Problem & Lösung: HD-Video-Bild Sieht Unrealistisch Oder „Zu Schnell“ Aus !?

Wenn einem das auf dem heimischen Bildschirm laufende Programm komisch vorkommt, dann kann das mehrere Gründe haben. Heute soll es aber nicht um etwaige Geschmacksfragen oder inhaltliche Qualitäten gehen, sondern eher um neue technische Features bei High-End-Geräten.

Zunächst gilt es dabei, ein sich in letzter Zeit häufendes und einige beschäftigendes Problem zu benennen. Die Ausgangssituation: hat man sich erst einmal einen der neuen Breitbild-TV’s gesichert, oder schlendert einfach mal durch den heimischen Elektronik-Fachmarkt; kann es vorkommen dass insbesondere alte DVD’s oder herkömmliche TV-Filme einstweilen… ungewöhnlich aussehen. Mitunter entsteht sogar der Eindruck, dass die dargestellten Bewegungsabläufe unrealistisch schnell ablaufen. Eben so, als wenn eine unsichtbare Hand zwar die eigentliche Qualität des Bildes (Auflösung, Schärfe et cetera) merklich verbessert; gleichzeitig aber die Abspielgeschwindigkeit auf gefühlte 1.5 % gestellt hätte.

Hierbei handelt es sich indes um ein Problem, welches nicht jedermann gleichermaßen auffallen, geschweige denn stören wird. Dabei sind die Auswirkungen bezeichnend: vor allem ältere Filme wirken plötzlich ungewöhnlich schnell und flüssig; wenn man so will vielleicht auch geschmeidiger. Doch ist diese Form eines flüssigen Abspielens weit mehr als nötig und eventuell auch verträglich ist – nicht wenige klagen über Kopfschmerzen, betrachten sie die neue Full-HD-Qualität mit den zusätzlich schneller wirkenden Bildern.

Gibt man das Problem nun bei Google ein, findet man überraschenderweise relativ wenig aussagekräftiges zum Thema. Gerade deshalb soll dieser Beitrag hier endlich Licht ins Dunkel bringen.

Die meisten Filme sind nach wie vor in einer Standard-PAL Formatierung mit 25 Bildern pro Sekunde verfügbar – so gut wie alle hierzulande erhältlichen DVD’s. Man könnte auch von 25FPS oder 25 Hz (Hertz) sprechen – die Zahl steht für nichts anderes als die Anzahl der Frames, die pro Sekunde abgespielt beziehungsweise aktualisiert werden. Alle herkömmlichen (das heißt vor allem ältere) TV-Geräte haben meist eine Hertz-Zahl von 60. Dies ist besonders beim herkömmlichen TV-Programm wichtig, da sonst schnell der Eindruck des „Flimmerns“ entstehen kann. Bei einer eingelegten DVD muss man sich nun vorstellen, dass das Gerät theoretisch in der Lage wäre, „mehr“ darzustellen als die 25 Hz. Doch bisher war es so, dass das Gerät den Input so akzeptierte, wie er ankam – und das Bild dementsprechend so präsentierte, wie wir es alle kennen (und gewohnt sind).

Im übrigen werden alle Kinofilme mit einer Bildzahl von 24FPS aufgenommen (auch Blu-Rays haben die entsprechende Angabe „24p“). Bisher konnte man da mit dem sogenannten 3:2 Pulldown noch einiges dran drehen, beispielsweise um die NTSC-Framezahl von 29.96FPS zu erreichen. All das geschieht so, dass es vom Auge des Zuschauers nicht bemerkt wird – so, wie es die Filmemacher aufzeichnen und auf ihren kleinen Vorschaumonitoren sehen, genau so bekommt man es auch daheim präsentiert.

