Glauben Lehren Und Vermitteln

Nach einem ansehnlichen „Hauptwerk“ sollte immer ein sinngemäßer Epilog folgen. Doch selbst damit ist das jeweilige Thema oft noch nicht abgeschlossen; in diesem (meinem) Fall folgt noch ein weiterer Schluss-Teil, zu einem späteren Zeitpunkt. Es geht – noch immer – um das Thema „Religion“. Dieses Mal werde ich mich jedoch vergleichsweise kurz fassen.

Nun, wenn wir einige der aufgestellten Theorien und Gedankengänge aus den Religionsgeschichten #2 (Link) zusammenfassend betrachten, so könnte man folglich zu einer weiteren interessanten Feststellung (Stichwort: Epilog…!) kommen: es ist schlichtweg ein Unding, dass es auch heutzutage noch so etwas wie einen Religionsunterricht an Schulen gibt. Bei Kindergärten nimmt dieser Aspekt noch ganz andere Ausmaße an (man vergleiche die sich oftmals gleichenden Träger), doch speziell in Schulen sollte es nur eines geben: einen Glaubensunterricht ! Was das hiesse ? Nun, dieser Unterricht stünde zumindest nicht mehr unter dem Scheffel der ein oder anderen Konfession beziehungsweise Glaubensgemeinschaft. Jeder könnte beziehungsweise sollte (Unterricht bleibt etwas, was mit einem gewissen Hierarchie- und Erfahrungsgefälle zu tun hat) daran teilnehmen – egal ob Christ, Moslem oder Jude; oder ganz und gar konfessionslos (sympathisch !).

Auch unter dem inhaltlichen Gesichtspunkt wäre sich der Unterricht bestens vorzustellen. Nein, es sollten keine möglicherweise zu hinterfragenden Lehren gepredigt und vermittelt werden; es sollen alle alten Dogmen und falsch-fatalen Lehren endlich dahin verschwinden wo sie hingehören – zu denjenigen, die sich wirklich dafür interessieren; aber bitte aus freien Stücken. Es sollen verschiedene Ansichten zusammengetragen werden, es soll gefragt werden was Glaube eigentlich für den Einzelnen bedeutet, wie Kinder sich einen Gott überhaupt vorstellen. Unverschämt, dass solche Dinge kaum stattfinden – ein weiterer Grund, warum wir weit davon entfernt sind, so etwas wie eine deutlich offenere Weltreligion (und damit einen Frieden, zumindest in religiöser Hinsicht) zu formen.

Es soll (wissenschaftlich) eruiert werden, was der Glaube (nicht zuletzt als chemischer Prozess) für Vor- und Nachteile mit sich bringt. Es soll über verschiedene Meditationspraktiken, Buchstoffe, Filme und weiteres diskutiert werden – sodass sich ein jedes Individuum das für sich herausholen kann, was er für wichtig erachtet. Glauben Sie mir, alles wäre sinnvoller als einige Passagen aus der Bibel zu zitieren, auf dass der Inhalt ja nicht angezweifelt oder hinterfragt werden darf (überspitzt gesagt). Es gäbe also weitaus genug Stoff für einen Glaubensunterricht. Vielleicht in meiner (noch vorzustellenden !), oder irgendeiner Utopie

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