Filmkritik: „The Beyond – Geisterstadt Der Zombies“ (1981)

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Originaltitel: E Tu Vivrai Nel Terrore – L’aldilà
Regie: Lucio Fulci
Mit: Catriona MacColl, David Warbeck, Sarah Keller u.a.
Land: Italien
Laufzeit: 88 Minuten
FSK: Ab 18 freigegeben
Genre: Horror
Tags: Lucio Fulci | Zombies | Dämonen | Hotel | Hölle | Splatter

„And you will face the sea of darkness, and all therein that may be explored“…

Inhalt: Im Jahre 1927, irgendwo in New Orleans. Ein wütender Mob aus Fackeltragenden stürmt ein Hotel, um einen Mann in seinem Zimmer aufsuchen und dingfest zu machen. Mehr noch – das überraschte Opfer wird kurzerhand an eine Wand genagelt, und daraufhin mit ungelöschtem Kalk übergossen. Ein grausamer Tod – doch offenbar war der Mann in ein wohl gehütetes, düsteres Geheimnis eingeweiht. Gute 50 Jahre später steht das Hotel noch immer – doch ist es in einem erbärmlichen Zustand; nur noch wenig erinnert an die vergangene Gräueltat. Lisa, eine junge Frau aus New York, hat das Hotel geerbt – und strebt an, es von Grund auf zu renovieren um die Zimmer eines Tages wieder zu vermieten. Bereits während der Renovierungsarbeiten aber häufen sich seltsame, teils blutige Unfälle – irgendjemand oder irgendetwas muss die Zeit überdauert haben, und noch immer einen Blick auf das Gebäude werfen. Wie sich herausstellt, steht es auf nicht weniger als auf einem der sieben Tore der Hölle

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Schrei oder stirb…

Kritik: Wer kennt ihn nicht, den wohl bekanntesten italienischen Horrorfilm-Regisseur des 20sten Jahrhunderts ? Die Chancen, dass man mindestens einen der zahlreichen Lucio Fulci-Filme gesehen hat, stehen zumindest gut. Fulci, der bereits im Jahre 1996 mit knapp 60 Jahren frühzeitig an Diabetes verstarb, hat schließlich eine überaus ansehnliche Genre-Biografie vorzuweisen. Jenes Genre ist insbesondere im späteren Karrie-Verlauf eindeutig im Horrorbereich anzusiedeln – während er zu Beginn noch etwas experimenteller unterwegs war und sich in verschiedenen Bereichen ausprobierte. Der heute behandelte Kultfilm GEISTERSTADT DER ZOMBIES entstammt dabei aus der zeitlichen Mitte seiner Schaffensperiode. Da der Film mitunter einzigartig ist, und vor allem als wegweisend für das Genre galt und gilt; läuft er kaum Gefahr mit anderen sogenannten Zombie-Filmen verwechselt zu werden. Eine potentielle Konfusion könnte in diesem Falle eher aufgrund der verschiedenen (eingedeutschten) Filmtitel entstehen: neben DIE GEISTERSTADT DER ZOMBIES bezeichnen die mitunter abenteuerlichen Filmtitel  EIBON – DIE 7 TORE DES SCHRECKENS,  ÜBER DEM JENSEITS, THE BEYOND, THE CITY OF THE LIVING DEAD; oder im Original eben E TU VIVRAI NEL TERROE – L’ALDILÁ alle ein und denselben Film.

Wie auch immer man den 1981’er Film nun nennen möchte – er verdient es durchaus, im gleichen Atemzug mit anderen (mehr oder weniger bekannten) Genre-Klassikern genannt zu werden. Aber auch innerhalb der Filmografie von Lucio Fulci sollte DIE GEISTERSTADT DER ZOMBIES eine übergeordnete Rolle spielen. Schließlich ist die hier vom Regisseur gezeichnete Atmosphäre beinahe unvergleichlich düster und beklemmend – in einem solchen Maße, dass sich kaum Vergleichswerke aus jener zeitlichen Periode anbieten. Somit steht der Film auch in einem deutlichen Gegensatz zu einem Groß an Genrewerken, von denen man oftmals nicht so genau weiss wie es um den (streitbaren) Faktor der Ernsthaftigkeit bestellt ist. Manche setzten schon immer bewusst auf gewisse ironische, überzeichnete Elemente; andere gingen so ernst zu Werke dass die Wirkung eigentlich nur verfehlt werden konnte (jene Filme, die heute oftmals als Trash-Perlen begeistern) – und wieder andere erschufen gänzlich eigenstehende, nur schwer vergleichbare Horrorfilme. So ist auch DIE GEISTERSTADT DER ZOMBIES ein eben solcher – was ihn so oder so (und vorab) zu einem sehenswerten Klassiker macht. Doch davon abgesehen begeistert hier vor allem die Mischung aus dichten, absolut ernst gemeinten Horror-Elementen; und den auflockernden Splatter- und Creature-Momenten (die Zombies selbst, aber auch Spinnen). Auch diese scheinen zwar absolut ernstgemeint, sollen sie doch zur ohnehin schon etablierten, düsteren und hoffnungslosen Atmosphäre beitragen – doch ein gewisses Schmunzeln kann man sich hie und da (und aus heutiger Sicht) einfach nicht verkneifen. 

