OPERADYSE – Pandemonium (Official Track)

Operadyse - Pandemonium.mp4_thumbs_[2013.03.09_22.20.11]

Die Rückkehr einer Genre-Hoffnung.

OPERADYSE – kaum ein anderer Bandname, den man hierzulande sicher nicht auf Anhieb richtig aussprechen wird; bietet derzeit ein derart hochkarätiges Gänsehaut-Potential. Zumindest, wenn man sich selbst als Freund des Symphonic Power Metals bezeichnet, und im besten Fall bereits die 2009 erschienene EP der Band, HOPE ERA DIES (Review) gehört hat. Denn obwohl die vielversprechende Ankündigung bezüglich eines Debütalbums schon länger kursierte, scheint man erst jetzt in eine wahrlich heisse Phase zu kommen: das Album steht kurz vor der Veröffentlichung, es sind sowohl ein kurzer Alben-Trailer als auch ein kompletter Preview-Track (siehe unten) erschienen. Und sobald man diese erst einmal gehört hat; erübrigt sich auch die Frage warum es in diesem Falle mal etwas länger gedauert hat. Gut Ding will eben Weile haben.

OPERADYSE kommen aus französischen Gefilden, und bestehen aus 5 Mitgliedern – wobei erst im Jahre 2010 ein markanter Mitgliedswechsel vollzogen wurde. Vielleicht ist eben dies auch einer der Gründe für die Verzögerungen – immerhin verliess die einstige weibliche Lead-Stimme Jennifer Lassalle die Band, und wurde daraufhin von einem männlichen Kollegen (Franck Garcia) ersetzt. Und auch bezüglich der restlichen Besetzung gab es einiges an Bewegung – nur noch Bastien Sable (Keyboard) und Damien Marco (Gitarre) waren schon so auf der EP zu hören und sind der Band bis heute erhalten geblieben. Wie auch immer man dazu stehen mag – das am letzten Freitag veröffentliche, neueste Ergebnis all dieser Strapazen vermag es, durch die Bank zu beeindrucken.

PANDEMONIUM ist schließlich nicht nur der Titel des kommenden Albums – sondern auch des Titels, der nun vorab online gestellt wurde. Wahrlich, dass sind OPERADYSE, wie sie auch schon auf der EP zu Werke gingen – ausdrucksstark, emotional; und verdammt episch. Und auch die neue, nun männliche Frontstimme steht der Band gut zu Gesicht – wenngleich sie dadurch einen kleinen Teil ihrer ehemaligen Besonderheit verliert. Kompensiert wird dies nun durch eine symphonisch erhabene Komposition, die kaum Wünsche offen lässt – die melodischen Aspekte, die Chöre, die wunderbar atmosphärischen Instrumentalpassgen und das das fulminante Finale zeigen auf, wer im Jahre 2013 die Krone des Symphonic Power Metals ergreifen könnte. Lediglich die Konkurrenz von DERDIAN könnte ein harter Brocken werden – doch waren wir ab. Im Augenblick sieht alles sehr, sehr gut aus. Jetzt bloss keine Fehler mehr machen, und schnell ein vernünftiges Label finden ! Fest steht: wer die Jungs nicht unter Vertrag nimmt, hat nicht mehr alle Tassen im Schrank.

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