Die neuen LCD-Geräte mit Hertzzahlen jenseits der 100 (120 Hertz ist sehr beliebt) aber haben ein… man nenne es „exklusives“ Feature: die sogenannte Bewegungs-Interpolation. Bei Plasma-TVs ist es hauptsächlich die (angenehmere) Technik der sich abwechselnden Frames, wobei auf ein „normales“ (helles) Frame ein dunkleres folgt. Bei der Bewegungs-Interpolation aber geht es wie folgt zu: das TV-Gerät „analysiert“ den aktuellen Frame (von denen es üblicherweise 24 gibt), sowie den darauf folgenden – und erschafft einen neuen, mysteriösen Zwischenframe. Dieser hat die Bildinformation von Frame 1 und 2, ist also quasi ein künstlich erstellter Frame 1.5 – bereits hier wird ein erstes Problem ersichtlich. Denn: diesen Frame 1.5 hat der jeweilige Filmemacher nicht beabsichtigt, eventuell wird sich durch diesen Prozess der Gesamteindrucks des Films merklich verändern. Denn es ist klar, dass die „Frameklone“ nicht nur alle paar Sekunden einmal vorkommen. Bei einer Anpassung hin zu einer Hertzzahl von 120 kann der Film also durchaus ein wenig… merkwürdig anmuten.

Der Vorteil: Bildartefakte, Unschärfe und alle weiteren optischen Auffälligkeiten werden endgültig beseitigt. Der Nachteil: es sieht schlicht komisch aus, was einen zum eigentlichen Problem zurückführt. Will man sich nicht auf die vermeintliche Verbesserung einlassen, hilft nur der Weg in das Menü des TV-Gerätes – und das Auffinden der meist versteckten Option, die Interpolation abzuschalten. Nur dann erhält man endlich wieder ein normal abgespieltes Bild, dass dennoch über alle anderen Verbesserungen (wie die HD-Qualität) verfügt.

Also: eine hohe Hertzzahl bei neueren TV-Geräten und eine eingeschaltete Bewegungs-Interpolation ergeben die unrealistische Geschmeidigkeit in den Bewegungsabläufen; indem zahlreiche mysteriöse Frames generiert werden und so das Werk des Filmemachers verändern. Einzig und allein bei Videospielen wäre dieses Feature momentan von Vorteil – für alle anderen Bereiche muss man dringend noch eine alternative Möglichkeit finden.

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20 Gedanken zu “Problem & Lösung: HD-Video-Bild Sieht Unrealistisch Oder „Zu Schnell“ Aus !?

  1. Also ja ein aktuelles Thema ! Ich habe habe aber nun bemerkt das mein Sony TV so intelligent ist das ich nur zwischen spiel und Film umschalten muss um diese störenden optischen Eindrücke zu unterlassen 🙂

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  2. Jetzt muss ich auf diesen mittlerweile schon 2 Jahre alten Artikel zurückgreifen, aber das Thema scheint ja immer noch aktuell zu sein. Ich bin seit ein paar Wochen selbst von 42″ Plasma auf 46″ LCD bzw. LED (die Bezeichnung ist eh Quatsch, da es immer noch ein LCD-Bildschirm ist nur mit zusätzlicher „Backlight Beleuchtung“) umgestiegen.

    Der Grund ist, dass sich leider nach ca. 10 Monaten Betrieb ein statisches Senderlogo im Fernseher leicht eingebrannt hat, was zeigt, dass das vermeintlich „beseitigte“ Problem von „Burn-Ins“ bei neueren Plasma-Geräten immer noch auftauchen kann. Dabei habe ich den Bildschirm genau nach Vorschrift behandelt: in der Anfangsphase mit wenig Kontrast und Helligkeit fernsehen, statische Senderlogos und schwarze Balken vermeiden etc… Das hat wunderbar geklappt und ich dachte nach so langer Zeit wäre das nun kein Thema mehr, aber kaum hatte ich einen Sender zu lange geschaut (sogar mit reduziertem Kontrast im Öko-Modus!) zeichnete sich am nächsten Tag schon ein „Wasserzeichen“ im Fernseher ab. Das darf nicht sein! Gott sei Dank hat Amazon das Gerät anstandslos Retoure genommen – allerdings warte ich immer noch auf die Rückzahlung. ^^ Ich bin hier eigentlich positiver Dinge, da solche Angelegenheiten bei Amazon eigentlich immer zu meiner Zufriedenheit gelöst wurden (im Gegensatz z.B. zu Sahturm und Mediablöd, deren Angebote bei näherer Betrachtung gar nicht billig sind) , dennoch werde ich hier in den nächsten Tagen noch einmal nachhaken müssen.