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Nein bitte, nicht das noch…

Doch auch hier gibt es einen Unterschied: vieles ist immer noch so glaubwürdig und teils erschreckend detailliert dargestellt, dass es einem wahrlich graust. Seien es verätzte Gesichter, an einem Mann herumkrabbelnde (offenbar hungrige) Spinnen, allerlei Wunden oder ein wildgewordener Hund – all das wirkt schön-schaurig und hat bis heute nichts von seiner Wirkungskraft verloren. Und auch nicht hinsichtlich des enormen Einzigartigkeits-Faktors eingebüßt – Szenen wie diese gab es so vorher noch nicht, und auch nach 1981 waren sie eher rar gesät. Einen weiteren, nicht unerheblichen Teil zum Funktionieren des Films tragen indes die leicht okkulten Story-Anleihen bei – sodass DIE GEISTERSTADT DER ZOMBIES weit mehr ist als ein gewöhnlicher Zombie-Film. Im Gegenteil: die besagten Untoten gewinnen sogar erst vergleichsweise spät an Bedeutung, sodass es in erster Linie allerlei mysteriöse Begebenheiten um Geister, Dämonen und Flüche sind; die die Stimmung definieren. Die fast schon über-ambitionierten Darsteller und die spezielle optische Gestaltung des Films (inklusive markanter Kamerafahrten und dem typischen 80’er Jahre-Fokus auf die Gesichter); sowie der markante Soundtrack von Fabio Frizzi sorgen für den nötigen Feinschliff. Dass dann auch noch ein bestimmtes Gemälde für eine mitunter höhere Botschaften genutzt wird; setzt dem Ganzen endgültig die Krone auf.

Die einzige Kritik, die sich DIE GEISTERSTADT DER ZOMBIES theoretisch gefallen lassen müsste, ist an den qualitativen Mängeln (eher Bild- als Tonqualität) festzumachen. Doch soll dieser Punkt nicht in die Gesamtwertung einfliessen. Man sollte den Film so nehmen, wie er ist (am besten auf Blu-Ray und mit dem Original-Beginn) – etwas anderen bleibt einem ohnehin kaum übrig. Davon abgesehen gibt es kaum Defizite – lediglich, dass das Setting bereits zu Beginn (wo es noch nicht der Fall sein sollte) etwas zu desolat wirkt, das heisst einfach zu wenig Menschen herumlaufen oder involviert sind, schmälert den Eindruck leicht. So entstehen schließlich auch gewisse Story-Lücken – was etwa ist nach dem ersten furchtbaren Ereignis im Krankenhaus passiert ? Und auch, dass man das okkulte nicht noch ein stückweit weiter in die Story integriert hat, ist ein leichter Wermutstropfen. So bleibt DIE GEISTERSTADT DER ZOMBIES – neben vielen nur angedeuteten Kniffen und Ideen – hinter seinem wahren Potential als 10/10-Kultfilm zurück, wenn auch nur leicht.

Fazit: DIE GESITERSTADT DER ZOMBIES ist Kult – ob nun eingefleischter Fulci-Fan oder nicht. Selten wirkte ein Zombie-Film so intensiv und atmosphärisch – und dabei trotz vieler derber Splatter-Szenen verdammt erfrischend und einzigartig. Wahrlich, es gibt nur wenig was man hätte besser machen können. Eine absolute Empfehlung für alle, die über eine möglicherweise nicht ganz optimalen Bildqualität hinwegsehen können. Hier wird Geschichte geschrieben…

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14 Gedanken zu “Filmkritik: „The Beyond – Geisterstadt Der Zombies“ (1981)

  1. Ich bin auch ein großer „Italo“-Fan, besonders wenn es um Pornos geht…..
    Olli hast du schon mal daran gedacht??? Wieso immer nur Spielfilme bewerten???
    Ich würde es begrüßen, wenn ihr mit dem gleichen Eifer mal einen Porno bewerten würdet 🙂
    Das würde mir richtigen spaß bereiten….und wie gesagt, im Italo-Bereich gibt es da schon Einiges aufzuarbeiten….Man bedenke die TEUFELSAUSTEIBUNG DER NONNE im Wald hahahahahaha
    BINGO gut, dass ich euch daran erinnere 🙂

    Olli dazu hätt‘ ich gerne deine Meinung gehört!

