CRYSTALLION – Killer (Metal News)

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Oh weh, kann das gutgehen… ?

CRYSTALLION machen es sich aber auch nicht leicht. Nach einem soliden Debüt (Review hier) und einem durchaus sagenhaften 2008’er Album (HATTIN, 10/10 – Review hier) veröffentlichten sie 2009 das schon nicht mehr ganz so gut aufgenommene HUNDRED DAYS – ebenfalls ein Konzeptalbum mit historisch fundiertem Einschlag. Dass Anfang 2013 nun endlich ein neues Studioalbum erscheinen sollte, war für viele eine gute Nachricht – wohl auch, da man sich in der Hoffnung wiegte, es könnte wieder ein ähnlich aussergewöhnlich-anspruchsvolles Material ans Licht kommen wie einst auf / mit HATTIN. Allerdings sprechen zur Zeit – und leider – mindestens drei Dinge dagegen. Sicher, eine jede Band entwickelt sich im Laufe ihrer jeweiligen Karriere weiter, was schön und gut ist – aber eine 180-Grad-Kehrtwende ist dabei nur allzu selten bekömmlich; gerade für die Fans. Doch kommen wir zu einer Aufstellung der ersten, schon vor dem Release ersichtlichen Missstände.

Erstens und ohne Zweifel diskutabel: das überraschend plumpe Cover-Artwork; welches unfreiwillig komisch wirkt und so gar nichts mit den bisherigen gemein hat. Eine echte Verschlechterung – da war selbst das (ebenfalls schlichte) Cover des Debütalbums ansehnlicher; gar nicht erst zu sprechen vom fantastischen Artwork von HATTIN. Zweitens: KILLER wird wohl kein in sich zusammenhängendes Konzept-Album werden, sondern vielmehr ein typisches Genre-Album mit einer Ansammlung von mal härteren, mal balladeskeren Titeln. Ein quasi-Sampler also – doch davon gibt es doch schon so viele. Warum also auf ein Band-Markenzeichen (wie das historischer Konzeptalben) verzichten ? Und drittens, was gleichzeitig am schwersten wiegt – die von der Band vorab veröffentlichte Kostprobe in Form des Titels READY TO STRIKE ist schlichtweg enttäuschend. Nicht nur, dass der Titel nicht hält, was er aufgrund seiner Bezeichnung verspricht – er klingt einfach viel zu mainstreamig und rockig, als dass er sich markant von der Masse abheben könnte. Wo sind nur die guten alten Power Metal-Klänge hin, wo die ansprechenden Textinhalte mit Lerneffekt, die sinnige Arbeit mit einer verdammt guten Power Metal-Stimme wie der von Leadsänger Thomas Strübler ? bis es zu einer endgültigen Antwort kommt, gibt es an dieser Stelle nur noch die Trackliste und den Preview-Track – zwecks eigener Meinungsbildung. Es sieht nicht allzu gut aus… aber die Hoffnung stirbt zuletzt.

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