    Wenn ich die Wahl hätte wäre ich aber immer noch bei Plasma geblieben (scheiß auf die Größe), da es einfach die bessere Technik ist. (vom Bildeindruck zumindest) Alle anderen die das Gegenteil behaupten, die sind entweder durch die neue LCD-Technik schon total abgestumpft oder haben einfach keine Ahnung. Ich hatte nun beide Technologien zu Hause und kann da etwas besser urteilen. Die neue OLED Technik, die wohl ab nächsten Jahr an den Start geht, wird wohl von der Farbbrillanz und vom Schwarzwert beide Techniken übertrumpfen. Nur ist sie im Moment noch nicht für den privaten Haushalt im vollen Umfang zugänglich, mal abgesehen von Minigeräten um die 11 – 15″ für 700 – 1500 Euro.

    Zurück zu meiner Odyssee und dem Thema „unrealistisches Bild“: ich hatte mich über alle möglichen LCD/LED Fernseher informiert….ich las immer wieder von Problemen wie „schlechter Schwarzwert“, „Soap-Effekt“, „Clouding“, „Flashlights“, „unnatürliche Farben“ und und und… Dachte auch beim ersten Fernseher einen Glücksgriff gemacht zu haben, einen Sharp Aquos. In der Tat, ich war vom Bildeindruck (machte einen Side-by-Side Vergleich mit dem Plasma) erst einmal begeistert. So nah kam in meinen Augen eigentlich noch kein LCD dem Bildeindruck eines Plasmas gleich. Sehr guter Schwarzwert (trotz hoher Leuchtkraft), gute Blickwinkelunabhängigkeit, ähnlich gute Farbdarstellung und auch die Verarbeitung ist bei dem Gerät auf höchstem Niveau…eigentlich fast schon ein Geheimtipp, da Sharp nicht mehr unbedingt die verbreitete Marke in unseren Breitengraden zu sein scheint.

    Leider musste ich ihn zurückschicken. Grund: vor allem mangelhafte Umsetzung der Bewegungsinterpolation. Der Fernseher verfügt zwar über so eine, leider hat diese keine Einstellung für die Intensität, so dass der Soap Effekt EXTREM auftritt…fast wie in einer Stummfilm-Klamotte. Ohne ist das Bild nicht zu ertragen, da es je nach Quelle extrem ruckelt bzw. es zu einer Art…ich nenne es mal so…“Metronom-Effekt“ kommt…man sieht also bei auch nur geringsten schnellen Bewegungen Schatten- bzw. Nachziehbilder und so wird das eigentlich recht scharfe Bild die meiste Zeit über nur unscharf – Bewegungsunschärfe eben. ^^ (obwohl ECHTE 100 Hz) Dieses „Problem“ scheint allgemein an der LCD-Technik zu liegen, denn ohne Bewegungsinterpolation hat man eben genau diesen Effekt, da jedes statische (!) Bild ohne Zwischenstufen immer neu dargestellt wird. Beim Plasma werden alle Farbpixel unabhängig voneinander gezündet und dort wo es schwarz ist bleibt es auch dunkel, die Übergänge sind fließend…Resultat: kaum Bewegungsunschärfe. Darüber hinaus besitzen Plasma-Fernseher ein Grundflimmern, was das Bild allgemein schärfer wirken lässt (außer für diejenigen die dabei Kopfschmerzen bekommen^^), mit diesem hatte ich keine Probleme, mit den Unschärfen des LCDs sehr wohl! (Augen-, Kopfschmerzen, ein Gefühl als ob man schielt) Beim Plasma wiederum ermüdete ich nun auf Dauer irgendwie schneller.