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    1. o.O Naja ich weiß nicht ob das hier her gehört. ^^ Da du dich scheinbar damit auskennst kannst du ja diese Rezensionen als Gastkritiker verfassen. 🙂 Die heutigen Pornos sind eh scheiße…was soll es DA zu rezensieren geben, „Geficke vom Fließband“…“Vintage“ is geil. xD Als die Frauen noch was auf den Hüften hatten, keine Silikontitten und die Männer behaart wie Affen waren mit ordentlichen Busch und Pornobalken und als es tatsächlich sogar noch sowas wie eine „Geschichte“ zum Film gab. xD Bei „Italo“ fällt mir sowieso nur Rocco Siffredi ein. 🙂 Brasilianische „Pornochanchadas“ sind auch höchst amüsant und kinky zu gleich, da weiß man nie was man zu sehen bekommt…tabu scheinen die da nicht zu kennen. *g*

      Hm….hatte ich schon geschrieben, dass das gar nicht hier her gehört? ^^ Oli, wenns zu weit geht…weißt ja…Beiträge löschen und so. 🙂

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      1. Nur zu… wie gesagt, Mitarbeiter-Posten sind noch reichlich frei^^

        Mir selbst fällt das etwas schwer… habe da wohl keine so ausführliche Sammlung anzubieten. Obwohl, die Nonne… natürlich ! Wenn man davon mal eine komplette Fassung (sofern es die gibt) ausfindig machen könnte… wäre sofort dabei^^

        Aber wenn dann auch richtig… schöne DVD-Collection aufbauen, und Bonusmaterial etc. auch mitbewerten. Schnöde PC-Videos kann schließlich jeder… 😉

        Öhm löschen ? Finde den Button nicht, hehe. Nur aufpassen auf schmutzige Wörter, nicht das irgendein Filter drauf anspringt^^

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    1. Ich versteh die Frage auch nicht, vllt. ist die Menge des Geschriebenen gemeint ( sehr lang?) Man meint richtig, doch ist dieser nicht der einzige Lebensinhalt. Ausserdem kann ein fabelhafter Film das Leben beeinflussen auch wenn nur für kurz, da nicht jeder stumpf sonder mit einer (tieferen) Botschaft daherkommt und das ist auch gut so.

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        1. Hey Christian, was ist mit deiner Rechtsschreibung 😉
          Kein Ding Digger, das ist Krizzle-Style…

          Schreibt doch bis die Tastatur glüht :)..ich vermisse manchmal nur die „Lockerheit“ in euren Kommi’s. So verkrampft irgendwie..Ihr Profikritiker

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          1. Wieso verkrampft?^^ Ist doch ein normaler Gedankenaustausch, das macht die Filme interessanter, vor allem dann wenn sie tatsächlich keinen tieferen Sinn haben. 🙂 Ich kommuniziere mit Oli mittlerweile nur noch über Filmkritiken. LOL Da muss das schon sein. 🙂

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  2. Und schon wieder eine unerwartete Wertung von 8.0
    Das alles ist schon recht nett anzuschauen or allem auch bezogen auf das Jahr. Doch hätte ich dem Film eine 7.0 verpasst. Etwas zu durcheinander und verwurstelt salopp gesagt und auf die schnelle( da ich wieder back to work muss und das Eingabefeld hier mies abspackt) auf wiedersehen

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  3. Oli, jetzt machst du mich glücklich. Ich hätte nie gedacht, dass du diesem Film, der bei vielen als „Schund“ verschrien ist (wie eigentlich jeder Fulci Film), eine 8/10(!) geben würdest. Das muss ich erst mal verdauen. 🙂

