Metal-CD-Review: CELESTY – Vendetta (2009)

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Alben-Titel: Vendetta
Künstler / Band: Celesty (mehr)
Veröffentlichungsdatum: 18. März 2009
Land: Finnland
Stil / Genre: Epic Power Metal
Label: Spinefarm Records

Alben-Lineup:

Antti Railio – Vocals
Teemu Koskela – Guitars
Tapani Kangas – Guitars
Juha Mäenpää – Keyboards
Ari Katajamäki – Bass
Jere Luokkamäki – Drums

Track-Liste:

1. Prelude for Vendetta (01:26)
2. Euphoric Dream (05:02)
3. Greed & Vanity (04:16)
4. Like Warriors (04:44)
5. Autumn Leaves (04:06)
6. Feared by Dawn (04:53)
7. Lord (of This Kingdom) (05:00)
8. New Sin (05:27)
9. Dark Emotions (05:16)
10. Fading Away (03:59)
11. Legacy of Hate Pt.3 (14:06)

Einmal gut durchgeschüttelt und angekommen.

Es ist schon so eine Sache mit den Finnen von CELESTY. Nachdem die ambitionierte Power Metal-Combo mit REIGN OF ELEMENTS (Review) und speziell LEGACY OF HATE (Review) waschechte Genre-Meilensteine abgeliefert hat, sah es in Bezug auf das dritte Album MORTAL MIND CREATION (Review) schon deutlich schlechter aus. Einer der gründe hierfür war sicherlich die neuerliche Sound-Ausrichtung der Band – und das Gefühl, als würden die Finnen gerade eine Art Experimentierphase durchlaufen. Hinsichtlich VENDETTA, des vierten Studioalbums der Band konnte und kann indes Entwarnung gegeben werden. CELESTY haben sich erneut auf ihre wahren Stärken besonnen – und sich so tatsächlich wieder einen Meilenstein abgeliefert. Nicht unbedingt einen, der mit dem wahnwitzigen LEGACY OF HATe konkurrieren kann – aber doch einen, den man rundum zufrieden begegnet wird.

In der Tat ist es auch VENDETTA wieder da, das gute alte CELESTY-Gefühl eines gewissen Bombasts, einer enormen Spielfreude und vor allem einer markanten Ausdrucksstärke. Sehr angenehm ist, dass VENDETTA wieder vermehrt von symphonischen Elementen lebt; vielleicht sogar mehr als je zuvor – und so bereits der Opener EUPHORIC DREAM mit seinen stimmigen Chorpassagen und Hintergrundgesängen überzeugen kann. Am eindrucksvollsten aber erscheint die Wandlung von Leadsänger Antti Railio, der auf LEGACY OF HATe erst enorm gut ablieferte, auf MORTAL MIND CREATION eisntweilen bedenklich schwächelte – und nun wieder zu seiner alten Stärke zurückgefunden hat.

Fazit: Mit VENDETTA fanden CELESTY zu ihren alten Stärken zurück – und das ohne sich zu wiederholen.

Absolute Anspieltipps: AUTUM LEAVES


80button

„Wieder ein markanter Schritt nach vorn.“

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