    Jedenfalls war ich dann aus Verzweiflung beim Saturn gelandet um Vergleiche anzustellen. Ohne Erfolg! Die Fernseher stehen zwar in halbes Dutzend Reihen nebeneinander aufgebaut, zeigen aber alle den selben Werbefilm von Saturn in schlechter Qualität. Auf Hinweis wird dann auf einen digitalen Receiver umgeschaltet, wo dann z.B. Fußball von SkySport läuft….allerdings hilft das auch recht wenig, da man jeden Fernseher im Bildmenü nachjustieren müsste, da sie ab Werk nicht ideal eingestellt sind. Unter diesen Voraussetzungen und unter den Lichtbedingungen die im Markt herrschen und den UNZÄHLIGEN TV-Geräten ist ein Direktvergleich Quasi unmöglich. Man scherzte und fragte einen Verkäufer wo denn die Röhrenfernseher stehen. LOL

    Zu Hause fand ich dann ein tolles Angebot von Amazon, das wohl beispielslos ist. 46″ LED mit 3D und 2 aktiven Shutterbrillen von Samsung für 629,- EUR. Ich dachte mir „Gut…wenn das der Marktführer ist, dann bleibt mir eh nichts anderes übrig.“ In den Warenkorb und ich war positiv geschockt…es gab auf den Betrag noch 10 % Rabatt, da es eine Aktion bei den Amazon Warehouse Deals (B-Ware) gab von der ich NICHTS wusste! Endbetrag: 566,76 EUR. Geiz ist geil und so muss Technik, aber nicht bei Saturn…denn dort gab es das Angebot für genau das gleiche Modell nur eine Nummer kleiner (42″) für 599 EUR! LOL Vergleich: 46″ Sharp Aquos LED 580,- EUR (B-Ware) und 42″ Panasonic Plasma damals 424,- EUR (B-Ware).

    Zu Hause ausgepackt wird offensichtlich, obwohl angebliche B-Ware ist das Gerät gar nicht erst im täglichen Gebrauch verwendet worden. Komplettes Zubehör noch eingeschweisst! Im Service Menü die Betriebszeit abgelesen, da ich nicht weiß wie lang er bei mir schon lief dürfte er vorher höchstens ein paar Stunden gelaufen sein. ABER mir wurde klar, dass es keinen perfekten Fernseher gibt. Die Verarbeitung vom Samsung wirkt „klappriger“, da hat mir der Sharp besser gefallen….BEIDE Geräte haben ein „Clouding“ und „Flashlight“ Problem, aber es fällt wirklich nur bei komplett schwarzem bzw. dunklem Bild ins Gewicht. Dennoch, der Schwarzwert ist in meinen Augen beim Sharp und natürlich beim Plasma-Gerät besser. Und ich habe mich schweren Herzens von den letzten beiden Geräten getrennt, aber es geht so einfach nicht.

    Der Vorteil beim Samsung ist, dass Einstellungsmöglichkeiten so zahlreich sind, dass ich in der Anfangsphase geflucht habe und drauf und dran war dieses Gerät auch noch zurückzuschicken. ^^ Schritt für Schritt: Schwarzwert ist BLICKWINKELabhängig, d. h. der Bildschirm sollte so frontal wie möglich betrachtet werden, sonst kann man tiefe Schwarztöne vor allem bei dunklen Bildpassagen vergessen. Wenn man die Hintergrundbeleuchtung und die Helligkeit zu hoch einstellt übrigens auch. Die Funktion Schattendurchzeichnung fehlt bei diesem Modell, d. h. dass bei dunklem Bild die Helligkeit mitheruntergeregelt wird dass sich der Schwarzwert im Dunkeln verbessert. Das kann schon mal SEHR nerven und diese Funktion ist in fast allen Modi Standard und kann NICHT abgestellt werden außer im Modus „Film“ und der wiederum sieht von der Farbdarstellung total BESCHISSEN aus. ^^ Ganz schlimm ist dieser Effekt im Modus „Standard“, im Modus „Natürlich“ ist er nicht so aufdringlich eingestellt, aber immer noch vorhanden…ich habe mich mit diesem Modus jetzt arrangiert. Es gibt Einstellungsmöglichkeiten wie „Farbraum“, „Gamma“, „Weißausgleich“, etc…die zum Teil in einem Modus einstellbar sind und im anderen wieder nur zum Teil verfügbar sind…d.h. die sind ausgegraut und nicht anwählbar…warum weiß der Teufel selbst der wohl bei der Firma arbeitet um Kunden in den Wahnsinn zu treiben. ^^

