Metal-CD-Review: SKYWINGS – The Advent Melody (2009)

Album: The Advent Melody | Band: Skywings (weitere Band-Inhalte)

Land: Japan – Genre: Melodic Power Metal – Label: Planet Records

Alben-Lineup:

Senoh – Bass
Yuki – Drums
I-La – Guitars
Takashi – Keyboards
Takuya – Vocals

Track-Liste (Gesamtspielzeit 57.24 Minuten):

1. The Advent Melody
2. Brightness – Skyanthem Pt.3
3. In Bloom
4. Eyes Of Sapphire
5. Aile D’Ange
6. Mort Du Ciel
7. Death Element
8. High Dreamer
9. Sleeping Beauty
10. Thousand Force

Aus Japan erklingt eine ganz und gar himmlische Melodie…

Die diesjährige „Adventsmelodie“ kommt von einer hierzulande recht unbekannten Bandformation aus Japan. Ihr (durchaus passender) Name: SKYWINGS. Mit Titeln wie der Nummer 3, dem Brightness – Skyanthem macht die Band schnell deutlich, wie eingängig und gefühlvoll sie klingen können. Derart abwechslungsreiche musikalische Höhen und Tiefen hört man selten. Die Melodie ist einfach nur traumhaft, das Gitarrenspiel absolut versiert und sehr melodiös – dazu wird eine (für „untrainierte“ Ohren) recht heftige Schlagzeuginstrumentalisierung beigesteuert. Eine Kombination, die Fans des Melodic Power Metal sehr schätzen werden – eben weil sie eine gewisse musikalische Ambivalenz besitzt.

Die Musik ist sehr schnell, für manchen vielleicht sogar „stressig“ – doch das Gefühl, welches dennoch in den Liedern steckt, ist enorm. Der Leadsänger der Band, Takuya, vermag es wirklich enorm viel mit seiner Stimme anzustellen – vor allem natürlich in den hohen und höchsten Stimmlagen, die sich immer noch sehr großer Beliebtheit im Power-Metal-Genre erfreuen. Und das ist gut so, solange es Bands wie SKYWINGS gibt – bei denen man das Gefühl hat, dass sich der Sänger ein stückweit öffnet und einen Teil seiner Gefühlswelt preisgibt. Ganz im Gegensatz zu den nur vermeintlich gefühlvollen Pop-Liebesdudeleien im Radio, die man nur zweimal hört und die dann auch schon „ausgelutscht“ sind.

Dieses Album sollte wohl in keiner anständigen Melodic Metal-Sammlung fehlen, erst Recht nicht wenn man dem japanischen  Sound (und japanischen Lyrics) gegenüber aufgeschlossen ist. Auch der Eröffnungstrack sowie der Finaltitel wissen durch ihre poetische Kraft zu überzeugen. Von vorne bis hinten ein echter Power Metal-Genuss, bei dem die japanischen Einflüsse durchaus zu hören sind, auch in der Instrumentalisierung und den Melodien. Ein weiterer Pluspunkt – denn so hebt sich das Album entsprechend von der (internationalen und manchmal recht unübersichtlichen) Masse an Power Metal-Alben ab. Sehr gut Jungs, weiter so – ein Album wie THE ADVENT MELODY als Erstwerk abzuliefern, ist durchaus beeindruckend. Man darf gespannt in die Zukunft blicken und hoffen; dass es eventuell noch eine weitere Singleauskopplung als Video geben wird.

Anspieltipps: BRIGHTNESS SKYANTHEM PT 3, IN BLOOM, HIGH DREAMER


70button

„Ein gelungener Einstand.“

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