andere als düster oder geheimnisvoll-verschwörerisch daherkommt: man wird als junger Ezio Auditore direkt in eine (harmlos wirkende) Rauferei geworfen, klettert bald darauf mit seinem Bruder auf einen schwindelerregenden Kirchenturm und besieht das malerische Florenz, trifft sich heimlich mit seiner Geliebten und erledigt Botengänge für seinen Vater. Was sich vielleicht eher langatmig oder gewöhnlich anhört, ist es in diesem Falle keineswegs: es ermöglicht dem Spieler einen stimmigen Einstieg in das Spiel und seine Welt, macht ihn mit wichtigen Charakteren vertraut. Vor allem aber wird nichts überstürzt – das Spiel gibt sich selbst die Möglichkeit, sich langsam zu entwickeln und erst im weiteren Verlauf ernstere, inhaltlich gewichtige Töne anzuschlagen. Und dies ist ein Spannungsbogen, dem man nur allzu gerne folgt. ASSASSIN’S CREED 2 meistert bereits damit eine selbst auferlegte Hürde des Vorgängers, und das mit einer – zumindest gefühlten – Leichtigkeit. Das Ergebnis spricht in diesem Fall für sich: die Missionen sind wesentlich abwechslungsreicher und ausführlicher, die Charaktere sympathischer, das Setting greifbarer. Ob man ASSASSIN’S CREED 2 dabei direkt mit dem Vorgänger vergleicht oder nicht, spielt nicht wirklich eine Rolle. Es erleichtert die Herausarbeitung von Stärken, aber grundsätzlich gilt: auch unabhängig betrachtet handelt es sich um ein sehr gutes Spiel.

Schließlich waren die Renovierungen ausführlich genug, um nicht nur das Flair der Hauptmissionen oder die allgemeinen Charakterbezüge zu verbessern. Auch in vielen anderen Belangen finden sich auffallenden Verbesserungen und Innovationen. Ob nun im Großen oder im Kleinen; etwaige Spiel-Elemente sorgen dafür, dass ASSASSIN’S CREED 2 ein wesentlich atmosphärischerer Titel geworden ist als der Vorgänger. Und ein frustfreierer noch dazu – denn auch zahlreiche Ärgernisse gehören nun endgültig der Vergangenheit an. Als ein Beispiel sei hier die Kuriosität (oder: Vereinfachung, da alles andere zusätzlichen Aufwand bedeutet hätte) genannt, die im Vorgänger dazu führte dass die Spielfigur beim direkten Kontakt mit Wasser starb – ebenso wie alle anderen NPC’s. Nun aber kann man gefahrlos ins kühle Nass eintauchen, beispielsweise um Wachen abzuschütteln oder Abkürzungen zu nehmen. Hie und da sind sogar kleinere Bootstouren möglich – ohne die Gefahr beim Betreten oder Verlassen der Gondel versehentlich ins ehemals tödliche Nass zu hüpfen. Gut ist, dass auch die Pferde wieder als Reittiere mit von der Partie sind – besonders, da die Welt von ASSASSIN’S CREED 2 noch ein bemerkenswertes Stückchen größer und weitläufiger ausgefallen ist. Auch wenn die Levelübergänge dabei recht linear ausfallen und mit wenigen Interaktionsmöglichkeiten ausgestattet sind, so tröstet der Anblick und das spezielle Flair der großen Städte (samt Umland) schnell über etliche kleinere Unstimmigkeiten hinweg.

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In diesem Zusammenhang erscheint es ebenfalls bemerkenswert, dass gerade die Städte von einem zusätzlichen Atmosphäre-Boost profitieren. Zwar wirkten sie auch schon im Vorgänger recht lebendig, doch haperte es in vor allem im Hinblick auf die dem Spieler offerierten Möglichkeiten und den Umgang mit den Wachen. Problem erkannt, Problem gelöst: das Aufkommen der Passanten wurde erhöht, die Wachen sind aufmerksamer geworden (und schauen nun auch in Verstecke), es gibt verschiedene Händler mit denen man interagieren kann, die sammelbaren Gegenstände wurden markant erweitert. Auch wenn es sich so gesehen nur um ein spielerisches Beiwerk handelt, macht das Aufstöbern der überall versteckten Kisten (die man endlich öffnen kann), der emotional aufgeladenen Federn oder anderer spezieller Gadgets Spaß – und steigert das Bestreben des Spielers, dass Spiel möglichst komplett abzuschließen. Aber auch das Kampfsystem profitiert von Verbesserungen – die sie vor allem dadurch bemerkbar machen, dass sich die Kämpfe nun weitaus weniger hakelig spielen und allgemein temporeicher inszeniert sind. Noch immer ein Problem, welches offenbar nur schwer zu lösen scheint ist, dass die Kämpfe weiterhin quasi-rundenbasiert ablaufen – das heißt, niemals alle Gegner gleichzeitig angreifen sondern warten bis ein anderer seinen Angriff beendet hat.