    Der Grund warum ich jetzt bei diesem Fernseher bleibe ist nicht nur der Preis und die 3D-Fähigkeit (habe ich in der Anfangsphase ausprobiert, ist ganz nett), sondern dass man die Bewegungsinterpolation nun endlich annehmbar nachregeln kann. D.h. es gibt zwei Werte die man einstellen kann, zum einen ist das die „Unschärfeminderung“ und zum anderen die „Judder (Ruckler)-Minderung“, die man auf einer Skala von ausgeschaltet – 10 einstellen kann. Und das ist auch GUT so! Es gibt Filme bzw. Programme bei dem man mal stärker und andere bei denen man die Funktion auf einen niedrigen Wert stellen muss. Dadurch tritt der Soap-Effekt dann so gut wie gar nicht mehr auf, wenn man mit den Werten nicht übertreibt. Fakt ist auch, dass sich durch diese Funktion auch die ganzen „Fantasie-Bildwiederholungsraten“ wie 200, 400, 800 Hz ergeben…das sind alles keine Grundtaktungen, sondern liegt allein an der Software und die Firmen schmücken sich mit diesen Zahlen, die eigentlich keine Aussage über die Flüssigkeit der Bildwiedergabe geben. Panasonic schmückt sich mittlerweile sogar teilweise mit bis zu 1600 (!) Hz, das ist unmöglich und wäre für das menschliche Auge ohnehin überflüssig, da die Darstellung bei 50 – 120 Hz schon perfekt erscheint. Das Samsung-Gerät präsentiert sich mit 200 Hz, die Grundtaktung muss bei 100, 120 Hz liegen (hab das noch nicht so ganz in Erfahrung bringen können)…möglich wäre sogar, dass das Gerät „nur“ 50 Hz hat, da ich bemerkt habe wenn ich meine Kamera auf das Gerät richte, dass es anfängt zu Flimmern. Das hatte der Sharp nicht und der hatte ECHTE 100 Hz (war aber trotzdem unschärfer)…also irgendwas passt da nicht so ganz zusammen. Komplizierte Technik, wenns die Hersteller nicht mal richtig hinbekommen.^^

    Jedenfalls was bringt mir ein brillantes Bild, wenn die Bewegungen Kopfschmerzen verursachen oder sich ständig irgendwelche Sachen einbrennen? Da sollte man für sich einen Kompromiss finden und den gibt es schon auch im LCD/LED Sektor. Meiner Meinung nach ist LCD/LED sowieso nur ein Kompromiss zum Röhren-, Plasma- und demnächst auch OLED-Gerät…perfekt ist jedenfalls gar nichts, nicht mal so etwas stupides wie ein Fernsehapparat. Aber lassen wir uns von OLED überraschen, die ersten Bilder sehen schon mal vielversprechend aus.Musste etwas weit ausholen und ich bedanke mich dafür, wenn das überhaupt einer liest. 🙂

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    1. Es fehlt von mir noch der Zusatz, dass somit auf HD keiner verzichten muss/sollte weils mal ruckelt oder seift (^^) …die Technik von Fernseh- und Zuspielgeräten ist nun mal immer noch ausbaufähig. Perfekt ist nichts auf dieser Welt, aber darum sollte man nicht gleich wieder auf SD umsteigen – HD ist mit der richtigen Technik schön. 🙂

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    2. Erstmal: Glückwunsch, Du hast den Rekord bezüglich des bisher längsten User-Kommentars gebrochen^^
      Im Ernst: wäre eigentlich einen Beitrag wert, das. Habe natürlich von oben bis unten gelesen, da das Thema immer noch brandaktuell ist.
      Wäre schon interessant zu sehen, ob sich die OLED-Technologie durchsetzt (und entsprechend gut ist), sodass die Diskussion um LCD und / oder Plasma ad acta gelegt werden könnten. Wie Du auch schreibst hat alles seine Vor- und Nachteile – hoffen wir also, dass OLED nur Vorteile hat 😉
      Absolut neugierig bin ich nun natürlich auf den sog. ‚einstellbaren Soap-Effekt‘ / Regelung der Bewegungsinterpolation. Kann man denn im allgemeinen einen ungefähren Preis nennen, ab dem Geräte über solch eine Funktion verfügen ? Sollte ich mich dann mal dringend nach umschauen, sobald mein aktueller Fernseher endlich abbezahlt ist, lol.

