Studio Ghibli / Hayao Miyazaki Spezial

Herzlich willkommen zu meinem Special über das Studio Ghibli – dem wohl bekanntesten japanischen Zeichentrickfilmstudio. Der Grad der Berühmtheit kommt dementsprechend nicht von ungefähr: mit Filmen wie Prinzessin Mononoke, Chihiros Reise Ins Zauberland oder ganz aktuell Ponyo – Das Große Abenteuer Am Meer erreicht das Studio – beziehungsweise die genialen Köpfe dahinter – immer wieder eine riesige internationale Zuschauergemeinde. Doch eigentlich begann alles viel früher… nämlich im Jahre 1984 und aufgrund des großen Erfolges des zeitlosen Anime-Meisterwerkes Nausicaä Aus Dem Tal Der Winde. Dieser führte dazu, dass einige kreative Köpfe nur ein Jahr später, 1985, das bis heute überaus erfolgreiche Studio gründeten. Das besondere ist nach wie vor, dass das Studio in erster Linie nicht auf die aktuellen technischen Möglichkeiten – sondern deutlich auf Tradition und „Handarbeit“ setzt. Aufwendige und teure Computeranimationen beschränken sich also auf ein absolutes Minimum, stattdessen regieren oft farbenfrohe Szenenbilder und eine ganz besonderes, liebevolles Detailreichtum. Unter anderem deshalb, und weil auch ich persönlich mit dem Film Nausicaa mein erster Werk von einem der heute berühmtesten Köpfe hinter dem Studio – Hayao Miyazaki – gesehen habe (wenn auch nicht im eigentlichen Erscheinungsjahr, sondern weit davon entfernt), möchte ich dieses „Special“ ins Leben rufen und einige der wichtigsten Werke des Studios vorstellen und rezensieren. Dabei soll möglichst chronologisch vorgegangen werden, was sich gut trifft – da ich nunmehr in Besitz beinahe aller Ghibli-Filme bis 2004 (Das Wandelnde Schloss) bin. Die anderen werden noch folgen, daran besteht kein Zweifel – selbst wenn es sich dabei um explizite Kinderfilme für die jüngeren handelt (Ponyo). Denn eines ist sicher: alles, was dieses Studio respektive besonders Hayao Myazaki anfässt, wird zu Gold. Weniger auf den kommerziellen Erfolg bezogen, als auf den Inhalt: jeder noch so als „Kinderkram“ abgestempelte Anime-Film (diese Ignoranten gibt es nach wie vor) dieser Meister des Genres trägt eine überaus epische Stimmung in sich, und verbindet traditionelle Geschichten und Werte mit den fanatischsten Fantasy-Welten und der Fiktion.

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