    So sehr unrecht haben sie ja nun nicht, man beachte allein die Szene im Fahrstuhl in der David Warbeck (der auch einmal in der Rolle von „James Bond“ vorgesehen war) seine Waffe nachlädt, in dem er einfach die Kugel in den Lauf drückt (die Darsteller grinsen in der Szene sogar für einen Bruchteil einer Sekunde LOL) oder diese grenzgenial doofen Tarantelnachbauten. 🙂 Aber der Film entschädigt mit einer guten Atmosphäre, einem tollen Soundtrack (im Filmhintergrund sind auch ständig irgendwelche leisen Stimmen zu hören) und einem genialen Schluss…nicht zu vergessen die Gore-Effekte….z.B. der Kopfschuss von dem wohl hässlichsten Mädel der Filmgeschichte, dass gleich der ganze Kopf explodiert…muahahaha…Hammer. *g* Oder der Klempner der aussieht wie Mel Gibson, ironischerweise steht auf dem Schild seines Autos tatsächlich „Jesus Christ is the Answer“…und prompt wird ihm das Auge dafür ausgekratzt. LOL 🙂 Lucio Fulci hat übrigens (wie häufig) auch in diesem Film einen Cameo-Auftritt, in dem Fall als Bibliothekar. Es handelt sich hier um einen der besseren Fulci, denn nicht alle sind so gut…vor allem die Filme die er im letzten Drittel seiner Karriere und vor seinem Tod drehte.

    „The Beyond“ ist ein interessanter und ein eher untypischer Vertreter von Zombiefilmen (wenn man hier von klassischen Zombies überhaupt sprechen kann), es gibt atmosphärisch dichte und optisch grandiose Szenen, wie z.B. die Fahrt auf der Straße, als sich Liza und Emily das erste Mal begegnen oder der Übertritt der Hauptcharaktere in die Hölle, nicht zuletzt diese INRI-Position in welcher der Maler an die Wand genagelt wurde und in der er auch als Untoter zwischendrin mal auftaucht.

    Andererseits ist der Film aber auch oft irgendwie „wirr“, unlogisch und etwas handlungsarm, wie auch arm an Menschen (wie du schon erwähntest ) und wirft einige Fragen auf…

    – Was hat der Maler eigentlich verbrochen, damit ihn der Zorn der Einwohner traf? Dass er den Schlüssel zu einem dieser Tore der Hölle gefunden hat mag zwar eine Erklärung sein LOL …aber was hat er getan? Warum wird er selbst nicht Opfer dieser Hölle?
    – In einer Stadt in der scheinbar kaum ein Mensch lebt will Liza ein Hotel wieder flott machen und davon auch noch leben?…Respekt! (allerdings hat sie ja – laut eigener Aussage – ja schon einiges beruflich hinter sich ^^)
    – In welcher Beziehung steht Emily zu den Untoten? Wofür wurde sie bestraft? Hat sie ein Gebot verletzt und ist der Hölle entflohen?
    – Wieso hat das Mädchen plötzlich die weißen Kontaktlinsen in den Augen? Was hat das zu bedeuten und warum sind ihre Augen trotzdem dazwischen wieder normal?
    – Weshalb kommt man auf die Idee Herztöne von Verstorbenen zu messen? ^^
    – Warum fällt ein Glas Säure(?) von selbst einfach um und falls es sich denn um Säure handeln sollte (jemand erwähnte es handele sich um Formaldehyd, das wohl KEINE Gesichter veräzt), warum steht das Glas da so einfach wild und randvoll(!) in der Gegend herum.
    – Wie kommt Klempner Joe in die Badewanne, wenn er doch vorher bereits beerdigt wurde? Sind die Untoten in der Lage sich von einem Ort zum anderen zu teleportieren? (sowas gab es übrigens schon im Fulci Vorgängerfilm „Paura nella città dei morti viventi“ ^^)
    – Ist die Klinik ein weiteres Tor zur Hölle oder warum befinden sich die Protagonisten wieder im Keller des alten Hotels? (nichtsdestotrotz fand ich dieses Ende genial ^^) Gibt es eine unerklärliche Verbindung zwischen beiden Orten oder sollte dies einfach nur bedeuten, dass es keinen Ausweg aus der Hölle gab und die beiden Protagonisten bereits verloren waren?
    – Welchen Wirkungsgrad hatte die „Hölle auf Erden“ bezog es sich auf diese Ortschaft, auf die betreffenden Personen (, auf den Keller LOL) oder gar auf die ganze Welt???
    etc… vielleicht fallen dir ja noch Fragen oder noch besser…Antworten ein. 🙂