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      1. Muahaha…dankeschön. ^^ Das Thema ist nun mal recht umfangreich und das ist leider nicht in zwei, drei Sätzen abgehakt. Ich bin mittlerweile mit meiner Wahl recht zufrieden, nur muss man je nach Signalquelle oder Ausgangsmaterial beim Fernsehbild nachregeln (vor allem Hintergrundbeleuchtung und Helligkeit, das wichtigste eigentlich), um den Schwarzwert stabil zu halten. Beim Plasma musste ich so gut wie GAR NICHTS am Bild verändern…that’s the difference. Zumindest ist das neue Gerät „semi-glossy“ (bzw. matt) und das zahlt sich vor allem bei Tageslicht (mit zwei Fenstern an der Seite) total aus. Kann man wirklich kurz sagen: LCD punktet am Tag und Plasma vor allem in der Nacht, man müsste eigentlich beide Geräte besitzen. Übrigens ist die Rückzahlung vor kurzem eingetroffen. Amazon Note: 1* 🙂 (Probleme gibt es eigentlich immer nur hin und wieder mal mit diversen Logistikpartnern^^)

        Bei OLED wird derzeit u.a. über die (technische) Lebensdauer diskutiert, wobei ich da jetzt nichts genaueres weiß. Also länger als ne Beamerglühbirne wirds schon halten nehme ich mal an. ^^

        Was die Bewegungsinterpolation anbelangt, das kann ich dir eigentlich so gar nicht beantworten. Das hat wohl eher etwas mit dem Hersteller als mit dem Preis zu tun, welche Technik/Software eingesetzt wird und ob sie in der Preisklasse in der Beziehung Abstriche bei der Software machen. Ich mein das Gerät von Sharp (wollte zuerst unbedingt etwas zuverlässiges aus Japan) war nun auch kein Billiggerät, aber die Bewegungsinterpolation war mies…kann aber natürlich sein, dass dieses Problem bei einem neueren oder doppelt so teueren Gerät wieder gelöst wurde. Samsung ist der einzige Hersteller wo ich das zumindest bestätigen kann, dass man recht viel einstellen kann. (und das Bild kann schon sehr gut aussehen wenn es richtig eingestellt ist) Dabei wollte ich absolut kein Koreanisches Gerät haben, egal was Testberichte und die Wirtschaftslage sagen: Japan rules! ^^

        Noch einen guten Rutsch und Glückwunsch zu den 90.000….die 100.000 sind nicht mehr lang hin. 😉

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        1. Nun das Problem der Interpolation ist ein grosses Problem. Mich stören diese „Ghostbilder“, die daraus resultieren auch enorm. Daher habe ich es einfach gelöst. Ich gucke meist über den PC die Filme. Die werden über HDMI (Wireless) an den Receiver zugespielt und von dort zum TV.
          Wenn ich einen Film schaue, der 24FPS hat, stelle ich den TV per Treiber, also das Ausgangssignal auf 24herz um. Dann hat man ein wunderbar flüssiges und schönes Bild!

          Wenn es ein 25p Film ist (oft in Serien der Fall) Dann sind es 25 herz.
          Im Media Player Classic kann man das direkt einstellen, dass der TV, bzw. das Ausgangssignal direkt dem Filmmaterial angepasst wird, das funktioniert tadellos.

          Der TV muss das natürlich unterstützen. Mein Sharp Aquos tut das zum glück.

          Endlich lässt es sich auch richtig geniessen, das Homecimema in den eigenen 4 Wänden 🙂

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  3. Hallo,

    erstmal danke für die Auskunft. Ich beobachte dieses Problem schon lange Zeit.Ich besitze eine LCD-Gerät mit 100 Hertz. Ich wollte vorgestern die sogenannte Bewegungs-Interpolation ausschalten, leider war diese Option nicht zu finden. Könnte mir da bitte jemand weiterhelfen?

