Oliverdsw’s Bio # 8 | OH WEH, SOZIALER BEREICH ADÉ

„Wann lachst Du eigentlich mal nicht ?“ – „Wenn ich auf meinen Kontostand schaue“

Dieser Beitrag wird nicht nur auf „meine Geschichte“ bezogen sein, daher auch folgendes Bild (manche wissen es, gerne verwendet bei meiner Freigeist-Philosophie):

Dieser Artikel fungiert als Fortsetzung meiner persönlichen Biografie, welche ich auf meinem Blog öffentlich führe und pflege. Nun, mit dem Beginn der (dunklen) Herbst- und Winterzeit haben es auch (Schiffs-)kapitäne nicht immer leicht, toben doch die ein oder anderen Stürme auf der immer rauer werdenden See.

Droht ein Schiff im schlimmsten Fall unterzugehen, so verliert der Kapitän in erster Linie sein Schiff – etwas materielles. Jedoch, und das ist das besondere am Kapitäns-Dasein (man muss nicht immer ein Schiff steuern, es kann auch das eigene Leben sein): ist oftmals auch das eigene Leben bedroht. So kryptisch es in Ihren Ohren nun klingen mag – dies ist meine derzeitige (Gefühls-)Situation. Bei aller Kryptik und (möglicherweise) mangelnder Lust Ihrerseits, diese entschlüsseln zu wollen: es ist kein Geheimnis, dass diese nicht gerade durch positiven Stimmungen charakterisiert wird.

Um es so auszudrücken: Es erscheint beinahe unabdingbar, dass meine Karriere ein (vorzeitiges) Ende findet – wieder einmal. Gut zu wissen, dass dieses Ende nur auf ein einzelnes „Schiff“ (den sozialen Bereich) zu beziehen ist, und dass ein Ende auch immer einen Neuanfang markiert. Aber: dieses Schiff ist nun mal nur noch schwer zu retten – weder von mir selbst, noch von anderen. Dafür hat es schon zuviel Wasser aufgenommen, es wird schwerer und schwerer. Natürlich könnte ich nun warten, bis es vollständig im Meer versunken ist, wie es sich für einen echten Kapitän gehört- immer gesetzt dem Fall, die Crew ist in Sicherheit. Nun, soweit ich das beurteilen kann, ist sie das auch. Doch ich bin (noch !) nicht dem Wahnsinn anheim gefallen, soweit möchte ich es auch nicht kommen lassen – die Angst vor möglichen (Folge-)Symptomen ist einfach zu groß.

Ach ja, obiges Zitat (über dem Bild) entstammt übrigens meinem Arbeitsalltag, und entstand in einer Situation; in der mich ein Junge (9 Jahre alt) auf meine offensichtliche Freude an der Arbeit (derzeit in einer Ganztagesschule) angesprochen hat. Denn eines ist klar: was auch immer ich für persönliche Probleme haben mag, oder noch haben werde – wenn ich in einer verantwortungsvollen Position tätig bin möchte ich nicht, dass sich dies negativ auf andere (speziell: Kinder) auswirkt. Eine selbstauferlegte Aufgabe, die ich bisher stets mit Bravour meisterte – und auch in Zukunft wird dies so sein. Anders sieht es aus, wenn es um andere Verantwortliche geht – diesen sollte ich möglicherweise noch öfter „auf den Schlips“ treten und mit der ein oder anderen Aussprache begegnen. Denn: während gerade Kinder niemals etwas für wie-auch-immer geartete Missstände können; sind die anderen Erwachsenen oftmals auch an der Misere beteiligt. Sie „können“ sehr wohl etwas dafür !

Doch vielleicht stecken sie (die „alten Hasen“) auch schon viel zu tief drin, sodass sie nicht einmal im Traum daran würden, irgendein Räderwerk zu unterbrechen um es neu zu gestalten, zu optimieren – so sehr es auch knirscht und krächzt, das ist nun einmal so; rotationsbedingt.

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