Metal-CD-Review: REINXEED – The Light (2008)

Land: Schweden – Genre: Melodic Power Metal

1. The Light
2. Legacy
3. Great Hall Of ReinXeed
4. Magic Night
5. Eternity
6. Shyrheny
7. Northern Sky
8. Kingdom Fall
9. End Of This Journey
10. Heavenly Fire

Heute möchte ich ein hierzulande eher unbekanntes Album aus dem Jahre 2008 vorstellen. Es handelt sich hierbei um ein recht… „typisches“ PowerMetal-Album der schwedischen Band Reinxeed. Doch eigentlich ist es am häufigsten Sänger und Frontmann Tommy Johannson (Sänger, Gitarre, Bass, Keys) der hervorsticht. Weitere Bandmitglieder sind Kerry Lundberg (Gitarre, Hintergrundvocals), Christer Viklund (Bass) und Mattias Lindberg (Drums).

Nun, ich muss – zum wiederholten Male – zugeben, dass ich persönlich auch ein Fan des kitschigen oder eher klischeehaften Power Metal bin. Einzige Voraussetzung: steht Melodic oder Symphonic drauf, muss es auch drin sein. Das heisst de facto, die Band sollte ihr Handwerk verstehen und eine solide Produktion abliefern. In dieser Hinsicht ist Reinxeed, zumindest zum Zeitpunkt des Releases dieses ersten Albums der Jungs, sicherlich noch nicht perfekt gewesen. Der Symphonic-Anteil an der Musik lässt sich schnell heraushören: oftmals sind es eher künstlich wirkende Instrumente oder Samples aus dem Computer, und überhaupt klingt das Ganze (relativ kurze und mit 10 Tracks ohne Intros etc. recht wenig abwechslungsreich) Album ein wenig… unecht.


Dennoch, und das muss man Reinxeed wohl lassen: ist dies ein durchaus ambitionierter Versuch, ebenfalls einen guten Platz in der Riege der eher fröhlichen, schnellen und kitschigen Power Metaller Fuss zu fassen. Es klappt – aber nur bedingt ! Tatsächlich besitzen einige der Songs einen gewissen, vielleicht gar „magischen“ Charme. So finde ich Eternity gar nicht übel, auch die Samples (die ein wenig an Filmmusik-Scores erinnern) scheinen passend eingepflegt. Das gesamte Album ist ohnehin als Konzept-Album angelegt – als eine möglichst harmonisierende Mischung aus Power Metal und Filmmusik. Besonders auffallend ist natürlich auch die Stimme beziehungsweise die stark variierende Stimmlage des Leadsängers. Er bewegt sich quasi auf allen erdenklichen Höhen und Tiefen, und erreicht dabei einstweilen recht heftige Level in den höchsten Tonlagen. Dieses High-Pitched-Screaming war ja schon immer Geschmackssache im Power Metal. Generell habe ich nichts dagegen, im Gegenteil – weshalb ich auch die (zugegeben, manchmal etwas wackeligen !) höheren Gesangseinlagen auf dieser Scheibe mag. So ist The Light, für mich der Titeltrack des Albums, ein echter Double-Bass Kracher mit einem furiosen (da stimmlich extrem ausgereizten) Finale. Gut, so etwas mag man oder eben nicht.

Insgesamt und allgemein bin ich aber der Meinung, dass eine solche Mischung (Power Metal + Filmmusik) gut vereinbar ist. In diesem Falle geschieht das noch etwas zaghaft, und nicht ganz so melodiös wie ich vielleicht erwartet hätte. Ich erhoffe mir mehr vom nächsten Album, und lausche bis dahin meinen 2 oder 3 Favoriten auf diesem hier. Viel mehr habe ich für mich persönlich nämlich nicht wirklich entdecken können. Ein recht nettes Fan-Video (Lego…) zu einem meiner Lieblingssong des Albums:

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