    Gruß

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  4. Vielen dank dafür, dass du diesen artikel verfasst und veröffentlicht hast. Garnicht so sehr weil ich so das problem lösen konnte. Vielmehr freut es mich jemanden gefunden zu haben, der das Problem so wie ich überhaupt erkennt, wir scheinen einfach eine bessere Wahrnehmung als ein Großteil der menschheit zu haben. Ich schon gedacht es liegt an mir, weil jeder gemeint hat ich bilde mir das ein. Also danke nochmal!!!!!

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    1. Danke für die zusätzliche Info ! Aber wird da etwas gesagt, dass „gute Framerates“ von den Leuten fälschlicherweise als „Fake“ angesehen werden ?
      Nein, das ist nicht richtig…. Fake bleibt Fake. Deswegen finde ich auch Bezeichnungen wie „schärfer als die Realität“ und Co fraglich… wenn ich einen Film schaue, will ich ihn doch so wahrnehmen, wie ich die Realität wahrnehme; oder nicht… ?
      Sonst würde ich ja die ganze Zeit darauf „Aufmerksam“ gemacht, dass ich einen Film schaue… dabei will man doch in denselbigen „abtauchen“. Genau das geht mit einer höheren Framerate und den dämlichen Interpolated Frames eben nicht.

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  5. Klasse Bericht!
    Mir ist es gelungen dieses Phänomen auszuschalten, indem ich den DVD Player von 576i Bildauflösung (die ja richtig wäre bei DVDs) auf 720p umstellte (natürlich HDMI Anschluss). Das Bild ist jetzt schärfer, dafür auch ‚körniger‘. Bei einem per Scart-Kabel angeschlossenem DVD-Player wird man das Phänomen wohl bei LCD-TVs gar nicht lösen können.
    LG

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  6. Schön, dass ich jetzt Fakten habe, die zeigen, dass ich nicht spinne. Keiner wollte mir glauben:“Was du immer siehst“ . Ich denke es ist das selbe Problem, nur habe ich es nicht mit einer Geschwindigkeit beschrieben, sondern, dass die Kinofile Szenenweise aussehen wie Videoproduktionen. Da schaut man ein Topkinofilm und teilweise sieht es aus wie bei GZSZ…
    Bei meinem 55er LG habe ich jetzt Trumotion deaktiviert und es sieht wieder aus wie Kino.
    Danke für den Blog 😉

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    1. Kinofile Szenenweise aussehen wie Videoproduktionen

      … ganz genau. Die guten Kinofilme, die mit richtigen Filmkameras gedreht sind, sehen aus wie billige Videoproduktionen.

      Das erste mal dachte ich: komisch, ist das ne Video-Doku über einen Hollywood-Film? Aber es tauchten immer mehr Hollywood-Größen in dem Film auf, so war schnell klar: der Fernseher macht das Bild kaputt.

      Ich muss sagen, dass mir diese Interpolation absolut unterträglich ist. Danke für die Info, dass man es abstellen kann.

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  7. Yo, kenn dieses Phänomen auch und bei aller Bildaufbesserung zu Liebe, so kann man keinen Film genießen. Ich persönlich würde mir immer wieder nen Plasma kaufen, habe derzeit einen HD Ready Plasma und der reicht mir derzeit völlig – irgendwann folgt mal das Full HD Upgrade.^^

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  8. Hi du Knaller, Danke für die Infos, super dass du was gefunden hast und dann auch noch schön verständlich niedergeschrieben hast. An dieser Stelle muss ich mal wieder sagen dass dein Blog richtig gut ist und bestimmt nicht nur mir sehr gefällt!! Auf deinem Blog findet man unterschiedliches wie Infos, Berichte, Unterhaltung, Musik, Ansichten und und und ……… sehr unterhaltend und interessant. Deine Seite ist Entertainment.

    Gruß
    vom nicht nur „Kollege“ sondern auch Freund dem es auch aufgefallen ist dass die Bewegungsabläufe „falsch“ sind !!!

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