Oliverdsw’s Fidele Finanzchronologie: Offizieller Schriftverkehr Teil #1

Oder: Ein Schreiben Zur Inkasso-Abwehr (Krankenkasse, Behörden) ? Zumindest kann es das unvermeidliche (um bald einen Monat) hinauszögern – offenbar ! Bald meht von dieser Geschichte, die noch längst nicht abgeschlossen und lediglich als Teil eines großen Ganzen zu verstehen ist.

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Versicherungs- und Beitragsmanagement

Vollstreckung und Insolvenz

***** Wolfsburg

Wolfsburg, 01. September 2012

Betrifft: Beitragsbescheid / Mahung vom 24. August 2012

Ref. VBM VI-ÖS ***************

Sehr geehrte Frau ************,

wie ich Ihrem aktuellen Schreiben vom 24.08.2012 entnehmen konnte, wurde eine seit längerem bestehende Ratenzahlungsvereinbarung aufgrund einer nicht fristgerechten Zahlung meinerseits gekündigt.

Diese Antwort ist lediglich als Anfrage zu verstehen, die sich darauf bezieht; ob nicht doch ein gewisses Entgegenkommen Ihrerseits möglich ist. Ich sehe, dass sich die eigentlichen Beitragsrückstände nur noch auf 367,86 Euro belaufen, die Säumnisgebühren et cetera dagegen schon auf 635 Euro. Läuft das Inkasso-Verfahren nun weiter, werden sich diese Kosten vermutlich nochmals steigern – für mich, der seit kurzem bereits mit der eigentlichen Ratenzahlung ein Problem hat, verständlicherweise ein Ding der Unmöglichkeit.

Dabei habe ich über einen erheblichen Zeitraum meine Raten bezahlt – sodass Sie bereits weit über 1000 Euro von mir erhalten haben. Wie auch immer die Gesetzeslage steht, Sie verstehen sicher, dass dies für einen Außenstehenden nur schwer nachzuvollziehen ist.  Dass sich dieser Betrag nun gar nochmals erhöhen soll, bereitet mir mehr als nur Kopfschmerzen. Glücklicherweise nehme ich ohnehin ****** ein (******), aber da eine weitere Ratenzahlung nun wohl unmöglich werden wird, und der Gesamtbetrag so oder so nicht in einer Summe zu tilgen ist, bitte ich Sie zumindest um ein dezentes Einlenken.

Wäre es vielleicht möglich, den eingeforderten Gesamtbetrag auf eine realistische, für mich zu bewältigende Summe (bei einem Monatseinkommen von 650 Euro) zu verringern, das heißt auf den übrig gebliebende Betrag der Beitragsforderungen von 367,86 € – sodass ich diese (zum nächsten Monat) auf einmal tilgen kann ? Oder, dass Sie mir zumindest noch deutlich mehr Zeit einräumen, den Gesamtbetrag zu zahlen ? Denn ich weiß beileibe nicht, wie es sich das „Gesetz“ nach dem Sie handeln vorstellt, in meiner Lage innerhalb einer Woche an über 1000 Euro zu kommen.

Natürlich könnte ich es verstehen, wenn Sie nach den Vorschriften verfahren müssten und ich auf diesen Brief ein unbeeindrucktes Antwortschreiben im besten „Beamtendeutsch“ erhalte. Es wäre die Regel – aber zutiefst schade.

 Mit freundlichen Grüßen

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