Immerhin: man kann sich nun wesentlich besser auf selbige Kämpfe vorbereiten und weitere Gegenstände ins Kampfgeschehen mit einbeziehen. Die gesamte Ausrüstung ist nun endlich Upgrade-fähig; es können immer neue Schwerter, Dolche oder Rüstungsstücke erworben – leider aber nicht gefunden – werden. Durch den Einsatz von Rauchbomben, der markanten Geldwurf-Funktion und das Anheuern von kleineren Gruppen zur Ablenkung oder Unterstützung werden zusätzliche taktische Komponente eingebracht, die zwar sich zwar nur marginal auswirken – aber sie tun es. Neben den imposanten Städten stellt sich dann aber ausgerechnet ein eher dezenter, kleiner Levelabschnitt als Clou heraus – die Villa des Onkels von Ezio, die in einem separierten Levelabschnitt zu finden ist. In jener kleinen Stadt findet Ezio nicht nur ein wohnliches Zuhause – er kann dort einige seiner gesammelten Gegenstände ablegen, sich die bei den Kunsthändlern erworbenen Schätze ansehen, zahlreiche Geheimnisse entdecken – und nicht zuletzt als kreativer Kopf über seine Stadt und etwaige Renovierungsmöglichkeiten schalten und walten. Diese Renovierungen kosten natürlich Geld, bringen dafür im Gegenzug allerdings Rabatte (bei Händlern) oder bestücken die Stadt gleich mit völlig neuen Elementen – wie etwa ausgebauten Wachtürmen, einem Brunnen oder einer (begehbaren) Kirche. Somit schafft ASSASSIN’S CREED 2 ein weiteres kleines Wunder: es erschafft einen Ort, zu dem man als Spieler gerne zurückkehrt, immer und immer wieder. Nicht nur, um sich seine durch die Verbesserungen der Stadt generierten Einnahmen abzuholen – sondern auch, um seine Schätze zu begutachten, in der hauseigenen Arena zu trainieren oder die Stadt nach weiteren versteckten Elementen abzusuchen.

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Stichwort Zuhause und Familie: überhaupt vermag es ASSASSIN’S CREED 2, einen zutiefst ehrlichen, atmosphärischen Bezug zu eben jenen Begrifflichkeiten aufzubauen. Schlicht, da man vielen Charakteren ein hohes Maß an Empathie entgegenbringt, viele familiäre Themen auch in der Haupthandlung behandelt werden. Auch die Dialoge haben sich stark verbessert, man steht nicht mehr nur länger neben seiner Spielfigur – man schlüpft völlig in sie hinein. Diesbezüglich erscheint ebenfalls erwähnenswert, dass das bereits in Teil 1 etablierte Spiel mit den Charakterisierungen des ‚guten‘ und ‚bösen‘ nun nicht mehr ganz so vorhersehbar daherkommt – man sollte also nicht erwarten, dass ein jedes dahingemeuchelte Opfer eine entsprechend verschwörerische Geschichte auf Lager hat und den Hauptcharakter zum (Ver-)Zweifeln bringt. Das ist nur gut und Recht so – schließlich bleibt immer noch genug Interpretationsspielraum in Bezug auf die großen Organisationen und deren Ambitionen.

Weitere Highlights der sammelbaren, also nicht zwingend notwendigen Gegenstände sind derweil die sogenannten Kodex-Seiten und die verschlüsselten Glyphen. Erste ermöglichen es Ezio, durch die Hilfe von Leonardo Da Vinci (in diesem Fall ein höchst sympathischer Nebencharakter) seine Ausrüstung zu verbessern, zweitere schicken den Spieler auf eine fast schon Gänsehaut-auslösende Reise die ‚Wahrheit‘ zu entdecken – in Form einer ominösen Videosequenz, die man anhand von überall verstreuten Symbolen dekodieren kann. Wenn man es denn tatsächlich schafft – denn nicht alle sammelbaren Gegenstände werden entsprechenden auf der Minikarte markiert. Stattdessen lohnt sich oft ein Durchstöbern des aufwendigen Menüs – hier werden alle bisher entdeckten Orte und möglicherweise noch fehlende Elemente aufgezeigt. Eine weitere Übersicht über alle Positiv- und Negativmerkmale von ASSASSIN’S CREED 2 soll folgende, hoffentlich vollständige Aufstellung geben:

Inhalt / Story
  • Erfrischend einzigartiges Story-in-der-Story-Konzept durch den Animus
  • Sinnige Fortführung der in Teil 1 begonnen Hauptgeschichte
  • Setzt direkt an Teil 1 an, fühlt sich aber dennoch an wie ein komplett neues Spiel
  • Toller Spannungsbogen
  • Sympathische, glaubhafte Charaktere
  • Markante Nebencharaktere (Leonardo Da Vinci)
  • Rar gesäte Hintergrundinformationen (Templer gegen Assassinen), offenes Ende

9.5/10

Grafik / Design
  • Imposante, detailreich gestaltete Städte
  • Viele historische und architektonische Highlights
  • Teils malerische Gesamtbild-Kompositionen
  • In den Städten lebhafter Eindruck durch hohes Aufkommen von nett animierten NPC’s
  • Mischung aus atemberaubender Weitsicht (im Großen) und hohen Detailgraden (im Kleinen)
  • Wechselspiel von auf alt und modern getrimmter Optik (im Animus, außerhalb des Animus)
  • Schicke Wasseranimationen
  • Hübsche Zwischensequenzen in Ingame-Grafik

10/10

Sound
  • Tolle, glaubwürdige und atmosphärische Sprecher
  • Lebendige Natur- und Umgebungsgeräusche
  • Abwechslungsreiche Sprachsamples (in den Städten)
  • Abwechslungsreicher, stets passend erscheinender Soundtrack
  • Klassische Note des Soundtracks passt zu 100% zum Spiel
  • Einzelne Sprachsamples wiederholen sich irgendwann doch

9.5/10

Spielwelt, Umfang, Atmosphäre
  • Belebt wirkende, atmosphärisch beeindruckende Städte
  • Abwechslungsreiche, nach und nach freischaltbare Levelabschnitte
  • Tolle Balance-Akte und Kletterpartien
  • Atmosphärische Assassinen-Gruften mit Rätseleinlagen
  • Meist glaubhafte Reaktionen / glaubhaftes Verhalten von NPC’s und Wachen
  • Pferde als agile und schnelle Reittiere im Umland
  • Nutzbare Boote (Gondeln) und die Möglichkeit zu schwimmen
  • Viele (meist frustfrei zu findende) sammelbare Gegenstände
  • Unterschiedliche Waffen- und Rüstungstypen
  • Eigene kleine Stadt mit Aufrüst- und Verdientmöglichkeiten
  • Interaktion mit NPC-Händlern und Questgebern
  • Kein Moralsystem, dafür ein dem Spieler nahegelegter ‚Kodex‘
  • Kampfsystem gerade bei größeren Gegnerhorden noch ausbaufähig

9.5/10

Bedienung, Komfort, Bugs
  • Geringe Ladezeiten
  • Automatisch gesetzte Speicherpunkte
  • Schicke, ausführliche Menüs
  • Hilfestellungen durch Ingame-Tipps, Menüs, erwarbbare Schatzkarten
  • Recht fummelige, vergleichsweise komplizierte Steuerung mit Maus und Tastatur
  • Wegfindung der NPC’s nicht immer problemlos

9.5/10

Ungefähre Spielzeit in Stunden: 25+

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Fazit: Ob nun als direkter Nachfolger zum ersten ASSASSIN’S CREED oder als unabhängiges Spiel – ASSASSIN’S CREED 2 macht alles richtig und perfektioniert das Prinzip um atemberaubende ASSASSINEN-Geschichten durch seine lockere Erzählweise und die fast schon epische, nicht nur optisch ansprechende Spielewelt. Die Hauptmissionen sind spannend, die Charaktere lebhaft und sympathisch, die Spielwelt ist riesig und abwechslungsreich, die Liste der sammel- und aufrüstbaren Gegenstände gigantisch. Man kann problemlos mehrere Stunden in das Spiel investieren, ohne dass dabei Langeweile oder gar Frust aufkommt. Zwar bleiben noch immer kleinere Elemente auf dem Niveau eines verbesserungswürdigen Zustandes (teilweise: die KI der Gegner, die Eintönigkeit der Nebenmissionen, die nicht ganz so stimmigen größeren Kämpfe) – aber alles in allem gibt sich ASSASSIN’S CREED 2 keine Blöße; und ist somit nicht nur das bisher beste ASSASSIN’S CREED, sondern vielleicht auch eines der besten Spiele aller Zeiten. Nicht mehr und nicht weniger.


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„Kunstvolle Vollendung eines wegweisenden Spielprinzips“

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