    Bei Fulci hat man oft Gefühl, dass er die zum Großteil abstruse Handlung immer um die Gewaltszenen (die hier zwar oft recht billig, aber dennoch drastisch wirken) herumbauen würde. Am Schluss fragt man sich, wie so oft: „Was zum Teufel war das? Was will uns das alles sagen?“.^^ Manchmal lässt auch das handwerkliche zu wünschen übrig. Ich tue mich mit der Wertung schwer, es ist eindeutig ein Horrorklassiker den man gesehen haben sollte und ich fand ihn früher sogar recht beeindruckend (hatte u.a. ein „The Beyond“ Bild an der Wand ^^), dennoch hinterlässt der Film einen wirren und unfertigen Eindruck…

    Wertung: 6,5/10

    Zum Thema schlechte Bildqualität…das war wohl die allererste deutsche DVD-Veröffentlichung…da war man schon froh den Film überhaupt besitzen zu können. 🙂

    „The City of the living Dead“ ist übrigens ein anderer Film vom gleichen Schlag von Fulci…normalerweise müsste dieser „Geisterstadt der Zombies“ heißen, aber nein…dieser erhielt hier den berühmt berüchtigt gewordenen Titel „Ein Zombie hing am Glockenseil.“ Ich muss dir da sowieso bald mal wieder was zusammenstellen bzw. habe ich ja immer noch ein paar Sachen zum loswerden. 🙂

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    1. Absolut berechtigte Fragen… die ich mir teilweise genau so gestellt habe. Besonders markant wären natürlich die nach dem Maler und die nach der ‚Hölle auf Erden‘, kurzum all jene die die eigentliche Story – mehr oder weniger in ihrem Kern – betreffen. Auffallend ist, dass Fulci (oder wer auch immer hier die Ideen geliefert hat) wenig preisgibt, in der Tat… aber irgendwie hatte ich das Gefühl, als ergäbe all das doch einen Sinn. Ein wenig Interpretation hier, ein wenig Hinzudichten dort… immerhin ist das hier möglich, während andere Werke einfach mal mit plumpen / klischeehaften Prämissen daherkommen. Genau das führt mich nun auch zu Deinem Stichwort des ‚unfertigen‘ Eindrucks… stimmt wohl. Ob das dem Film (nur in Bezug auf die Story) nun gut oder schlecht bekommt, vermag ich nicht genau zu sagen…^^

      Die andere Dinge dagegen… einfach zu GEIL^^ Was davon wirklich beabsichtigt war (und sich irgendwie, wenn auch nur krude, erklären lässt) steht wohl in den Sternen… oder im Skript 😉

      Die ganzen Teleportations-Geschichten könnten da noch am ehesten zu den beabsichtigten Stilmittel gehören. Irgendwie ist ja ALLES reichlich ‚übersinnlich‘, und wenn zwei Protagonisten schon durch eine nicht wirklich reale Tür in eine andere Welt gelangen können, warum nicht auch vom einen zum anderen Ort. Aber das Wasserglas, bzw. die Flüssigkeiten, die mega-hässlichen Kontaktlinsen, das EKG bei einem Toten… WTF. Bestimmt könnte man auch hier Antworten finden, aber da diese derart an den Haaren herbeigezogen werden müssten… lieber nicht^^

      Deswegen ja auch ’nur‘ eine 8/10, lol…^^
      Ich bin verwirrt. Aber sicher wird das mit dem nächsten Fulci besser, mhehehe.

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      1. Ich glaube nicht. LOL Aber das ist ja das lustige. 🙂 Das Skript jedenfalls stammt von Dardano Sacchetti, der u.a. auch Sachen für Dario Argento und Mario Bava geschrieben hat. Aber das meiste hat er wohl für Fulci geschrieben, überhaupt hat er sehr viel geschrieben (ca. 3 – 6 Skripte pro Jahr!) und da kann dann schon mal was „unfertig“ daherkommen. ^^ Aber ich finde gut, dass du nicht alles aus dem Italobereich sofort als schlecht bewertest und ich bin ja ein sehr großer Italo-Fan…ist schon komisch, dass Quentin Tarantino einen zum Teil gravierend ähnlichen Geschmack aufzuweisen scheint wie ich. ^^ Wann hast du den Film gesehen…vielleicht warst du da ja noch von deiner Krankheit beeinflusst worden. *g* Wie gesagt, zieh dir nichts aus dem Netz oder so, was abstruse Filme angeht bin ich dein Ansprechpartner. 🙂

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